Google Scholar

20 Jahre länger leben? Physik, die Medizin von morgen

INSTITUT FÜR QUANTEN-MEDIZIN

Dieses Buch gibt eine Einführung in die Wirkungsweise von magnetischer Energie im Organismus.

HINWEIS:
Sie können dieses Buch auch kostenlos als PDF-Dokument (Dateigröße: ca. 12,3 MB) herunterladen. Klicken Sie bitte hierzu mit der rechten Maustaste auf den nachfolgenden Link und wählen Sie im anschließenden Kontext "Ziel speicher unter" aus:

Grundlagen der Quanten-Therapie kostenlos herunterladen!


Beachten Sie bitte, daß Sie den installierten Acrobat Reader zum Anzeigen des Dokumentes benötigen. Adobe Acrobat Reader herunterladen . Das Dokument kann auch ausgedruckt werden. Wir verweisen an dieser Stelle ausdrücklich auf das Urheberrecht. Es ist keine Vervielfältigung oder Weitergabe erlaubt! Auch der Inhalt dieser Seite ist urheberrechtlich geschützt. Sie dürfen diese Seite lediglich als Informationsquelle benutzen. Wir würden uns freuen, wenn Sie einen Link zu dieser Seite setzen, bitte benachrichtigen Sie uns dazu formlos.

Wissenschaftlich untermauert erklärt anschaulich mit vielen Grafiken und Bildern die Unterschiede der verschiedenen Magnetfelder und deren therapeutische Einsatzmöglichkeiten und Indikationen.

Darüberhinaus wird der Nutzen und die Wichtigkeit für den vorbeugenden Einsatz von Magnetfeldern in der Medizin ausführlich dargestellt.

Eingehend erfolgt die Behandlung insbesondere des neuen Quantron-Resonanz-Systems, an dessen Entwicklung der Autor in erheblichem Umfang maßgeblich beteiligt war.

Eigene Krankheitserfahrung brachte den Unternehmer, Erfinder und Ingenieur Dr. Gerhard Fischer dazu, sich eingehend mit den Grundlagen der schon lange bekannten Magnetfeldtherapie zu beschäftigen.

Sein Buch zieht den weiten Bogen von den altägyptischen Magnetsalben bis zur modernen Therapie mit Magnetquanten, der sogenannten „Quanten-Therapie“, mit der sich eine neue Dimension in der Geschichte der Medizin öffnet.

Dr. G. Fischer und sein internationales Forschungsteam von verschiedenen Universitäten haben einen Weg gefunden, Ionen in der Körperflüssigkeit durch Einsatz spezieller, pulsieren-der Magnetfelder therapiewirksam zu bewegen.

Die Folgen für die Heilkunde sind revolutionär.

CIP Kurztitelaufnahme der Deutschen Bibliothek:
Grundlagen der Quantentherapie
© Copyright by Prof. Dr. Fischer AG
Leben Verlag AG, St. Gallen
4. völlig überarbeitete und ergänzte Auflage 2002
ISBN 3-9520580-4-9

Dieses Werk ist urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte, insbesondere die der Übersetzung in fremde Sprachen, Vervielfältigung, Speicherung in Datenverarbeitungsanlagen, des Nachdruckes und Vortrages, sind vorbehalten.

Sofern Warenbezeichnungen, Gebrauchsnamen usw. in diesem Werk genannt werden, berechtigt dies nicht dazu, anzunehmen, daß diese im Sinne des Warenzeichen- und Markenschutzrechtes als frei zu betrachten wären.

Alle in diesem Werk gemachten Angaben, insbesondere auch hinsichtlich Applikationen, Dosierungen usw. sowie Ratschläge und Empfehlungen, sind sorgfältig abgewogen; dennoch kann dafür, wie auch für das völlige Fehlen von Angaben oder Druckfehler keine Gewähr übernommen werden. Die Richtigkeit gemachter Angaben muß im Einzelfall vom Anwender selbst überprüft werden. Haftung des Autors und/oder seiner Beauftragten für Personen-, Sach- sowie Vermögensschäden ist ausgeschlossen.

Umschlagsgestaltung: Eva Born Druck: Schmid-Fehr AG, Goldach Herausgeber: Prof. Dr. Fischer AG Verlag: Leben Verlag AG, St. Gallen

©1996 - 1. Auflage©2002 - 4. völlig überarbeitete und ergänzte Auflage

Gerhard Fischer

GRUNDLAGEN DER
QUANTENTHERAPIE

„Das Gegenteil einer großen Wahrheit ist eine andere Wahrheit“

Niels Bohr

Leben Verlag AG, St. Gallen
1.12.2002

Widmung

Meinen loyalen Weggefährten, Freunden, Mentoren und Partnern.

Prof. Dr. Ing. habil. Manfred KraußMonika BrandstetterDr. med. Marie-Louise BaudeRoland FischerProf. Dr. Rainer B. PelkaDr. Ing. Steffen JugelDr. Peter PhilippProf. Dr. Eddie MeierDr. med. Wolfram HaasDr. rer. nat. Winfried BauerDipl. Kfm. Heiko LindenaDr. med. G. GrohmannProf. Dr. med. H. Spörkel

Geleitwort

von Prof. Dr. Linus Pauling zweifacher Nobelpreisträger

QRS ist eine der wichtigsten Entdeckungen der physikalischen Medizin inden letzten Jahrzehnten. QRS gibt den Menschen und Tieren ihre natürlicheVitalität zurück. In Verbindung mit den richtigen Vitalstoffen können vieleKrankheiten verhindert, degenerative Krankheiten geheilt und die Vitalitätwieder erhöht werden. Erhöhter Energiehaushalt bedeutet geleichzeitig höhere Lebensqualität und höhere Alterserwartung.

Prof. Dr. Linus Pauling über den Pionier Dr. Fischer:„Dr. Fischer ist zur rechten Zeit, am rechten Platz, mit der richtigen Ideeaufgetreten und wird mit seiner neuen Quanten-Medizin ganz sicher einenParadigmenwechsel in der Medizin herbeiführen.

Die Reform der herkömmlichen Schulmedizin ist schon lange überfällig. Ichhoffe dass Dr. Fischer seine Vision, einen Lehrstuhl für Quanten-Medizin ananerkannten Universitäten in absehbarer Zeit zu schaffen erreicht, dafür wünsche ich ihm viel Erfolg.“ (Zitat aus dem Buch Prof. Dr. med. Becker USA,Körperelektrik)

Prof. Dr. Linus Pauling

QRS in der Wissenschaft

Geleitwort

von Prof. Dr. med. Robert O. Becker zum Nobelpreis 2000 vorgeschlagen

Ich bin gerne bereit an der weiteren Entwicklung und Realisierung der QRS-Therapie teilzunehmen, zumal ich bis heute leider noch nie ein Magentfeldtherapie-Gerät entdeckt habe, das wirklich wissenschaftlich nachgewiesen hat, was es im menschlichen Körper auch bewirken kann. Die weltweiten Patente der Prof. Dr. Fischer AG sind wissenschaftlich nachprüfbar, jederzeit reproduzierbar und logisch aufgebaut. Der hochkarätige wissenschaftliche Background und die zielstrebige Verfolgung der neuen Quanten-Medizin durch Dr. Fischer werden eine enorme Bereicherung der Schulmedizin sein und große Hoffnungen für neue Heilmöglichkeiten öffnen und erfüllen. Es freut mich, an diesem großen Werk mit zu arbeiten und ich werde meinen Teil dazu beitragen, dass mit dieser Methode ohne Nebenwirkungen den Menschen geholfen werden kann. Das große Ziel der Wissenschaft ist es, den Gesundheitszustand des Menschen zu verbessern, indem man ihm zu seinen natürlichen Kräften zurück verhilft. Dem Mut und der Neugier von Dr. Fischer ist es zu verdanken, dass diese Möglichkeit wieder näher rückt, mit einer Methode die mit natürlicher Energie heilt ohne dabei schädliche Wirkungen zu hinterlassen.

Eine Vision, die unaufhaltsam zur Wirklichkeit wird.

Prof. Dr. med. Robert O. Becker

QRS in der Wissenschaft

Geleitwort

von Prof. Dr. Peter Meißner Potsdam

Es waren immer und/oder jederzeit VISIONEN, die den Startpunkt für solches menschliches Tun bildeten, an dessen Ende der Bruch mit konventionellen Denkweisen, Methoden und Praktiken stand.

Die Geschichte der Entdeckungen und Erfindungen ist reich an Visionen - an tragfähigen wie an unbemerkt vergangenen.

Die Vision, Menschen zu helfen, gehört sicher zu den ältesten und vornehmsten. Der Autor vorliegender Schrift ist ihr erlegen.Warum dem so ist, vermag man bei der Lektüre leicht nachzuvollziehen.

Eigenes Erleben, das Wissen um die Leiden von Mitmenschen sowie die feste Zielsetzung, Hilfe zu leisten, vereinen sich bei Dr. Gerhard Fischer zu einem einheitlichen Motiv.

Beharrliches Drängen und Einbeziehung kompetenter Wissenschaftler haben Ergebnisse gebracht, die Hoffnungen wecken.

Aus der Vision ist Tätigsein geworden.

Prof. Dr. Peter Meißner

QRS in der Wissenschaft

Geleitwort

von Prof. Dr. S. D. Jovanovic Universität Belgrad

In seiner Bemühung zur Selbsterhaltung sucht der Mensch nach allen erdenklichen Hilfsmitteln, sowohl innerhalb der Schulmedizin als auch bei alternativen Naturheilmitteln. Dabei wird er sehr oft zum Opfer von Quacksalbern und Amateuren. Daher schrieb Dr. Gerhard Fischer, aus reicher Erfahrung schöpfend, das Buch über den Paradigmenwechsel in der „Magnetfeld-Therapie“ im richtigen Augenblick und kann bei der großen Anzahl von Krankheiten und Zivilisationsschäden, die mit biologischer Resonanz behandelbar sind, neue Orientierung und konkrete Hilfe bieten.

Dr. Fischer beauftragte mich, an der hiesigen Universität Kontroll-Forschungen durchzuführen, um die bisherigen Ergebnisse der von ihm veranlassten Forschungen zu bestätigen. 80 % der Ergebnisse wurden von uns bestätigt und weitere hinzugewonnen.

Wir hoffen, als Ergebnis dieser Zusammenarbeit den Menschen neueste medizinische Geräte für eine Therapie ohne Nebenwirkungen anbieten zu können. In diesem Zusammenhang übernahm Herr Dr. Fischer als Gastprofessor die Aufgabe, unsere Studenten auf die neuen, zukunftsträchtigen marktwirtschaftlichen Aufgaben vorzubereiten, mit großem Erfolg, wofür ich ihm hier nochmals danken möchte. Mit besten Erfolgswünschen und Hochachtung gegenüber Dr. Fischers Bemühungen empfehle ich dieses Buch, das vielen neue Hoffnung geben, Hilfe leisten und ein neuer Wegweiser sein wird.

Prof. Dr. S. D. Jovanovic

QRS in der Wissenschaft

Geleitwort

von Prof. Dr. Ing. habil M. Krauß Chemnitz

Als ich im Jahre 1997 Herrn Dr. Fischer kennenlernte und er mir thesenhaft, aber mit viel Überzeugung und Energie, die Grundlagen seiner QRS-Therapie darlegte, hatte ich verstanden, dass hier ein wissenschaftlicher Durchbruch gelungen war, der zwar erst am Anfang stand, wo aber Grenzen noch nicht abzusehen waren.

Nach nur wenigen Jahren zeigt diese Quanten-Therapie, auf der Basis eines speziellen Magnetfeld-Therapiesignals mit der so fundamentalen Zielstellung einer Steuerung des Ionentransportes entwickelt, ein kontinuierlich größeres Spektrum von therapeutischen Effekten für immer mehr diagnostische Felder bei bislang kaum auftretenden Nebenwirkungen. Überzeugender Beweis hierfür war das am 2. April 2001 in Darmstadt / Weiterstadt durchgeführte internationale Symposium „QRS-Magnetfeld-Therapie: Gegenwart und Zukunft.

1. Internationales Symposium Quantenmedizin in Forschung und Praxis“, an dem Wissenschaftler und Fachkollegen aus über 11 Ländern teilnahmen.

Die Weiterentwickung der QRS-Magnetfeld-Therapie wird auch von entscheidenden Entdeckungen der Schulmedizin mitgeprägt und lässt in Zukunft noch weitere Anwendungsfelder erwarten. Eine sehr weitsichtige Voraussetzung hierfür war, dass mit dem Quantron-Resonanz-System QRS keine künstli

QRS in der Wissenschaft

chen, insbesondere keine sinusförmigen Wellen erzeugt werden. Vielmehr wird - analog zu den Vorgängen bei Wellenausbreitung in der Ionosphäre sowie bei Erdmagnetfeldschwankung - ein dosiertes, schwaches und in bestimmten Frequenzrhythmen änderndes („pulsierendes“) Magnetfeld erzeugt. Dieses aktiviert u. a. das durch den Pharmakologen Furchgott Ende der 80er Jahre entdeckte „vaskuläre Stickstoffmonoxyd (NO)-System“ im Organismus und hat wesentliche Auswirkungen auf die Herz-Kreislauf-Funktion, den Stoffwechsel und die Immunabwehr. Offensichtlich sind mit der QRS-Magnetfeld-Therapie auch im Sinnes eines der Pioniere der modernen Bioelektrizität, des Amerikaners Robert O. Becker, Voraussetzungen geschaffen worden, „die medizinische Praxis der Zukunft entscheidend zu verändern und wirkungsvollere und sichere Behandlungsmethoden hervorzubringen.“ Das vorliegende Werk von Dr. E. G. Fischer, nunmehr auf Grund der großen Nachfrage bereits als 4. Auflage erschienen, wird hierzu entscheidend beitragen. In diesem Sinne soll es vielen Ärzten neue Anregungen und Impulse geben. Möge es aber auch deren Patienten ansprechen und im gemeinsamen Dialog offene Fragen beantworten.

Prof. Dr. Ing. habil. M. Krauß

QRS in der Wissenschaft

Geleitwort

von Herrn Prof. Dr. Ing. habil. mult. Jürgen Waldmann

Der heutige Stand der Quanten - Therapie ist gekennzeichnet durch einen hohen Einsatz von wissenschaftlichen Erkenntnissen in vielen Bereichen. So versuchen Mediziner ihre Erfahrungen aus der Schulmedizin mit neuen Ergebnissen der Quanten-Therapie zu ergänzen und einzusetzen. Die Physiker nutzen ihre Erkenntnisse, um die physikalischen Zusammenhänge und die Wirkungsweise dieser Therapieform zu erklären und zu vervollkommnen. Biologen und Chemiker versuchen die dabei ablaufenden Prozesse zu messen und zu charakterisieren sowie optimale Bedingungen für die Verbesserung der Lebensqualität zu erreichen. Elektroniker bemühen sich um den Nachweis und die Beschreibung der Veränderungen der Vitalparameter, vor, während und nach der Therapie.

Man könnte die Aufzählung beliebig fortführen, weil Möglichkeiten und Auswirkungen dieser Therapie in der Human - und Tiermedizin so vielfältig sind, dass man nur interdiziplinär die Aufgabenstellungen zukünftig lösen kann. Neue Anwendungsmöglichkeiten werden sich bei den intensiven Forschungen zeigen.

QRS in der Wissenschaft

So hat der Autor sich in seinem Buch bemüht, vor allem die zur Zeit vorliegenden Erfahrungen und Kenntnisse über die Magnetfeld-Therapie zu integrieren und für einen großen Leserkreis verständlich zu erschließen. Trotz der durch den Umfang und Niveau bedingten Vereinfachung in der Darstellung der Sachverhalte wurden vom Autor die komplexen Wechselwirkungen zwischen Magnetfeld und Organismus herausgearbeitet. Das Magnetfeld ist dabei durch die anzuwendenden Intensitäten mit den entsprechnenden Frequenzen hinreichend charakterisiert worden.

Alles in allem vermittelt das vorgelegte Buch eine Vorstellung der Kompliziertheit der Quanten-Therapie und der daraus resultierenden Abläufe im Organismus sowie der vielfältigen Anforderungen an die unterschiedlichsten Wissensgebiete heute und in der Zukunft. Studierenden und Fachleuten verschiedener Fachrichtungen wird es den Einstieg in die Quanten-Medizin erleichtern.

Prof. Dr.-Ing. habil. mult. Jürgen Waldmann

QRS in der Wissenschaft

Geleitwort

von Prof. Dr. Eddie Meier
Newport University Kalifornien und Schweiz

Der wissenschaftliche Durchbruch ist gelungen - oder das Wesentlichste statt in einer Nussschale auf einem Segelboot!

Sanft schaukelnd in der Bucht von Bregenz, an einem wunderschönen, lauen Sommerabend, zelebrierte Dr. Fischer dem bekannten Medizinwissenschafts-Journalisten Dr. Dirk Stahl und mir auf seiner Zweimast-Motorsegeljacht einen Jahrhundert-Rotwein ....

Denn: das erste Mal in der Geschichte der Medizin und der Biologie ist es einem Wissenschaftler-Team unter der Führung von Dr. Fischer gelungen, die menschlichen Zellen gezielt mit Energie zu versorgen, Ionen (das Lebenselixier Nr. 1) auch alle Schlacken und Giftstoffe, sowie die freien Radikalen aus der Zelle heraus zu transportieren und die Zelle wieder energetisch aufzubauen. Das heißt, das Zellmembranpotential wird dabei wieder zu 100% hergestellt. Weiter erklärte uns Dr. Fischer, dass jede Zelle gleichzeitig ein Energiespeicher ist, der sich dauernd aufbaut und entleert. Die Zelle benötigt für ihr eigenes Zellmembranpotential 50% der aufgenommenen Energie und 50% für die Arbeit, die der Mensch am Tag leistet. Es ist aber zwischenzeitlich nachgewiesen, dass durch mangelnde Bewegung und Reizüberflutung der Organismus überlastet wird. Dazu kommen hohe künstliche Frequenzen, die auf den Organismus einwirken, falsche Ernährung, zu wenig nahrhafte Lebensmittel und eine dauernde Überbelastung des Körpers. Aber das Allerschlimmste ist der Bewegungsmangel von über 90% der notwendigen Bewe

QRS in der Wissenschaft

gung, die benötigt wird, um die elektromotorische Kraft im Körper für den Ionentransport in die Zellen zu gewährleisten. Alle diese Defizite führen zum Abbau der Membrananspannung, die bei einer gesunden Zelle zwischen 50 und 70 mV (Millivolt) liegt.

Das bedeutet automatisch, dass dies in der Zelle zu chronischem Energie-Defizit führt (=chronische Krankheiten) und dass bei einer Zellspannung von nur noch 20 mV (Millivolt) diese Zellen häufig zu Krebszellen werden. Diese Theorie von Dr. Fischer wurde durch internationale Tests und Untersuchungen bestätigt und in einem Weltpatent das erste Mal unter der Bezeichnung „Transport der Ionen“, (in die Zelle) und Belegen des Zellamplitudenfensters mit der notwendigen Energie veröffentlicht. Dr. Fischer erklärte uns weiter, dass eine gewisse Wahrscheinlichkeit besteht, dass unter Anwendung dieses neuen QRS-Systems (der Quantenmedizin) die so behandelten biologischen Strukturen bezw. Zellen niemals im Zellmembranpotential auf nur 20 mV (Millivolt) absacken werden, was bedeute, dass sie damit auch nicht mehr zu Krebszellen mutieren können.

Dies erklärte uns Dr. Fischer mit brennender Überzeugung und darum kämpft er mit aller Macht, dass sich dieses neue System, das als Erstes vollkommen auf wissenschaftlicher Basis und mit wissenschaftlichem Nachweis aufgebaut, ist weltweit durchsetzt. Weiter erklärte er uns ganz beiläufig, dass es bis heute noch nie möglich war, auch nur ein einziges Medikament wissenschaftlich exakt in seiner biologisch- oder physiologischen Wirkung nachzuweisen.

Dies war die 1. Botschaft Dr. Fischers, der glücklich darüber ist, endlich nach 25 Jahren Grundlagenforschung, 7 Jahren Entwicklung mit 8 Universitäten weltweit und der Weltraumforschung in Moskau, sowie unter Beiziehung von

6.000 Veröffentlichungen im Bereich der Energiemedizin des Magnetfeldtherapie-Systems, den Durchbruch in der Physik-Medizin, von ihm als Quantenmedizin bezeichnet, geschafft zu haben.

QRS in der Wissenschaft

Seine 2. These besteht darin, dass der größte Irrtum der Menschheit darin liege, dass sie glaubt, es gäbe 326 Krankheiten und mehr. Dies ist seiner Meinung nach absolut falsch: es gibt keine 326 Krankheiten, sondern nur EINE Krankheit, nämlich eine kranke Zelle, die durch Energiedefizit entsteht oder entstanden ist. Genau darin sah sich Dr. Fischer bestätigt, als er wie erwähnt, die Weltliteratur studierte und über 6.000 Veröffentlichungen im Bereich der Magnetfeldtherapie-Heilung durch Magnetfelder durchgearbeitet hatte.

Seine 3. These besagt, dass die Hersteller aller herkömmlichen Magnetfeld-Therapiegeräte von einem doppelten Irrtum ausgehen, wenn sie glauben, dass sie bestimmte Indikationen (Krankheitsbilder) mit speziellen Frequenzen einstellbar zwischen 1 bis 30 Hertz positiv beeinflussen könnten. Sie können mit Magnetfeld-Therapie kranke Zellen regenerieren - unabhängig von wahllos einstellbaren Frequenzen, jedoch mit einem richtigen Frequenzmuster und einer sanften Amplitudenstärke. Es wurde bis heute noch nie nachgewiesen, dass irgendeine dieser angegebenen Frequenzen die Gesundheit bei einzelnen Indikationen beeinflussen können. Das hat dazu geführt, dass diese Magnetfeld-Therapie in Verruf geraten ist. Sie haben alle nicht verstanden, dass man nicht nur mit einzelnen Frequenzen, sondern ausschließlich mit Frequenzpaketen und ganz spezifischen körpereigenen Frequenz-Mustern therapieren kann und dadurch im Körper des Menschen wirklich etwas bewirkt. Aber das Wichtigste ist, dass Magnetfelder nur Energiespender und Transporteure sind, um die Zellen direkt zu energetisieren und dass damit jegliche Krankheitsbilder automatisch verschwinden müssen. Zitat aus der Patentschrift der Dr. Fischer AG: „Dank der kombinierten Wirkung von Impulsfrequenz, Impulsform, Impulsenergie mit der richtigen Sendeadresse (Applikatorspulenform) ist es möglich, Ionen aus der intrakorporalen Elektrolytflüssigkeit, beispielsweise dem Blut, der Lymphe oder dem Liquor gezielt und unmittelbar in die umgebenden Gefäßwände und Membranen einzuschleusen. Das ist unter anderen Bedingungen nicht möglich“.

QRS in der Wissenschaft

Die 4. These: Die Grenzen der Pharmazie sind besiegelt. Alle Berichte und Statistiken zeigen deutlich den Trend zur Quanten-Medizin. Sind noch 1910 die Infektionskrankheiten mit 50 % aller Krankheiten vertreten und 50 % chronische Krankheiten, so bleiben 1950 nur noch 20 % Infektionskrankheiten zu beklagen, jedoch stiegen die chronischen auf 80 % an. Voraussagungen von internationalen Instituten geben für das Jahr 2000 noch 5 % Infektionskrankheiten, jedoch 95 % chronische Krankheiten an. Das zeigt deutlich, dass die Pharmaprodukte zwar ein Segen für die Menschen in Bezug auf die Infektionskrankheiten waren, aber niemals die chronischen Krankheiten besiegen konnten. Diese können ausschließlich auf physikalischer Ebene unter anderem mit der Quanten-Medizin dauerhaft geheilt werden.

Bei seinen Recherchen beeindruckten Dr. Fischer ganz besonders die Berichte des zweimaligen Nobelpreisträger Prof. Linus Pauling und die von Prof. Dr. med. Robert O. Becker, der übrigens ebenfalls für den Nobelpreis vorgeschlagen worden ist.

Dr. Stahl berichtete uns von seiner Begegnung mit Prof. Linus Pauling, der schon vorher von Dr. Fischer die amerikanischen Patente über den „Ionentransport und das Belegen des zellbiologischen Fensters“ (Zellamplitudenfenster) erhalten und studiert hatte. Auch hatte Prof. Pauling bereits ein Mustergerät (Prototyp) und das Buchkonzept von Dr. Fischer über die Quantentherapie bekommen. Noch 1994, ein halbes Jahr vor seinem Tod hatte sich Dr. Stahl mit ihm getroffen und mit ihm über QRS gesprochen und eine zukünftige Zusammenarbeit vereinbart. Dr. Stahl war überrascht, wie begeistert Linus Pauling sich über den Pioniergeist von Dr. Fischer geäußert hatte. Dieser sei zur rechten Zeit, am rechten Platz mit der richtigen Idee aufgetreten und würde mit seiner neuen Quantenmedizin ganz sicher einen Paradigmenwechsel in der Medizin herbeiführen. Die Reform der herkömmlichen Schulmedizin sei schon lange überfällig und der Reformator heiße wohl Dr. Fischer. Linus Pauling bestätigte Dr. Stahl, er würde das Gerät von Dr. Fischer, das damals noch namenlos war, täglich zweimal anwenden und er wür

QRS in der Wissenschaft

de deutlich eine Energiesteigerung spüren. Er äußerte sich dahin gehend, dass die Menschheit dieses Gerät brauche und zwar vom Kind bis zum Greis, damit die elektrobiologischen Abläufe im menschlichen Körper wieder hergestellt werden, die sonst nur durch täglich eineinhalb Stunden Sport oder mindestens 15 km Gehen (= 3 Stunden) pro Tag durch den Körper natürlich erzeugt werden können. Prof. Pauling war bereit, mit uns dieses System weiter wissenschaftlich abzusichern, entsprechende klinische Forschungen durchzuführen und empfahl, wir sollten auch noch den medizinschen Pionier auf diesem Gebiet, Prof. Dr. Robert O. Becker, in unsere Entwicklung miteinbeziehen.

Prof. Becker war zu diesem Zeitpunkt als führende Kapazität schon weltweit berühmt durch seine Bücher „The Body Electric“ und „Cross Currents“, die in den USA und in Europa Bestseller waren und bis heute sind. Leider mussten wir feststellen, dass er nicht so leicht zu finden war wie Linus Pauling und ich bekam den Auftrag, meine detektivischen Fähigkeiten und meine Beziehungen in Amerika einzusetzten. Sofort nachdem ich seine Adresse herausgefunden hatte, rief ich Dr. Becker an, der irgendwo ganz im Norden des Staates New York wohnt. Als ich ihm meine Anliegen nannte, einerseits ein Interview mit ihm zu machen und andererseits ihn um seine professionelle Meinung über das neue Quantron-Salut-Gerät zu fragen, und daraus sich allenfalls entwickelnd, eine intensivere Zusammenarbeit mit ihm zu etablieren, war er sofort bereit, sich mit mir zu treffen. Ich solle am nächsten Sonntag nach Syracuse im Norden des Bundesstaates New York fliegen und ihn am Montag früh um neun Uhr anrufen, er würde mir dann erkären, wie ich ihn finden könne. Aber ich solle mir bewusst sein, auch Mitte März herrschten in ihrer Gegend immer noch hochwinterliche Verhältnisse mit häufigen Schneestürmen und gerade kürzlich seien wieder Leute stecken geblieben und im Auto erfroren. Das konnte ja heiter werden, dachte ich mir, als ich mich mit Dr. Fischer besprach, was ich diesem Experten am besten für seine Überprüfung unseres Salut-Gerätes mitbringen sollte.

QRS in der Wissenschaft

Insgesamt, mit den üblichen Wartezeiten auf den Flughäfen, erreichte ich dann das Hotel in der Nähe von Syracuse nach einer Reisezeit von zweiundzwanzig Stunden. Punkt neun Uhr meldete ich mich am nächsten Morgen telefonisch bei Dr. Becker. Dieser wies mich an, die Route 81 nach Norden bis zur Ausfahrt 42 zu nehmen und ihn dann von der dortigen Tankstelle wieder anzurufen. Ich solle mich ja warm anziehen, bei ihnen oben tobe wieder einmal ein Schneesturm. Ich beruhigte ihn, als Schweizer sei ich das Fahren im Schnee gewöhnt. Die Fahrt auf der Autobahn verlief ereignislos und die Tankstelle war leicht gefunden. Nun solle ich die Bundesstraße 177 ganz bis zum Ende durchfahren, etwa eineinviertel Stunden, erklärte er mir. Dort, wo sie in die Bundesstraße Nummer 12 einmünde, werde er mich in einem blauen Saab erwarten. Diese Fahrt neben diesen langgezogenen Hügeln auf der 177er werde ich wohl mein ganzes Leben lang nicht mehr vergessen, denn das Fahren durch den hohen Neuschnee war wirklich ein gefährliches Unterfangen. Nach einer etwa eineinhalbstündigen Rutschpartie, bei der die Bezeichnung „Amischlitten“ fast stimmte und mit der gütigen Hilfe meines anscheinend besonders wintererfahrenen Schutzengels, ereichte ich schließlich die vereinbarte Kreuzung, wo Dr. Becker fast gleichzeitig eintraf. Da er auf einem Auge blind ist, fährt er auf verkehrsreichen Straßen nicht mehr selber Auto. Darum liess er sich diesmal von seiner Tochter chauffieren. Er setzte sich zu mir ins Auto und unsere Konversation war sofort so angeregt, dass ich gar nicht mehr auf die Gegend achtete, durch die wir fuhren. Erst als wir von der Hauptstraße in eine kleine Nebenstraße abbogen, realisierte ich, dass wir uns in einem riesigen, wunderschönen Waldgebiet befanden. Dr. Beckers Haus war dann auch ein echtes, mehrstöckiges Blockhaus, aus dicken Baumstämmen gebaut, in dem es wunderbar nach Holz roch. Etwa zwanzig Meter weiter hinten zeigte er mir stolz ein weiteres Blockhaus, welches sein Laboratorium enthielt. Seine charmante Frau Lilly begrüsste uns freundlich und bat uns gleich mit typischer amerikanischer Herzlichkeit zu Tisch, denn zwischenzeitlich war es Mittag geworden. Nach der leckeren Mahlzeit ging es an die Arbeit. Dr. Becker sah sich den Videofilm an, studierte intensiv die

QRS in der Wissenschaft

amerikanischen Patentunterlagen und die Produktbeschreibungen und nickte immer anerkennender. Als seriöser Wissenschaftler legte er sich natürlich nicht sofort fest, sondern versprach, das „Salut“ und die patentierten Technologien selber auf Herz und Nieren zu prüfen. Wenn sie seine positiven Erwartungen erfüllen würden, dann sei er bei uns im Boot. (Dies ist zwischenzeitlich geschehen und Prof. Becker’s Grundlagenforschungen haben uns in verschiedener Beziehung entscheidend weitergeholfen). Es gebe zwar in Amerika eine Reihe Geräte, die mit irgendwelchen elektromagnetischen Feldern arbeiteten, aber keines habe so viel hochkarätigen wissenschaftlichen Background, wie er bei uns erkennen könne. Schmunzelnd blätterte er in Dr. Fischers Exemplar seines Buches, „Der Funke des Lebens“ und betrachtete die vielen Stellen, die angestrichen und mit Randbemerkungen „verziert“ waren. Dann versah er es mit der bezeichnenden (auf deutsch übersetzten) Widmung: „An Dr. Fischer - dafür, dass er den Mut und die Neugier hatte, mit Magentfeldern als Therapiemethode zu arbeiten. Dr. Robert Becker.“

Beim Interview, das wir dann aufnahmen, konnte ich mit Freude feststellen, wieviel geistige Frische, Elan und Begeisterungsfähigkeit in Dr. Becker stekken, abgesehen von einer unheimlichen breiten und fundierten Erfahrung eines langen und reichen Forscherlebens. Gleichzeitig entstand das Projekt, sein Standartwerk „The Body Electric“ durch uns und auf deutsch (und bald auch in anderen Sprachen herauszubringen) - selbstverständlich auf den neuesten wissenschaftlichen Stand zu Beginn des 21. Jahrhunderts gebracht - was inzwischen realisiert wurde: The Body Electric Körperelektrizität, im Leben Verlag AG, St. Gallen (ISBN3-9520560-5-7).

Als ich auf der Rückfahrt die Gegend näher betrachtete, verstand ich plötzlich, warum ein Forscher, der sein ganzes Leben lang vor den Gefahren des Elektrosmogs und der belasteten Umwelt gewarnt hat, für seinen der Forschung gewidmeten weiteren Teil seines Lebens einen Ort ausgesucht hat, bei dem die Umwelt noch weitgehend intakt und ohne negative elektromagnetische Belastung ist. Das nenne ich Kongruenz zwischen Sagen und Tun.

QRS in der Wissenschaft

Danksagung

In memoriamProf. Dr.-Ing. Herbert L. König (verstorben 1996)1981-1996 Projektleiter und Miterfinder der Quantronik

Nur durch das Zusammenwirken der unterschiedlichsten Forscherpersönlichkeiten konnte der heutige Stand erreicht werden. Hier möchte ich meinen besonderen Dank gegenüber den Wissenschaftlern im Bereich der Entwicklung und Forschung zum Ausdruck bringen:

Prof. Dr. Ing. M. Krauß, Universität Chemnitz Prof. Dr. rer. nat. G. Fischer, Universität Graz Prof. Dr. med. R. O. Becker, New York State University Prof. Dr. med. M. Grandi, Universität Mailand Prof. Dr. med. V. M. Baranov, Weltraumforschungszentrum Moskau Prof. Dr. med. F. Douwes, Klinik St. Georg, Bad Aiblingen Prof. Dr.-Ing. S. D. Jovanovic, Universität Belgrad Prof. Dr. med. A.A. Marino, Louisiana State University Prof. Dr. E. Meier, Newport University Prof. Dr. P. Meißner, Universität Potsdam Prof. Dr. Dr. A. Varga, Universität Heidelberg Prof. Dr. Dr. J. Waldmann, Eurospace Paris Prof. Dr. rer. nat. M. Gahr, Universität Brüssel Prof. Dr. Dr. R. C. Posthoff, Universität Trinidad Prof. Dr.-Ing. K. Meyer-Waarden, Universität Karlsruhe Univ.-Prof. Dr. R. Saunders, Universität Trinidad Prof. Dr. rer. nat. S. Porta, Universität Graz Prof. Dr. rer. nat. H. Dertinger, Kernforschungszentrum Karlsruhe Prof. Dr. med. D. Mulz, Universität München Prof. Dr. med. H. Spörkel, Universität Münster

Inhaltsverzeichnis

Geleitwort von Prof. Dr. Linus Pauling 5 Geleitwort von Prof. Dr. med. Robert O. Becker 6 Geleitwort von Prof. Dr. Peter Meißner 7 Geleitwort von Prof. Dr. S. D. Jovanovic 8 Geleitwort von Prof. Dr. Ing. habil. M. Krauß 9 Geleitwort von Prof. Dr. Ing. habil mult. Jürgen Waldmann 11 Geleitwort von Prof. Dr. Eddie Meier 13 Danksagung 20 Inhaltsverzeichnis 21 Vorwort des Verfassers 25 Vorwort zur 1. Auflage von Prof. Dr. Ing. H. L. König 29 FIT hoch 4 oder: Wie es zu diesem Buch kam 33 Quantronik oder: Der Durchbruch ist geschafft 44 Kapitel 1

Mit der Krankheit konfrontiert 47

Kapitel 2

Biomagnetismus: So alt wie die Menschheit 53

Kapitel 3

Eigene Erfahrungen mit Akupunktur und Magnetpflastern 67

Kapitel 4

Therapien mit permanentem Magnetismus? 75

Kapitel 5 Die Bedeutung natürlicher und technischer Magnetfelder für unser Leben 93
Kapitel 6 Vom Dauermagneten zum pulsierenden Magnetfeld 105
Kapitel 7 Aus dem Elfenbeinturm der Forschung Bericht im Deutschen NDR-Fernsehen über Quantronik 121
Kapitel 8 Von Flöhen und Frequenzen 127
Kapitel 9 „Die Sprechstunde“ Magnetfeldtherapie 137
Kapitel 10

Wissenschaftliche Veröffentlichungen + klinische Ergebnisse149

Kapitel 11

Grundlagenforschung an der Universität des Saarlandes 175

Kapitel 12

Elite und Trittbrettfahrer 197

Kapitel 13

Anerkennung durch die Krankenkasse 209

Kapitel 14

Beurteilungen durch Heilpraktiker 215

Kapitel 15

Magnetfeld-Therapie Großstudie 50.000 Patienten 221

23
Kapitel 16
Die Studien von Professor Pelka 229
Kapitel 17
Vom Sinus zum Sägezahn 235
Kapitel 18
Physiologie der Quanten-Therapie 243
Kapitel 19
Die Natur als Vorbild der Quantronik 271
Kapitel 20
Zellmeditationen oder Frequenzen gegen den Stress 287
Kapitel 21
Das Amplitudenfenster
Der Generalschlüssel zum längeren Leben 295
Kapitel 22
Die Wuppertaler Studie 303
Kapitel 23
Quantron-System - Wissenschaftliche Wirkungsstudien 311
Kapitel 24
Wissenschaftler Hintergrund - Quantronikpatente 321
Kapitel 25
Eine weitere Grundlagenstudie aus der Universität Graz 377
Kapitel 26
Das weltweite Forschungsprojekt 419

Kapitel 27

Quantronik - Ärzte und Anwender berichten 431

Kapitel 28

Die Quantenmedizin -Wieviele Krankheiten gibt es wirklich? 465

Nachwort von Prof. Dr. Rainer B. Pelka 479

Glossar 487

Anhang 519 Beteiligte an der QRS Forschung 520 Wissenschaftliche Publikationen von Prof. Dr. Fischer AG 524 Grenzwerte für pulsierende Magnetfelder 539 Elektromagnetische Felder 540 Grenzwerte und Auswirkungen von magnetischen Feldern 541 QRS - ein weltweit - patentiertes System 542 7 Schritte zur wissenschaftlichen Anerkennung 543

Literatur und Quellenverzeichnis 544

Weiterführende Forschungsliteratur 548

Index 575

Vorwort des Verfassers
zur überarbeiteten Neuauflage

Als Anfang 1996 die erste Auflage von „Grundlagen der Quanten-Therapie“ herauskam, schien mir „das 3. Jahrtausend“, dessen Medizin wir mit der Quantronik einzuläuten im Begriff waren, noch weit entfernt. Nun ist das neue Millennium bereits Alltag für uns, und auch das von uns entwickelte Quantenresonanzssystem (QRS) wird in fortschrittlichen Medizinerkreisen und bei aufgeklärten Laien immer mehr zur Selbstverständlichkeit.

Schon 1992, als wir die Entwicklung offengelegt haben, ging die Patentschrift wie im Lauffeuer durch die Fachwelt. Mit dem Erscheinen der Erstauflage dieses Buches wurden wir dann vom Wachstum des Interesses tatsächlich überrascht. Schneller als gedacht fanden wir neue und größere Partner in der Forschung und Entwicklung, die Zahl der an der QRS-Wirkungsforschung beteiligten Institute, Kliniken und Persönlichkeiten stieg gewaltig. Inzwischen sind nahezu alle in der Erstauflage dargestellten Grundlagenversuche mehrfach international bestätigt, und die allermeisten der damals noch theoretisch vorhergesagten Einsatzmöglichkeiten in Forschung, Medizin und Prophylaxe erprobt.

So atemlos man beim Betrachten der Quantronik-Entwicklung in den vergangenen 4 Jahren auch werden konnte, so anstrengend war es auch, die Patente weltweit zur Anerkennung zu bringen, trotz so prominenter Fürsprecher wie Linus Pauling, der im letzten Jahrhundert gleich zwei Nobelpreise bekommen hatte. Die überfällige Reform der Schulmedizin durch die Quantenmedizin, von der er gesprochen hatte, stieß natürlich nicht nur auf freudiges Entgegenkommen seitens des etablierten medizinisch-industriellen Komplexes. Ich habe oft mehr Zeit beim Patentanwalt zugebracht als im Forschungslabor oder im Gespräch mit Fachleuten aus dem Gesundheitswesen. Viele Ärzte, Heilpraktiker und Apotheker - die ja zumindest in Deutschland unter einem gewaltigen politischen Druck stehen, haben aber auch von alleine den Weg zur Quantentherapie gefunden. Vor kurzen hat mich die Nachricht erreicht, daß QRS schon als „apothekenübliche Ware“ eingestuft wurde.

Die Zeit ist reifer als gedacht für einen neuen Weg! In Amerika, in Australien, überall auf der Welt sind schnell wachsende Quantronik-Kompetenz-Zentren entstanden.

Die Quantentherapie wird „apothekenüblich“

Das weltweite Echo der Quantronik hat leider auch einen Nebeneffekt, mit dem man als Erfinder einer weltweit interessanten Methode immer rechnen muss. Coca Cola hat ein geheimes Rezept, die Quantronik nicht! Alles Entscheidende ist zwar inzwischen patentiert, aber es ist vollständig transparent und öffentlich. Die ganze Welt weiß nun - nicht zuletzt durch die Erstauflage dieses oft zitierten Buches - wie der Ionentransport im Körper erreicht werden kann, oder wie man mit dem pathologischen Energiedefizit der Zellen fertig werden kann. Erfolgreiche Produkte und Ideen werden nun mal im Gegensatz zu Schrott und Seifenblasen gerne kopiert, das kann kein Patent der Welt verhindern. So ist es nur natürlich, dass ich auch weiterhin viel Zeit

Quantronik weltweit im Internet
Erfolgreiche Produkte finden immer Trittbrettfahrer

mit Juristen verbringen muss, um die Nachahmer und Trittbrettfahrer unserer Erfindung auf die Ungesetzlichkeit ihres Tuns hinzuweisen, und die Vernünftigen unter ihnen, wo immer sinnvoll und möglich, in unser weltweites Forschungs- und Entwicklungsprojekt einzubinden. Wo immer ein quantentherapeutisches Gerät auf der Welt zum Einsatz kommt, sollten die Erfahrungen damit allen zugute kommen, damit der so dringend nötige Paradigmenwechsel in der Medizin unserer Zeit sich noch schneller durchsetzen kann.

Mit der vollständig überarbeiteten Neuauflage dieses Buches machen wir wieder einmal den ersten Schritt in Richtung auf weltweiten Erfahrungsaustausch. Wir halten unser Wissen weiterhin nicht zurück. Der Kern von „Grundlagen der Quantentherapie“ ist freilich derselbe geblieben: Unser Ansatz ist weiterhin der historische, nur dass der Bogen inzwischen weiter geht: Von den altägyptischen Magnetsalben bis zur modernen NIRP-Methode zum gezielten Wirkungsnachweis erfolgreicher Quantentherapie.

Bei dem rasanten Wissenszuwachs in unserem weltweiten Forschungs-Netzwerk wird auch dieses neue Buch natürlich schon bei seiner Drucklegung nicht mehr auf dem neuesten Stand der Entwicklung sein können. Wer trotzdem immer up-to-date sein will, hat nunmehr aber die Möglichkeit, sich über das Internet auf dem Laufenden zu halten. Wenn Sie mir eine Nachricht auf elektronischem Wege zukommen lassen wollen, können Sie mich persönlich per E-Mail unter dr.fischer@quantron.de erreichen. Mit jeder Information, aber auch mit jeder Frage helfen Sie mir und meinen Kollegen, die Grundlagen der Quantentherapie auf ein noch breiteres Fundament zu stellen!

Dr. E. G. Fischer, 28. August 2000

Quantentherapie ab jetzt immer up-to-date im Internet: http://www.quantentherapie.de

Vorwort zur 1. Auflage

Von Prof. Dr.-Ing. H. L. König (verstorben 1996)Technische Universität München

Der Mensch in seiner Umwelt wird in dieser bei einer ökologischen Betrachtung der Zusammenhänge traditionell mit materiellen Gegebenheiten in Verbindung gebracht, seien dies nun Festkörper oder Gase.

Unabhängig von der gegenseitigen Beeinflussbarkeit und Abhängigkeit, wie sie durch den Begriff Ökologie umfassend beschrieben wird, spielt für den Menschen als Individuum im Rahmen seiner Existenz dessen im weitesten Sinne zu verstehendes Wohlbefinden eine entscheidende Bedeutung. Dies betrifft sowohl den eigenen Körper als auch die Umwelt, in der sich dieser befindet. Geist und Körper müssen gleichermaßen betrachtet werden, - so, wie dies schon von den ältesten Kulturen her bekannt ist.

Es mag vielleicht darauf begründet sein, dass der Körper des Menschen als solcher in erster Linie als Materie eingestuft wird, weil sein zu ihm gehören-der Geist nicht unmittelbar durch die Sinnesorgane erkennbar ist.

Jedenfalls wird das hier erwähnte Wohlbefinden im Allgemeinen zuerst einmal körperlich verstanden, sei es in einem Befinden, das im einen Extremfall als bestens eingestuft und im anderen als Krankheit bezeichnet wird.

Bei seinen Bemühungen, möglichst weit von dem als Krankheit bezeichneten Bereich des Befindens sich einordnen zu können, benutzte der Mensch bislang meist die Hilfe der Materie. So kommt im Rahmen der Erhaltung der Gesundheit, beispielsweise der gesunden Ernährung eine überragende

Vorwort von Prof. Dr.-Ing. H.L. König
Materieller Gesundheitsbegriff

Bedeutung zu, im Krankheitsfall der entsprechenden Medizin. Es ist folglich nicht weiter verwunderlich, wenn schon seit Jahrhunderten sich aus der Chemie, also aus dem Bereich der Materie heraus, die wesentlichen Hilfen gegen Krankheiten beim Menschen entwickelten.

Unter diesem Aspekt erscheint die derzeit hochentwickelte medikamentöse Behandlung von Krankheiten im Rahmen der klassischen Schulmedizin voll verständlich.

Vergleicht man hierzu aus der geschichtlichen Perspektive den Werdegang der Physik, so ist im Vergleich zur Chemie die riesengroße zeitliche Verspätung der allgemeinen Entwicklung in der Physik mehr als augenscheinlich, wenn auch die zeitliche Entwicklung des Fortschritts jetzt mit einer ungleich größeren Geschwindigkeit abläuft.

Parallel hierzu nahm die Erkenntnis zu, dass gerade auch im medizinischen Bereich der Physik eine auffallend steigende Bedeutung zukommt.

Die immer mehr zunehmende Zahl neuer und verbesserter medizinischer Geräte für diagnostische und therapeutische Anwendungen spricht in diesem Zusammenhang eine deutliche Sprache. Der allgemein faszinierende Begriff „Strahlung“ ist dabei das große Zauberwort - im positiven wie im negativen Sinn.

Vor allen Dingen die elektromagnetische Strahlung ist hier zu nennen. Gemeint ist damit eine im Raum vorhandene Energieform, die sich mit Lichtgeschwindigkeit ausbreitet, weil sie materielos ist.

Die physikalischen Eigenschaften dieser Strahlung differieren entsprechendihrer Frequenz ganz erheblich. Hierbei wird unter Frequenz die Anzahl dervollständigen Schwingungszyklen pro Sekunde verstanden.Der Begriff „elektromagnetische Strahlung“ enthält bereits die Information,

Zauberwort „Strahlung“

dass es sich um eine mit elektrischer Ladung und mit Magnetismus zusammenhängende Energieform handelt.

Ist die Frequenz der Strahlung sehr gering, treten beide Faktoren wie im statischen Zustand praktisch unabhängig voneinander auf. Man spricht dann vom elektrischen Feld und vom magnetischen Feld, wie es im Raum als Energieform existiert. Ab einer bestimmten Mindestfrequenz sind beide Strahlungsformen immer wieder gleichzeitig in einer ganz bestimmten Relation vorhanden. Dann handelt es sich um elektromagnetische Wellen.

Im menschlichen Körper sind zur Funktionssteuerung elektrische Spannungen bzw. Ströme zu beobachten, die speziell dem niederfrequenten Bereich zuzuordnen sind.

Wegen der damit in Zusammenhang stehenden elektrischen und magnetischen Felder liegt es nahe, für diese bzw. für jegliche elektromagnetische Strahlung die Frage nach deren biologischer Bedeutung zu stellen. Diese gilt für positive Wirkungen im therapeutischen Sinne wie auch im negativen, also dem krankmachenden Bereich, für den sich zusehends der Begriff „Elektrosmog“ einbürgert.

Die hierbei besonders interessierende nicht-thermische Wirkung elektromagnetischer Strahlung wird zur Zeit, wissenschaftlich gesehen, insbesondere für relativ sehr schwache Dosierungen immer noch heftig diskutiert. Dies insbesonders im Zusammenhang mit den für die allgemeine Bevölkerung geltenden Grenzwerten, wie sie als höchstzulässige Belastung anzusetzen sind. Unter dieser Diskussion leidet bislang auch oftmals der therapeutische Einsatz gerade niederfrequenter Magnetfelder, der je nach persönlicher Einstellung und Auffassung des zuständigen Arztes zum Tragen kommt.

Es muss als glücklicher Zufall angesehen werden, wenn eine Persönlichkeit wie der Autor dieses Buches, Dr. Gerhard Fischer, bedingt durch eigene Krank

Eine Frage der Dosierung

heitserfahrung, bei der ihm letztlich einzig eine Magnetfeld-Therapie entscheidend weiterhalf, sich mit voller Energie für die Verbreitung und Anwendung dieser Therapieform einsetzt.

Entscheidend für den zwangsläufigen Erfolg dieses Vorhabens dürften dabei die von Dynamik, Erfolgsdenken, Engagement und Menschenkenntnis geprägten Charaktereigenschaften sowie ganz wesentlich die menschlich persönliche Note von Dr. Gerhard Fischer sein, verbunden mit dem Bewusstsein, alle nötigen Voraussetzungen in wirtschaftlicher und industrieller Hinsicht mitzubringen. Nicht zuletzt aber auch das Gespür des Autors, sich bei einem derartigen Projekt der Mitarbeit der richtigen Wissenschaftler und Wirtschaftsfachleute der ersten Garnitur zu versichern.

Prof. Dr.-Ing. Herbert L. König

Mitarbeiter der richtigen Wissenschaftler und Wirtschaftsfachleute der ersten Garnitur

FIT hoch 4

oder:

Wie es zu diesem Buch kam

Zeit ist die 4. Dimension.

Zeit, die wir hatten, Zeit, die unserem dreidimensionalen Körper zum Leben noch bleibt.

Gesundheit und Zeit, wie hängen sie zusammen?

Die meisten Menschen kommen gesund auf die Welt und entwickeln einen dreidimensionalen Raum, in dem sie gesund leben. Zunächst wachsen sie in den Raum ihres eigenen Körpers, das „Feld“ ihres Daseins, hinein, werden erwachsen.

Wenn das gut geht, sind sie „fit“, das heißt, sie passen hinein in diesen Körper: Das eigene „Feld“ bleibt stabil.

Die Menschen erschaffen in der Zeit ihres Lebens aber auch einen dreidimensionalen Raum außerhalb ihres eigenen Körpers: ihre Umwelt. Dazu gehören nicht nur die eigene Wohnung, das nähere „Umfeld“, sondern auch die Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten.

Ein Umfeld, was ist das?

Felder und Umfelder sind überall im Universum vorhanden. Nur wenn sie sich begegnen, „entsteht“ nach den Vorstellungen der Quantenphysik neben den räumlichen Dimensionen eine 4. Dimension. Erst dann gibt es ein Vorher und ein Nachher. Erst dann gibt es aber auch das, was sich in diesem Vorher oder Nachher befindet. Das scheint zunächst paradox.

Leben = Gesund + Zeit = Fit hoch 4

Da wir Energien nicht sehen können, sondern nur ihre Auswirkungen erkennen, ist das alles schwer vorstellbar. Es hat lange gedauert, bis die Physiker die Grundlagen der Chemie begriffen haben. Eigentlich gibt es gar keine Chemie im Sinne einer „toten“ Materie, sondern nur schwingende Wechselfelder, die sich austauschen. Die Materie, die auch unseren Körper aufbaut, besteht nur aus solchen Kraftfeldern. Energieteilchen schließen sich zusammen, und daraus entsteht Materie.

Unser Körper ist ein Konzert von einer schier unendlich großen Zahl schwingender Wechselfelder. Bei Körpertemperatur schwingen die Atomkerne 10.000.000.000.000.000.000.000 mal pro Sekunde. (Sie brauchen nicht nachzuzählen, es sind 22 Nullen.) Schon die Atome als Einheit schwingen mit etwa 7 Nullen weniger. Atome, die sich zu Molekülen verbinden, haben ihre Hauptfrequenz bei 109 Hertz, also nur noch 9 Nullen. Und wenn wir dann die Zelle, das Bauelement unseres Körpers, betrachten, einen Molekülverband, dann messen wir ungefähr 1.000 Schwingungsvorgänge pro Sekunde; das kann aber auch viel weniger sein, je nachdem welches „Zell-Instrument“ wir gerade betrachten. Nervenzellen zum Beispiel können nur alle 10 Sekunden schwingen, aber auch 1.000mal je Sekunde.

Vielleicht haben Sie es bemerkt: Je größer und komplexer ein System wird, desto niedriger wird seine Frequenz.

Den Zellaggregaten, wie z.B. unseren Organen Leber, Niere, Gehirn, wird jeweils eine typische Funktionsfrequenz zugeordnet. (Wie oft schlägt Ihr Herz gerade, wenn Sie dieses Buch lesen?) Der Darm bewegt sich in einem bestimmten Rhythmus, die Haut erneuert sich in einem bestimmten Zyklus, die Hormone und Gene steuern den Lauf unseres Lebens und damit den für den individuellen Menschen langsamsten Schwingungsvorgang. Damit nähern wir uns schon den Grenzproblemen der Physik; da wird es schon etwas philosophisch oder gar religiös.

Unser Körper ist ein Konzert von einer beinahe unendlich großen Zahl schwingender Wechselfelder.

Aber wir sind damit wieder bei der 4. Dimension, der Zeit unseres Lebens. Wenn alle schnellen, also kurzdauernden Schwingungen so abgestimmt sind, dass sie ein Konzert ergeben, kann auch der langsame Schwingungsvorgang sehr lange dauern. Aber eine einzige falsche Schwingung, die nicht ins Konzert passt, zerstört womöglich das ganze Stück. Und gerade dort, wo alles andere perfekt ist, wird uns das besonders klar.

Nehmen wir daher ein Beispiel aus unserer Zeit:

„Magic Johnson“, der Superstar des Profi-Basketball, vielleicht der höchstbezahlte Spitzensportler aller Zeiten. Wer hätte nicht gesagt, dieses Athletik-Genie mit seiner einzigartigen Körperbeherrschung und seiner ungeheuren mentalen Stärke und Konzentration sei super-fit?

Jetzt, wo alle Welt weiß, dass das AIDS-Virus in seinem Körper lauert, ist dieser dreidimensionale Super-Athletenkörper entzaubert. Dieser Mann, der uns allen wohl auch jetzt noch an dreidimensionaler Gesundheit weit überlegen ist, ist nur fit3. Jede Bewegung seines Körpers bringt ihn dem Tod näher. Gesundheit auf Abruf in der Zeit, der 4. Dimension, die wir alle so schwer begreifen.

Gibt es eine Gesundheit, die mehr ist als der schöne Schein? Gibt es eine Gesundheit, die hinter der Oberfläche des Augenblicks steht? Eine nicht räumliche Struktur, die dafür verantwortlich ist, dass man gesund ist und es auch bleibt?

Was sorgt dafür, dass wir gesund bleiben? Ist es bloß eine platonische Idee, oder ist es etwas, das wir mit naturwissenschaftlichen Mitteln messen können?

Dreidimensional gesund reicht nicht aus, fit hoch 4 ist das Ziel!

Was ist das:

FIT HOCH 4 ?

Es sind die unsichtbaren Felder und Schwingungszustände, die der Gesundheit ihre 4. Dimension geben. Sie „entscheiden“ über Gesundheit und Krankheit, über Leben und Tod.

Keine Angst. Dieses Buch wird nicht kompliziert. Jeder kann es verstehen, der den Unterschied zwischen einer Eisenbahn und einem Automobil erfassen kann. Die Medizin des dritten Jahrtausends wird die Gleise der Chemie verlassen und vor allem den Weg der Physik gehen: beweglicher, schneller und individueller. Wir nennen sie die „Quantenmedizin“ oder „Quantentherapie“.

Vielleicht erinnern Sie sich an Ihre Schulzeit zurück, als Sie das erste Mal lernten, Zahlen in Zeichnungen umzusetzen. Man beginnt mit dem Zeichnen eines Punktes, der aber ohne Dimension ist, wenn man ihn nicht in ein System von Koordinaten einsetzt.

Die 1. Dimension lernen wir als Länge kennen, der Punkt wird hier auf einer geraden Linie positioniert.

Die 2. Dimension, die Ebene, kann man anschaulich machen, wenn man beispielsweise die Position eines darauf befindlichen Punktes von zwei senkrecht aufeinander stehenden geraden Linien her definiert, die in der Ebene liegen.

Schon die 3. Dimension, den Raum, können wir nicht mehr realistisch auf eine Papierfläche zeichnen und müssen uns mit der perspektivischen Zeichnung behelfen. Die meisten können sich aber immerhin noch vorstellen, dass

Die Medizin des nächsten Jahrtausends wird die Gleise der Chemie verlassen.

die dritte Gerade, die wir für die Definition des Punktes im Raum benötigen,beispielsweise senkrecht auf den beiden anderen steht.Wir können uns Modelle davon bauen: Kugeln symbolisieren Atome im Raumund werden mit Stäben verbunden, damit ihre Position fixiert ist. Manchervon uns hat schon mal so ein Modell gesehen, das Atommodell zum Beispiel,und wir sagen dann:Aha! Das ist also ein Atomkern und das sind Elektronen.Das sind sie aber in Wirklichkeit nicht, sondern nur im Modell. Die Wirklichkeit kennt den Augenblick nicht. Sie steht nie still, weil zur Wirklichkeit auchnoch die 4. Dimension gehört, die Zeit.

Alle unsere Vorstellungen von der Zeit laufen uns davon, weil wir selbst inihr leben, weil all unser Denken und unsere Vorstellungen innerhalb der Zeitstattfinden. Wir können sie nie überholen, weil sie immer schneller ist als wirselbst, aber wir können ihr nahe kommen. Nur ein Wesen, das ewig lebt,könnte die Zeit jemals einholen.

Aber selbst Gott, so sagen die Theologen, kann die Zeit nicht überholen. Undwenn es viele Götter geben sollte, wie die alten Griechen dachten, dann heißtder höchste, der noch vor der Schöpfung der Welt und des Lebens da, Chronos, und das bedeutet: Zeit.

Max Planck war mit seiner Quantentheorie vielleicht der erste, der den „Raumin Bewegung“ wissenschaftlich zu begreifen suchte, Albert Einstein hat mitseiner Relativitätstheorie die Grundlagen dafür gelegt, dass wir immerhinwissen, wann wir von Raum und wann wir von Zeit sprechen müssen.

Die Physik heute weiß, dass die Wirklichkeit nicht „quadratisch, praktischund gut“ ist. Die Linien, die unser Leben bestimmen, stehen eben nicht einfach senkrecht aufeinander, wie es unsere Schulmodelle darstellen. Das Leben verläuft auf einer krummen Wahrscheinlichkeitslinie, die von Ereignis

Max Planck und seine Quantentheorie
sind die Voraussetzungen für die Quanten-Therapie.

zacken durchzogen ist, die wir zwar nachträglich feststellen, aber nie präzise voraussagen können. Einstein sagte noch: „Gott würfelt nicht“. Die heutigen Physiker, deren genialster Kopf wohl Stephen Hawking ist, versuchen, dem Würfelspiel des Universums seine Gesetzmäßigkeiten abzulauschen, und können immerhin das untersuchen, was die vierte Dimension uns bisher beschert hat: „Eine kurze Geschichte der Zeit“.

Wenn wir unserem Körper eine Zelle entnehmen und diesen Grundbaustein des Lebens optimal ernähren würden, könnte diese Zelle nach dem heutigen Wissen theoretisch etwa 150 Jahre alt werden.

Manche Menschen werden tatsächlich beinahe so alt. Ich selbst gehe davon aus, dass unser Durchschnittsalter von etwa 70 auf 140 Jahre verdoppelt werden könnte, wenn wir das Immunsystem in den Griff bekommen, wenn wir die Zellregeneration fördern und wenn wir den Zellen auch noch die richtige Ernährung zur Verfügung stellen. Es nützt ja nichts, den Stoffwechsel elektrophysikalisch zu fördern, wenn der Stoff, dessen Wechsel man beschleunigt, nichts taugt! Ein hochwertiger Motor braucht eben auch hochwertigen Kraftstoff. Bei unserer heutigen Art der Ernährung werden Vitamine, Mineralstoffe etc. zum größten Teil vernichtet, die ohnehin aufgrund der Massenanbauweise nicht mehr so reichlich in der Nahrung vorhanden sind wie früher.

Ein Beispiel: 1 Kilogramm Tomaten, das vor 100 Jahren auf natürliche Weise und unverseuchten Böden angebaut wurde, hatte so viele Vitalstoffe wie heute 11 Kilogramm Tomaten. Man kann natürlich nicht 11mal so viel essen, wie die Menschen vor 100 Jahren. Es führt also nichts daran vorbei, sich hochwertiger und konzentrierter Nahrungsergänzungsprodukte zu bedienen, um den Mangel an Vitalstoffen auszugleichen.

Ein hochwertiger Hochleistungsmotor braucht hochwertigen Treibstoff

Mit einer optimalen Ernährung sind längst nicht alle Dimensionen der Gesundheit abgedeckt. Wir begreifen heute die Dimension der Ernährung bereits recht gut: Wir wissen, was die Zelle zu ihrer Zweckbestimmung im Laufe der Zeit benötigt, wir kennen die Dimension der Stoffzufuhr und die ebenso wichtige Entsorgungsdimension. Diese beiden Dimensionen sind sozusagen die Fläche, auf der sich das Leben abspielt. Nahrungsaufnahme ist die 1. Dimension der Gesundheit.

Da der Lebensbetrieb der Zelle nichts anderes ist als ein Stoffwechsel, müssen die ausgetauschten Stoffe entsorgt werden. Ausscheidung ist die 2. Dimension der Gesundheit.

Über den Raum des Lebens, die 3. Dimension der Gesundheit, wissen wir vergleichsweise wenig. Er ist definiert durch Anordnung, Zahl und Art der DNA-Moleküle, die das menschliche Genom bilden, den Gesamtbesitz der Baupläne für den Raum, den die Zelle im Laufe ihres Lebens füllen soll. Wir können diesen gesamten Besitz zwar beliebig oft verdoppeln und eine Zelle dadurch klonen, aber wir wissen über die einzelnen Teile des Ganzen, z.B. über die Gene, nur erschreckend lückenhaft Bescheid.

Sicher ist aber, dass das menschliche Genom nicht einfach eine zeitliche Abfolge von Bauplänen ist, sondern ein interaktiver Netzplan, dessen einzelne Teilaktionen von der 4. Dimension der Gesundheit ausgelöst oder beendet werden. Es gibt Schalter an den Genen, die diese aktivieren oder ausschalten, es gibt vermutlich sogar Schalter, die alle anderen aus- oder einschalten und damit das individuelle Leben beginnen oder beenden, das Lebens-Gen und das Todes-Gen.

In dieser 4. Dimension der Gesundheit hat sich der Lebensraum der Zelle flexibel zu verteidigen.

150 Jahre alt könnte der Mensch werden. Dies stellten Wissenschaftler fest, als sie menschliche Zellen optimal ernährten.

Nahrung und Ausscheidung müssen hier bewertet und nicht nur getätigt werden: Eine sogenannte gesunde Ernährung kann auch eine entartete Krebszelle oder ein Bakterium sehr gut ernähren. Viren können falsche Baupläne in das Genom einschmuggeln. Eine solche Zelle muss die „Entscheidung“ treffen, sich selbst zu vernichten, wenn sie den Zellverband nicht gefährden soll.

Aber diese Dimension hat kaum mit den materiehaften Bestandteilen der räumlichen Dimensionen zu tun, sondern mit energetischen Eigenschaften des Raumes, mit Feldern, deren Strahlungen und Frequenzen, was auch immer im einzelnen darunter zu verstehen ist.

Die 4. Dimension der Gesundheit ist mit dem naiven Zeitbegriff der alten Physik nicht zu begreifen. Es ist nicht die Dauer des Lebens der Zelle in ihren räumlichen Dimensionen, sondern das energetische Überleben der Baupläne des individuellen Lebens, die energetische Aufrechterhaltung der „Idee“ der Zelle.

Immer wenn ich Vorträge über die Quantentherapie halte und den Zuhörern erzähle, wie alt wir tatsächlich werden könnten, kommen irgendwann ganz unerwartete Einwände von der ethischen Seite. Manche meinen, wenn die Menschen doppelt so lange leben würden, wäre die Katastrophe total. Es sei gar nicht wünschenswert, so lange zu leben. Diese Einwände darf man natürlich nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Natürlich würden die älteren Menschen nicht mit 60 Jahren pensioniert werden, sie wären ja insgesamt jugendlicher und leistungsfähiger. All die degenerativen und chronischen Leiden, die so oft mit dem jetzigen Ruhestandsalter einhergehen, würden ja nicht mehr in diesem Alter auftreten.

Was aber langfristig und übergeordnet viel wichtiger ist: das Sozialgefüge würde dadurch verbessert, weil der Anteil der umfassender erfahrenen und

1870 war die durchschnittliche Lebenserwartung der Menschen 37 Jahre, und heute liegen wir etwa um das Doppelte höher. Die Quantenmedizin wird das Lebensalter nochmals verdoppeln.

gebildeten Menschen, die auch noch einen Einfluss auf die Wirtschaft und Politik haben würden, größer wäre.

Denken Sie nur etwas mehr als 100 Jahre zurück: 1870 noch war die durchschnittliche Lebenserwartung der Menschen 37 Jahre, und heute liegen wir etwa um das Doppelte höher. Hätte damals ein Dr. Fischer die Prognose gewagt, die Menschen würden doppelt so alt, dann wären wohl dieselben Bedenken aufgekommen.

Ich gehe davon aus, dass es schon sehr kurzfristig möglich sein wird, das Durchschnittsalter erneut zu verdoppeln, da wir mehr und mehr über die „Idee“, also den Idealzustand der Zelle an Wissen ansammeln. Dadurch sind wir letztlich in der Lage, alle notwendigen Parameter des Zustandes regulativ zu beherrschen, etwa die Zuführung von Vitalstoffen oder den Ausgleich für mangelnde Bewegung durch Anwendung geeignet pulsierender Quantenfelder.

Diese „Idee“ der Zelle können wir heute zwar nicht selbst, aber doch als Energie, genauer gesagt als elektromagnetische Energie, messen. Wir sind in der Geschichte der Menschheit als erste Generation wirklich in der Lage, uns dem individuellen Leben analytisch messtechnisch zu nähern.

Wir können nicht nur eine Leber oder ein Gehirn, eine Blutader oder ein Herz aufgrund der von diesen Organen ausgestrahlten elektromagnetischen Strahlung identifizieren, sondern theoretisch auch den Menschen als Ganzes. Natürlich gibt es im wissenschaftlichen Sinne noch nicht so etwas wie eine eigenständige „Aura-Fotografie“.

Und mit der Nanotechnologie und den Rastertunnelmikroskopen sind wir auf dem Weg dazu, dass wir bald tatsächlich vierdimensional die energetischen Verhältnisse in einem individuellen Lebewesen darstellen können, so wie wir heute schon mit einem Elektrosmog-Handy die elektromagnetische Umweltverschmutzung messen und einkreisen können. Den „genetischen“ Finger

Den „genetischen“ Fingerabdruck gibt es bereits, der „elektromagnetische“ Fingerabdruck wird kommen.
Das elektromagnetische Individuum

abdruck gibt es bereits, der „elektromagnetische“ Fingerabdruck ist in greifbarer Nähe. Ich will in diesem Buch aber nicht von Zukunftsvisionen sprechen, sondern von dem, was wir heute bereits praktisch tun können, um in die 4. Dimension der Gesundheit einzugreifen. Lange bevor man etwas über die internen Reparaturmechanismen des Körpers wusste, konnten die Ärzte bereits Wunden zur Heilung bringen und gebrochene Knochen wiederherstellen. Und wenn es heute auch noch weitgehend ein Geheimnis ist, wie der Mensch als Ganzes auf der elektromagnetischen Ebene funktioniert, so wissen wir doch über einzelne Teile bereits sehr gut Bescheid und können Heilerfolge erzielen, die an Wunder erinnern, weil sie mit energetischen Kräften erreicht werden, die zwar unsichtbar und materielos sind, die wir aber mit den heutigen Methoden sehr wohl messen und beherrschen können.

HIGH-TECH FÜR HIPPOKRATES?

Der ärztliche Einsatz materieloser elektromagnetischer Kräfte hat, wie wir sehen werden, uralte Tradition in der Medizingeschichte. Zum medizinischen Top-Thema konnten diese Methoden aber erst aufsteigen, als durch die Methoden der Quantenphysik die zugrunde liegenden Mechanismen genau beschrieben und gemessen werden konnten.

Nur auf dieser High-Tech-Basis war auch die Erfindung medizinischer Geräte möglich, die in der Tat eine Art „Quantensprung“ in der Entwicklung der Heilkunst darstellen.

Der erste Fachausdruck, der dafür im letzten Jahrhundert geprägt wurde, war die „Magnetfeld-Therapie“, später begann man dann mehr und mehr von der „induktiven Magnetstimulation“ zu sprechen. Zusammen mit meinen Forscherkollegen haben wir allein aus dem 20. Jahrhundert über 6.000 wissenschaftliche Veröffentlichungen zu diesem Thema gesammelt und gesichtet.

High-tech für Hippokrates
Quanten-Therapie, das neue Top-Thema der Medizin

Im Grunde treffen die bisher benutzten Fachausdrücke den Kern der Sache nicht. Wir haben uns daher für einen neuen Ausdruck entschieden, der die Verbindung Quantenphysik, Therapie und Kybernetik (= Steuerungstechnologie) zum Ausdruck bringen soll, den Begriff der Quantentherapie bzw. Quanten-Medizin.

Quanten-Therapie = Quantronik - Bionik der Quantensprung in der Heilkunde?

Quantronik

oder:
Der Durchbruch ist geschafft

Der 2. Juli 1992

Ein Tag wie aus den Bilderbüchern, mit denen die Tourismusbranche die bayerische Landeshauptstadt München vermarktet:

Der Föhn, ein Fallwind von den Alpen, der München in eine Stadt mit italienischem Wetter verwandelt, der die Berge zum Greifen nah erscheinen lässt...

Dieser Wind versetzt Millionen von Menschen in Aufregung, die einen in Euphorie, die andern in quälenden Kopfschmerz. Er hatte innerhalb von Stunden die Wolken vom weiß-blauen Himmel gefegt und das Voralpenland in gleißendes Sonnenlicht getaucht.

Ich war nicht das erste Mal bei einer solchen Wetterlage nach München unterwegs. Lange Jahre hatten mich extreme Wetterlagen regelrecht umgeworfen, völlig außer Gefecht gesetzt.

Doch diesmal hatten mir meine Mitarbeiter ein kleines Kästchen voller Elektronik mitgegeben, das mit einem Kissen für die Rücklehne des Fahrersitzes verbunden war und das ich durch Einstecken eines Steckers in den Zigarrettenanzünder des Autos in Betrieb genommen hatte.

„Ein erster Prototyp des Quantron-Mobil-Gerätes“, hatten sie gesagt. „Zur Feier des Tages!“

Wir hatten in der Tat etwas zu feiern an diesem 2. Juli 1992.

Denn mein Ziel in München war das Deutsche Patentamt, und in der Erfindung, die ich anmelden wollte, war das beschrieben, was wir heute die “Quantronik” nennen.

„Die Erfindung betrifft Vorrichtungen zum Transport von Ionen, insbesondere von Protonen, aus intrakorporalen Flüssigkeiten in und durch die sie umgebenden Gefäße und Membranen.“

So heißt es in der Schrift, mit der wir die Erfindung offenlegten:

„Mittels besonders ausgestalteter elektromagnetischer Felder werden in den Gefäßwänden bzw. -membranen Potentiale erzeugt, die den Ionen- bzw. Protonentransport bewirken. Die Vorrichtung ist beispielsweise zum Ionentransport aus dem in einerAder geführten Blut in das umgebende Gewebe einsetzbar.“

Lassen wir es damit genug sein mit dem Patentchinesisch und drücken es allgemeinverständlich aus: Die Quantronik besteht darin, kleinste Energieformen, nämlich Magnetquanten, in der richtigen Dosierung zielgenau in den Körper zu positionieren und dadurch vorausberechnete günstige Wirkungen im Organismus auszulösen.

Die erste Patentanmeldung 1992
Gezielter Protonentransport im Körper

Als ich damals bei der ersten Anmeldung vor dem Deutschen Museum parkte, um gutgelaunt - und erstmals bei Föhnwetter ohne Kopfschmerzen - über die Isarbrücke zum Patentamt zu gehen, wußte ich auch, dass unsere Erfindung nach 20 Jahren Forschung reif war, an die Öffentlichkeit zu gehen. Eines Tages wird der damalige Prototyp des Quantenresonanzsystems (QRS) aus meinem Auto vielleicht sogar in diesem weltgrößten Technikmuseum ausgestellt werden.

Hat diese Patentanmeldung doch heute nach über 10 Jahren weltweit Furore gemacht. Viele Autoren haben aus der ersten Auflage dieses Buches zitiert, angesehene Hochschulen und Institutionen haben das System getestet und dokumentiert, im Internet gibt es Foren dazu von Australien über Indonesien bis Amerika, und inzwischen bestehen QRS-Schutzrechte in den Ländern Albanien, Algerien, Arab. Emirate, Argentinien, Armenienen, Aserbeidschan, Australien, Belgien, Bosnien, Brasilien, Bulgarien, Chile, China, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Georgien, Griechenland, Großbritannien, Indien, Indonesien, Irland, Israel, Italien, Japan, Jugoslawien, Kanada, Kasachstan, Kirgistan, Korea, Dominikanische Republik, Kroatien, Kuba, Kuwait, Liberia, Libyen, Liechtenstein, Luxemburg, Marokko, Mazedonien, Mexiko, Moldawien, Monaco, Mongolei, Neuseeland, Niederlande, Norwegen, Österreich, Portugal, Polen, Rumänien, Russland, Saudi-Arabien, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, Südafrika, Sudan, Syrien, Tatschikistan, Taiwan, Tschechien, Tunesien, Türkei, Ukraine, Ungarn, USA, Usbekistan, Vietnam, Weißrussland.

Und immer geht es nur um eines: Um die Therapie ohne Chemie, die Medizin des 3. Jahrtausends.

Komplexe Patente können heute nur noch interdisziplinär wissenschaftlich erarbeitet werden.

Kapitel 1

MIT DER KRANKHEIT
KONFRONTIERT

Kapitel 1

Mit der Krankheit konfrontiert

Ich bin in einem wirklich schönen Landstrich, im deutsch-schweizerischen Grenzgebiet, geboren, allerdings zu einem Zeitpunkt, den ich mir selbst nicht herausgesucht hätte, befand sich mein Heimatland Deutschland doch kurz vor Ende des 2. Weltkrieges in der aussichtslosesten Lage seiner Geschichte.

Wie der große englische Historiker Arnold Toynbee feststellte, nachdem er ein Forscherleben lang den Aufstieg und Fall aller bisherigen Hochkulturen der Menschheit untersucht hatte, entstehen die ganz großen Kulturen ganz gewiss nicht dort, wo es bequem ist, und ebenso wenig zu einer Zeit, in der es gemütlich ist. Sie wachsen vielmehr durch große Herausforderungen historischer, klimatischer oder materieller Art.

An historischen Herausforderungen hatten wir als Kinder der deutschen Nachkriegsgeneration wahrlich keinen Mangel – wir empfanden sie allerdings weniger als historisch, denn als persönlich. Auch wenn es überwiegend unsere Eltern waren, die den Wiederaufbau des Landes bewerkstelligten, erfuhren wir doch am eigenen Leib, was es heißt, unter schwierigsten materiellen Bedingungen neue Strukturen zu schaffen, die zu dem führten, was dann später nur mehr „das Wirtschaftswunder“ genannt werden sollte.

Es war kein Wunder.

Therapie ohne Chemie, die Medizin des 3. Jahrtausends

Planung, Zähigkeit, Ausdauer und Fleiß waren Tugenden, die bereits der Kriegsgeneration Deutschlands geläufig waren, Tugenden, die aber zwiespältig sind.

Es ist auch aus heutiger Sicht immer noch erstaunlich, wie diese Tugenden so unterschiedliche Systeme wie das nationalsozialistische Deutschland, das sozialistische Deutschland und die liberale Bundesrepublik innerhalb einer einzigen Generation fördern konnten.

„Nie wieder Hunger, nie wieder Frieren, nie wieder Krieg“, das war in allen Köpfen und prägte sich mir als erster Lebensvorsatz während meiner Kindheit ein.

Der Prophet der neuen Zeit war ein kleiner dicker Professor, der den Menschen die Vision des Wohlstandes geradezu körperlich vorlebte: Ludwig Erhard, der Deutschlands Nachkriegsgeschichte mindestens ebenso prägte wie Kanzler Adenauer. Das Volk verstand ihn vielleicht nicht in seinen Theorien über die Vorteile der freien Marktwirtschaft. Aber in seiner beliebten Erscheinung, mit seiner Unternehmerzigarre und seiner dennoch bescheidenen Art kam er im Zeitalter des aufkommenden Fernsehens gut an: Dieser Mann hatte keinen Hunger mehr, diesem Mann ging es gut, und so wollten es wirklich alle damals.

Freilich zeigte gerade die frühe Marktwirtschaft meiner Jugend auch ihre Schattenseiten: Die neue Freiheit nutzten manche schamlos aus, um ihre Erfolge auf Kosten anderer zu erzielen, die auf der Strecke blieben. Partnerschaftliches Verhältnis, Teamwork und Beteiligung der Mitarbeiter am Unternehmensgewinn waren damals noch Utopien, die sich aber schon früh in meinem Leben als Ideen und Prinzipien bei mir festsetzten. Ich war schon sehr früh fest entschlossen, ein erfolgreicher Unternehmer zu werden und habe es nie bereut, mich von Anfang an nach ethischen Prinzipien zu richten, auch wenn dies die Gesetze nicht zwingend forderten.

Planung, Zähigkeit, Ausdauer und Fleiß waren Tugenden, die bereits der Kriegsgeneration Deutschlands geläufig waren, Tugenden, die aber zwiespältig sind.

Mein Interesse galt vor allem der Technik, besonders dem Maschinenbau. Die Logik, mit der bei einer funktionierenden Maschine die einzelnen Teile, voneinander abhängig, ineinandergreifen, faszinierte mich.

Schon als Schüler begriff ich, daß Sparsamkeit und Genügsamkeit für den Erfolg unabdingbar sind. Als Junge verzichtete ich auf viele Vergnügungen, die sich meine Kameraden leisteten, und sparte mein Taschengeld.

Nach meiner Lehr- und Studienzeit trat ich eine Stelle in einer Maschinenfabrik an. Nach wenigen Jahren hatte ich genügend Wissen erworben und ausreichende Mittel erspart, um den Grundstein für ein eigenes Unternehmen zu legen. Der Erfolg kam schnell und ohne nennenswerte Probleme, alles ging steil aufwärts.

In den folgenden Jahren gründete und kaufte ich weitere Firmen. Was ich anfasste, wurde buchstäblich zum Erfolg, der freilich seinen Preis hatte: Weil alles so schnell wuchs, gab es kaum Zeit, darüber nachzudenken, wie ich meinen persönlichen Arbeitseinsatz auf mehrere Schultern verteilen könnte. Schließlich war ich noch sehr jung und fühlte mich körperlich und geistig in der Lage, auch einen noch größeren Apparat zu managen.

So geriet ich beinahe zwangsläufig an die Grenzen meiner physischen und psychischen Einsatzmöglichkeit. Mit 35 Jahren stellten sich immer häufiger starke Magen- und Kopfschmerzen als tägliche Begleiter meines Arbeitstages ein.

Ärzte, die ich konsultierte, rieten mir zu einer langsameren Gangart. Das konnte und wollte ich nicht realisieren, da sonst das Gebäude, das ich im Begriff war zu errichten, zusammengefallen wäre. Die Medikamente, die man mir verschrieb, halfen zwar vorübergehend, jedoch brauchte ich immer höhere Dosen, um Linderung zu verspüren. Durch meine Frau, von Beruf Apothekerin, hatte ich fast unbegrenzten Zugang zu diesen Medikamenten. Ohne mir dessen wirklich bewusst zu sein, war ich davon süchtig geworden.

Opfer der Managerkrankheit

Durch meine zahlreichen Geschäftsreisen mit dem Auto kamen jetzt auch noch rheumatische Beschwerden im linken Schulterbereich hinzu, der ja dem häufig geöffneten linken Fenster ausgesetzt ist. Ich hetzte von einem Facharzt zum andern und bekam doch immer nur neue Medikamente. Manche dienten nur dazu, die Nebenwirkungen anderer Pillen und Spritzen zu unterdrücken.

Meine Frau, die meinen Zustand mit Besorgnis beobachtete, riet mir, meinen Ehrgeiz zu drosseln und bestimmte Arbeiten zu delegieren. Ich hörte nicht auf sie und glaubte, alle Fäden selbst in der Hand halten zu müssen. Entfremdung setzte zwischen uns ein. Schließlich stellte sie mir das Ultimatum, mich für meine Ehe oder für meinen Ehrgeiz zu entscheiden. Ich begriff ihre Sorge nicht, hielt sie für eine Egoistin.

Als sie mich verließ, brach ich physisch und psychisch zusammen. Die Fäden der Unternehmensführung glitten mir aus der Hand. Nach meiner Entlassung aus dem Krankenhaus mußte ich feststellen, daß ich nicht mehr in der Lage war, das Gebäude, das ich aufbauen wollte, zu vollenden.

Dem Verkauf meiner Betriebe folgten tiefe Depressionen, regelmäßig begleitet von heftigen Migräneanfällen. Ich kapselte mich ab, zog mich zurück auf unser Landhaus in den österreichischen Bergen, das ich früher zu nutzen kaum Zeit gefunden hatte. In dem angenehmen Klima begann ich zu malen und intensiv zu lesen, um langsam zu einer Selbstanalyse meiner körperlichen und geistigen Situation zu kommen.

Damals stieß ich auf den Begriff „Biomagnetismus.“

Kapitel 2

BIOMAGNETISMUS:
SO ALT
WIE DIE MENSCHHEIT

Kapitel 2

Biomagnetismus:
So alt wie die Menschheit

Biomagnetismus, animalischer oder tierischer Magnetismus, darunter versteht man Phänomene magnetisch bedingter oder von Magneteinsatz begleiteter Heilerfolge, die im Laufe einer Jahrtausende alten Entwicklung immer wieder auftauchten. Auch wenn die Beschreibungen dieser oft an Wunder grenzenden Erfolge wissenschaftlichen Anforderungen bezüglich Methodik und Reproduzierbarkeit der Ergebnisse keineswegs genügen, kann man sie deswegen nicht rundherum als Humbug und Scharlatanerie abtun.

Nur weil die Wissenschaft bestimmte Phänomene bis zum heutigen Tag nicht erklären kann, heißt es noch lange nicht, daß diese grundsätzlich nicht erklärbar sind. Es ist auch bis heute nicht erklärbar, warum und wie Insulin genau wirkt! Ca. 80% aller Pharmaprodukte können keinen Nachweis über ihre Wirkungen bringen.

Wer heilt, hat recht, und dass mit biomagnetischen Methoden Heilerfolge erzielt worden sind, ist kaum zu bestreiten. Es mag durchaus sein, dass letztlich vielleicht sogar alle Erfolge des Biomagnetismus Mechanismen zuzusprechen sind, die wir traditionellerweise unter den Namen „Placeboeffekt“, „Autosuggestion“ oder „Hypnose“ in den Handbüchern nachlesen können. Tatsache ist aber, dass wir von realen Wirkungen sprechen, die nicht zu leugnen sind, und Aufgabe der Wissenschaft müsste es eigentlich sein, nachvollziehbar zu machen, welcher physikalischen und chemischen Prozesse sich die Psyche bedient, um diese Wirkungen zu erreichen. Stattdessen ziehen sich viele Naturwissenschaftler und Mediziner zurück und sagen: „Was wir nicht erklären können, können wir auch nicht anwenden“. Selten gibt es ernstzu

Wer heilt, hat recht
80 % aller Pharmaprodukte ohne Nachweis

nehmende Wissenschaftler, die sich hier nicht beirren lassen und trotzdem weiter nach einer exakten Erklärung solcher Phänomene suchen.

Die Quantentherapie, von deren Entwicklung in diesem Buch berichtet wird, bedient sich allgemein anerkannter naturwissenschaftlicher Methoden, die an renommierten Universitäten und Instituten ihren Platz haben und über je-den Zweifel erhaben sind. Die Quantronik hätte aber nie ihre heutige Entwicklung genommen, wenn ich nicht zufällig durch frappierende Erfolge biomagnetischer Methoden mit der Magnetfeld-Therapie Bekanntschaft gemacht hätte. Nur weil daraus die Frage erwuchs: „Wie kann man die Wirkungen noch verbessern, welche Mechanismen kann man isolieren, analysieren, erklären und in Technologie umsetzen?“, konnte die Quantronik mehr werden als ein Gegenstand universitärer Elfenbeinturmdiskussionen.

Viele Wege führen nach Rom, und wenn ich hier meine eigenen Umwege auf dem Weg zur wissenschaftlich abgesicherten Heilmethode schildere, dann dient dies nicht nur der Chronistenpflicht. Viele Leser sind vielleicht selbst seit Jahren auf der Suche nach einem alternativen Weg. Sie werden ähnliche Erfahrungen wie ich gemacht haben, Enttäuschungen und kurzfristige Erfolge ohne Dauer erlebt haben. Mit diesen Kapiteln soll ihnen gezeigt werden, dass auch ein solcher Weg nicht im Misserfolg enden muss. Es kommt nur darauf an, dass man unermüdlich und beharrlich in die richtige Richtung weitergeht. Und das Ziel, fort von der Chemie und hin zur Physik ist der richtige Weg, es ist der Weg der Lebenswissenschaft, der Biologie!

Zunächst wollen wir aber einmal die oft verschwommenen Begriffe enger fassen. Es geschieht vielfach, dass sogar die im Neuen Testament aufgeführten Wunder Jesu durch Handauflegung als Biomagnetismus bezeichnet werden. Sicher will in der heutigen aufgeklärten Zeit wohl niemand behaupten, dass es unstatthaft sei, die biblischen Berichte aus der heutigen Sicht mit wissenschaftlichen Mitteln zu hinterfragen; selbst Theologiestudenten lernen dies in den ersten Semestern. Mir ist allerdings keine einzige Studie bekannt, der es gelingt, aus den überaus knapp gehaltenen Wunderschilde

Der Weg weg von der Chemie und hin zur Physik ist der Weg der Biologie!

rungen in den Evangelien plausible und nachvollziehbare Zusammenhänge mit irgendeiner konkreten Magnetanwendung herzustellen. Vielleicht werden die aus der Zeit Jesu stammenden sogenannten Qumran-Schriftrollen vom Toten Meer eines Tages tatsächlich rationale Erklärungen der Wunder Jesu zulassen. Es wird jedoch wahrscheinlich noch Jahrzehnte dauern, bis diese kostbaren historischen Zeugnisse nicht nur Historikern, Sprachwissenschaft-lern und Theologen zugänglich sind, und eine naturwissenschaftliche Auseinandersetzung damit stattfinden kann.

Wenngleich aus dem frühen und klassischen Altertum, von den altbabylonischen Heilkundigen über die altägyptischen Pharaonenärzte, die Magnetsalben herstellten, bis hin zu Thales von Milet und Aristoteles, Zeugnisse existieren, die auf Ansätze von Magnet-Heilverfahren hindeuten, gilt dafür doch dasselbe wie für die biblischen Wunderberichte. Der Umfang und die Substanz der Überlieferungen reichen für eine Beurteilung dieser Verfahren bei weitem nicht aus.

Etwas konkreter wird es in der römischen Welt. Hier behandelten Cajus Plinius Secundus und Pedanius Dioscurides folgende Krankheiten mit Magnetsteinen: Augenkrankheiten Brandschäden Urinierbeschwerden Profluvien der Frauen (Ausflusserscheinungen) Blutspeien Gebärmutterblutungen innere Geschwulstkrankheiten

Antike Magnet-Therapien, eingesetzt bei Augenleiden, Brandschäden, innerer Geschwulstheilung und vielem mehr

Der Arzt und Philosoph Avicenna (980–1037), jener Abu ibn Sina, der heutzutage durch Noah Gordons großartigen Roman-Welterfolg „Der Medicus” bekannt geworden ist, erklärte als erster den Magnetismus für eine spezielle Kraft und behandelte damit Leberkrankheiten.

Halifa aus Aleppo riet 1256, abgebrochene Aderlasslanzetten mit Magneten aus der Wunde zu ziehen, und im gleichen Jahrhundert heilte Serapon vergiftete Wunden mit pulverisiertem Magnetstein.

(Serapons Therapie hat übrigens in der allermodernsten Krebstherapie eine zeitgemäße Nachfolge: Dabei wird einem Tumor ferromagnetische Flüssigkeit zugeführt und dieser anschließend durch Induktion zerstört.) Aus dem abendländischen Mittelalter gibt es nur wenige Berichte über die medizinische Anwendung des Magneten. Wir hören lediglich, dass Amulette aus Magnetit mit glückbringenden Gravierungen weit verbreitet waren. Erst in der beginnenden Neuzeit bedienten sich die Ärzte vermehrt des Magnetismus, vor allem natürlich die überragende Gestalt der damaligen Zeit, Theophrastus Bombastus von Hohenheim, genannt Paracelsus. Einige wichtige Zitate von ihm:

Der Magnet äußert seine Anziehungskraft zu allen martialischen Krankheiten des ganzen Körpers, und martialisch heißen sie, eben weil sie vom Magnet wie Stahl und Eisen angezogen werden. Dahin gehören alle Flüsse der Frauen, alle Krankheiten, die sich von ihrem Zentrum im Zirkel dilatieren

(d.h. kreisförmig ausbreiten, d.V.), alle Flüsse, die von ihren Wurzeln in die Äste zu laufen gewohnt sind ...

... Der Magnet hat die Kraft, die Krankheiten in ihrem Zentrum zu fixieren, deswegen muss man ihn auch auf das Zentrum legen, von dem die Krankheit ausgeht, so bei den Profluvien (d.h. Ausflusserscheinungen, d.V.) der Frauen, bei Durchfällen und den Krankheiten, die sich über die Grenze ihres Zentrums im ganzen Leibe ausbreiten wollen. Dadurch bleiben die Exkremente, die Superfluitates, an ihrer Stelle, von der sie dann durch ihr natürli

Dr. Avicenna (980–1037), Halifa (1256): der „Medicus“ als Magnet-Heiler

ches Emunktorium (d.h. Ausscheidung, d.V.) mit Hilfe angemessener Arznei-en nach rechter Digestion (d.h. Verdauung, d.V.) leicht wegzubringen sind...” „...Der Magnet zieht den Bruch ein und heilt alle Rupturen (d.h. Risse, Brüche) wunderbar bei Jung und Alt. Er heilt unter Mitwirkung passender Arzneien die Gelbsucht und die Wassersucht...

Paracelsus 1493/94–1541

Seine Berichte sind schon um ein vielfaches konkreter als die früheren Quellen. Erstaunlich ist, wie Paracelsus mit den damaligen primitiven und schwachen Magnetfeldern bereits auf ein umfangreiches Indikationsspektrum hin

Moderne Magnet-Indikationen wie Bruchheilung

weisen konnte, das teilweise, wie wir an späterer Stelle sehen werden, noch in der heutigen Magnetfeld-Therapie gilt.

Dennoch sind wir mit Paracelsus wohl eher noch im Bereich der Alchemie, noch nicht einmal bei der chemischen Therapie, geschweige denn bei elektrophysikalischen Therapiemodellen.

Die ersten wissenschaftlichen Untersuchungsberichte von Zeitgenossen über einen Magnet-Heiler stammen aus dem 18. Jahrhundert und berichten über einen deutschen Arzt namens Franz Anton Mesmer, der aus zweierlei Gründen als echter Urvater der Magnet-Therapie gelten kann.

Franz Anton Mesmer (1734–1815)

Franz Anton Mesmer (1734–1815), Urvater der Magnet-Therapie

Erstens kam er von einem ernsthaften, „modernen“ Medizinstudium her zu seiner Magnet-Heilmethode.

Zweitens haben unabhängige wissenschaftliche Untersuchungskommissionen in seinem Fall erstmals genau dokumentiert, worin eigentlich seine Methode bestand und welche Erfolge er nachweisen konnte.

Allerdings liest sich die Lebensgeschichte dieser schillernden Persönlichkeit einigermaßen abenteuerlich:

Franz Anton Mesmer wurde am 23. Mai 1734 in Iznang bei Radolfzell am Bodensee geboren. Sein Medizinstudium absolvierte er an der damals weltberühmten Wiener Medizinischen Schule, wo sich Orient und Okzident am Hofe der Kaiserin Maria Theresia begegneten und ihre beiden Leibärzte Gerard van Swieten und Anton de Haen als Professoren lehrten. Mesmer absolvierte sein Medizinstudium bravourös und mit Auszeichnung, eröffnete eine Praxis in Wien und begann eigenständig zu forschen, und zwar mit Magneten.

Anfänglich applizierte er Magnete auf die Körper seiner Patienten.

Bald jedoch glaubte er, dass allein schon seine Hände die gleiche Wirkung erzielen konnten.

Aus diesem Grund nimmt auch die moderne Hypnoseforschung Mesmer als Urahnen für sich in Anspruch. Die späteren Untersuchungsberichte weisen aber darauf hin, dass magnetische Stoffe doch eine nicht unwesentliche Rolle bei seinen Methoden spielten.

Als sich freilich das Gerücht ausbreitete, dass Mesmer Wunderheilungen mit seinen Händen durch „tierischen Magnetismus“ vollbringe, wurde seine Praxis bald von Patienten überlaufen. Kein Wunder, dass ihm dies den Neid und Hass seiner Kollegen eintrug.

Mesmerismus: Magnetismus oder Hypnose? Mesmer wird auch Vater der Hypnose genannt.

Der Anfang des achtzehnten Jahrhunderts war der Beginn der modernen Wissenschaft, und in dieser Zeit war kein Platz für unerklärbare Heilerfolge. Die Feindschaft seiner Ärztekollegen wuchs schließlich so stark, dass er nach einigen offensichtlichen Misserfolgen Wien verlassen musste und ins liberalere Paris flüchtete.

Zeitpunkt und Ort waren gut gewählt, da eines der Hauptthemen in der französischen Metropole Wunderheilungen waren, die sich auf dem Friedhof Saint-Médard am Grabe eines Diakons namens Paris ereigneten.

Mesmersche Kollektivbehandlung in seiner Pariser Salon-Praxis nach einem zeitgenössischen Kupferstich. Der erfolgreiche deutsche Arzt wurde von seinen französischen Kollegen heftig angefeindet und schließlich vertrieben.

Im Haus Nummer 16 an der Place Vendôme eröffnete Mesmer 1778 seine Praxis. Der Zulauf aus den Kreisen der Gesellschaft und des Hochadels wurde bald so stark, dass Mesmer mit Kollektivbehandlungen begann. Er ließ ein riesiges Eichenfass aufstellen, das mit Wasser gefüllt wurde und in dem sich zerstoßenes Glas und Feilspäne befanden. Aus dem Fass ragten lange Eisenstangen heraus, die den erkrankten Körperteil der Patienten berührten. Gleichzeitig mußten diese sich an den Händen halten, um eine Magnetkette

Mesmer’sches Eichenfass in seiner überfüllten Arztpraxis 1778 in Paris

zu bilden. Wegen des großen Zulaufes mußte er bald noch drei weitere Eichenkübel aufstellen. Diese Therapie wurde zu einem mondänen Ereignis, so dass sich die Spitzen der Pariser Gesellschaft dort trafen. Mesmer gründete nun auch Filialen in Lyon, Straßburg und Bordeaux.

Sein unbeschreiblicher Erfolg wurde eine derartige Provokation für die etablierte Ärzteschaft, dass diese ihn vor der medizinischen Akademie „der Behandlung mit unwissenschaftlichen Methoden“ anklagte. Er erhielt Berufsverbot und zog sich, da selbst seine einflussreichen Patienten diese Verurteilung nicht rückgängig machen konnten, verbittert nach Meersburg am Bodensee zurück, wo er 1815 starb. Die Duplizität der Ereignisse: Ich begann mit meinen Forschungen 1979 in der Hofapotheke in Meersburg, meinem damaligen Wohnsitz, da meine Frau als Apothekerin dort tätig war.

Dennoch wurden Mesmers Anregungen zu Beginn des 19. Jahrhunderts in Deutschland wieder aufgegriffen und zahlreiche Mesmerische Experimente durchgeführt. Auch große Zeitgenossen erkannten ihn an.

So schrieb zum Beispiel Prof. Dr. Christoph Wilhelm Hufeland (1762–1836), der Leibarzt von Schiller, Goethe und König Friedrich Wilhelm III., in seinem Werk ““Makrobiotik oder die Kunst, das menschliche Leben zu verlängern“, das heute noch ein Grundpfeiler der Naturheilkunde ist:

Die Lebenskraft ist die feinste, durchdringendste, unsichtbarste Tätigkeit der Natur, die wir bis jetzt kennen. Wenngleich sie alles durchdringt, so gibt es doch gewisse Modifikationen der Materie, zu denen sie eine größere Verwandtschaft zu haben scheint als andere. Sie verbindet sich aber inniger und in größerer Menge mit ihnen und wird ihnen gleichsam eigen.” Diese Modifikation der Materie nennen wir die organische Verbindung und Struktur der Bestandteile, und die Körper, die sie besitzen, organische Körper, Pflanzen und Tiere.

Mesmer starb 1815 in Meersburg, Dr. Fischer begann mit seiner Forschung 1979 in Meersburg!
Prof. Dr. C. W. Hufeland (1762–1836) über Magnet-Heilung: „Die Kunst, das Leben zu verlängern.“

Diese organische Struktur scheint in einer gewissen Lage und Mischung der feinsten Teilchen zu bestehen, und wir stoßen hier auf eine merkwürdige Ähnlichkeit der Lebenskraft mit der magnetischen Kraft, indem auch diese durch einen Schlag, der in gewisser Richtung auf ein Stück Eisen geführt wird und die innere Lage der feinsten Bestandteile ändert, sogleich erweckt und durch eine entgegengesetzte Erschütterung wieder aufgehoben werden kann.

Gerade wegen dieser Erkenntnis setzte sich Hufeland für Mesmer ein, nachdem dieser sich vom eher wie Hypnose anmutenden „animalischen Magnetismus” wieder der Behandlung mit natürlichen Magneten zugewandt hatte.

Hufeland: „Es ist eine Bemerkung, die der deutschen Nation zur Ehre gereicht, dass sobald der Magnetismus anfing Scharlatanerie zu werden, er sich nicht länger auf deutschem Boden erhalten konnte, sobald er aber wieder nach Deutschland kam, er sehr bald ein solideres und philosophischeres Ansehen erhielt.”

Auch der Philosoph Arthur Schopenhauer (1788–1860) hat sich mit der Mesmerischen Lehre beschäftigt. Er befand in der für ihn typischen Kürze:

„Wer den Magnetismus leugnet,

ist nicht ungläubig,

sondern unwissend zu nennen.”

Obwohl Mesmer der Heilkunde neue Impulse gab, brachte er gleichzeitig den Magnetismus in Misskredit. Hätte er seine Behandlungsmethode mit magnetischen Eisenstäben vorangetrieben, wäre die Wissenschaft sicherlich bereit gewesen, genauere Untersuchungen vorzunehmen. Da er sich eine Zeit lang aber persönlich als Träger der Magnetkraft und Magnetiseur sah, wurde

Arthur Schopenhauer (1788–1860)
Magnetismus und die Lebenskraft

die Glaubwürdigkeit seiner Lehre stark gemindert. So gleicht Mesmers Schicksal demjenigen vieler Ärzte aus unserer Zeit, die bei einer soliden Grundausbildung mit guten Gründen vom ausgetretenen Pfad der Schulmedizin abweichen und mit neuen oder ungewöhnlichen Methoden spektakulär erfolgreich sind: Am Ende werden sie zu einer neuen Gattung der “Halbgötter in Weiß“, überschätzen die eigene Leistung, werden Sklaven des Spektakulären und der Medien und kommen letztlich zu Fall, ohne einen wirklichen Fortschritt bewirkt zu haben.

Sie werden von der Presse hochgejubelt, beschäftigen den Klatsch in Frisiersalons und Frauenzeitschriften und landen, wie Mesmer, der das Zeug zu weit mehr gehabt hätte, auf dem Scherbenhaufen der Geschichte, im Kuriosum.

So löste Mesmer mit seinen unumstrittenen Erfolgen eine Welle der Begeisterung aus, derer sich Kurpfuscher, Betrüger und Scharlatane nach Belieben bedienen konnten.

Die Bilder gleichen sich hier quer durch die Jahrhunderte. Wie heute dubiose Heilmattenverkäufer ohne jegliches Basiswissen an die spektakulären Erfolge der seriösen Magnetfeld-Therapie anknüpfen wollen, trieben noch im ausklingenden achtzehnten Jahrhundert, ja sogar noch in unserem Jahrhundert „Biomagnetiseure“ ihr zweifelhaftes Unwesen.

Ich selbst sollte noch mehr Scharlatane, Wunderheiler und Trittbrettfahrer kennenlernen...

Scharlatane und Wunderheiler zogen schon damals die großen Erfolge Mesmers in den Sumpf.

Kapitel 3

EIGENE ERFAHRUNGENMIT AKUPUNKTURUNDMAGNETPFLASTERN

Kapitel 3

Eigene Erfahrungen mit
Akupunktur und Magnetpflastern

Wenn man sich intensiv mit Medizin und Krankheitsbildern beschäftigt, wie ich es während meiner gesundheitsbedingten Zwangspause tagtäglich tat, kann es sein, dass man mehr und mehr in sich hineinhorcht und nach und nach die Symptome, von denen man liest, an sich selbst wahrnimmt. Ich hoffe, dass mein Buch nicht in diesem Sinne „ansteckend“ auf meine Leser wirkt.

In meiner damaligen Situation freilich machte mich das andauernde Lesen über Krankheiten noch kränker. Zu meinem rheumatischen Dauerleiden, meinen Magenbeschwerden und meiner Migräne gesellten sich immer weitere Beschwerden. Dass dies wohl ein psychosomatischer Effekt war, war mir durchaus bewusst. „Wer ständig Kochbücher liest, hat dauernd Hunger, wer ständig Reisekataloge wälzt, hat keine Lust mehr an der Arbeit, und wer ständig medizinische Bücher liest, wird Hypochonder“, sagte ich mir eines Tages. Es war höchste Zeit, dass ich selbst etwas unternahm. Aus einigen meiner früheren Patente hatte ich Einnahmen aus Japan zu erwarten, und so musste ich ohnehin eine Fernostreise unternehmen und mein Refugium in den Bergen verlassen und die nächste Maschine nach Tokio besteigen, um zu sehen, was die Japaner außer Unterhaltungselektronik noch zu bieten hatten.

Vor allem interessierten mich Magnet-Heilverfahren mit Hals- und Armbändern oder Magnetpflastern, über die ich viel gelesen hatte, und die, wie es mir schien, einen Ansatz zeigten, die alte chinesische Tradition der Akupunktur in einen neuen Zusammenhang zu stellen. Natürlich hatte ich selbst bereits diverse „Akupunkteure“ in Deutschland, Österreich und der Schweiz aufge

Beschäftigung mit Krankheit kann krank machen!
Wer dauernd Kochbücher liest, bekommt Hunger.

sucht, für einige sogar viel Geld ausgegeben; ein echter Erfolg hatte sich bei mir aber nicht eingestellt.

Die Wirkung der Akupunkturnadel zeigte sich zwar einmal im akuten Migräneanfall, hielt aber nur knapp 1 Stunde an. Ich werde nie die 2 Stunden in dem berstend vollen Wartezimmer eines prominenten Akupunkteurs vergessen, die ich mit quälendem Kopfschmerz in der Hoffnung auf eine Erlösung durch diese Methode verbracht hatte. Ein Therapieverfahren, das im akuten Anfall der Hilfe eines Spezialisten bedarf, der nicht sofort verfügbar ist, konnte keine sinnvolle Lösung sein, zumindest nicht für Menschen wie mich, die wieder am Erwerbsleben teilnehmen wollten.

Allerdings hatte ich trotzdem einen gewissen Respekt vor der Akupunktur gewonnen, hatte sie doch zumindest kurzfristig nur durch einen simplen Einstich dasselbe bewirkt wie die schweren Pharmaka, mit denen ich früher das eine Leiden ausgetrieben und mir das andere geholt hatte.

Ein an der richtigen Stelle angebrachter Magnet aber, so dachte ich schon damals bei der Lektüre der Berichte über die japanischen Magnetverfahren, ist, aufgrund seiner alle Materie durchdringenden Tiefenwirkung, vielleicht

noch fähiger als eine nur in der Haut angebrachte Nadel, therapeutische Wirkungen auf den Körper auszuüben, insbesondere anästhetischer, also schmerzlindernder Art. Und genau bei der Bekämpfung des Schmerzes ist unsere westliche Medizin so jämmerlich überfordert, vor allem bei Rheuma und Migräne. Also auf nach Fernost!

Magnetische Halsbänder haben in Japan schon lange Tradition. Sie enthalten 8–12 Magnete aus seltenen Erden, die länglich um den Hals angeordnet werden. Jeder dieser Magnete hat eine Feldstärke von 1300 Gauß. Die Magnete sind knapp 1,3 cm lang, zylindrisch geformt und haben einen Durchmesser von etwa 3 mm.

Spezialistenabhängigkeit der Akupunktur

Da es in Europa - insbesondere bei Männern, die im Geschäftsleben stehen relativ unüblich ist, dass sie Halsbänder statt Krawatten tragen, erwarb ich zwar zu Testzwecken alle gängigen Modelle - ebenso die käuflichen Magnetarmbänder -, entschied mich aber persönlich dann doch für Magnetpflaster, also kleine Klebemagneten, die man an bestimmten Punkten am Körper anbringt, ohne dass sie in der Regel jemand sieht.

Diese übrigens jetzt auch in Europa erhältlichen Magnete sind einzeln anwendbar. Bei dem Standardmodell, das 5 mm Durchmesser und 2,5 mm Dicke hat, haftet der Magnet auf einem runden Pflaster. Daher kann man ihn ganz genau auf einer empfindlichen, schmerzenden oder erkrankten Stelle anbringen. Manche Hersteller empfehlen auch die Anbringung an bestimmten Punkten außerhalb des Schmerzzentrums, die den aus der Akupunktur bekannten Punkten ähnlich sind.

Nachdem ich erfahren hatte, dass die größte Erfolgsquote und schnellste Wirkung mit Magnetpflastern erreicht wurde, besorgte ich mir einige davon, ließ mich von den sehr aufgeschlossenen und hilfsbereiten japanischen Fachleuten mit Material und Hinweisen über die Handhabung ausstatten und flog zurück nach Europa.

Seit einiger Zeit litt ich wieder sehr stark unter rheumatischen Schmerzen in der linken Schulter. Mein behandelnder Arzt und Freund hatte schon seit längerer Zeit alles unternommen, um eventuelle Streuherde, Eiterherde an den Mandeln, an den Zähnen, im Kiefer oder der Stirnhöhle zu entdecken, die eine Ursache für meine Beschwerden darstellen könnten.

Aber weder er noch der Zahnarzt, auch nicht der Hals-, Nasen- und Ohrenarzt hatten derartige Herde gefunden. Mein Hausarzt applizierte nun nach der Anleitung mehrere dieser Magnetpflaster auf die schmerzhaften Stellen. Doch blieb die Therapie trotz meiner hohen Erwartungen auch nach mehreren Wochen ohne jeden Erfolg.

Magnetpflaster aus Japan

Auch die angebliche Wirkung bei Magenbeschwerden trat nicht ein.Wieder glaubte ich, eine Hoffnung begraben zu müssen, als wir es mit einer Magnetpflaster-Anwendung gegen meine Migräneanfälle versuchten. Der Effekt war verblüffend. Schon nach wenigen Tagen besserte sich meine starke Wetterfühligkeit. Die Pflaster wurden folgendermaßen angebracht:

Bisher konnte ich jeden Föhnbeginn, Schneefall oder abrupte Wetteränderungen vorausspüren. Schlaffheit, Unlust und heftige Kopfschmerzen, die oft zu völliger Arbeitsunfähigkeit führten, zeigten mir das bevorstehende meteorologische Geschehen an. Nachdem der Arzt mir ein Magnetpflaster über der linken Augenbraue, der Schmerzseite, angebracht hatte sowie ein weiteres Pflaster hinter dem Handwurzelgelenk und ein drittes zwischen Daumen und Zeigefinger, verschwand meine Wetterfühligkeit innerhalb weniger Tage.

Ich konnte mir dessen sicher sein, weil gerade in der damaligen Frühjahrszeit zahlreiche Wettereinbrüche stattfanden. Ich überstand beschwerdefrei mehrere Föhneinbrüche sowie unerwartete Neuschneefälle.

Magnetpflaster-Anwendung bei Migräne

Meine Magenbeschwerden, die ja vor allem auf die Einnahme von Schmerzmitteln gegen die Migräne verursacht waren, wurden zwar nicht unmittelbar durch die Magnetpflaster geheilt. Da ich die Schmerzmittel aber nicht mehr brauchte, besserte sich dieses Leiden nach und nach von selbst, wenngleich die durch die chemischen Mittel hevorgerufenen Schäden mich noch lange Zeit plagen sollten.

Insgesamt aber gewann ich neue Dynamik und Lebensfreude, denn das schlimmste Leiden ist immer das, welches den Kopf betrifft. Der Mensch kann mit schlimmen Schmerzen leben und arbeiten, sogar große Leistungen vollbringen. Wenn aber das zentrale Nervensystem versagt und der Kopf als Motor all unserer Aktivitäten gelähmt wird, ist der Mensch nichts als ein Häufchen Elend und kann nichts Vernünftiges bewirken.

Die Beseitigung meiner Wetterfühligkeit durch Magnetpflaster erwies sich letztlich aber als nur vorübergehender Erfolg.

Nach einigen Monaten kehrte die Migräne zurück, vermutlich, weil mein Körper an den stets gleichförmigen Reiz gewöhnt war und nicht mehr so reagierte wie am Anfang. Ich war jedoch von da an felsenfest von der Richtigkeit des Prinzips der Magnetfeld-Therapie überzeugt.

Vielleicht musste man Wege finden, um die Gewöhnungsfähigkeit des Körpers an den therapeutischen Reiz zu überlisten! Aber ich war wenigstens vorübergehend und ohne jegliche Nebenwirkungen meine Schmerzen losgeworden!

Nichts ist überzeugender als die Erfahrung am eigenen Leib, insbesondere, wenn sie positiv ist. Vielleicht müsste ich heute noch im Gebirge vor dem nächsten Wetterumsturz zittern und zwischendurch expressionistische Bilder malen, vielleicht hätte ich mit meinen Gemälden sogar viel Geld verdient, weil so viele Menschen meine in den Farben ausgedrückten Schmerzen nachempfinden können, wenn mir diese - aus meiner heutigen Sicht ziemlich un

An stets gleichförmige Reize gewöhnt sich der Körper schnell

wirksamen - japanischen Magnetpflaster nicht geholfen und den grundsätzlichen Weg zur richtigen Methode gezeigt hätte.

Ich stellte mich wieder auf die Füße und beschloss, mich auch in unternehmerischer und erfinderischer Hinsicht mit diesem Thema auseinander zu setzen. Schließlich war ich nicht der einzige Mensch auf der Welt mit Migräne.

Allein in Deutschland fallen Migränekranke an durchschnittlich 17 Arbeitstagen im Jahr aus, und Experten schätzten für 1994, dass allein in Europa rund 10 Billionen EUR Kosten entstanden.

10 Billionen EUR Kosten pro Jahr entstehen durch Migräne - ein volkswirtschaftlicher Faktor; Arbeitsausfälle, Medikamente, Therapieaufenthalte usw.

Kapitel 4

THERAPIEN MIT
PERMANENTEM
MAGNETISMUS?

Kapitel 4

Therapien mit permanentem
Magnetismus ?

Vom schnellen Erfolg mit dem Magnetpflaster zunächst euphorisch geworden, stürzte ich mich natürlich zuerst mit frischer Energie auf alle ähnlichen Methoden, also auf Therapien mit permanentem Magnetismus, die in der Anwendung von Dauermagneten bestehen.

Da ja zumindest einiges Grundwissen über Magnetismus heutzutage bei je-dem Schulkind vorausgesetzt werden kann, beschränke ich mich zunächst auf eine sehr einfache, aber grundlegende Unterscheidung, deren Details erst später erläutert werden sollen.

Wie wohl jeder weiß, gibt es Magnete, welche die als Ferromagnetismus bekannte Anziehungskraft z. B. auf Eisen ununterbrochen ausüben. Dies sind die sogenannten Permanent- oder auch Dauermagnete, die z. B. bei den Magnetpflastern eingesetzt werden. Diese erzeugen statische Magnetfelder. Sie kommen mit geringer Stärke der Anziehungskraft in der Natur vor, können aber auch in größerer Stärke künstlich hergestellt werden.

Daneben gibt es die unsere gesamte technische Zivilisation wesentlich bestimmenden Elektromagnete, die ein- und ausschaltbar sind, weil sie immer nur dort auftreten, wo elektrischer Strom fließt. Im Alltag haben wir es dabei sowohl mit elektrischen Wechselmagneten wie mit Permanentmagneten zu tun.

Da der Elektromagnetismus noch nicht so lange bekannt ist, erscheint es nicht verwunderlich, dass alle älteren Magnet-Therapien ausschließlich auf der Anwendung von Dauermagneten beruhen. Sämtliche im historischen Teil

Therapie mit Permanentmagneten, Dauermagnet und Elektromagnet

dieses Buches behandelten Therapien basieren auf diesem permanenten Magnetismus, der ein Naturphänomen ist, vergleichbar der Schwerkraft, die gleichfalls eine natürliche, unsichtbare, wenn auch völlig anders geartete Anziehungskraft darstellt. Erinnern wir uns vielleicht an die grundlegenden Eigenschaften eines Dauermagneten, wie Nordpol und Südpol, sowie an die magnetischen Feldlinien mit ihrem typischen Verlauf, hier bei einem Stab

Verlauf der magnetischen Feldlinien bei einem Stabmagneten. Eine Magnetnadel stellt sich tangential zu den Feldlinien ein. Die Liniendichte beschreibt direkt die Stärke der magnetischen Kraft. Abbildung aus dem Buch: „Unsichtbare Umwelt“, mit freundlicher Genehmigung des Au-tors Prof. Dr. H. L. König.

Oft vergisst man, dass die magnetische Abstoßungskraft genauso zum Magneten gehört, wie die Anziehungskraft.

„Du ziehst mich an wie ein Magnet“ ist eine geläufige Redensart. „Du stößt mich ab wie ein Magnet“ ist dagegen eher ungebräuchlich. Offenbar wird das menschliche Unbewusste eher mit dem Phänom der Anziehung fertig als mit dem der Abstoßung (Wir wissen zum Beispiel aus der Motivations-Psycholo

Das lebensnotwendige Erdmagnetfeld
Magnetische Feldlinien vom Nordpol zum Südpol

gie, dass Negationen, also Verneinungen und negative Aussagen im Unbewussten keine Verankerung finden. Deshalb haben die Menschen wohl meist das unbewusste Bedürfnis, Verbote in der Form von Du-darfst-nicht-Sätzen zu übertreten...).

Ich werde nie vergessen, wie der große alte Physik-Nobelpreisträger Professor Edward M. Purcell, einer der Väter moderner Magnet-Theorien, einmal mühelos die durch seine Handflächen gehende Anziehungskraft von Dauermagneten demonstrierte und erklärte. Ratlos wurde er erst, als er einen der Magnete umdrehte, um die Abstoßungskraft der gleichnamigen Pole zu demonstrieren. Er rang nach Worten und fand dann nur in der deutschen Sprache - er hat in Karlsruhe studiert und spricht ein wenig Deutsch - ein passen-des Wort dafür: „Unheimlich“.

In der Physik unterscheidet man vier sogenannte Urkräfte, - man könnte auch sagen, das ist der Punkt, wo die Physik in einen Erklärungsnotstand kommt:

  1. Die starke Wechselwirkung (Kernkraft) mit einer sehr kleinen Feldreichweite, die von Protonen, Neutronen, Pionen und Hyperonen ausgeht.

  2. Die schwache Wechselwirkung, ebenfalls mit einer sehr kleinen Feldreichweite. Diese geht von den Elementarteilchen aus.

  3. Die elektromagnetische Wechselwirkung mit einer sehr großen Feldreichweite. Ihre Quelle ist alles, was elektrische Ladungen enthält.

  4. Die Gravitations-Wechselwirkung, die von allen schweren Massen aus

geht. Ihre Feld-Reichweite ist unbegrenzt. Letztlich versucht die Physik, diese vier Urkräfte zu einer einheitlichen Theorie zu verschmelzen. Uns interessiert hier nur:

Was ist die 3. Kraft?

Insbesondere: Was bewirkt sie in unserem Körper?Nachdem Sie nun ein Buch über Magnetfeld-Therapie in der Hand halten,erwarten Sie vielleicht von seinem Autor, dass er Sie grundlegend in das Wesendes Magnetismus einführt, wie dies so viele kurzerhand tun, die bisher Bü

Der große Physiker und Nobelpreisträger Prof. Dr. Edward M. Purcell Die unheimliche 2. Seite der 3. Kraft

cher über dieses Thema geschrieben haben, indem sie physikalische Größen wie Gauß, Tesla, Feldlinien, Induktion usw. aus Formelsammlungen übernehmen und Definitionen in andere Worte übertragen.

Alles dies sind Größen, mit denen wir als Physiker und Techniker magnetische Größen berechnen, mit ihnen Geräte, Spulen und Sender konstruieren, und die genauso funktionieren, wie wir es vorhersagen. Wir wissen, wie Magnetfelder funktionieren, wie man sie aufbaut, in elektrischen Strom umrechnet und umsetzt, wir kennen die Bedingungen, unter welchen sich elektrische und magnetische Felder zu elektromagnetischen Wellenformen aufschaukeln, die im Rahmen von Hörfunk und Fernsehen theoretisch durch das ganze Weltall geschickt werden.

Aber wenn wir ganz ehrlich sind, müssen wir Edward M. Purcell zustimmen.

Warum es Magnetfelder gibt, warum sie zum Beispiel ein Mitbringsel des elektrischen Stroms sind und umgekehrt, warum elektrischer Strom durch Magnetfelder erzeugt werden kann, entzieht sich völlig unserem Wissen. Die Magnetwirkung ist „unheimlich“ wie alles, was materielos ist und trotzdem als Wirkung messbar wird.

Die beiden Grundphänomene sind folgende: Ein fließender Strom - und nur ein fließender - wird immer von einem Magnetfeld (und damit gerichteten Kräften) begleitet. Umgekehrt „erzeugt“ („induziert“) ein sich zeitlich änderndes Magnetfeld also zum Beispiel auch ein Wechselmagnetfeld - in einem elektrischen Leiter einen elektrischen Strom bestimmter Richtung.

Grundbegriffe der Magnet-Physik

Magnetische Feldlinien sind immer in sich geschlossen und mit dem geschlossenen elektrischen Stromkreis verkettet. Abbildung aus dem Buch: „Unsichtbare Umwelt“, mit freundlicher Genehmigung des Autors Prof. Dr. H. L. König.

Noch einmal: Lassen Sie sich nichts vormachen! Kein Mensch kann sagen, warum das so ist. Magnetismus ist eine der bisher nicht erklärten Urkräfte.

Niemand „versteht“ die sogannte 3. Kraft wirklich.

Von Bedeutung ist für uns vor allem: Magnetische Feldlinien gehen praktisch ebenso ungehindert durch unseren Körper hindurch wie durch dicken Beton. Und für uns sind einzig und allein die folgenden Fragen interessant:

Hinterlässt diese durch magnetische Feldlinien beschriebene Energie, die unseren Körper durchdringt und dabei selbst unbeeindruckt bleibt, innerhalb dieses Körpers selbst einen Eindruck? Löst sie eine Reaktion aus, die wir für unsere Gesundheit nutzen können?

Wie muss diese Energie gestaltet werden, um günstige Wirkungen in unserem Organismus auszulösen? Oder ist es so, dass etwas, das selbst nicht verändert wird, auch keine Veränderung auslösen kann?

Prof. Dr.-Ing. H. L. König, Miterfinder und Konstrukteur quantentherapeutischer Apparate.

Mit anderen Worten:

Ist zur Erzielung einer Wirkung die Abgabe von Energie (viel oder wenig) erforderlich, entsprechend einer Veränderung, oder genügt eine Art Reiz, der ohne Einfluss auf die Energiebilanz bereits „etwas auslöst“?

Die zweite, und nicht weniger wichtige Frage ist die: Ist ein Magneteinfluss mit stets gleich orientierten Feldlinien, also ein Permanentmagnet, für Heilzwecke günstiger oder ist dem z. B. künstlich erzeugten Wechselmagnetfeld der Vorzug zu geben?

Da ich selbst zunächst Erfahrungen mit Magnetpflastern, also Permanentmagneten, gemacht hatte, beschloss ich, mich als erstes der Erforschung dieses Heileffekts zuzuwenden, auch wenn er sich als kurzlebig herausgestellt hatte. Ich war überzeugt, dass diese Magnetpflaster auch Ursache der vorübergehenden Migräneheilung waren.

Ein Placebo-Effekt, also eine eingebildete Heilung, schien mir unwahrscheinlich, da ich vorher mit gleicher Intensität an andere Heilmittel und Heilverfahren, wie zum Beispiel die Akupunktur „geglaubt“ hatte, ohne dass sich ein Erfolg gezeigt hätte.

Dennoch kann man die allgemeine Nutzung eines Verfahrens nur sehr bedingt auf eigene Erfahrungen bauen. Man braucht Beweise, muss sich mit wissenschaftlicher Kritik auseinandersetzen und muss objektive Belege sammeln.

Ich fragte meinen Arzt und Freund nach Berichten über den Einsatz bei Kranken, klinischen Gutachten oder glaubhaften Zeugenberichten. Er lächelte und sagte: „Ihr Techniker und Ingenieure seid doch furchtbare Realisten. Ihr wollt alles bewiesen haben, schwarz auf weiß sehen. Aber ich habe das schon kommen sehen und bin darauf vorbereitet.“ Damit überreichte er mir ein Bündel von Fotokopien, die er für mich aus Broschüren und Büchern zusammengestellt hatte.

Permanentmagnet oder Wechselmagnet?

Nachfolgend einige Auszüge daraus:

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts gab es in Deutschland eine ganze Reihe von Ärzten, Wissenschaftlern und Autoren, die den sogenannten mineralischen Magnetismus wieder ins Gespräch brachten.

So zum Beispiel Georg Friedrich Most, der in seinem 1843 bei Brockhaus erschienenen Buch: „Enzyklopädie der gesamten Volksmedizin oder Lexikon der vorzüglichsten und wirksamsten Haus- und Volksarzneimittel aller Länder“ eine solche Therapie beschreibt und von eindrucksvollen Heilerfolgen berichtet:

„...Man entfernt nun alles Eisen aus der Nähe des Kranken und beginnt die Operation mit dem Magnetstab.

Leidet zum Beispiel jemand an Zahnschmerz, so nimmt der Arzt den vorn wie eine Bleifeder zugespitzten Magnetstab, erwärmt diesen und streicht mit dem positiven Pole von der schmerzhaften Stelle aus langsam zwischen Zähnen und Lippen der Mitte der Schneidezähne zu und entfernt dann rasch den Magnet vom Mund des Kranken...“

„...Im schmerzhaften Anfall selbst wirkt der Magnet oft gar nicht, weil das ganze Nervensystem zu sehr vom gegenwärtigen Schmerze betäubt ist, um auf fremde Eindrücke hinreichend zu reagieren...“

„Der mineralische Magnetismus, Mineralmagnetismus, das ist das Bestreichen oder Bedecken des leidenden Teils mittels eines künstlichen Magneten (Magnetstahl, Magnetplatte), hat in unserer Zeit die Aufmerksamkeit der Ärzte und Laien als wirksames Mittel gegen Zahn-, Kopf- und Gliederschmerzen, gegen örtliche Gicht, nervösen Rheumatismus, Magenkrampf, Veitstanz,

Georg Friedrich Most (1843)
Der Permanentmagnet als Volksmedizin

Epilepsie usw. vielfach in Anspruch genommen. Selbst der quälende, oft jahrelang nervöse Subjekte periodisch aufs fürchterlichste ergreifende Gesichtsschmerz wurde in den Hospitälern Londons durch das tägliche Bestreichen mit dem Nordpol eines erwärmten Magneten allmählich geheilt.“

Er erwähnt sodann die Heilerfolge M. E. von Bulmerincqs, die dieser 1835 in: „Beiträge zur ärztlichen Behandlung mittels des mineralischen Magnetismus” veröffentlicht hat. Anschließend gibt er über viele Seiten Anweisungen für die Anwendung der Magnet-Therapie. Hier einige Auszüge:

„ ... Man wende den Magneten nie kalt, stets mäßig erwärmt an ... man bringe stets den Nordpol an den leidenden Teil, nie den Südpol, denn dieser vemehrt nach Dr. Kayle, Blundel und anderen den Schmerz...“

„... gegen periodisch eintretende Leibschmerzen, Unterleibskrämpfe, starke Mutterblutflüsse, große Neigung zu Verstopfung, Blähungen und schlechte Verdauung leistet das anhaltende Tragen der magnetischen Stahlplatte, nach meinen zahlreichen Erfahrungen, die besten Dienste...“

„...Die magnetische Kur gelingt am besten, wenn man zwei mäßig starke, etwa zwei bis sechs Kilo eisentragende hufeisenförmige Magnete an die beiden Waden dergestalt legt, dass das (+ M) und (- M ) jedes einzelnen Magnetpols nach der Achillessehne und nach unten gerichtet, entweder außerhalb oder innerhalb der Unterschenkel zu liegen kommen, nicht aber der Pluspol des einen und der Minuspol des anderen Magneten nach innen oder umgekehrt...“

Besonders ausführliches Material fand ich in dem Buch „Geheilt durch Magnetismus“ von Wulf D. Hoyer.

Magnetische Kur in der Erfahrungsmedizin

Er berichtet darin von Heilerfolgen in Japan, in den USA, München, Zürich und Wien:

Dr. Nakawage, der Leiter des Isuzu Hospitals in Tokio, behandelte mehr als

10.000 seiner Patienten bei Muskelverspannungen der Schulter- und Nakkenpartien mit Magneten.

Bereits nach wenigen Tagen waren 90% der Patienten beschwerdefrei.

Die Ausdehnung der Schmerzzone bis zum Kopf oder Rücken war verschwunden. Dr. Nakawage hatte bei seinen Patienten an bestimmten Punkten mittels Heftpflaster kleine Stahlmagnete angelegt. Somit konnte er ein offensichtliches Zusammenspiel der körperlichen Nerven-Reflexpunkte mit diesen neuartigen Magnetpflastern darstellen.

Als Folge wurde diese Behandlungsmethode vom japanischen Gesundheitsministerium anerkannt.

Dr. Arichi vom Kinki-Universitätskrankenhaus, Dr. Suzuki (Tokio-Medical-College-Krankenhaus) und Dr. Sato vom Chihaya Hospital kamen ebenfalls zu dem Ergebnis, dass die Magnetwirkung den Stoffwechsel anregt, Schmerzen beseitigt und Muskelverspannungen löst.

Diese Magnetpflaster mit einer Stärke von 700 Gauß / 0,07 Tesla (das Erdmagnetfeld weist nur 0,5 Gauß auf) machen, so berichtet Hoyer, den Sauerstoff im Gewebe löslicher und fördern die Durchblutung. In vielen Fällen genügte eine Behandlung von nur fünf Tagen, um den Patienten schmerzfrei zu machen.

Was die Japaner offensichtlich mehr als andere interessierte, waren praktische Heilerfolge in großer Zahl, ohne dass sie sich besonders intensiv um die Erforschung der Hintergründe und Wirkmechanismen kümmerten. Für uns in der westlichen Zivilisation – und ganz besonders für einen deutschen Ingenieur wie mich - war diese Erfahrungsmedizin zwar faszinierend und inspirierend, sie bot aber keine Basis für einen wirklich revolutionären

Dr. Nakawage, Leiter des Isuzu Hospitals in Tokio

10.000 Patienten ohne Verspannungen: Japanisches Gesundheitsministerium erkennt Magnet-Therapie an.

Fortschritt, wie er mir von Anfang an vorschwebte. Die Quantronik, wie sie sich dann später entwickelt hat, wäre auf der Grundlage einer solchen Erfahrungsmedizin vielleicht erst in einigen hundert Jahren per Zufall gefunden worden.

Nur durch die wissenschaftliche Grundlagendurchdringung war ein „Quantensprung“ in der Entwicklung möglich. Ich war daher froh, dass Hoyer in dem schon erwähnten Buch nicht nur bei den Japanern recherchiert hatte, sondern auch in den USA, wo man sich offenbar mehr mit Grundlagenforschung auseinandersetzte. Die Amerikaner erforschten den Einfluss des Erdmagnetismus auf das Leben.

Im Auftrag der Nasa züchteten Dr. Halpern und Dr. Vandyk aus Philadelphia weiße Mäuse in einem Metallkäfig und schalteten künstlich das Magnetfeld der Erde aus. Nach wenigen Wochen ohne Erdmagnetfeld verloren die Versuchstiere ihr Fell und starben. Ihr Bindegewebe in der Haut und in den inneren Organen hatte sich wuchernd vermehrt. Die im magnetischen Feld gezüchteten Tiere blieben dagegen gesund.

Die Erkenntnis daraus ist ebenso einfach wie wichtig: Das Erdmagnetfeld, dem der Organismus im Laufe der Entwicklungsgeschichte ständig ausgesetzt war, ist so lebensnotwendig wie ein Vitamin.

Dagegen können uns seltene Magnet-Erscheinungen der Natur und biologisch störende Magnetfelder schaden, worauf später noch genauer eingegangen wird.

Magnetfeld-Therapie, dies war meine fundamentale Erkenntnis aus den Studien, sollte sich ausschließlich „gängiger“ natürlicher Magnetfelder nur mit den in der Natur und in der Biologie vorhandenen Frequenzen bedienen!

Eine Nasa-Untersuchung ergab: Das richtige Magnetfeld ist so wichtig wie ein Vitamin für den Menschen.

Dies scheidet die Geister wirklich am wesentlichen Punkt: Magnetfelder, die unserem Körper nicht aus den Erbanlagen geläufig sind, werden vom Organismus nicht verstanden oder schaden ihm unmittelbar. Traurig, aber wahr: Es gibt skrupellose oder wenigstens ahnungslose Magnetfeld-Therapiegeräte-Hersteller, die tatsächlich die völlig unnatürliche und nachweislich ungesunde 50-Hz-Frequenz unseres Haushaltsstroms in ein Magnetfeld umwandeln und behaupten, dies sei Therapie: Solchen Leuten müsste das Handwerk gelegt werden.

Es ist ihnen jedoch schwer beizukommen, denn auch natürliche Magnetfelder können uns durchaus schaden. Es kommt nur darauf an, wie sehr unser Organismus daran gewöhnt ist. Ein Sonnensturm ist durchaus natürlich, aber er schadet uns auch zweifellos, weil das Ereignis zu selten ist, als dass sich der Organismus darauf eingestellt haben könnte. In der Tat ist es auch künstlich möglich, das „natürliche“ Magnetfeld eines Sonnensturmes hervorzurufen. Aber noch einmal: „Natürlich“ ist nicht immer „gesund!“

Nachdem in den USA und Japan der gesundheitliche Nutzen der Magnetfeld-Therapie als erwiesen schien, konnte sich die Schulmedizin des westlichen Europa nicht mehr diesen Erkenntnissen verschließen. Wissenschaftliche Forschungsgruppen in München, Zürich und Wien begannen mit dieser „neuen-alten“ Therapie auf der Basis der vorhandenen Untersuchungen zu experimentieren und erzielten neue, weitergehende Ergebnisse.

Die 20-Magnet-Folie

An der Wiener Poliklinik wurde eine Magnetfolie von Dr. Johannes Bischko vom Ludwig-Boltzmann-Institut für Akupunktur erprobt: Auf einer Breite von 10 cm befanden sich 20 Magnete, die eine verblüf

An der Wiener Poliklinik wurde eine Magnetfolie von Dr. Johannes Bischko vom Ludwig-Boltzmann-Institut für Akupunktur erprobt.

fende Vielfachwirkung auslösten. Interessant dabei ist, dass sich nach den physikalischen Gesetzen des Magnetismus die magnetischen Feldlinien dieser eng angeordneten Magneten natürlich überlagern und gegenseitig beeinflussen. Obwohl es sich um statische Permanentmagneten handelt, entsteht dadurch in Wechselwirkung mit dem behandelten Körper vor allem durch dessen räumliche Bewegung relativ zur Folie eine Art „Dynamik“. Sie wird daher von Hoyer wohl auch als Wechselmagnetfolie bezeichnet, obwohl sie mit einem elektrisch geregelten Wechselmagneten nichts zu tun hat.

Selbstverständlich kann man auch aus einem Permanentmagneten, der immer zwei Pole hat, eine Art primitiven Wechselmagneten machen, indem man abwechselnd den Nordpol und den Südpol zur Behandlungsstelle hin dreht. Ich vermute, daß dies bei den oben erwähnten magnetischen „Bestreichungen“ und wohl auch schon bei Mesmer so geschehen ist, ohne dass es überliefert wurde. Die Folie von Bischko unterscheidet sich jedenfalls erheblich von Magnetpflastern, die nur aus einem Magneten bestehen. Auch diese Folie wird aber wie ein Heftpflaster auf die Haut aufgeklebt.

Die den Versuch überwachenden Mediziner bescheinigten der Folie eine heilende Wirkung bei Verspannungen, Durchblutungs- und Sensibilitätsstörungen, Ischias, gynäkologischen und rheumatischen Beschwerden sowie bei Narben und deren Störungen.

Der zuletzt bei Salzburg lebende Wiener Strahlenforscher Dr. Kokoschinegg erforschte die Heilerfolge mit dieser Folie bei Patienten, die auf übliche Therapien nicht reagiert hatten, und schrieb diese nicht allein den lokalen Einflüssen der Magnetfelder zu, sondern behauptete, dass deren Ausstrahlungen auch weitere Körperreaktionen zur Folge haben müssten. Er nahm - laut Hoyers Recherchen -drei Wirkungsmechanismen an:

Vor-quantronische Theorien über die Magnetwirkung mit Permanentmagneten von dem Wiener Strahlenforscher Dr. Kokoschinegg

Wirkungsmechanismus 1:Die Körperflüssigkeit nimmt mehr Sauerstoff auf. Durch magnetische Ausrichtungen schließen sich Einzelmoleküle zu Molekülketten und Ballungenzusammen, und die Zellen werden intensiver mit Sauerstoff versorgt.

Wirkungsmechanismus 2:Der Zellstoffwechsel verbessert sich; das statische Magnetfeld erhöht dieSpannung in den Körperzellen und beschleunigt den Ionentransportdurch die Zellmembran. Die Stoffwechselvorgänge der Zelle werden neubelebt. Das wäre ein wahrhaft elementarer Mechanismus. Aber wie gerietendie Ionen durch ein statisches, also bewegungsloses Magnetfeld überhaupt inBewegung? Ich ahnte damals schon, dass dies nur durch die Bewegung desKörpers, an dem die Magneten befestigt waren, passieren könnte, und damitvon den Zufälligkeiten der Umgebung abhing.

Wirkungsmechanismus 3:

Das Magnetfeld dämpft die Übererregung der für die Schmerzempfindung zuständigen Nervenfasern.

Ein Kontrollversuch wurde 1982 in München durchgeführt. Hoyer berichtet, dass die 20-Magnet-Folie von Sportärzten an 20 Studenten erprobt wurde. Durch Eigenblutinjektionen wurden an den Armen Hämatome hervorgerufen. Diese wurden teils mit magnetisierten, teils mit unmagnetisierten Folien abgedeckt. Unter der Magnetfolie verschwanden Druckschmerzen um 4 Tage, Hämatome um 2 Tage früher.

Der umfangreichste Versuch mit der Bischko-Folie wurde, nach Hoyers Darstellung, durch den Verkehrsmediziner Dr. Saam als Großversuch des ÖAMTC durchgeführt, des größten österreichischen Automobil-Clubs. Da eine Hochrechnung ergeben hatte, dass von tausend Autofahrern ungefähr vier wegen irgendwelcher Schmerzen in Verkehrsunfälle verwickelt waren, konnte im Frühjahr 1983 jeder Autofahrer kostenlos eine Magnetfolie anfor

ÖAMTC-Großversuch in Österreich, durch den Verkehrsmediziner Dr. Saam
Jeder 5. Autofahrer wieder fit; Kontrollversuche von Sportärzten in München bestätigen die Wirkung

dern. Als Gegenleistung wurde nur ein kurzer Erfahrungsbericht gefordert. Das Ergebnis dieser Aktion war positiv. Jeder 5. Autofahrer, der sich durch Beschwerden in seiner Fahrtüchtigkeit beeinträchtigt fühlte, gab an, dass er dank der Wechselmagnetfolie jetzt wieder voll fit hinter dem Steuer sitze. Der Verkehrsmediziner Dr. Reimund Saam sah dieses Ergebnis als Erfolg auf dem Gebiet der Erforschung der Verkehrssicherheit an.

Magnetfelder in der Schönheitschirurgie

Auch die „Schönheitschirurgie“ weiß sich offenbar der Vorzüge des Magneteinsatzes bei der Wund- und Narbenheilung zu bedienen.

So konnte der damals noch nicht so wie heute berühmte Arzt für plastische Chirurgie Dr. Mühlbauer vom Münchner Klinikum „Rechts der Isar“ nach ausgedehnten Tierversuchen auf der 91. Tagung der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie über den Heilverlauf mittels statischer Dauermagnetfelder bei über 100 Patienten berichten. Auf diesem Kongress erregte eine Methode besonderes Aufsehen:

Es handelte sich um eine Patientin, deren Bauchdecke operativ gestrafft worden war. Eine Hälfte der Narbe wurde wie gewohnt vernäht, die andere mit einem sogenannten „magnetischen Reißverschluss“ versehen. Darunter muss man sich gürtelartig aufgebrachte Paare von kleinen Permanentmagneten aus Strontiumferrit vorstellen.

Schon nach 10 Tagen konnte man sehen, dass der magnetisch behandelte Teil der Narbe besser abheilte. Er zeigte eine geordnete Ausrichtung der kollagenen Faserbündel parallel zu den magnetischen Feldlinien im Gegensatz zum ungeordneten Durcheinander im nicht behandelten Teil der Narbe.

Mühlbauer berichtete weiters von großen Erfolgen bei Verbrennungen.

Der berühmte Chirurg Dr. Mühlbauer vom Münchner Klinikum „Rechts der Isar“
Magnetfelder in der Schönheitsfarm
Magnetischer Reißverschluss

Hoyer erwähnt auch die vielleicht wichtigste Wirkung des Magnetfeldes, nämlich diejenige auf das Nervensystem.

Rund 80% der im Rahmen seiner Recherchen befragten Patienten berichteten über ein schnelles Nachlassen der Schmerzen. Das Magnetfeld scheint offenbar die Erregung der langsam leitenden dünnen Nervenfasern zu dämpfen.

Der akute Schmerz ist der „bellende Wachhund der Gesundheit“ - das Warnsignal unseres Körpers. Er zeigt Unregelmäßigkeiten im Organismus an und weist dem Arzt den Weg zur Diagnose. Aber nur bei akuten Schmerzen ist dieses Warnsignal hilfreich.

Chronische Schmerzen, die manchmal über Jahre anhalten und unter denen Millionen von Menschen leiden, sind hingegen sinnlos, da sie keine Warnwirkung mehr haben. Im Gegenteil: Sie führen oft zu weiteren Krankheiten, weiterem Schmerz, schließlich zur Vereinsamung, zum beruflichen Ruin bis zum Selbstmord.

Bei der weitaus häufigsten Schmerzart, dem Kopfschmerz, hat man bis zu neunzig verschiedene Ursachen festgestellt.

Die Ursache für den Rückenschmerz, der an zweiter Stelle steht, ist ebenfalls schwer zu finden.

Professor Hans Ulrich Gerbershagen, der ärztliche Direktor der Schmerzklinik Mainz, äußert sich hierzu: „Bis zu 50 verschiedene Diagnosen sind möglich, vom Bandscheibenvorfall über Entzündungen, Fehlstellungen bis hin zu den schlimmsten Erscheinungen, den Querschnittlähmungen und Karzinomen. Ständige Fehlbelastung der Wirbelsäule, zu wenig abwechselnde Bewegung und ein gebeugter statt aufrechter Gang verursachen in den meisten Fällen die Kreuzschmerzen.“

80 % Erfolg bei Nervenschmerzen und chronischen Schmerzen
Prof. H. U. Gebershagen, Schmerzklinik Mainz

In der Haut befinden sich die Rezeptoren für die Schmerzempfindung. JederQuadratzentimeter enthält Hunderte davon. Sie bestehen aus den Endpunkten zahlreicher Nervenfasern und schicken ihre Wahrnehmungen als elektrische Impulse an das Zentralnervensystem. Zuerst in das Rückenmark, dannin das verlängerte Rückenmark, die Medulla oblongata, dann in das Stammhirn und zum Thalamus, einer entwicklungsgeschichtlich besonders alten Gehirnregion.

Die Thalamus-Zellen, tief in der Basis des Gehirns, sammeln alle Schmerz-
meldungen aus den verschiedensten Bereichen, stufen sie ab und verarbeiten
sie. Erst danach nehmen die Milliarden Nervenzellen der Großhirnrinde von
der Schmerznachricht Kenntnis. Da die Nerven sehr schnell leiten, geschieht
all dies im Bruchteil von Sekunden.

Schmerz hat fast immer Angst zur Folge, Angst, die zu Depressionen undVerzweiflung führen kann. Deshalb ist es so wichtig, dass die Schmerzempfindungen auf unschädliche Weise schnell bekämpft werden.

Die Schmerzforschergruppe „International Association for the Study ofPain“ hat in der Zeitschrift „Pain“ konstatiert: „Schmerz ist ein unangenehmes Sinnes- oder Gefühlserlebnis, das mit aktueller oder potentieller Gewebeschädigung verknüpft ist.“

Geschädigte Zellen lassen Versorgungsnetze zusammenbrechen und lösen Si-
gnale und Reaktionen aus.

Ich nahm diese Theorien und Erkenntnisse mit Begeisterung in mich auf,zeigten sie doch, dass mein persönliches Erleben kein Einzelfall war, sonderndass weltweit eine Vielzahl ähnlicher Erfahrungen vorlag.Es galt nun, tiefer in die Materie einzudringen und die Spreu vom Weizen zutrennen, zumal die damaligen Theorien über die physiologische Wirksamkeitnoch sehr unterschiedlich waren.

Die Schmerzforschergruppe „International Association for the Study of Pain“
Schmerz schädigt Gewebe und Zellen

Kapitel 5

DIE BEDEUTUNG
NATÜRLICHER UND
TECHNISCHER
MAGNETFELDER FÜR
UNSER LEBEN

Kapitel 5

Die Bedeutung natürlicher und
technischer Magnetfelder
für unser Leben

Nachdem ich nun Genaueres über Therapien mit permanentem Magnetismus in Erfahrung gebracht hatte, informierte ich mich über die Basis des permanenten Magnetismus, zunächst über den wohl wichtigsten „Permanentmagneten“, die Erde.

Schon bald sollte ich sehen, dass die Begriffe Permanentmagnet/Wechselmagnet oder natürlicher Magnet/technischer Magnet/Elektromagnet durchaus fließende Übergänge haben. Der von vielen als „böse“ verteufelte Elektromagnetismus kommt durchaus auch in der Natur vor. Man sollte nie vergessen, dass wahrscheinlich mehr Menschen unter natürlichen elektromagnetischen Phänomenen wie zum Beispiel atmosphärischen Entladungen oder Sonneneruptionen leiden als durch technisch erzeugte Felder! Entscheidend ist ganz allein: Hatte der Mensch im Laufe seiner Entwicklungsgeschichte jemals die Chance, sich in seinem genetischen Design darauf einzustellen, das heißt

konkret: Waren die Einflüsse während einer hinreichend langen Zeitspanne und häufig genug vorhanden?

Ein Beispiel, das etwas hinkt, weil es möglicherweise eher um Schwerkrafteinflüsse und auch um Lichtphänomene geht, mag dies verdeutlichen: Der Mond in seiner ca. 4-Wochen-Periodik ist ein Phänomen, das unsere gesamte Entwicklungsgeschichte begleitet hat. Trotzdem ist seine Periode so lang, dass sie sozusagen für den Organismus überraschend kommt. Die Polizeistatistik dieser Welt weiß es objektiv, fast jeder von uns weiß es subjektiv: Vollmondnächte bringen irgendetwas durcheinander, obwohl sie mit schöner Regelmäßigkeit auftreten.

Die immer wieder überraschende Mondperiodik: Polizeistatistiken zeigen die schlechten Auswirkungen.

Der Einfluss des Mondes hat uns zwar lange genug, aber nicht häufig genug begleitet.

Noch seltener sind Sonnenprotuberanzen, die starke elektromagnetische Stürme durch das All auf die Erde jagen. Auch sie sind von einer gewissen Regelmäßigkeit. Aber die Häufigkeit ist so gering, ihre „Schwingungsdauer“ im Weltgeschehen ist so hoch, dass sich unser biologischer Organismus bisher nicht dazu aufgerafft hat, Mechanismen zu entwickeln, die diese Schwankungen „auspendeln“.

Es ist, um es marktwirtschaftlich auszudrücken, „nicht genügend Nachfrage von seiten der Natur“ nach einem Reaktionsmechanismus da.

Die andere Seite der Medaille ist die: Ein elektromagnetisches Phänomen ist zwar häufig, aber im Hinblick auf die Entwicklungsgeschichte der menschlichen Erbinformation nicht lange genug vorhanden. Dies trifft vor allem für die elektromagnetischen Kraftfelder unserer technischen Umwelt zu. Sie sind überall anzutreffen und nicht nur häufig, sondern geradezu ständig. Trotzdem hatte die Biologie noch keine Chance, diese Störfelder in Nutzfelder umzuwandeln.

Letztlich muss ein therapeutisches Konzept wie die Quantronik alle schädigenden Einflüsse ausschalten können: Nicht nur diejenigen, die man ausschalten kann, indem man überall den Stecker aus der Steckdose zieht, sondern auch die natürlichen Störfelder, die unser biologischer Organismus noch nicht beherrscht. Aber davon später ausführlicher.

Dass ohne das Magnetfeld der Erde kein Leben auf unserem Planeten möglich wäre, ist weithin bekannt. Das Erdmagnetfeld bildet eine Art Schutzwall gegen lebensbedrohliche Strahlungen aus dem All. Insoweit ist dieses natürliche Magnetfeld eine Fundamentalbedingung der Evolutionsgeschichte.

Natürliche und technische Störfelder

Die Abbildung aus dem Buch: „Unsichtbare Umwelt“ von Prof. Dr. Herbert L. König, S. 22, zeigt die Erde und ihr äußeres Magnetfeld.

Der Sonnenwind (SW) verformt das Magnetfeld der Erde (MF). Dadurch ergibt sich der Magnet-feld-Schwanz (MS), innerhalb dessen magnetfeldfreier Zone senkrecht zum Verlauf der mag-netischen Feldlinien interstellare Ströme (I) fließen. Eine Art Knautschzone gegen den Sonnen-wind stellt der sogenannte Van-Allen-Gürtel (VA) dar. Dort herrscht eine erhöhte Teilchen-Dich-te. Die Teilchen werden sozusagen an die „Erdmembran“ herangetrieben und sammeln sich dort, wie wir es später im Mikroformat an der Zellwand des Menschen beobachten werden.

Das interstellare Magnetfeld (MI) wird durch die Stoßfront (SF) beeinflusst und die sogenannte Magnetopause (MP) lässt sich als eine Feldlinie beschreiben, die das interstellare Magnetfeld (MI) vom Magnetfeld der Erde (MF) trennt.

Die Menschen scheinen schon früh die Wichtigkeit der Naturkraft des Erdmagnetfeldes gekannt zu haben. Verblüffend ist die Ausrichtung der ägyptischen Pyramiden im Erdmagnetfeld, wobei allerdings keine historischen Quellen bekannt sind, die den Hintergrund dieser erstaunlichen „Baubiolo

Das Magnetfeld als Schutzschild des Planeten Erde

gie“ für kritische Augen beleuchten könnten. Man verzeihe mir als naturwissenschaftlich orientiertem Autor, dass ich mich hier nicht mit den schier zahllosen esoterischen Meinungsbildern über Wirkung der Pyramidenform auf Wachstum von Pflanzen, Konservierung von Mumien etc. auseinandersetzen will. Ich halte es auch nicht für notwendig, diese Ansichten zu widerlegen. Sie sind aber mit den Mitteln der exakten Beschreibung, die diesem Buch zugrunde liegen, nicht darstellbar, weil die Informationen so dürftig sind, dass sich daraus keine überprüfbaren Ergebnisse ableiten lassen.

Ich möchte aber keineswegs behaupten, dass diese Theorien falsch sind.

Mir ist nur keine nachvollziehbare Begründung dafür bekannt.

Fassbarer ist schon eher die navigatorische Nutzung des Erdmagnetismus. Den ersten Kompass haben mit Sicherheit schon die Chinesen im ersten oder zweiten nachchristlichen Jahrhundert konstruiert.

Im 4. Jahrhundert wurden christliche Kirchen gebaut, die exakt nach dem Erdmagnetfeld ausgerichtet wurden. Viele hundert Kirchen im Mittelalter folgten diesem Bauprinzip. Auch hier gilt: Solange wir nicht genügend historische Quellen darüber haben, müssen wir uns von einer Theoriebildung zurückhalten, so reizvoll sie wäre.

Der Londoner Arzt William Gilbert war im Jahre 1600 der Erste, der ein umfassendes Werk über den Erdmagnetismus schrieb. Die ersten wissenschaftlichen Werke in unserem Sinne stammen von Simonov (1835) und von Gauß (1838).

Die Intensität des Erdmagnetfeldes wird vielfach noch in der nach Gauß benannten Flussdichte-Einheit angegeben. Sie liegt je nach geographischer Breite zwischen 0,35 und 0,7 Gauß. In Europa liegt sie etwa bei 0,5 Gauß. Gemäß internationaler Norm gilt für die magnetische Flussdichte jetzt die Einheit Tesla (1 Tesla = 10.000 Gauß).

Das erste umfassende Werk über den Erdmagnetismus von dem Londoner Arzt William Gilbert im Jahre 1600
Wissenschaftl. Werke von Simonov im Jahre 1835 und von Gauß 1838

Allerdings zeigen auch diese Werte durch den Einfluss weiterer Magnetfelder durchaus Abweichungen, bedingt z.B. durch Vorgänge auf der Sonne, die starke Ströme in der Ionosphäre zur Folge haben, und durch elektromagnetische 10-Hz-Wellen, die von Blitzen ausgelöst werden im Zusammenhang mit den sogenannten „Schumann“-Resonanzen zwischen Erde und Ionosphäre. Die als „Athmospherics“ bezeichneten Erscheinungen treten auch im Bereich von 10 kHz auf, wie dies die folgende Abbildung zeigt.

Darstellung elektromagnetischer 10-kHz-Wellen zwischen Erde und Ionosphäre sowie außer-halb der Ionosphäre entlang der magnetischen Kraftlinien des Erdmagnetfeldes. Abbildung mit freundlicher Genehmigung von Prof. Dr. Herbert L. König aus seinem Standardwerk „Unsicht-bare Umwelt“. Siehe auch Literaturverzeichnis.

„Schumann“-Resonanzen, der Erdmagnetismus hat nachweislich großen Einfluss auf die Menschen
Prof. König war Assistent und Lehrstuhlnachfolger von Schumann

Besonders störend für den Menschen sind die Sonneneruptionen: 8 Minuten und 20 Sekunden, nachdem von der Sonne aus noch unerklärlichen Ursachen Materieteilchen aus den Sonnenflecken herausgeschleudert werden, treffen diese als Schockwellen auf unser Erdmagnetfeld und lösen die bereits erwähnten Ströme in der Ionosphäre aus.

Oft sind diese Strömungen des Erdmagnetfeldes sehr stark und beeinträchtigen nicht nur den Rundfunkempfang, sondern rufen höchstwahrscheinlich in den Genen der Lebewesen Veränderungen hervor, die sich früher oder später positiv oder (meistens) negativ auf den ganzen Organismus auswirken: als Fortschritt in der Evolution oder als Krankheit.

Das Magnetfeld ist übrigens kein Spezifikum des Planeten Erde. Alle uns bekannten Sterne besitzen Magnetfelder, desgleichen viele Planeten und Monde. Der Erdmond, Venus und Mars haben weit schwächere Magnetfelder als die Erde, das Feld des Jupiter allerdings ist 50.000 mal stärker als das unseres Planeten.

Offensichtlich ist das Erdmagnetfeld, das unser Leben in der Regel vor der kosmischen Strahlung schützt, keine stabile Größe. Es hat im Laufe der Evolutionsgeschichte schon mehrfach gewechselt, das heißt, Nord- und Südpol haben sich vertauscht. 12 solcher Polwechsel hat man allein für die letzten 9 Millionen Jahre nachweisen können. Der zur Zeit stattfindende Polwechsel kann bis zu 20.000 Jahre dauern. In den letzten 4.000 Jahren wurde das Magnetfeld um über 50% schwächer.

Manche Wissenschaftler vermuten, dass während dieser Wechselperioden die Schutzmantelfunktion des Erdmagnetfeldes ausfällt, was gewaltige Klimaänderungen und sogar Umschichtungen der Erdkruste zur Folge haben könnte. Viele paläontologisch bekannte oder mythisch überlieferte Katastrophen

Nord- und Südpol haben sich in 9 Mio. Jahren 12mal vertauscht.
Wann wird der Nordpol wieder zum Südpol, und was bedeutet das für die Lebewesen dieser Erde?

können damit vielleicht besser als mit anderen Theorien erklärt werden, etwa das Aussterben der Dinosaurier, der Untergang von „Atlantis“ oder die „Sintflut“.

Nach Berechnungen von zwei amerikanischen Physikern soll im Jahre 3991 ein solcher Polwechsel bevorstehten. Bereits 500 Jahre vorher und 2000 Jahre danach soll das magnetische Schutzschild der Erde so brüchig sein, dass es zu gewaltigen Umwälzungen auf unserem Planeten kommen kann.

Wie kann man sich auf eine solche Situation vorbereiten? Müssen die Menschen dann wieder tiefe Höhlen bewohnen oder müssen sie Schutzbunker bauen, um sich vor der kosmischen Strahlung zu schützen?

Was geschieht mit den übrigen Lebewesen dieses Planeten? Werden durch Genmutationen aus Wellensittichen (die ja noch einen großen Teil von Saurier-Erbinformation besitzen) wieder Dinosaurier oder entstehen völlig neue Wesen? Stirbt am Ende das Leben auf der Erde völlig aus, weil das sauerstofferzeugende Plankton der Weltmeere vernichtet wird, wie dies bei den letzten Polumwandlungen bereits nachweislich geschehen ist? Müssen wir schon jetzt anfangen, Sauerstoff zu bunkern?

Werden wir krank und dumm im „Zero-Feld“?

Es ist gar nicht so einfach, den Wegfall des Erdmagnetfeldes schon jetzt im Experiment zu simulieren. Magnetfelder haben ja die Eigenschaft, dass man sie mit üblichen Mitteln nicht abschirmen kann. Lediglich mit sogenanntem MU-Metall ist dies bisher effektiv gelungen, einer Legierung, die aber uner

Zero-Feld im Jahre 3991?
Eine Apokalypse?

schwinglich teuer ist und deswegen nur für Forschungszwecke eingesetzt werden kann. Die „unheimliche“ Eigenschaft des Magnetfeldes, dass es auf der einen Seite anziehend wirkt, auf der anderen Seite abstoßend ist, kann aber dazu ausgenutzt werden, dass man ein Magnetfeld durch ein Gegenfeld unterdrückt. Eine vergleichbare Funktion erfüllt ja auch im Sinne eine Ablenkung des Erdmagnetfeldes gegenüber der kosmischen Strahlung.

Wissenschaftler haben nun bereits, durch Abschirmung mittels MU-Metall oder durch Einsatz eines Gegenfeldes eine Erdmagnetfeld-freie Zone, ein sogenanntes Zero-Feld (Nullfeld ohne Erdmagnetismus) erzeugt und in diesem Feld mit Tieren experimentiert: Weiße Mäuse zeigten bereits nach 4 Wochen erschreckende Folgewirkungen: Erhöhte Sterblichkeit, große Zahl von Tumorbildungen, Nieren- und Blasenleiden, Gewebeerkrankungen, krankhafte Leber- und Blutwertveränderungen. Angesichts solcher Ergebnisse im Tierversuch sind Menschenversuche im Zero-Feld nicht zu verantworten.

Es gab aber einen 10-tägigen Versuch an 20-jährigen Männern in einem stark abgeschwächten Erdmagnetfeld. Die Leistungsfähigkeit des Zentralnervensystems dieser jungen Männer sank in auffälliger Weise: Sie konnten nur mehr 8 Bilder pro Sekunde auseinanderhalten, während Menschen üblicherweise 14 Bilder pro Sekunde schaffen.

Es scheint so, als ob das, was wir gemeinhin als einen Bestandteil der Intelligenz kennen, nämlich das visuelle Unterscheidungsvermögen, unter dem Wegfall des natürlichen Magnetfeldes der Erde Schaden nimmt.

Auch wenn uns heute lebenden Menschen wie den nächsten Generationen das unmittelbare Erlebnis des Zero-Feldes während der Polumwandlung wohl noch erspart bleiben wird, ist es nicht nur die Verantwortung gegenüber der Nachwelt, die uns schon heute dazu verpflichtet, über Gegensteuerungen zu einer möglichen Katastrophe nachzudenken.

Versuche ohne Erdmagnetfeld ergaben erhöhte Sterblichkeit, Steigerung von Tumorbildung, Nieren-und Blasenleiden, Gewebeerkrankungen

Die Quantronik, also die Lehre von der technischen Beherrschung von Magnetfeldern, die heute als Kleintechnologie entwickelt wurde, um in ersten Schritten Krankheiten einzelner Menschen zu behandeln und zu verhindern, wird in ferner Zukunft konsequenterweise eine der wichtigsten Wissenschaften für die Erhaltung des gesamten Lebens auf diesem Planeten sein.

Wir müssen nämlich schon heute beginnen, die erforderliche Technologie zu entwickeln, weil bereits heute massive Störungen des natürlichen und meist günstigen „magnetischen Gleichgewichts“ durch unsere Technik und Zivilisation existieren, deren Folgen uns im Laufe der letzten Jahre immer deutlicher geworden sind.

Vielleicht war es diese Erkenntnis von damals, die mich Jahre später, nach Erteilung der Quantronik-Patente dazu brachte, russische Astronauten auf der Raumstation Mir mit einem Salut 1 - Gerät auszustatten, damit sie erste Forschungsergebnisse über die Wirkung unseres künstlich-natürlichen Magnetfeldes erzielen konnten.

Im Weltraum fehlen dem menschlichen Körper Reize, an die er im Lauf der Evolution angepasst ist. Es fehlt das Erdmagnetfeld, es fehlt die normale Muskelarbeit, denn in der Schwerelosigkeit gibt es keine körperlich anstrengenden Bewegungen. Die Raumfahrer müssen ihren Körper und Kreislauf durch künstliches Training fit halten, und das ganz besonders auf der Raumstation. Schließlich war die Mir das bisher längste Raumfahrtabenteuer der Menschheit, und man wusste schon, dass die Lungenkapazität der Kosmonauten auf 30 % des normalen Wertes sank, dass sie unter Muskelschwund litten und dass ihre Knochendichte merklich zurückging. Sie brauchten normalerweise neun Monate in einer Sauerstoffkammer, um sich zu regenerieren. Mit Quantronik konnte die Regeneration um das doppelte schneller erreicht werden und ohne teure Sauerstoffkammern, ohne schädliche Nebenwirkungen.

Quantronik, die Lehre der technischen Beherrschung von Magnetfeldern
Quantronik in der Raumfahrt-Forschung

Zunächst schrieb das russische Gesundheitsministerium am 21. April 1996: „Wir empfehlen dringend, die Ergebnissse unserer wissenschaftlichen Forschung bei der Weltraumfahrt und bei Anwendungen auf der Erde für die gute Gesundheit unserer Kosmonauten zu verwenden.“

Dann erfreute uns ein Gruß „unseres“ kerngesunden Kosmonauten. Am meisten aber erfreute uns der Erfolg der Salut 1 Mir-Mission.

Quantronik Salut 1 bei der Mir Mission
Empfehlung des russischen Gesundheitsministeriums

Kapitel 6

VOM
DAUERMAGNETEN
ZUM PULSIERENDEN
MAGNETFELD

Kapitel 6

Vom Dauermagneten zum pulsierenden
Magnetfeld

Das Erdmagnetfeld schützt nicht nur das Leben in seiner Gesamtheit. Lange schon wissen wir aus der Biologie, dass sich nicht nur Seeleute mit ihren Kompassnadeln, sondern Lebewesen aller Organisationsstufen des Erdmagnetismus zur Orientierung bedienen.

Das beginnt beim sogenannten Magnetotropismus von Pflanzen, die sich im Erdmagnetfeld ausrichten, und findet seine zoologische Parallele beim Aquaspirillum magnetotacticum, einem Bakterium, das sich im Bodenschlamm der Weltmeere nur deshalb orientieren kann, weil es in seinem Körper eine Art „Rückgrat“ aus Magnetitkristallen hat.

Ebenso haben Haie und Rochen ein spezielles Aufnahmeorgan, um die Richtung des Erdmagnetfeldes zu erkennen. Diese Tiere sind immer in Bewegung, schwimmen also stets über Feldlinien des Erdmagnetfeldes und rufen dadurch in einem bestimmten Organ einen magnetisch „induzierten Strom“ hervor. Die Stärke dieser Ströme hängt wiederum von der Richtung ab, in der das Tier die Feldlinien des Erdmagnetfeldes überschwimmt. Auch Wale sind übrigens in der Lage, das Erdfeld wahrzunehmen.

Wie kommt es, dass sich Tiere unmittelbar des Erdmagnetismus zur Orientierung bedienen können?

Nun, das Erdmagnetfeld ist, wissenschaftstheoretisch betrachtet, nichts anderes als eine während der Entwicklungsgeschichte des Lebens auf diesem Planeten in der letzten Million Jahre ständig vorhandene Information. Es

Magnetfeld als Informationsträger

wäre unsinnig, wenn die Evolution sich diese Information nicht nutzbar gemacht hätte. Wenn eine Telefonleitung vor meiner Haustür liegt, ist die Anschaffung eines Telefonapparates durchaus sinnvoll. Der Telefonapparat ist das „Aufnahmeorgan“ für diese Information, das Magnet-empfindliche Organ wäre in diesem Bild der Telefonapparat für Anrufe des Erdmagnetfeldes.

Es gibt sogenannte Kompasstermiten, die meterhohe Hügel bauen, die in Nord-Süd-Richtung ausgerichtet sind. Maikäfer und wahrscheinlich der von den alten Ägyptern hochverehrte Scarabäus-Käfer richten sich in ihrer Ruhestellung nach Magnetfeldern aus. Vielleicht ist auch die bereits erwähnte unerklärliche Ausrichtung der ägyptischen Pyramiden im Erdmagnetfeld auf eine Orientierung an diesen „heiligen“ Käfern zurückzuführen.

Die Pyramiden von Gizeh - waren die Scarabäus-Käfer der Grund für ihre Ausrichtung nach Norden, oder hatten die Ägypter bereits einen Kompass, den wir nicht kennen?

Der Scarabäus-Käfer als Pyramiden-Kompass?

In der Vogelwelt sind erdmagnetisch geführte Steuerungen bei Brieftauben und Störchen wissenschaftlich nachgewiesen.

Bienen sind ebenfalls hochgradig magnetsensibel und nutzen das Erdfeld zur Kommunikation und Information. (Sie können auch Wetterentwicklungen anhand des Wechsels elektromagnetischer Schwingungen vorher „fühlen“.)

Bei besonders magnetsensiblen Tieren findet man eine relativ hohe Magnetit-Konzentration im Gewebe, die vielleicht deren spezielle Wahrnehmungsfähigkeit erklärt, da Magnetit eine Million mal stärker auf ein äußeres Magnetfeld reagiert als normales Gewebe.

Bemerkenswert in diesem Zusammenhang ist hierbei vielleicht, dass auch das menschliche Gehirn solche Magnetit-Kristalle enthält, und zwar normalerweise 5 Millionen pro Gramm, in der Gehirnmembran sogar 100 Millionen.

Ist es vielleicht auf diese Magnetit-Ansammlung zurückzuführen, dass Wetterfühligkeit, also Reaktion auf elektromagnetische Vorgänge in der Atmosphäre, sich vorwiegend in Kopfschmerzen ausdrückt?

Ich dachte an meine Migränebehandlung mit dem Magnetpflaster. War hier irgendeine Wechselwirkung zwischen dem im Hirn eingelagerten Magnetit und dem äußerlich angebrachten Dauermagneten eingetreten, die von den ungesunden Schwankungen der natürlichen Magnetfelder ablenkte, weil die Wechselwirkung eine stärkere war und sie diejenige mit dem Wettergeschehen überlagerte?

War der Dauermagnet die Lösung des ganzen Problems, war er so etwas wie der sprichwörtliche „ruhende Pol“, den man quasi wie ein Amulett nur immer mit sich herumtragen musste?

Im menschlichen Gehirn befinden sich bis zu 100 Millionen Magnetit-Kristalle.

Ich dachte nach: Vielleicht war es tatsächlich so, dass der geschickte Einsatz von Permanentmagneten irgendwelche nervösen Reizzustände, die sich am Rande des Gehirns abspielten, beeinflussen konnte. Oder war es gar keine Beeinflussung, sondern nur der Aufbau eines Gegenfeldes gegen atmosphärische Magnetfeld-Erscheinungen? Wirkte das Magnetpflaster also gar nicht auf den Organismus selbst ein, sondern schützte es ihn nur aufgrund der Abstoßungs- und Überlagerungskräfte vor der Wirkung äußerlicher Felder?

Wenn das so war, war das Ergebnis einer Dauermagnet-Behandlung aber von glücklichen Umständen abhängig. Das „abwehrende“ Magnetfeld musste das störende Magnetfeld überlagern. Doch angesichts der Vielfalt der natürlichen Phänomene konnte dies nur Zufall sein, und damit keinen dauerhaften Therapieerfolg sichern - wie es ja bei mir der Fall gewesen war.

Die Abbildung auf der folgenden Seite zeigt, in welchem Frequenzspektrum (x-Achse) sich die natürlich vorkommenden Magnetfelder unserer Umwelt bewegen und wie ihre relative Stärke (y-Achse) aussieht.

Man sieht, dass die „selteneren“ Schwingungen oft auch die stärksten sind. Grafik mit freundlicher Genehmigung der Prof. Dr. Fischer AG.

Welche Rolle spielt Magnetit in der Gehirnmembran?

� Was auch ohne Einwirkung der Menschen an Schwingungen ständig in der Natur vorhanden ist.

Immerhin war ich mir doch aus eigener Erfahrung sicher, dass irgendwelche dieser „natürlichen“ Magneterscheinungen etwas bewirkten in meinem Kopf, auch wenn es sich bei mir als Migräne äußerte. Es gibt aber offensichtlich auch Menschen, die zum Beispiel bei Föhnwetterlagen regelrecht aufwachen, die sich dann wohler fühlen als bei jeder anderen Wetterlage.

Dieselbe Erscheinung löst unterschiedliche Folgen aus. Kein Mensch konnte mir erklären, warum das so ist. Eines aber war klar: Ursächlich waren immer elektromagnetische Phänomene, Vorgänge, die mit Wechselmagnetismus zu tun haben, pulsierende Magnetfelder, elektromagnetische Wellen.

Ich muss zugeben, dass mir der Gedanke, dass elektromagnetische Vorgänge viel wirksamer sein könnten als die Auswirkungen von Dauermagneten, als Techniker von Anfang an sehr sympathisch. Hier gab es gängige Steuerungstechniken, vom großtechnischen Einsatz bis zur Mikrotechnologie; das war ein Feld, auf dem man sich eleganter bewegen konnte als mit der Vorstellung, Dauermagnete von Stecknadel- bis Mühlsteingröße herzustellen.

Hinzu kam die Beobachtung, dass nahezu alle gegenüber der Magnetfeldtherapie skeptischen Stimmen auf der ganzen Welt sich auf die Wirksamkeit von Dauermagneten beziehen, nicht aber auf gesteuerte Magnetfelder.

Robert Todd Carroll hat 1999 im Skeptikerlexikon des Internet alle wichtigen Stimmen zusammengetragen (http://skepdic.com/magnetic.html), die sich mit der Kritik an Magnetpflastern, -ringen, -kettchen, -kissen etc. beschäftigen. Dort kann jeder nachlesen, was ich schon in den 80er Jahren selbst erfahren habe. Freilich darf man dann nicht das Kind mit dem Bade ausschütten, und mit dem Nachdenken aufhören, wenn man den einen Weg mal als den Falschen erkannt hat.

Die Skepsis gegenüber der Therapie mit Dauermagneten

Elektromagnete können in nahezu beliebigen Formen hergestellt werden.Vor allem kann man ihre Intensität, bei Wechselmagneten auch Schwingungsdauer und Amplitude, genauestens steuern, man kann die Frequenz modulieren und so gleichzeitig verschiedene „Kraft“-Informationen auf den „Weg“bringen.

Die Eindringtiefe des Magnetfeldes ist beim Elektomagneten beliebig steuer-
bar. Dadurch musste es auch möglich sein, tiefersitzende Leiden wie mein
Rheumaleiden, Leiden des Muskelgewebes, der Blutgefäße, der Knochen und
Gelenke zu beeinflussen.

Ich sprach mit meinem Arzt darüber. Er sagte: „Pulsierende Magnetfelder inder Therapie? Ja, davon habe ich gehört. Allerdings kenne ich das vor allemaus der Tiermedizin. Pferde mit Gelenk- und Knochenerkrankungen werden dabei mit ringförmigen Magnetspulen bestrahlt. Das soll die Heilungenorm beschleunigen. Immerhin kann man sicher sein, dass die Pferde sichihre Heilung nicht selbst einreden, ein Placebo-Effekt ist bei einer solchenMethode ausgeschlossen. Wenn ich das nächste Mal in die Universitätsbibliothek komme, sehe ich mich mal um nach Literatur darüber...“

Früher hatte ich selbst Pferde besessen und war leidenschaftlich gern geritten. Ich kannte die Dramen von Pferdebesitzern, deren edle Tiere sich einenKnochen gebrochen oder eine Sehne verletzt hatten. Aber von einem Einsatzvon Magnetspulen hatte ich noch nichts gehört.Ich telefonierte mit ein paar alten Reiterkameraden, die überrascht waren,dass ich mich nach meiner langen Krankheit wieder für Pferde interessierte,und fand tatsächlich einen, der mir einen Ausschnitt aus einem Werbefilmdes Herstellers solcher Magnetspulen zeigte.

Die Filmszene wurde offenbar im Stall des bekannten Reiters Schockemöhlegedreht und zeigte einen Tierarzt, der einen Traberhengst mit einer eimergroßen ringförmigen Magnetspule behandelte, in die der linke Vorderhuf gestellt

Pulsierende Magnetfelder in der Pferde-Orthopädie
Erfolgsmeldung im Stall von Schockemöhle durch Anwendung von Magnetfeld-Therapie

wurde. Der Veterinär berichtete von den schweren Sehnen- und Gelenkserkrankungen, die dieses zuvor sehr erfolgreiche Pferd seit 2 Jahren aus dem Rennen geworfen hatten: „Dieser Hengst wurde mit herkömmlichen Behandlungsmethoden zwei Jahre erfolglos behandelt. Nachdem er etwas über drei Wochen mit Magnetfeld behandelt wurde, lief er zwischenzeitlich sieben Rennen und war sechsmal unter den ersten drei.“

Magnetfeld-Einsatz in der Veterinär-Medizin

Später bekam ich auch Kongressunterlagen eines Symposiums über die „Magnetfeld-Therapie in der Pferdepraxis“ in die Hand, das bereits 1983 in Bonn stattgefunden hatte. Die Therapie war dort schon lange etabliert. Aber nicht nur Pferde wurden geheilt. Ich bekam auch den elec-Veterinärreport in die Hand, der auf der Basis von 60.000 Erfahrungsberichten von Tierärzten und Tierbesitzern entstanden war.

Beeindruckend waren die Ergebnisse bei Tumorleiden, Kreislaufstörungen sowie bei Frakturen und Traumata von Tieren.

Tumorleiden
Bewertung Tierärzte Tierbesitzer
sehr gut 25 % 50 %
gut 25 % 25 %
befriedigend 0 % 25 %
schlecht 50 % 0 %
Kreislaufstörungen
Bewertung Tierärzte Tierbesitzer
sehr gut 0 % 0 %
gut 33 % 44 %
befriedigend 33 % 56 %
schlecht 33 % 0 %
Frakturen und Traumata
Bewertung Tierärzte Tierbesitzer
sehr gut 44 % 56 %
gut 34 % 26 %
befriedigend 9 % 17 %
schlecht 12 % 2 %

Veterinär-Report

60.000 Erfahrungsberichte, ausgewertet an der Universität des Saarlandes

Ich wartete nun noch gespannter auf weitere klinische und wissenschaftliche Untersuchungen zu diesem Thema und ließ mir inzwischen Filmmaterial von diversen Herstellern zuschicken. Darin wurden nicht nur bereits erste Heilerfolge mit pulsierenden Magnetfeldern am Menschen dargestellt, auf die ich später zurückkomme, sondern auch eindrucksvolle Tierversuche.

Besonders beeindruckte mich ein Versuch mit einem Goldfisch, den Biologen und Magnetfeldforscher von der Universität Saarbrücken durchgeführt hatten:

Der Goldfisch wurde in einen hermetisch abgeschlossenen Strömungskanal gesetzt. In die Wasserströmung waren Sensoren eingesetzt, um den Sauerstoff-Partialdruck, die Temperatur und die Strömungsgeschwindigkeit zu messen. Im Nullversuch, also ohne Magnetfeld, wurden alle Ausgangswerte registriert. Dann erst wurde der Fisch einem starken Dauermagnetfeld ausgesetzt. Die Sauerstoffwerte änderten sich nicht wesentlich. Als aber dann mit Hilfe einer stromdurchflossenen Spule der Fisch einem mit wenigen Schwingungen pro Sekunde wechselnden Magnetfeld ausgesetzt war, wurden die Stoffwechselprozesse deutlich beschleunigt.

Der Beweis gegen den Dauermagneten; mit ca. 20.000 Gauß gegen das pulsierende Magnetfeld von 0,5 Gauß

Der Goldfisch verbrauchte plötzlich mehr Sauerstoff und war insgesamt aktiver.

Damit war völlig klar für mich: Der Dauermagnet ist uninteressant, all die Magnetkettchen, -amulette, -pflaster helfen nur zufällig, nämlich dann, wenn Ströme oder andere Magnetfelder im Verhältnis zu ihnen bewegt werden. Eine steuerbare und vorhersagbare Wirkung war nur von einem Wechselmagnetfeld zu erwarten.

Wie aber war das Ergebnis mit dem Sauerstoff zu bewerten?

Fest stand: Der Goldfisch hatte den erhöhten Sauerstoffbedarf aus dem Wasser im Strömungskanal geholt. Hat er durch das Wechselmagnetfeld plötzlich eine erhöhte Kapazität für die Sauerstoffaufnahme?

Konnte man einen solchen Effekt beim Menschen nachweisen?

Es gelang tatsächlich in einem zweiten Versuch, das positive Ergebnis beim Sauerstoff auf den Menschen zu übertragen.

Da der Mensch seinen Sauerstoff nicht dem Wasser entnimmt, sondern der Luft, konnte die Testperson natürlich nicht in einem Wasser-Strömungskanal „vermessen“ werden. Der Mensch „atmet“ aber bekanntlich zu einem gewissen Teil auch durch die Haut, genauer gesagt entfleucht der Sauerstoff durch die Haut dorthin, wo sich weniger davon befindet. Man nennt das Diffusionsgefälle.

Normalerweise ist in der Außenluft mehr Sauerstoff enthalten als im Körpergewebe, so dass der Sauerstoff von außen nach innen dringt. Der Körper nimmt also durch die nackte Haut in der Regel zusätzlichen Sauerstoff auf - übrigens ein Grund, warum wir uns bei unbekleideter Bewegung in frischer Luft besonders fit und aktiv fühlen: Wir haben mehr Sauerstoff im Körper.

Der Versuchsaufbau beim Menschen

Der Sauerstoff kann aber auch aus dem Körper nach außen dringen, wenn sich in der Umgebungsluft weniger Sauerstoff als in den Körperzellen befindet. Das Diffusionsgefälle geht dann von innen nach außen. Dieser Zustand ist nicht alltäglich, man kann ihn aber künstlich herstellen und dann messen, wieviel Sauerstoff durch die Haut entweicht. Ein perfekter Maßstab für den Sauerstoffdruck, der in unseren Zellen herrscht.

In einer luftdichten Glaskabine wurde eine nur minimal bekleidete Versuchsperson eingeschlossen.

Die vorhandene Luft wurde gegen Stickstoff ausgetauscht, so dass kein Sauerstoff mehr in der Kabine war, außer dem, den die Versuchsperson durch einen Schlauch von außen mit normaler Raumluft einatmete und über den Blutkreislauf in ihrem Körper verteilte.

Der Sauerstoff-Diffusionsdruck
stieg bei Menschen auf 300 % und mehr.

Aufgrund des Diffusionsgefälles von innen nach außen entwich gleichmäßig Sauerstoff durch ihre Haut in die Kabine, dessen Menge gemessen wurde. Schaltete man nun ein pulsierendes Magnetfeld ein, das auf die Versuchsperson einwirkte, ohne dass diese wußte, wann dies geschah, ergab sich eine Sauerstoff-Diffusionssteigerung um bis zu 300 Prozent.

Bei anderen Versuchen, wobei an einer hermetisch abgeschlossenen Hand gemessen wurde, stieg die Sauerstoff-Diffusion sogar um bis zu 900%.

Dies war nun in der Tat außerordentlich eindrucksvoll. Wenn ich zurückdachte an meine eigene Heilung bei Migräne, die erst nach einigen Wochen eingetreten war, verblüffte es schon, hier binnen Minuten deutliche Wirkungen zu sehen. Vor allem war ich nach dem Versuch mit dem Goldfisch gründlich davon überzeugt, dass selbst starke Dauermagnete nur bescheidene Wirkungen erzeugen können im Vergleich zu den von Spulen erzeugten pulsierenden Magnetfeldern.

Die Möglichkeit einer Steigerung des Sauerstoff-Diffusionsdrucks durch diese Magnetfelder bedeutete im übrigen ja nichts anderes als eine verstärkte Ansammlung von Sauerstoff im Gewebe, und dies in kürzester Zeit. Es lag auf der Hand, dass sich hier eine therapeutische Sensation abzeichnete, denn gerade die Sauerstoff-Unterversorgung des Gewebes ist ja eines der größten Probleme in der Medizin.

Wieviele Pharmaka sind schon entwickelt worden, um hier nur ein bisschen Abhilfe zu schaffen, wie lange dauert es, bis sie wirken, und welche vielfältigen Nebenwirkungen haben sie! Die Magnetfeld-Behandlung eröffnete hier neue Erwartungen.

900 % Steigerung des Sauerstoff-Diffusionsdrucks im Bereich der Hände

Auch wenn damals noch gar nichts von der Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie eines Manfred von Ardenne und deren Bedeutung für die Krebsbekämpfung bekannt war - so hat erst im Jahre 1992 Dr. Otto Stemme in seinem Buch „Physiologie der Magnetfeld-Behandlung“ den Zusammenhang der Sauerstoffzufuhr mit der Magnetfeld-Behandlung umfassend dargestellt.

Der Sauerstoffeffekt des pulsierenden Magnetfelds musste äußerst wichtig sein. Dies leuchtete mir unmittelbar ein.

Eine therapeutische Sensation

Kapitel 7

AUS DEM
ELFENBEINTURM DER
FORSCHUNG

Bericht im Deutschen NDR-Fernsehen über Quantronik-Grundlagenforschung

Kapitel 7

Aus dem Elfenbeinturm der Forschung

Mehr Sauerstoff durch Magnetfelder! Als das aus dem Elfenbeinturm der Universität in die Öffentlichkeit drang, war die Aufregung riesengroß. Zahlreiche Kontrollversuche folgten, und ein breites Echo in den Medien.

Typisch dafür war ein Fernsehfilm des Norddeutschen Rundfunks, der im Dezember 1993 gesendet wurde. Fazit dort:

„Bei der lokalen Anwendung von genau dosierten Magnetfeldern konnte nachgewiesen werden, dass sich die Gefäße erweitern. Folge: Die Zellen werden besser mit Sauerstoff versorgt.“

„Außerdem können wichtige Substanzen wie Enzyme besser in die Zelle einwandern. Abfallstoffe können leichter abtransportiert werden. Mit anderen Worten: Der Zellstoffwechsel verläuft günstiger. Aufgrund dieser Wirkungen könnte gezielte Magnet-Therapie sowohl die Durchblutung fördern als auch Schlafstörungen oder Kopfschmerzen lindern.“

Aus der Forschung an der Universität des Saarlandes erhielt ich eine Studie mit 1.712 Patienten-Ergebnisberichten, eingereicht von 92 Humanmedizinern verschiedener Fachgebiete über Magnetfeld-Therapie mit dem elec-System. 64,4 Prozent der behandelnden Ärzte bewerteten die Ergebnisse insgesamt mit sehr gut bis gut, die Patienten sogar mit 73,7 Prozent. Das sind drei Viertel der Patienten, denen es jetzt spürbar besser gehen

NDR-Fernsehfilm betont die Steigerung des Zellstoffwechsels

muss, dachte ich, und denen ohne die Magnetfeld-Therapie nicht hätte geholfen werden können. Warum ging man diesen so vielversprechenden Weg nicht konsequent weiter? Warum stiegen die Krankenkassen nicht ein? Erst viel später sollte ich den wahren Hintergrund für dieses Zögern erfahren.

Ich las die Studie näher: Die Behandlungserfolge wurden untersucht bei regressiven Störungen, Entzündungen, Kreislaufstörungen sowie bei Frakturen und Traumata. Welche Indikationen waren davon betroffen?

Unter regressiven Störungen verstand die Studie „HWS-Syndrom, Spondylose, transversale Myelopathie (TU), Coxarthrose, Lähmung, Ataxie, Polyurie und Polydipsie, Osteochondrose, Aspergillose, Parese (halbgelähmt), Ulcus cruris, Querschnittslähmung, Nervenlähmung, Kniegelenkserkrankungen, Arthrosen, Nekrosen, Ischialgie, Verdauungsstörungen, Dermatose, LWS-Syndrom, KWS-Sydrom, Obstipation, Diskopathie, degen. Myopathien, allgem. Schwächezustand, Hämosiderose, Gonarthrose, Knochenhautverletzungen, Dyspnoe, Osteoporose, Morbus Scheuermann, Lumbalgie, Skoliose.“

Hier die Einzelbewertungen für die regressiven Störungen: 60,9 Prozent gut bis sehr gut bei den behandelnden Ärzten 63,7 Prozent bei den Patienten.

Erwiesenermaßen hatte die Magnetfeld-Therapie fast zwei Drittel der Betroffenen geholfen!

Ähnliches war im Bereich der Entzündungen festzustellen: Die für die Studie berichtenden Ärzte ordneten folgende Erkrankungen dem Bereich Entzündungen zu:

„Harnweginfektion, Coxitis, Gastritis, Suteritis, Hepatitis, Fistel, Tendovaginitis, Abszess, Infekt mit Hüftlähmung, Urogenitalinfekt, Dermatitis, Sinusi

Ergebnisbericht von 1.712 Patienten und 92 Humanmedizinern

tis, akute und chronische Otitis, Bronchitis, Arthritis, Tendinitis, chronische Osteomyelitis, Pododermatitis, Bursitis, Bisswunde (eiternd), Gastroenteritis, rheumatoide Erkrankungen, Torticollis, Prostatis, Kopfhautentzündung, Angina, Nephritis.”

Hier die Bewertung bei den Entzündungen:68,2 Prozent gut bis sehr gut bei den 92 Ärzten73,1 Prozent bei den mit Magnetfeld behandelten 1.712 Patienten.

Das vierte untersuchte Therapiegebiet waren Frakturen und Traumata. Hierunter verstand die Studie: „Schwellung, Prellung, Fraktur, Luxation, Bänderzerrung, Commotio Cerebri, Überdehnung, Bänderriss.“

Bei diesen Frakturen und Traumata bewerteten die Ärzte zu 77 Prozent mit gut bis sehr gut, die Patienten mit 83,3 Prozent!

Ich fragte Prof. König: „Ist das nicht ein gutes Ergebnis?“

Er sah mich nur verwundert an und sagte sinngemäß: „Natürlich nicht schlecht. Aber das ist doch Orthopädie. Dort ist die Magnetfeld-Therapie schon lange eine klassische Indikation, wussten Sie das nicht? Wir denken hier längst an ganz andere Einsatzmöglichkeiten.“

In welcher Welt lebte dieser Forscher? Wusste er nicht, dass die Erkenntnis, dass man pulsierende Magnetfelder in der Orthopädie einsetzen kann (dadurch vielleicht weniger Cortisonsalben, künstliche Marknägel und ähnlich aufwendige Dinge braucht), noch längst nicht zu jedem praktizierenden Arzt gedrungen war? Mein eigener Arzt, der bestimmt kein „Bergdoktor“ war, hatte bisher nur vom Einsatz in der Tiermedizin gehört.

Warum drangen die Erkenntnisse nicht in die Arztpraxen vor?

Magnetfeldtherapie als erstes in der Orthopädie anerkannt

Ein weiteres Ergebnis der Studie über das elec-System war, dass Nebenwirkungen nicht festgestellt wurden.

Hr. Prof. König versuchte mir zu erläutern, warum der Entwicklungsstand noch nicht reif war für ein „richtiges Magnetfeld-Therapiegerät“. Er müsse noch forschen, gab er mir zu verstehen. Die Impulsform müsse noch verbessert und das Amplitudenfenster besser bestimmt werden.

Ich wusste zwar, was ein Fenster ist und dass man unter einer Amplitude die „Höhe“ einer Schwingungskurve versteht, also einen Ausdruck der hinter der Schwingung stehenden Kraft.

Aber was war ein Amplitudenfenster?

Prof. König erklärte es mir folgendermaßen: „Eine elektrische Neutralisierung von elektrogenen Barrieren (dielektrische Kontaktpotentiale an Membranen) ist nur durch Verschiebung einer ganz bestimmten Ladungsmenge innerhalb einer induzierten elektromotorischen Kraft möglich. Zuviel Kraft neutralisiert nicht, sondern lädt den Barrierenkondensator mit umgekehrter Polarität auf. Zu wenig Kraft bedeutet ein Bewegen von zu wenig Ladung ohne Effekt.“

Ich verstand, dass es hier darum ging, dass durch das Magnetfeld Ströme im Körper ausgelöst werden, die nicht zu groß und nicht zu klein sein durften, um zu wirken. Das „Amplitudenfenster“ erfordert folglich im richtigen Körperbereich die richtige Stärke des Magnetfeldes. Mit dem Begriff „Amplitudenfenster“ war also gemeint, dass es nur für bestimmte Intensitätsbereiche jeweils einen kleinen Ausschnitt im elektromagnetischen Spektrum der Milliarden von Möglichkeiten für die Magnetfeld-Architektur gab, der geeignet war, Resonanzen im Körper anzusprechen und dadurch erhebliche therapeutische Prozesse an definierbaren Punkten auszulösen.

Magnetfeld-Therapie-Großstudie von 1.712 Patienten Keine Nebenwirkungen!

Kapitel 8

VON
FLÖHEN
UND
FREQUENZEN

Kapitel 8

Von Flöhen und Frequenzen

So lautete der Titel eines einstündigen Fernsehfilm, der 1980 im Auftrag des Zweiten Deutschen Fernsehens entstanden war. Autoren waren Jürgen Voigt und VolkerWinkelmann. Es war die bisher umfassendste und aufwendigste filmische Darstellung der weltweiten Magnetfeld-Forschungen. Im Zentrum standen die Ergebnisse, die an der Universität des Saarlandes erzielt worden waren.

Ausgehend von der Erkenntnis, dass der Sauerstoff-Partialdruck des Gewebes unter Magnetfeld-Einfluss steigt, wurde vermutet, dass es parallel dazu zu einer verstärkten Durchblutung kommen muss, das heißt, die vom Magnetfeld beeinflussten Körperpartien müssten wärmer werden.

Es handelt sich dabei wohlgemerkt nicht um eine Erwärmung des Körpers durch von außen zugeführte Wärme, sondern um eine Reaktion des Körpers auf das Magnetfeld, die zur Folge hat, dass warmes Blut in Gefäße einströmt, die vorher unterversorgt waren.

Ein Versuch, der dies darstellt und der zu den Grundlagenversuchen der Magnetfeld-Therapie überhaupt zählt, und in verschiedenen Variationen immer wieder gezeigt wird, wurde im ZDF-Film erstmals der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Gezeigt wurde eine männliche Versuchsperson, deren Hand in eine Magnetspule gelegt wurde, die von einem Steuergerät mit niederfrequenten Impulsen versorgt wurde. Die Hand wurde in Großaufnahme mit einer Thermokamera gefilmt, die zunächst das Wärme-/Durchblutungsbild der Hand vor dem Einschalten des Magnetfelds zeigte.

Verstärkte Durchblutung

Man sah zunächst das, was wohl jeder Mann (und noch mehr jede Frau) aus dem Alltagsleben kennt: kalte Finger.

Die Durchblutung - und damit die von der Kamera registrierte Wärmeabstrahlung - nahm von der Handwurzel zu den Fingerspitzen kontinuierlich ab. Wurde dann das Magnetfeld - ohne Wissen des Probanden - eingeschaltet, konnte man richtig zusehen, wie das warme Blut in kürzester Zeit bis in die Fingerspitzen strömte.

Die Abbildung auf der gegenüberliegenden Seite zeigt die durchbluteten Flächen hell. Die schlechter oder gar nicht durchbluteten Bereiche sind dunkel.

Die Sofortreaktion wirksamer Magnetfelder
Das Magnetfeld bewirkt eine erhöhte Durchblutung aller Extremitäten des Körpers.
Keine kalten Finger mehr!
131
Bild 1: Bild 2: Vor dem Magnetfeld-Einsatz. 5 Min. nach dem Magnetfeld-Einsatz, Temperaturdifferenz: 2,2°C

Eine unter Magnetfeld-Einfluss sofort warm werdende Hand war eine einrucksvolle Demonstration, die ich in den folgenden Jahren noch viele Male gesehen habe. Die erhöhte Wärmeabstrahlung, die an der Universität des Saarlandes zum ersten Mal gemessen wurde, gehört inzwischen zu den international bekanntesten Sofortindikatoren der Magnetfeld-Wirkung.

Was für die Hand gilt, hat natürlich auch für die Füße Gültigkeit: Meine Rechtsanwältin benutzt ihr Quantronik-Gerät fast ausschließlich zur Bekämpfung ihrer kalten Füße (und natürlich zur Vorbeugung gegen „richtige“ Krankheiten). Die Wirkung ist übrigens anhaltend und verschwindet nicht, wenn man das Magnetfeld abschaltet, so wie sie etwa bei einem - nicht empfehlenswerten -Heizkissen verschwindet. Denn es ist keine thermische Übertragung von außerhalb des Körpers her, die hier stattfindet, es wird keine Wärmeenergie über die Körperoberfläche aus der Umgebung zugeführt.

Die Magnetfeld-Wirkung ist auch keinesfalls zu verwechseln mit der Strahlungswirkung einer Infrarotlampe, die tatsächlich dem KörperWärmeenergie von außen in Form von Wärmestrahlung speziell nur auf die Körperoberfläche zuführt und dadurch zu Überhitzungsschäden führen kann.

Das Magnetfeld provoziert vielmehr den Körper zu einer Reaktion zur Ausnutzung körpereigener Wärme, die demzufolge immer zu einer verträglichen Körpertemperatur führt - und dies auch anhaltend. Die Blutgefäße, einmal in Schwung gebracht, schwingen noch viele Stunden nach und pulsieren ständig frisches warmes Blut aus den inneren Körperbereichen bis in die Extremitäten. Es ist also eine körpereigene, durch eine erhöhte Durchblutung bedingte Wärmezufuhr, die das pulsierende Magnetfeld binnen Minuten stimuliert. Dies ist der große Vorteil gegenüber den anderen Verfahren gegen „Kalte Füße & Co“ wie Heizkissen, Infrarotbestrahlung usw...

Die körpereigene Wärmeentwicklung
Das Heizkissen „von innen“

Obwohl erfolgreich dargestellte Wirkungen am Menschen natürlich für den Verbraucher bzw. den Patienten das Wichtigste sind, waren für mich als Entwickler und künftigen Hersteller verbesserter Magnetfeld-Therapiegeräte gerade die in dem ZDF-Film gezeigten Tierversuche besonders inspirativ. Zeigten sie doch einerseits die ungeheuren Möglichkeiten der Magnetfeld-Therapie ebenso deutlich wie auch die Gefahren, vor denen man sich hüten muss.

Zunächst zu den ans Wunderbare grenzenden Möglichkeiten:

Das Experiment mit dem Wasserfloh

Der Wasserfloh ist an das Leben in einer wechselwarmen Umgebung perfekt angepaßt. Das ZDF filmte ihn mit starker Vergrößerung, so dass man sein kleines Herz deutlich schlagen sah.

Im ZDF deutlich zu sehen. Das vom Magnetfeld dirigierte pulsierende Herz des Wasserflohs

Ein Magnetfeld als Dirigent des Herzschlages

Dann der Versuch:

„Sein Herzschlag verlangsamt sich, je kälter sein Lebensraum wird. Im Winter, bei großer Kälte, bleibt das Herz beinahe stehen. Diesen Zustand haben wir im Labor nachgeahmt, indem wir den Floh mit einer Glascuvette mit Eiswasser kühlten... Der Herzschlag erlischt...

Unser Generator erzeugt Schwingungen mit niedriger Frequenz. Die kleine Spule erzeugt ein pulsierendes Magnetfeld, das nun den Floh durchdringt. Wir erhöhen die Frequenz bis zu jener, mit der das Flohherz normalerweise schlägt, und siehe da: Das Herz pulsiert wieder normal, trotz der unwirtlichen Kälte.

Pulsierende Magnetfelder zur Wiederbelebung und vielleicht ganz allgemein zur Heilung mancher Krankheiten? Noch zögern Ärzte und Krankenkassen.“

Soweit das ZDF bereits 1980.
Die Sendung war eine Sensation. Ich war begeistert.

Wenn das Magnetfeld bereits den Herzschlag eines Wasserflohs dirigieren konnte, war es nur mehr eine Frage der Zeit, bis das Geheimnis des Amplitudenfensters auch für den Menschen gelöst sein würde. Die Therapie ohne Chemie und Skalpell war im Bereich des Möglichen, konnte vielleicht sogar in einem energischen Forschungssprung innerhalb weniger Jahre realisiert werden.

Als ich das Herz dieses Wasserflohs wieder erwachen sah, wusste ich, dass exakt dirigierte Magnetfelder die Medizin des 3. Jahrtausends sein würden. Es war eine Frage der Zeit und des Durchhaltevermögens. Es war eine Herausforderung an mich ganz persönlich, denn ein solches Projekt bedarf nicht nur des Forschers, sondern auch eines Managers mit Visionen und Durchhaltevermögen.

Das Magnetfeld bringt das Herz eines Wasserflohs wieder zum Pulsieren.

Man stelle sich all die Mühe und den Aufwand vor, mit dem die Medizin bisher versucht hat, das Herz in geeigneter Weise zu steuern! Wird man mit Magnetfeldern eines Tages auf den chirurgischen Einbau von Herzschrittmachern verzichten können? Ich bin heute überzeugt davon, dass dies in Zukunft möglich sein wird, auch wenn unsere heutigen Quantronik-Geräte zunächst einmal vor allem auf die Ganzkörperwirkung abgestimmt worden sind, vor allem auf die Blutgefäße und nicht auf einen einzelnen spezialisierten Muskel wie das Herz.

Der Herzschlag hat aber auch eine psychische Komponente. Stress oder Freude können das Herz zum Rasen bringen. Unter Einfluss heute bekannter spezieller Magnetfelder konnte nachgewiesenermaßen der Pulsschlag, also auch der Herzschlag, verlangsamt werden. Was schon früher mit Pharmaka oder mühsam durch autogenes Training oder Meditation erreichbar war, kann man heute minutenschnell durch ein geeignetes Magnetfeld auslösen. Aber ich will nicht zuviel vorwegnehmen.

Das Wasserfloh-Experiment zeigte die großen Möglichkeiten der Magnetfeld-Therapie in der positiven Richtung. Der ZDF-Film verschwieg aber auch nicht die negativen Einflüsse, wie sie von ungünstig gestalteten Magnetfeldern ausgehen können:

Der wohl geläufigste negative Einfluss rührt von Magnetfeldern her, auf deren für uns ungünstige Gestaltung wir keinen Einfluss haben.

„Jede Wetterlage, ob warm oder kalt, ob schön oder bewölkt, hat ihre eigenen elektrischen und magnetischen Eigenschaften. Vielleicht liegt darin eine Ursache für unsere Wetterfühligkeit.“

Magnetfelder statt Pharmaka oder Herzschrittmacher?

So mutmaßten die Autoren des ZDF schon damals über natürliche Vorgänge. Dies war zum damaligen Zeitpunkt für mich allerdings keine Mutmaßung mehr, hatte ich mich doch schon mit den primitiven Dauermagneten beschäftigt und war dabei zu dem Schluss gekommen, dass man nicht nur die anstoßende, sondern auch die abstoßende und abschirmende Seite der Magnetwirkung nutzen musste.

Gesunde Magnetfelder können vor gefährlichen Magnetfeldern schützen. Es war lediglich eine Frage der Steuerungstechnik und die Aufgabe für einen genialen Physiker. Ich sollte ihm schon bald begegenen.

Das Magnetfeld bringt das Herz eines Wasserflohs wieder zum Pulsieren.

Kapitel 9

„DIE SPRECHSTUNDE“
MAGNETFELD-
THERAPIE

„Die Sprechstunde“: Magnetfeld-Therapie

Fernsehen gehört nicht zu meinen täglichen Gewohnheiten, worin ich meistens kein großes Versäumnis erkenne. Es gibt allerdings Sendungen, die wirklich sehenswert sind, vor allem die aufwendig gemachten Dokumentationen der öffentlich-rechtlichen Anstalten, die in diesem Punkt ihre Gebühren sicherlich wert sind.

Eine der professionellsten Sendungen im Gesundheitsbereich ist zweifellos die vom Bayerischen Fernsehen produzierte Sendung „Die Sprechstunde Ratgeber für die Gesundheit.“

Moderiert wird diese Sendung seit Anbeginn von der Ärztin Dr. Antje-Katrin Kühnemann, die mit ihrer souveränen Fragetechnik selbst die eingefleischtesten Fachleute dazu bringt, allgemeinverständlich und kritisch über die neuesten Entwicklungen der Heilkunde Auskunft zu geben.

Die Sendung wird im Rahmen des ARD-Programmaustausches in ganz Deutschland zu unterschiedlichen Sendezeiten gezeigt. Obwohl ich normalerweise keine dieser Sendungen versäume, hörte ich erst im November 1989, als unser Forschungsprojekt schon ziemlich weit fortgeschritten war, von einem norddeutschen Geschäftsfreund, dass es im NDR eine „Sprechstunde“ mit dem Thema Magnetfeld-Therapie gegeben habe.

Offenbar hatten mehr Leute als ich an dieser Sendung großes Interesse, denn der BR verkauft sie über die TR-Verlagsunion in München als VHS-Videokassette. Es war ein sensationeller Bericht über die Heilung schwieriger Knochenbrüche und Durchblutungsstörungen durch Magnetfelder.

Dr. Antje-Katrin Kühnemann, ARD Fernsehen über Magnetfeld-Therapie

Beteiligt an dieser Sendung waren neben der Moderatorin Dr. Kühnemann als Gäste Prof. Dr. med. Fritz Lechner, Direktor des Garmisch-Partenkirchener Kreiskrankenhauses, und Prof. Dr. Ing. Herbert L. König vom Institut für Technische Elektrophysik der Technischen Universität München. In den zwischengeschalteten Fachbeiträgen berichteten Dr. Ruprecht von Welser und Dr. Erwin Lenz, Chirurgen am Garmisch-Partenkirchener Kreiskrankenhaus, und Dipl. Physiker Werner Kraus vom Institut für Medizinische Physik in München.

Im Verlauf der Sendung wurden mehrere Fälle vorgeführt, bei denen die üblichen Therapien versagt hatten, aber die Magnetfeld-Therapie zur Heilung führte.

Der erste der vorgeführten Patienten war der Lkw-Fahrer Norbert Gasteiger, der 1979 beim Fußballspiel einen Wadenbeinbruch erlitten hatte.

Von September 1979 bis Mai 1982 wurde er in verschiedenen Krankenhäusern siebenmal erfolglos operiert. Er musste sich damit abfinden, seinen Beruf nicht mehr ausüben zu können.

Dann kam er in das Kreiskrankenhaus Garmisch-Partenkirchen, wo ihm nach mehreren Wochen konservativer Vorbehandlung im Oktober 1982 ein Elektroknochenmarknagel eingesetzt und er anschließend mit pulsierenden Magnetfeldern behandelt wurde.

Bereits nach 6 Wochen konnte er beschwerdefrei nach Hause entlassen werden und das rechte Bein zum ersten Mal nach dem Unfall wieder voll belasten.

Siebenmal erfolglos operiert, nach Einsatz pulsierender Magnetfelder bereits nach 6 Wochen beschwerdefrei.

In diesem Film wurde er von seinem behandelnden Chirurgen Dr. Erwin Lenz beim Entladen seines Lkws vorgestellt.

Eine Wunderheilung? Ein Ausnahmefall?

Werner Kraus, Dipl. Physiker am Institut für medizinische Physik in München, erläuterte die Funktion des Elektro-Markknochennagels: Dieses Gerät, das die Form eines gebräuchlichen Markknochennagels hat, war mit einem elektromagnetischen Empfänger versehen, der es erlaubte, am Bruch selbst elektrische Energie zu konzentrieren. Wenn der Patient sein Bein in die Magnetspule legte, wurde dieses einem pulsierenden Magnetfeld ausgesetzt, wobei außerdem stimulierende elektrische Energie in den Bereich des Bruches übertragen wurde.

Prof. Dr. Fritz Lechner erklärte, dass er diesen Behandlungstyp schon seit ungefähr 20 Jahren benutzt. Er war durch einen Zufall darauf gekommen:

Der Dipl. Physiker Werner Kraus hatte ihn als Patient auf die Idee gebracht, das Verfahren operativ in schwierigen Fällen bei der Knochenbruchbehandlung anzuwenden.

Wenn man normale, geschlossene Knochenbrüche auch konventionell korrekt und gut behandeln kann, so gibt es doch immer wieder Schwierigkeiten mit Infektionen. Die Infektion ist die häufigste und wichtigste Komplikation nach operativen Knochenbruchbehandlungen und ganz besonders bei offenen Brüchen.

Bei der Pseudarthrose, einer Störung der Knochenbruchheilung, entwickelt sich ein falsches Gelenk. Bei Pseudarthrosen nach operativen Behandlungen treten häufig Infektionen auf, die Knochenbruchheilung verzögern oder überhaupt verhindern.

Wo alle herkömmlichen Schulmedizin-Methoden versagten, wurde nach kurzer Zeit mit Magnetfeld-Therapie geheilt.

Der 9-jährige Georg

Frau Dr. Kühnemann stellte in dieser Sendung noch einen anderen Fall vor, der an Wunderheilung grenzte:

Man sah den 9-jährigen Georg, der zu einer Kontrolluntersuchung ins Krankenhaus ging. Vor noch nicht langer Zeit hätte Georg diesen Weg nicht zu Fuß zurücklegen können. Man befürchtete, dass er für immer an Krücken laufen oder sogar in den Rollstuhl müsste.

Dr. von Welser berichtete über seinen Fall:

Im Alter von sieben Jahren war eine Hüftkopfnekrose aufgetreten. Georg hatte zwei lange Krankenhausaufenthalte durchzustehen. Im April 1989 wurde mit der Magnetfeld-Behandlung begonnen. Bereits nach zwei Wochen war ein Gehen ohne Belastung möglich. Drei Monate lang musste er noch die Krücken benutzen. Dann konnte er ohne sie laufen. Die Schmerzen hatten aufgehört. Die Magnetfeld-Therapie wurde noch fortgesetzt.

Prof. Dr. Lechner erläuterte: Georg hatte eine Hüftkopfnekrose, das heißt, ein Teil des Hüftkopfes war abgestorben. Die Ursache war noch völlig unklar, obwohl die Nekrose des Öfteren vorkommt.

20 Jahre klinische Erfahrung von Prof. Lechner mit Magnetfelder
Zufall oder „Wunderheilung“? Keineswegs!

Die einzige Möglichkeit der klassischen Medizin bisher: Sehr lange Ruhestellungen und Entlastungsapparate.

Die Ruhigstellung kann aber die Mangelversorgung nicht verbessern. Die klassischen Maßnahmen hatten zu keinem befriedigenden Ergebnis geführt. Daher sah man als letzten Ausweg die Magnetfeld-Therapie an. Nach der Magnetfeld-Behandlung konnte Professor Lechner den jungen Patienten früher wieder belasten.

Ich frage mich unwillkürlich, warum eigentlich nicht vorher? Wieso als letzten Ausweg?

Frau Dr. Kühnemann, selbst offensichtlich sehr davon beeindruckt, wie diesem Kind geholfen werden konnte, wandte sich fragend an Professor König, den anderen Studiogast.

(Miterfinder des QRS-Systems von Dr. Fischer)

Ruhigstellungszeiten durch Magnetfeldeinsatz reduziert

Dieser erklärte anschaulich, dass das Magnetfeld „von seiner Intensität her am stärksten an der Stelle, an der die Spule sitzt, einwirkt. Es streut jedoch relativ weit. Daher glaubt man, dass es nicht nur primär an der Stelle, wo es eingesetzt wird, sondern auch im ganzen Körper wirkt, dass hier eine Stimulation stattfindet.“

Man zeigte den mir im Grundsatz schon bekannten Versuch, die Magnetfeld-Wirkung mittels der Thermographiekamera nachzuweisen. Die Reaktion auf das Magnetfeld trat innerhalb weniger Minuten auf und war wieder durch eine erhöhte Wärmeenergieabstrahlung der Hand der Versuchsperson sichtbar.

Die Erklärung:

„Es entstehen Kräfte, starke elektrische Kräfte, und zwar über den Blutgefäßwandungen. Das kommt dadurch, dass Ionen transportiert werden in diesen magnetischen Feldern, in den induktiven elektrischen Feldern eigentlich, und durch diese Polarisation der Blutgefäßwände ...entstehen in diesen sehr hohen Feldkräften kleine Mikrovibrationen, und dadurch werden Barorezptoren, das sind Druckrezeptoren, die in den Blutgefäßwänden sich befinden (die normalerweise unseren Blutdruck überhaupt regeln) ... angesteuert, und bewirken dann eine... Erweiterung der Blutgefäße. Das bedeutet schon mal einen gewissen therapeutischen Effekt: eine bessere Perfusion, eine bessere Blutfülle, erhöht auch den Sauerstoff-Partialdruck und den Substratdruck für die Gewebe, - und so sind die Gewebe besser versorgt.“

Prof. Dr. Lechner, Prof. Dr.-Ing. König, präsentieren wissenschaftliche Nachweise der Magnetfeld-Wirkung.

Tumorheilung

Höhepunkt der Sendung war ein weiterer, sehr spektakulärer Fall, den ebenfalls Prof. Dr. Fritz Lechner vorstellte. Es ging um eine Tumorheilung, die ausschließlich durch Magnetfeld-Behandlung erreicht worden war.

Die Patientin hatte einen Riesenzelltumor des handgelenknahen Teils der Speiche. Der hintere Teil der Speiche war völlig zerstört, da ihn ein Tumor, der den Knochen zerfraß, aufgelöst hatte.

Die Patientin war schon in fortgeschrittenem Alter und hatte einen operativen Eingriff strikt abgelehnt, obwohl sie „unter starken Beschwerden“ litt. (So sachlich müssen es Ärzte nun einmal ausdrücken, wenn einem Menschen plötzlich ein Knochen fehlt, mit dem er sein Leben lang gearbeitet hat.) Sie hatte den Ärzten lediglich erlaubt, etwas von dem Tumor zur Gewebeuntersuchung zu entnehmen. Der Arm war geschwollen und gerötet. Nachdem sie mit dem Magnetfeld behandelt wurde, baute sich der Knochen innerhalb eines halben Jahres wieder vollständig auf.

Ein Märchen? Nein. Die in Vorher-Nachher-Manier nebeneinander aufgestellten Röntgenbilder waren eindeutig. Ich habe mir nach der Sendung dann unter großen Mühen die Habilitationsschrift von Professor Lechner besorgt, also die Arbeit, mit der er seine Universitätskarriere eingeleitet hatte: Dort war der Heilungsprozess dieser alten Landfrau kontinuierlich mit Röntgenbildern dokumentiert, Stufe für Stufe, und so wurde für mich das „Wunder“ zur Realität.

Die Wirkung pulsierender Magnetfelder
Elektromotorische Kräfte, Mikrovibrationen, Reize

146

Fritz Lechner, Die Beein-flussung der Knochenbil-dung durch elektromagne-tische Potentiale. Experi-mentelle und klinische Er-gebnisse, Habilitations-schrift TU München, 1976.

Die beiden oberen Rönt-genbilder zeigen links den vom Tumor zerstörten Knochen, rechts die durch das Magnetfeld bewirkte Heilung.Unten: Derselbe Heilungsverlauf bei Neu-erkrankung derselben Pa-tientin zwei Jahre später: Daten der Bilder v.l.n.r.: 19.3.1973 /8.5.1973/ 26.6.1973. Die Patientin wurde vollständig geheilt.

Höhepunkt der Sendung: Turmorheilung - Prof. Lechners wissenschaftliche Pionierleistung

Der Erfolg erwies sich sogar als wiederholbar, war also durchaus kein Zufallstreffer! Prof. Lechner hat damit Medizingeschichte geschrieben. Auch die Bücher von Professor König besorgte ich mir sofort. Dies war einfacher, da sie sehr verbreitet und auch im normalen Buchhandel erhältlich sind. Als Techniker war mir Physik natürlich kein Fremdwort. Trotzdem las ich nicht ohne eine gewisse jugendliche Begeisterung, wie souverän dieser Grandseigneur der Elektrophysik in wenigen Absätzen ganze Regalwände voll von Spezialliteratur auf ihren Punkt brachte:

„Unsichtbare Umwelt“ und „DerWünschelrutenreport“, diese Bücher von Professor König zeigten, wie man ruhig und sachlich mit öffentlich sehr kontrovers diskutierten Themen wie Elektrosmog, Wasseradern, Wünschelrutengängern usw. umgehen kann, Themen, für die sich viele seiner wissenschaftlichen Fachkollegen wohl vorher zu fein waren.

Besonders empfohlen sei an dieser Stelle sein 1992 erschienenes Werk: „Elektrischer Strom als Umweltfaktor“. Dieses Buch gibt in seinem ersten Teil einen Überblick über den aktuellen Wissensstand zum Thema und erläutert in einem zweiten, von Ing. Enno Folkerts verfassten Teil, praktische Maßnahmen, wie man zum Beispiel Elektroinstallationen im persönlichen Umfeld wenigstens so auslegen kann, dass zumindest dort möglichst wenig schädliche Felder auftreten, wo man sich länger aufhält, etwa in Schlafräumen.

Alle Bücher von Professor König haben im Grunde immer vier bombensichere Ergebnisse:

  1. So ist es nicht

  2. So ist es

  3. Das wissen wir noch nicht

  4. Zumindest das sollte man tun

Diesen weltweit angesehenen Gelehrten musste ich für das Quantronik-Projekt gewinnen. Kein anderer konnte mit derartiger Autorität dafür geradestehen, dass die eingesetzten Magnetfelder zu denen gehörten, die „auf der sicheren Seite“ der Wissenschaft stehen.

Wichtige Grundlagenforschungen von Prof. Dr. Ing. König

Kapitel 10

WISSENSCHAFTLICHE
VERÖFFENTLICHUNGEN
+
KLINISCHE
ERGEBNISSE

Ilya Prigogine, 25.1.1917, belgischer Physiko-Chemiker, erhielt 1977 für seine Forschungen über „dissipative Strukturen“ (Selbstorganisation von chemischen oder biologischen Systemen) den Nobelpreis für Chemie.

In seiner Theorie von den „dissipativen Strukturen“ zeigte er, dass durch Energiezufuhr große Zahlen von Molekülen plötzlich von einem ungeordneten in einen geordneten Zustand umschlagen, in dem sie sich kooperativ als Kollektiv, das heißt wie ein Ganzes, verhalten. Sobald die Energiezufuhr unterbrochen wird, fallen alle Moleküle wieder in den ungeordneten Zustand zurück.

Chemie-Nobelpreisträger (1977) Ilya Prigogine - Energiezufuhr und ihre Folgen

Kapitel 10

Wissenschaftliche Literatur und klinische Ergebnisse

Nachdem ich mich auf der Suche nach Professor Lechners Habilitationsschrift ohnehin öfters in wissenschaftlichen Bibliotheken aufgehalten hatte, waren mir beim Katalogstudium und beim Durchsehen der diversen Fachzeitschriften und Bücher etliche Anwendungen der Magnetfeld-Therapie aufgefallen, von denen ich noch nichts gehört hatte. Ich fühlte mich auch noch nicht so weit, um die Vision für ein großes Entwicklungsprojekt in die Öffentlichkeit zu tragen. Vor allem sah ich noch so viele Möglichkeiten brach liegen, die ungenutzt waren. Magnetfeldtherapie als letzter Ausweg, wenn die klassischen Methoden versagten, das konnte ja wohl nicht richtig sein. Es gab noch keine vernünftige Wirkungstheorie über die Magnetfeldwirkung. Aber es gab eine schier unendliche Fülle von Detailerfolgen. Die besten Ideen habe ich oft bekommen, wenn ich die nicht zu Ende gedachten Konzepte der Forscherkollegen weiter verfolgt habe.

So möge mir der ungeduldige Leser verzeihen, wenn jetzt ein Kapitel folgt, das eher einem umgekippten Zettelkasten gleicht. Es steht mir nicht zu, mit dieser rein subjektiven Auswahl Anspruch auf wissenschaftliche Akzeptanz und Vollständigkeit zu erheben.

Dieses Kapitel kann man auch überblättern und sich dem nächsten zuwenden, ohne dass man den roten Faden der „Quantronik-Story“ verlieren wird. Ich denke aber, dass vielleicht nur beim Durchblättern dieses Kapitels voll von wissenschaftlich untersuchten Fallbeispielen der eine oder andere Leser eine mit Magnetfeldern behandelbare Krankheit entdeckt, an der er selbst oder jemand aus seinem näheren Umfeld leidet, und dadurch die Anregung erhält, einmal mit seinem Arzt darüber zu sprechen.

6.000 wissenschaftliche Berichte weltweit über Magnetfeld-Indikationen und klinische Ergebnisse

Muss es denn immer so bleiben, dass Magnetfeld-Therapie, wie zum Beispiel in der „Sprechstunde“ gezeigt, erst dann in Erwägung gezogen wird, wenn die Schulmedizin aufgegeben hat? Muss erst das ganze gefährliche Arsenal der Chemie und Chirurgie verschossen werden, bis man über moderne physikalische Methoden nachdenkt?

Folgende klinische Anregungen fand ich bei meinen Studien:

Neurologie

Schon 1903 berichtete die Universität Budapest von mehreren durch „elektromagnetische Behandlung“ geheilten Trigeminus-Neuralgien, Ischias, Lumbago (Hexenschuss) und Schlaflosigkeit.

1967 dokumentierte das Eisenbahnerkrankenhaus Peru schmerzstillende Wirkung bei Kausalgien (brennenden Schmerzen), Traumen, peripheren Nerven-und Phantomschmerzen nach Amputationen. Ebenso wurde ein schmerzstillender Effekt bei der Behandlung innerer Krankheiten erzielt, der teilweise dauerhafte Schmerzfreiheit garantierte.

Verschiedene Erkrankungen wurden mit dem Magnetfeld-Gerät von E.C. Müller (ca. 50 Hertz) behandelt:

Neuralgien

17 Fälle, davon 14 trigeminal. (Trigeminus-Neuralgie = Schmerzanfälle der Gesichtsnerven)

5 Fälle geheilt, 6 Fälle wesentlich gebessert, 6 Fälle ohne Ergebnis.

Die Heilung trat ein bei 10 bis maximal 31 Behandlungen.

Neurologische Indikationen
Berichte Universität Budapest
Eisenbahnerkrankenhaus Peru u. a.

Ischias

13 Fälle, davon vollständig geheilt: 4 Wesentliche Besserungen: 4 Ohne Resultat: 5 Erfolg nach minimal 25, maximal 66 Behandlungen.

Lumbago (Hexenschuss)

In jedem Falle schnelle Ergebnisse.Nach 1 bis 2 Behandlungen Nachlassen der Schmerzen. Völlige Heilung nach8 weiteren Behandlungen.

Schlaflosigkeit

In 17 von 19 Fällen günstiger Einfluss auf den Schlaf.

Diabetische Neuropathien

21 Patienten mit diabetischer Neuropathie wurden nach einem wissenschaftlichen Bericht mit elec-System-Biopulse nach folgendem Schema behandelt: Jede Behandlung 10–15 Minuten bei 20–60 Gauß Magnetfeld-Amplitude und 12 Hz Magnetfeld-Frequenz.

In der ersten Woche erhielten die Patienten 5 Behandlungen täglich und in den folgenden 5 Wochen nur noch 3 Behandlungen je Woche. Der Verlauf der Krankheit wurde nach klassifizierten Symptomen beurteilt.

Verglichen mit einer gleich großen Anzahl von Kontrollpatienten wurden folgende Ergebnisse festgestellt:

Neurologische Indikationen Ischias, Hexenschuss, Schlaflosigkeit, Diabetische Neuropathien

Bei 76% der Patienten im Magnetfeld wurden hervorragende Heilungsresultate erzielt gegenüber 17% in der Kontrollgruppe.

Die Versuchsgruppe hatte einen signifikanten Rückgang von Schmerzen, Taubheits-, Juck- und Kribbelsensationen zu verzeichnen.

Pneumologie (Lungenkrankheiten)

Moskau

Ergebnisse des Instituts für Pädiatrie der Akademie der Wissenschaften der UdSSR, Moskau, veröffentlicht 1980 unter dem Titel: „Correlation of heliomagnetic factors with the cytochemical status of the leukocytes in children with bronchial asthma“ in: Pediatrija 3, 60.

Asthmakranke reagieren nach Meinung der Autoren sehr sensibel auf den Wechsel meteorologischer Faktoren (Meteoroallergie). Das heißt, es tritt eine akute Verschlechterung der Symptome bei plötzlichem Wetterwechsel und plötzlichem Wechsel des atmosphärischen Druckes auf.

Für eine Untersuchung zur Korrelation des Einflusses von Schwankungen des Erdmagnetfeldes und der Krankheit wurde die Aktivität der Glyzero-phosphat-dehydrogenase (Enzym, das in den Thrombozyten = Gerinnselzellen vorkommt) sowie der sauren Phosphatase (Enzyme) der Leukozyten mit der Solaraktivität (Sonnenfleckenzahl), Änderungen des Geomagnetismus und Luftdruckänderungen verglichen.

Alle meteorologischen Indikatoren wurden am 3., 2., 1. Tag vor der cytochemischen Untersuchung (Untersuchung mit enzymatischen Reaktionen), ebenso am Tag der cytochemischen Untersuchung selbst und ein bzw. zwei Tage danach gemessen.

Akademie der Wissenschaften der UdSSR, Moskau: Kinder mit Bronchialasthma, Pneumologie

Untersucht wurden 32 Kinder, darunter 19 länger als 1 Jahr.

Die Analyse ergab eine statistisch gesicherte Korrelation von der Aktivität der Glyzero-phosphat-dehydrogenase mit der Aktivität der Sonnenflecken.

Eine Verminderung der Magnetfeld-Schwankungen der Erde stimulierte die Wirkung der Glyzero-phosphat-dehydrogenase der Lymphozyten. Atmosphärische Druckschwankungen hatten keinen Einfluss.

Kopenhagen

Bereits aus dem Jahre 1944 stammen die Ergebnisse vom Medical Department B des Rigshospital in Kopenhagen. Autor: K. M. Hansen, 1944: „Studies on the Influence of Magnetism on the Oxygen Absorption in Man“,

publiziert in den Acta Medica Scandinavica 118, 4/5, 261–281.

Im Kopenhagener Reichshospital wurde festgestellt, dass sich durch Magnetfeld-Therapie der Sauerstoffverbrauch steigern und verminderte Sauerstoffaufnahme beheben lässt.

In einem wissenschaftlich gut durchdachten Experiment wird bei Menschen ein magnetisch induzierter erhöhter Sauerstoffverbrauch in 14% der Fälle gegenüber der Kontrollgruppe gefunden (insg. 559 Patienten getestet).

Gleichzeitig sinkt in der Experimentalgruppe die Anzahl der verminderten Sauerstoffaufnahme um 17%.

Patienten mit abnorm gesteigertem Atemvolumen gelangen mit Hilfe des Magnetfeldes wieder in Normbereiche.

Rigshospital Kopenhagen: Magnetfeld und Sauerstoffverbrauch

Gynäkologie

Universitäten Moskau und Gorki

Das Moskauer Forschungsinstitut für Gynäkologie erzielte schon nach 3-5 Behandlungen erhebliche Besserung bei entzündlichen gynäkologischen Erkrankungen und empfiehlt die Therapie auch zur Vorbeugung. Die Universität Gorki konnte bei 34,8 Prozent von 115 sterilen Frauen die Fortpflanzungsfähigkeit wiederherstellen.

Das russische Institut für medizinische Geräte und Ausrüstung berichtet 1977 über die Verwendung eines als Polus 1 bezeichneten Magnetfeld-Therapiegerätes:

Die traditionelle Physiotherapie bei entzündlichen gynäkologischen Erkrankungen mit exudativen Komponenten hat eine Reihe von Unzulänglichkeiten und ist in den meisten Fällen kontraindiziert.

Seit 1969 wird mit dem Gerät Polus 1 therapiert, an bisher 210 Patienten; 122 in stationärer Behandlung und 88 in poliklinischer Behandlung. Bei 190 Fällen wird nur mit dem pulsierenden Magnetfeld ohne Medikamente behandelt. Insgesamt werden 20 Behandlungen bei täglicher Magnetfeld-Applikation vorgenommen. Die ersten Besserungen zeigen sich nach 3-5 Anwendungen, teilweise nach vorübergehender Beschwerdezunahme. Bei allen Kranken verschwinden die exudativen Komponenten, bei 184 gibt es eine vollständige bzw. nahezu vollständige Schmerzfreiheit.

Die Funktion von Blase und Darm verbesserte sich bei 68 Patienten.

Die Rückfallquote nach 1-3 Jahren betrug 14 von 177 untersuchten Fällen.

Universitäten Moskau und Gorki: Gynäkologie - bei 115 sterilen Frauen konnte die Fortpflanzungsfähigkeit wieder hergestelt werden

Vom Lehrstuhl für Gynäkologie des Instituts für ärztliche Weiterbildung der Universität Gorki, Donetzk, las ich den Bericht von B.T. Noruzhenko, E. V. Molzhaninov, B. Eutin aus dem Jahre 1981 mit dem Titel: „Role of magnetotherapy in the overall treatment of women with reproductive function disturbance“ in der Zeitschrift Akuserstvo i ginekologija 2, 36-38:

115 Frauen mit entzündlichen Erkrankungen der Genitalorgane und Sterilität verschiedener Dauer werden unter klinisch-laborativen Bedingungen mit Magnetfeld behandelt. In 85,2% der Fälle können der Menstruationszyklus und die Funktion des Uterus wiederhergestellt werden. In 34,8% der Fälle ist die Fortpflanzung erneut gewährleistet.

Sofia

Vom Institut für Gynäkologie und Geburtshilfe in Sofia Dikova, berichtete

K. O. Slaveikova schon 1980 uner dem Titel:

„Effect of magnetic pulses in chronic nonspecific inflammatory gynecologic deseases“ in der Fachzeitschrift Akuserstvo i ginekologija 19, 4, 355

357:

Mit dem Gerät „Magnetimpulsator“ werden 40 Frauen mit rein entzündlichen gynäkologischen Prozessen behandelt. Ausgenommen sind Gonorrhö, Tuberkolose, Endometriosen (Gebärmutter-Anomalität). Appliziert werden aperiodische Impulse, bipolar mit variablen, relativ niedrigen Amplituden (3040 Oe = max. 3.200 A/m) und niedriger Frequenz (6 Hz). In der Untersuchung werden 15 Behandlungen täglich 20 Minuten vorgenommen.

Ergebnis: völlige Heilung bei 14 Personen, wesentliche Besserung bei 23 Personen, kein Effekt bei 3 Frauen.

In 85,2 % der Fälle können der Menstruationszyklus und die Funktionen des Uterus wiederhergestellt werden. In 34,8 % der Fälle ist die Fortpflanzung erneut gewährleistet.

Urologie

Urologische Klinik, Moskau

Von dort berichtete Karpuklin, V. T., A. 1981:

„Die Magnetfeld-Therapie bei Nierensteinen im Ureter“ (Harnleiter)

in: Vor prosy. kurtologii, fizioterapii i lecebnoj fiziologiceskoj kultury 4, 58 - 59.

Mit dem Apparat Polus 1 wird 20 Minuten täglich in 20-25 Behandlungen versucht, bei 40 Patienten festsitzende Nierensteine im Harnleiter zu lockern bzw. aufzulösen. Nach der Magnetfeld-Behandlung in Kombination mit „Mineralwasserspülung“ sind bei der Hälfte der Versuchsgruppe die Beschwerden behoben; Schmerzen, Brechreiz, Geschmackssensationen sowie Leukozyten- und Erythrozytenanzahl im Urin normalisieren sich.

Klinisch wird eine Senkung der Hämoglobine (Farbstoff der roten Blutkörperchen) im Blut festgestellt. Eine Reihe weiterer biochemischer Werte ändert sich nicht. Bei insgesamt 20 Patienten werden die Steine ausgeschieden; bei 5 lösen sich die Steine auf.

Orthopädie

New York

Besonders hoch war die Rate der orthopädischen Erfolgsberichte.

Das New York Orthopaedic Hospital teilte z. B. einen 87%igen Anteil von Heilerfolgen bei Fraktureninfektionen mit.

Ebenso hoch war der Anteil an völlig ausgeheilten Knochenbrüchen.

Universität Sofia: Großer Erfolg bei entzündlichen gynäkologischen Prozessen

Bremen

In der Bremer Herder Klinik verkürzte sich die Heilungszeit bei Osteotomien (Knochenoperationen) von 7 1/2 Monaten auf 16 Wochen. Sie halbierte sich also beinahe.

Sheffield

Im Hospital in Sheffield wurden schlecht heilende Brüche, die im Durchschnitt seit 28 Monaten bestanden, in 72,7% der Fälle geheilt.

Quellen:New York Orthopaedic Hospital, Columbia-Presbyterian Medical Center,and the Orthopaedic Research Laboratories, Columbia University, NewYork City.Autoren: Bassett, C.A.L., Mitchel, S.N., Schink, M.M., 1982

Aus einem renommierten orthopädischen Journal stammt der Bericht:„Treatment of therapeutically resistant non-unions with bone grafts andpulsing electromagnetic fields“The Journal of Bone and Joint Surgery, 64-A, 8, 1214-1220.In einer Studie an 83 Patienten wurde der Heileffekt von pulsierendenMagnetfeldern untersucht. Ca. 1/3 der Gruppe hatte Fraktureninfektionenund im Durchschnitt 2 von 4 frühere vergebliche Operationen hinter sich.

Bei insgesamt 87% dieser Fälle wurde mit Hilfe des Magnetfeldes und zusätzlicher Knochenprothesen ein Heilerfolg verzeichnet. Die Fehlrate der Behandlung liegt bei 1,5%. Behandelt wird durchschnittlich 4 Monate.

New York, Bremen, Sheffield, Universitätskliniken Klassisches Einsatzgebiet: Orthopädie in 72,7 % der Fälle geheilt

Bremen

Aus der Herder-Klinik, Abt. Handchirurgie und operative Rheumatologie, Bremen, berichteten Haimovici, N., Negoescu, M.,1980, unter der Überschrift:

„Beeinflussung der Kallusbildung unter Behandlung mit niederfrequent gepulsten Magnetfeldern“ in der Therapiewoche 30, 4619-4631 In der vergleichenden Untersuchung von 32 beidseitig durchgeführten Osteotomien (Knochenoperationen) des Metatarsale 1 (Mittelfuss) mit Plattenosteosynthese (Knochenvereinigung) wurde nur jeweils die eine operierte Seite mit einem gepulsten Magnetfeld behandelt. In 56,32% der Fälle war eine deutliche Besserung der Kallusbildung, in 15,60% nur eine mäßige Beschleunigung festzustellen.

Die durchschnittliche Heilungszeit der behandelten Osteotomie betrug 16 Wochen, die der nicht behandelten Seite 30 Wochen (siehe Grafik).

Heilungszeit-Kallusbildung

von 30 Wochen

auf 16 Wochen

zurückgegangen

Aus der Herder-Klinik, Abt. Handchirurgie, Bremen: Heilungsgeschwindigkeit nach Knochenoperationen fast verdoppelt

Sheffield / London

M. L. Sutcliffe und andere berichteten in den Clinical orthopedies 166, 4557, 1982, vom Royal Hallamshire Hospital, Sheffield, Clinical and Technical Research Associates, London, unter dem Titel: „The treatment of congenital pseudarthrosis of the tibia with pulsing electromagnetic fields“:

Berichtet wurde über 37 Fälle von congenitaler (angeborener) Pseudarthrose der Tibia (des Schienbeins), die mit pulsierenden Magnetfeldern entweder ausschließlich oder in Kombination mit operativen Praktiken behandelt wurden. Bei 70,2% (= 26 Fälle) war die Behandlung erfolgreich.

Von 28 Patienten mit 30 Frakturen, die ausschließlich mit dem Magnetfeld behandelt wurden, gelangten 50% zur Heilung.

New York

Auch der in den Vereinigten Staaten führende Magnetfeld-Forscher C. A. L.Basset konnte 1981 zusammen mit S. N. Mitchell und S. R. Gaston vom NewYork Orthopaedic Hospital, Columbia, Presbyterian Medical Center and theOrthopaedic Research Laboratories, Columbia University College of Physicians and Surgeons, Erfolge vermelden unter dem Titel: „Treatment of Ununited tibial diaphyseal fractures with pulsing electromagnetic fields“,

nachzulesen in:
The Journal of Bone and Joint Surgery 63-A, 4,Seite 511-523.

125 Patienten mit 127 Frakturen wurden exklusiv mit dem pulsierendemMagnetfeld behandelt (200 nT, 60 Hz). Voller Erfolg wird in 87% der Fälleverzeichnet.

Universität Sheffield, London: Schienbein-Pseudarthrosen 70 % erfolgreich behandelt

Die Heilung war unabhängig vom Alter oder Geschlecht der Patienten, der Krankheitsdauer und der Anzahl der früher missglückten Versuche.

Die Zeit zwischen initialem Trauma und Behandlung betrug zwischen 2 Monaten und 14 Jahren. Resultate der Magnetfeld-Behandlung waren an 37 Patienten erhoben worden. Dabei waren 31 vollständig geheilt, 6 Fälle zeigten keinen Behandlungserfolg.

Die Anwendung dauerte 12 bis 14 Stunden am Tag, im Höchstfall 2 Monate lang.

Sheffield

Auch am Orthopaedic Department des Royal Hallamshire Hospital, Sheffield, testeten Sharrard, W. J. W., und andere 1982:

„The treatment of fibrous non-union of fractures by pulsing electromagnetic stimulation“, veröffentlicht in The Journal of Bone and Joint Surgery 64-B, 2, 189-193.

53 schlecht heilende Brüche, die im Durchschnitt seit 28 Monaten bestanden, wurden einem pulsierenden Magnetfeld (Methode Bassett) ausgesetzt. Eine Heilung wurde in 38 Fällen (72,7%) bei einer durchschnittlichen Behandlungszeit von 6 Monaten erreicht. Der Heilungserfolg war noch höher (86,7%), wenn nur therapieresistente Tibiafrakturen (Schienbeinbrüche) behandelt wurden.

Frühere oder aktive Sepsis oder eingearbeitete Platten und Nägel hatten keinen Einfluss auf den Erfolg. Das gleiche galt für das Alter und die Dauer des Bruches.

New York Orthopaedic Hospital
Columbia University College of Physicians
Sheffield Royal Hallamshire Hospital
Frakturen: voller Erfolg bei 87 % der Fälle

Polus 1

Sensationell, aber bisher nicht nachvollziehbar klingt der Bericht von Mitbreit, I. M., Dormidontov , C. V., u. a. aus dem Jahre 1977: „Verwendung des Magnetfeldes (Polus 1) in der komplexen Therapie von Osteochondrose der Wirbelsäule und der Arthrose deformans“ (Osteochondrose = Degeneration der Zwischenwirbel-Scheiben) in den Novosti medicinskoj techniki 3, 69-71.

500 Kranke werden behandelt. Der Apparat Polus 1 (Sinus oder pulsierend 50 Hz, 10-30 mT Induktion) hat in allen Fällen einen schmerzbefreienden bzw. schmerzerleichternden Effekt gebracht.

Eine Besserung der Krankheiten, die teilweise von Arbeitsunfähigkeit und Geh-unfähigkeit zur vollständigen Normalisierung führt, tritt im Magnetfeld in 85% der Fälle ein.

Bei der Magnetfeld-Therapie im Halsbereich kommt es leicht zur Erhöhung des Blutdrucks als Nebenwirkung.

Auf Pharmaka kann bei Magnetfeld-Behandlung in den beschriebenen Fällen verzichtet werden.

Columbia

Der amerikanische Magnetfeld-Papst Bassett von der University of Columbia veröffentlichte zusammen mit N. Canlo und J. Kort, 1981:

„Congenital Pseudarthroses of the tibia: Treatment with pulsing electromagnetic fields“ In der Zeitschrift: Clinical Orthopedics 154, 136–148.

In ausführlicher Darstellung werden die Ergebnisse aus 7 Jahren Untersuchung vorgelegt, die bei 34 Patienten die Wirkung niederfrequent pulsieren

Besonderer Erfolg bei therapieresistenten Brüchen: 85 % aller Fälle geheilt

der Magnetfelder bei angeborenen Knochendefekten beweisen sollten. 50% der Fälle wurden als komplett geheilt geschildert.

Ophthalmologie

(Augenkrankheiten)

Moskau

Auch in der Augenheilkunde wurden Magnetfelder erfolgreich eingesetzt: Das Moskauer Helmholtzinstitut stellte fest, dass das Magnetfeld in hervorragender Weise Netzhautschwellungen und Blutergüsse auflöst, Gewebeablösung vermindert und Epithelgewebe wieder anwachsen lässt. Bei herpetischen Augenkrankheiten wurde ein Nachlassen der Schmerzen und Besserung der Sehfähigkeit erreicht. Die Therapie vermindert den Augeninnendruck und bringt Hämatome schnell zum Abklingen. Beim Grünen Star (Glaukom) verläuft die Hälfte aller Behandlungen positiv.

Quelle: Moskauer Forschungsinstitut für Augenkrankheiten (Helmholtzinstitut), Autoren: Vainshtein, E.S., u.a., 1981:

Titel: „Alternating magnetic field in treatment of some eye diseases of vascular genesis“ in der Fachzeitschrift Oftalmologiceskij Zurnal 36, 6, 325-328.

77 Patienten (107 Augen) mit Augenkrankheiten vaskulären Ursprungs werden mit magnetischen Wechselfeldern behandelt.

Das Magnetfeld kann in hervorragender Weise die retinale (Netzhaut-) Schwellung und Blutergüsse auflösen, es senkt den Umfang von neuroepithelialer Ablösung und kann teilweise bzw. partial das Neuroepithel („Sinneszellen“)

Moskauer Forschungsinstitut: Erfolgreicher Einsatz von Magnetfeldern in der Augenheilkunde

wieder anwachsen lassen. Insgesamt erhöhen sich nach Magnetfeld-Behand-

lung die visuellen Funktionen.
Innerhalb von 25 Jahren sind in der UdSSR ca. 50 Dissertationen über die
biologische Wirkung von Magnetfeldern erarbeitet worden.

Die Ergebnisse für die Ophtalmologie sind:

-Ein magnetisches Wechselfeld hat stärkere Wirkung als ein statisches Feld.

-Entscheidend ist die Vektorrichtung des Kraftfeldes zum Organ des Kör

pers.

-Allgemein wird ein positiver Effekt des Magnetfeldes auf die Epithelisation der Hornhaut beschrieben.

-Die Blutgefäße in der Retina werden erweitert und ein erniedrigter Augeninnendruck wird im Magnetfeld erzeugt. Die Effekte bleiben im physiologischen Normbereich.

-Teilweise vermag das Magnetfeld bei Therapieresistenz die blockierte Blut

zufuhr zur Retina in Gang zu setzen.

-Das Magnetfeld hat schmerzlindernde Wirkung.

-Hämatome (Blutergüsse) klingen im Magnetfeld schnell ab.

-Die Glaukombehandlung (Glaukom = grüner Star) ist in 50% der Fälle positiv im Magnetfeld, selbst dann, wenn eine vorhergehende Medikamentenbehandlung ohne Erfolg war.

-Negative Nebenwirkungen sind weder im Auge noch im Hirngewebe verzeichnet worden.

UdSSR: 50 Doktorarbeiten zur Magnetfeld-Therapie

Stomatologie

Ein amerikanisches Forscherteam heilte 148 Patienten mit Parodontose im Anfangsstadium vollständig. Bei fortgeschrittener Erkrankung wurden Heilerfolge zu 60% erreicht.

Im Jahre 1980 erschien bereits eine Langzeitstudie über die Anwendung der Magnetfeld-Therapie in der Stomatologie von L. N. Chelidze, T. G. Zhgenti und M. T. Chichua, die ich nach zähem Ringen mit einer Bibliotheksbediensteten endlich in die Hände bekam:

Die Autoren untersuchten die Wirkung von Magnetfeldern (Gerät eigener Konstruktion) bei Parodontose. Die Amplitude betrug 1-60 Oe (ca. 10-600nT in Luft), die Frequenz 11 kHz. Die Therapie wurde in zehn bis zwölf Sitzungen jeweils 5-12 Minuten angewendet. Der Zahnstein war entfernt worden. Der Erscheinungsgrad der Parodontose wurde je nach Schwere in vier Gruppen eingeteilt.

Eine wesentliche Besserung konnte in vielen Fällen schon nach vier bis fünf Behandlungen beobachtet werden. Die Schleimhaut wechselte dank einer besseren Blutzirkulation die Farbe. Die Exsudation (Absonderung von Flüssigkeit) ging zurück. Alle Patienten mit Parodontose im Anfangsstadium (insgesamt 148) wurden mit Hilfe der Magnetfeld-Therapie vollständig geheilt.

Bei klinischen Kontrolluntersuchungen wurden auch nach einem Jahr keine Rückfälle festgestellt. Bei 60% der Patienten der zweiten Gruppe (160) wurde ein Rückgang der Krankheitserscheinungen beobachtet. Bei den Testpersonen der dritten und vierten Gruppe (312) wurde die Wirkung der Magnetfeld-Therapie als unbedeutend geschildert.

Klinische Untersuchung in Amerika: Vollständige Heilung von Parodontose im Anfangsstadium

Peru

Sehr interessante, weil schon über einen sehr langen Zeitraum betriebene Studien stammen aus der physiotherapeutischen Abteilung des Eisenbahnerkrankenhauses Peru. Hier publizierte A. A.Tjurjaeva in: Voprosy kurortologii, fizioterapii i lecebnoj fiziologiceskoj kultury 32, 48-50, im Jahre 1967: „Behandlung von dystrophischen Geschwüren sowie eiternden und infizierten Wunden an den unteren Extremitäten mit wechselnden Magnetfeldern“ mit folgenden Ergebnissen:

Seit 1938 werden in dem Institut Versuche mit 50-Hertz-Magnetfeldern unternommen. a) Der einfachste Nachweis der Wirkung eines Magnetfeldes ist eine Ver

langsamung der Blutsenkungsgeschwindigkeit (dieses Ergebnis ist von Lenzi für pulsierende Magnetfelder bestätigt worden; unsere eigenen Versuche zeigten diesbezüglich ebenfalls Effekte, jedoch nicht einheitlich bei allen Versuchen, so dass eine statistische Sicherung unmöglich erschien).

b) Weiterhin bewirkt das Magnetfeld eine Permeabilitäts-Veränderung an der Erythrozytenmembran. (Permeabilität = Durchlässigkeit).

c) Die Blutgerinnung im Magnetfeld ist verlangsamt.

d) Die Phagozytosepotenz der Leukozyten ist verstärkt. (Phagozytose = Tätigkeit der „Fresszellen“)

e) Bei Mäusen weist der Sauerstoffbedarf im Magnetfeld eine sinkende Tendenz auf.

f) Die Permeabilität von Froschmuskelzellen steigt.

Langzeitstudien aus dem Eisenbahnerkrankenhaus Peru: Blutsenkungsgeschwindigkeit verlangsamt

Anhand umfangreicher Studien in Kriegslazaretten wurde bewiesen, dass die Magnetfeld-Therapie schmerzstillende Wirkung hat bei Kausalgien (brennenden Schmerzen), Traumen, peripheren Nerven- und Phantomschmerzen nach Amputationen.

Ebenso wurde ein schmerzstillender Effekt bei der Behandlung innerer Krankheiten mit dem Magnetfeld erzielt, der teilweise dauerhafte Schmerzfreiheit garantierte.

Gute Erfolge bei hypo- und hyperazider (unter- und übersäuerter) Gastritis.

Außerdem Heilung von Hauterkrankungen durch Austrocknungseffekt bei nässenden Hautekzemen und Pyodermie (Eiterausschlägen) sowie neurogenen Ekzemen.

Ausheilung infizierter Wunden und Verbrennungen durch Magnetfeld-Therapie.

Behandlung zuerst wöchentlich, bei Granulationsgewebebildung (junges Bindegewebe) täglich, in der Epithelisierungsphase 2mal wöchentlich. Zuerst 10 Minuten pro Sitzung, fortlaufende Steigerung bis 20 Minuten in der 13. und

14. Sitzung.

Nach der 2. Sitzung Heileffekt bei Geschwüren und Wunden; bei 80% der Patienten bereits Verschwinden der Schmerzen, bei 20% nach der 8. und 9. Sitzung.

Wenn Granulationen vorhanden waren, veränderten diese die Farbe, das Sekret wurde serös (aus Serum bestehend). Behandlungsdauer bis zur völligen Heilung zwischen einigen Wochen bis zu 4 Jahren.

Studien aus Kriegslazaretten beweisen, Magnetfeld-Behandlung wirkt schmerzstillend.

Berlin

Ein 100-Hz-Magnetfeld wird in der Berliner Klinischen Woche 24,

S. 652-655 geschildert: „Über ein neues elektrisches Heilverfahren“.In vielen interessanten Einzelbeobachtungen werden die Wirkungen desMagnetfeldes (100 Hz) nach Müller geschildert.

Phosphene (Lichterscheinungen), Geschmackssensationen (krankhafte Geschmacksempfindungen), prompte Schmerzreduzierung, Ödemreduktion, Herzwiederbelebung beim Frosch sind alles Erscheinungen, die später erneut beschrieben werden.

Daneben werden folgende Indikationen genannt:

Neuralgien

57 Fälle; 22 Heilungen, 18 Besserungen, 16 ungeheilt.

Schlaflosigkeit

Prompt gebessert.

Neurasthenie und Neurosen

Besserungen und Heilungen.

Spinale Kinderlähmung

Drei Fälle in etwa 40 Sitzungen bedeutend gebessert.

Gicht

Rückgang der Schwellungen und Schmerzen.

Ähnliche Magnetfelder wurden auch im Institut für elektromagnetische Therapie verwendet, bereits 1902 von C. Lilienfeld publiziert unter dem Titel: „Der Elektromagnetismus als Heilfaktor“ in: Therapie der Gegenwart (Sept., 390-395).

Bericht in der „Berliner Klinischen Woche“ Heilung von Hauterkrankungen; Neuralgien: von 57 Fällen 16 ungeheilt

Innerhalb eines halben Jahres sammelte der Autor als Arzt klinisch-therapeutische Erfahrungen mit einem magnetischen 100-Hz-Wechselfeld (System E. Konrad Müller).

Die Behandlungsdauer schwankte zwischen 10 und 40-50 Applikationen. In Form einer Tabelle werden die Indikationen vorgestellt, wobei Besserung und teilweise Heilung auftritt, z. B.:

  1. Periphere Neurosen wie Neuralgien usw.

  2. Enterale Neurosen wie Neurasthenie, Hemicranie (halbseitiger Kopfschmerz) usw.

  3. Neurosen innerer Organe

  4. Organische Nervenkrankheiten wie Tabes dorsalis (Rückenmarkschwindsucht)

  5. Muskelerkrankungen wie chronischer Muskelrheumatismus

  6. Gelenkerkrankungen

Da die meisten Leiden chronischer Art waren, wird im Magnetfeld der Heilungserfolg gesehen. Vor allem die schmerzlindernde Wirkung war oft eklatant.

Myositis (Muskelentzündung), Leukämie und Tumor der Medulla oblongata („verlängertes Mark“, Sitz von Atem- und Kreislaufzentren) zeigten keine Besserung.

Neurasthenie und Neurosen
Spinale Kinderlähmung
Gicht erfolgreich behandelt

Hals-Nasen-Ohren-Medizin

Kiew

In Kiew wurden 34 Patienten mit Entzündungen des Kehlkopfes und der Luftröhre behandelt. Eine Besserung trat in 22 Fällen ein. Ebenso wurden chronische Mandelentzündungen geheilt.

1978 wurde in Zurnal usnych, nosovych i gorlovych boleznej 3, 38-41, „Electromagnetotherapy of inflammatory diseases of larynx and trachea“ über Hals-Nasen-Ohrenleiden berichtet:

34 Patienten mit entzündlichen laryngalen (Kehlkopf-) und trachealen (Luftröhren-) Krankheiten, wie Katarrh, Trauma und Strahlungsschäden, werden mit einem pulsierenden Magnetfeld behandelt. (50 Hz, 500 Oe -entspricht 5000 nT in Luft-, Behandlungsdauer 15 Min., 3-15 Behandlungen.) Eine Verbesserung tritt in 22 Fällen auf. 10 Patienten zeigen keine Änderung, bei 2 Patienten verschlimmert sich der Zustand.

Die Magnetfeld-Therapie hat ihren größten Erfolg bei akuten laryngealen Entzündungen, sie ist weniger erfolgreich bei chronischen Zuständen und hat keinen Erfolg bei strahlenbedingter Chondroperichondritis (Knorpelhaut-Entzündung der Larynx des Kehlkopfes).

Mandelentzündung (Tonsillitis), wer kennt sie nicht: Das pathophysiologische Laboratorium, Kiew, Forschungsinstitut für Hals-Nasen-Ohren-Krankheiten, veröffentlichte 1980: „The search for methods of regulation of immune functions in chronic tonsillitis.

II. Effect of alternating frequency magnetic field on tonsillar immunogluesisin chronic tonsillitis patients“in: Zurnal usnych, nosovych, gorlovych bolezney 3, 8-11.

Kiew Universitätsklinik: Magnetfeld-Behandlung von Kehlkopf- und Mandelentzündungen von 34 Patienten Besserung in 22 Fällen

Untersucht wurde der antiinflammatorische (antientzündliche) Effekt eines Magnetwechselfeldes (200 Oe) im ELF-Bereich, speziell bezüglich der Ytolyse und der Antikörperproduktion in den Mandeln von chronisch Tonsillitiskranken.

Die Versuchsgruppe bestand aus 56 Personen, 16-40 Jahre alt. Die dekompensierte (nicht ausgeglichene) Form der chronischen Tonsillitis bestand bei dieser Gruppe seit 5-10 Jahren. Die Gruppe wurde halbiert, um Magnetfeld-Behandlung und Kontrolle gegenüberstellen zu können. Daneben wurde eine Untersuchung der Mandeln in vitro (im Reagenzglasversuch) durchgeführt.

Als Ergebnis ließ sich im Magnetfeld eine Aktivierung der Zellreaktion bzw. der humoralen (Körperflüssigkeits-) Reaktionen der Immunität innerhalb eines chronischen Herdes sichern. Dies führte zu einer Normalisierung der Mandelfunktion. Die Expositionszeit zum Magnetfeld darf nicht unter 1 Minute liegen und nicht mehr als 15 Minuten pro Behandlung betragen. Bei 10-minütiger Applikation verschlechtert sich die Antikörperproduktion in den Mandelzellen.

Immunologie

Moskau

In einem Moskauer Zentralinstitut wurde festgestellt, dass sich durch die Magnetfeld-Therapie die immunologische Aktivität des Körpers steigern lässt,und zwar besonders die Antikörperbildung von B-Lymphozyten.

Zentrales Institut für Kurortologie und Balneologie, Moskau.Grigorieva, D., Tsarfis, P.G., u. a., 1980:„Use of a low-frequency permanent magnetic field in patients with deforming osteoarthrosis and rheumatoid arthritis“,veröffentlicht in: Vopr. kurortol. fizioter. 4, 29–35.

Forschungsinstitut für Hals-Nasen-Ohren-Krankheiten in Kiew: Untersuchung über antientzündlichen Effekt eines Magnetwechselfeldes

Die Analyse von klinisch-physiologischen, immunologischen und biochemischen Daten demonstriert, dass ein wechselndes Magnetfeld am Ort der Arthrose und Arthritis einen therapeutischen Effekt bei der Hälfte der behandelten Patienten auslöst.

Die degenerativen Prozesse werden im Magnetfeld gestoppt, und die immunologische Aktivität des Körpers wird gesteigert, besonders die Antikörperbildung von B-Lymphozyten (Lymphzellen, besondere Form der Leukozyten).

Grundlagenforschung

Loma Linda, Kalifornien

In den USA wurden Untersuchungen der Blutflußgeschwindigkeit nach Behandlung mit elec-System-Geräten durchgeführt. DerWert erhöhte sich stark bei 90% der Testpersonen. Bei einem ebenso hohen Anteil stieg der Sauerstoff-Partialdruck um das 4-fache an.

Damit wurden die deutschen Grundlagenforschungen an der Universität Saarbrücken international bestätigt.

Quelle: Department of Microbiology, School of Medicine, Loma Linda University, Kalifornien, Lau, B. H. S., 1982:

„Effects of low frequency electromagnetic field on blood circulation.“

Durch das Institut Loma Linda, Kalifornien, wird die deutsche Grundlagenforschung zum Sauerstoffpartialdruck international bestätigt.

Kapitel 11

GRUNDLAGEN-
FORSCHUNG AN DER
UNIVERSITÄT DES
SAARLANDES

Kapitel 11

Vom Floh zum Frosch

Die Magnetfeldforscher an der Universität Saarbrücken hatten an einem wissenschaftlichen Film für den Magnetfeld-Therapiegeräte-Hersteller „elec“ mitgewirkt.

Therapy with pulsating magnetic fields - Fundamental Research Physiological mechanisms of action.

Dieser Film stellte Wirkmechanismen des Magnetfelds im Zellbereich dar, die heute von der Forschung noch besser verstanden werden. Einige Grundzüge wurden aber sehr anschaulich geschildert und mit Grafikanimationen dargestellt, so dass ich diesen Film auch heute noch nicht als überholt betrachte. Er gehört zur Entwicklungsgeschichte der Quanten-Therapie ebenso wie die Forschungen von Prof. König, Prof. Lechner, Prof. Schauff, Prof. Jovanovic und Prof. Fischer.

Mit freundlicher Genehmigung des Produzenten, elec-System GMT-AG, CH-Zug, folgt nun der nur wegen der besseren Lesbarkeit veränderte Originaltext dieses wissenschaftlichen Filmes mit Stand-Fotos aus diesem Film. Begriffserklärungen und Hervorhebungen wurden zum besseren Verständnis für Nichtmediziner eingefügt.

Grundlagenforschung und physiologische Wirkparameter der Magnetfeld-Therapie.

An der Universität des Saarlandes beschäftigt sich ein Forscher-Team aus Physikern, Biologen und Medizinern seit mehr als 10 Jahren mit der wissen

Erste Theorien über den Wirkmechanismus der Magnetfeld-Therapie

schaftlichen Untersuchung der physiologischen Wirkungen von pulsierenden Magnetfeldern.

Das Ziel dieser Forschungsgruppe ist es, die verschiedenen Mechanismen der Entwicklung von pulsierenden Magnetfeldern auf den Organismus zu erkennen und messbar zu machen.

Dabei wird auf drei Ebenen gearbeitet.

  1. Studium der internationalen Literatur. In einem Computer sind weit über 6.000 wissenschaftliche Publikationen zu diesem Thema gespeichert und je nach Fachgebiet abrufbar.

  2. Auf der zweiten Ebene werden Versuche an verschiedenen Modellen durchgeführt.

  3. Die Einwirkung der magnetischen Kräfte auf Organismen „in vivo“ (beim lebenden Individuum), so auch auf den Menschen, ist der wesentliche Bestandteil der dritten Forschungsebene.

6.000 wissenschaftliche Publikationen zur Magnetfeld-Wirkung

Messung des Sauerstoff-Diffusionsdrucks an einer Handoberfläche. Einer der Grundlagenver-suche für die Quantentherapie, erstmals durchgeführt an der Univ. Saarbrücken

Die Wirkungsweise pulsierender Magnetfelder lässt sich mit folgenden Mechanismen erklären:

1. Liquid cristals:

Cholesterol in Membranen als para- und diamagnetisches Resonanzphänomen.

Cholesterin lässt sich über seine Molekülstruktur magnetisch beeinflussen. Bei wechselnden Magnetfeldern kann die Struktur in Schwingungen geraten und bei einer bestimmten Frequenz, die der Membran-Resonanzfrequenz entspricht, haben diese Schwingungen besonders große Ausschläge (Eigenresonanz).

Therapy with pulsating magnetic fields: Grundlagenforschungsfilm

2. Lorentz-Forces:

(Durch Kraftwirkung eine) Beeinflussung bewegter geladener Teilchen im Magnetfeld.

3. Eddy-Currents:

(Durch Induktion bedingte) Entstehung von elektromotorischen Kräften und Wirbelströmen.

Um nun diese physikalisch-physiologischen Vorgänge zu begreifen, betrachten wir zuerst die Abläufe im Mikroorganismus in einer Zelle. Die in Zellen vorhandenen Mitochondrien (= Zell-Kraftwerke zur Energiebildung) sind für die Stoffwechselvorgänge einer Zelle von großer Bedeutung.

Sie nehmen das in den Zellen vorhandene ADP auf und wirken somit als Energiequelle der Zellen.

Erster Film über die drei wichtigen physiologischen Wirkmechanismen Eigenresonaz - Kraftwirkung - Induktion

Mit Hilfe von Kohlehydraten, Fettsäuren und Aminosäuren sowie Sauerstoff und zelleigenen Enzymen bilden sie CO und Wasser als Abfallprodukte und bauen gleichzeitig ADP in energiereiches ATP auf.

Von dieser Energie werden etwa 50% zum Aufbau des Membranpotentials ausgenutzt. Der Zellstoffwechsel kann jetzt geregelt ablaufen.

Ist die Energiebilanz der Zelle 50 % ADP und 50 % ATP, so kann der Zellstoffwechsel geregelt ablaufen.

Ist dieser Ablauf gestört, so beginnt ein Teufelskreis:Ein Mangel z. B. an Sauerstoff führt zu verminderter Bildung von Energie-ATP.

Diese geringe Energie ist nicht in der Lage, das Zellmembranpotential (Potentialunterschied = elektrische Spannung) aufrecht zu erhalten. Diese Störung wiederum verringert den Transport von lebenswichtigem Substrat; somit wird noch weniger Energie gebildet. Der Kreislauf beginnt von neuem.

Mit Hilfe pulsierender Magnetfelder lässt sich diese Störung unterbrechen. An folgenden einfachen Experimenten soll die Wirkung demonstriert werden.

Verminderte Energie = Defizit der elektrischen Spannung; diese kann durch das Magnetfeld ausgeglichen werden.

Magnet zieht Nerv an

Der herauspräparierte Ischiasnerv des Frosches wird in ein Gefäß mit Ringerlösung (physiologische Lösung verschiedener Salze) gehängt. Statische Elektrizitätseinflüsse, d. h. Coulombsche Kräfte, werden unterbunden.

Setzt man dieses Nervenpräparat nun mehrfach einem hinreichend starken Magnetfeld aus, so ändert sich die magnetische Suszeptibilität (Suszeptibilität = Maß für die magnetische Beeinflußbarkeit eines Stoffes) des Gewebes, und der Nerv wird vom Magneten angezogen.

Froschherz reaktiviert

Die Schlagfrequenz des Froschherzens ist direkt mit der Temperatur korreliert. Durch die Vereisung des Gewebes der Schrittmacherzentren bis zu einer kritischen Temperatur wird das Herz stillgelegt. Mit Hilfe eines niederfrequent gepulsten, ausreichend starken Magnetfeldes kann das Herz bei gleichbleibend tiefer Temperatur wieder in Gang gesetzt werden, wobei neben der mechanischen Stimulierung durch attraktive anziehende Kräfte auch die induzierten Spannungen und Ströme eine Wirkung haben.

Ein Froschherz im Winterschlaf wurde ohne Fremdenergie (Wärme oder Ernährung) mit dem Magnetfeld wieder belebt.

Froschhaut „atmet“ besser

Eine Froschhaut wird als Abschluss eines Gefäßes fest verklebt. Ein zweites Gefäß wird gasdicht damit verbunden. Die Gefäße sind mit Ringerlösung gefüllt. Gemessen werden soll der Einfluss des pulsierenden Magnetfeldes auf die Diffusion von Sauerstoff durch die Froschmembran.

Dazu wird ein Gefäß mit Hilfe von Stickstoff Sauerstoff-frei gemacht, während das andere Gefäß definierte Mengen von Sauerstoff enthält. Mit einer Sonde wird die Sauerstoff-Diffusionsrate durch die Froschhaut gemessen und aufgezeichnet.

Im verhältnismäßig starken pulsierenden Magnetfeld mit spezifischer Frequenzkombination nimmt die Sauerstoff-Diffusion pro Zeiteinheit zu. In diesem Versuch ist die Zunahme relativ hoch. Sie beträgt ca. das 10-fache des Normalwertes.

Wie lassen sich diese Phänomene erklären?

Die biologische Membran besteht aus einer Doppelschicht, die außen und innen von Proteinmolekülen abgedeckt wird. Die Kristalle sind in ihrer Molekularstruktur lose und leicht beweglich angeordnet. Ein Transport von Substrat durch diese Membranstruktur in die Zelle verläuft durch sehr komplizierte Mechanismen. Diese Mechanismen sind sehr störanfällig. Leicht entsteht für die Zelle ein Mangelzustand. Setzt man diese Zellmembran einem pulsierenden Magnetfeld aus, so geraten die Strukturen resonanzartig in Mikroschwingungen. Die Membranporen des Modells erweitern sich periodisch, und Substratstoffe zur Zellversorgung sowie Sauerstoff dringen leichter ins Innere. Abfallstoffe werden besser ausgeschieden.

Die Froschhaut „atmet“ um das 10-fache stärker unter dem pulsierenden Magnetfeld.

Modellvorstellung von Mikroschwingungen einer Zellmembran, wie sie durch ein pulsierendes Magnetfeld angeregt werden. Sie verbessern den Stoffwechsel.

Modellvorstellung von Mikroschwingungen einer Zellmembran durch pulsierendes Magnetfeld

Wie Kochsalzlösung ist z. B. auch Blut eine elektrisch leitende Flüssigkeit. Sie enthält negativ und positiv geladene Teilchen, z. B. Kolloide und Zellen.

Lassen wir ein Magnetfeld senkrecht zur Durchflussrichtung einwirken, so werden die Teilchen des Blutstromes entsprechend ihrer Ladungspolarität senkrecht zur Bewegungsrichtung und zur Magnetfeld-Richtung (entsprechend der Lorentz-Kraft) abgelenkt.

Im pulsierenden Magnetfeld oszillieren die geladenen Teilchen im Rhythmus der Frequenz. Dadurch wird die Reibung in engen Kapillaren verringert und der Flusswiderstand herabgesetzt. Die Perfusion des Blutes nimmt zu, ebenso die Diffusionsrate für Sauerstoff bzw. Kohlendioxid.

Das pulsierende Magnetfeld in den Blutbahnen: der Flusswiderstand wird herabgesetzt, die Perfusion nimmt zu.

Ein pulsierendes Magnetfeld induziert in jedem Material, d. h. in jeder Zelle und außerhalb jeder Zelle, eine Wechselspannung und damit wechselnde elektrische Felder, die auf Ionen und andere geladenen Teilchen eine Kraft ausüben: die elektromotorische Kraft. Die durch diese Kraft bewegten Ladungen erzeugen Wirbelströme.

Die Summe aller Einzelströme ergibt einen Gesamtstrom innerhalb des Gewebes, wobei quer verlaufende Membranen Hindernisse darstellen.

Ein pulsierendes Magnetfeld induziert in jedem Material, in jeder Zelle, eine Wechselspannung.

Betrachten wir zunächst dieses Phänomen an nicht spezialisierten Geweben und Organzellen.

Wir gehen von folgender Tatsache aus:

In einem gesunden Zellverband ist außerhalb der Zelle ein Überschuss an positiver Ladung und innerhalb ein Überschuss an negativen Ladungsträgern.

Wird nun ein Zellverband einem wechselnden Magnetfeld ausgesetzt, so wird eine Wechselspannung induziert. Diese induzierte Spannung übt eine Kraft die elektromotorische Kraft - auf die Ionen innerhalb und außerhalb der Zelle aus. Die positive elektromotorische Kraft zieht die entgegengesetzten Ladungen an und stößt die positiven Ionen ab.

Wir erhalten somit an einer Seite der Zelle eine Hyperpolarisation (große Ladungsansammlung einer Polarität, z. B. Plusladung) und an der Gegenseite eine Hypopolarisation (geringe Ladungsansammlung). Wirkt jetzt eine negative elektromotorische Kraft auf die geladenen Teilchen, so verhalten sich die Ionen umgekehrt.

Das Elektropotential an der Zelle und ihr Einfluss
Das Elektrowechselfeld an der Zellmembran

Erinnern wir uns, dass 50% der in der Zelle gebildeten Energie aufgewendet werden müssen, um ein ausreichendes Membranpotential (Spannung an der Membran) aufrecht zu erhalten.

Jetzt erkennen wir, dass bei jeder Hyperpolarisation an der Zellmembran Energie eingespart bzw. ersetzt wird.

Dementgegen kann der Energieverlust der Hypopolarisation bei geeigneter Schwingungsform des Magnetfeldes relativ gering gehalten werden. Es folgt daraus, dass durch Magnetfeld-Einwirkung die Energiebilanz verbessert wird.

Wirkung auf das Nervensystem

Eine besondere Wirkung zeigt das Magnetfeld bei spezialisierten Zellen (= Zellen, die für die Kommunikation im Organismus verantwortlich sind). Betrachten wir zunächst den Gesamtorganismus und hier speziell das vegetative Nervensystem.

Wird der Organismus einem Stress ausgesetzt, so reagiert der Sympathikus zwar mit einer Erweiterung der Blutgefäße der Skelettmuskulatur, aber gleichzeitig mit einer Kontraktion aller Blutgefäße der übrigen Gewebe.

(Sympathikus = Nerv, der unbewusste Lebensvorgänge steuert, entgegengesetzt zur Wirkung des Parasympathikus).

Das bedeutet: Mangel an Sauerstoff für die Zelle sowie Ansammlung von Stoffwechselschlacken.

Dabei verschiebt sich der pH der Zellumgebung (pH-Wert gibt den Säuregrad einer Flüssigkeit an), und somit verschlechtert sich weiter die Blutversorgung; ein neuer Teufelskreis beginnt.

Nachweis, dass durch pulsierende Magnetfelder die Energiebilanz in der Zelle verbessert wird
Verbesserung des pH-Wertes u. a.

Stress ist messbar, zum Beispiel kann mit Hilfe von Impedanz-Ortskurven (Impedanz = Wechselstrom-Widerstand) exakt aufgezeichnet werden, welche Ausmaße die Aktivität des Sympathikus angenommen hat.

Ein pulsierendes Magnetfeld spezifischer Frequenz (Schwingungszahl je Sekunde) und Amplitude kann gegensteuern.

Betrachten wir hypothetisch diese Erkenntnisse bei spezialisierten Zellen, den

Nervenzellen:

Für die Wirkung magnetischer Felder sind die Synapsen (Umschaltstellen zur Erregungsübertragung) im menschlichen Körper die strategisch wichtigsten Orte.

Stress ist elektrisch messbar und deshaalb auch elektromagnetisch beeinflussbar.

An Synapsen wird das Aktionspotential, d. h. die Weiterleitung eines Reizes, über die Nervenfaser zu Vesikelbläschen (winzige Bläschen) an der präsynaptischen Membran (präsynaptische Membran = vor dem Spalt einer Verbindungseinheit (Synapse liegend) geleitet.

Die Vesikel geben dann eine chemische Substanz frei. Diese diffundiert zur subsynaptischen Membran (subsynaptische Membran = vor der postsynaptischen Membran liegend) und löst an der postsynaptischen Membran (postsynaptische Membran = hinter dem Spalt einer Einheit liegend) schließlich ein neues Aktionspotential aus.

Ähnlich wie bei der spezialisierten Zelle ist auch bei der Nervenzelle das Membranpotential aufgebaut:

Im Zellinnern ein Überschuss an negativen Ladungen und außen ein Übergewicht an positiven Ladungsträgern.

Werden nun die Nervenzellen einem pulsierenden Magnetfeld ausgesetzt, so ergeben sich wie bei jeder normalen Zelle zusätzliche Polarisationskomponenten.

Ist die elektromotorische Kraft positiv, so erhalten wir eine Depolarisationskomponente an der präsynaptischen Membran und eine Hyperpolarisationskomponente an der postsynaptischen Membran. Bei negativer Kraft umgekehrt, d. h. Hyperpolarisationskomponente an der präsynaptischen Membran und eine Depolarisationskomponente an der postsynaptischen Membran.

Wir erkennen daraus:

Eine Membran ist jeweils immer hyperpolarisiert gegenüber der anderen Membran. Der Unterschied zwischen Nervenmembranen und Membranen von nicht spezialisierten Zellen besteht nun in der wichtigen Tatsache, dass

Ist das Membranelektropotential aus dem Gleichgewicht, so kann es elektromagnetisch wieder ausgeglichen werden.

Nervenmembranen auf jede Hyperpolarisations- bzw. Depolarisationskomponente lokale Antworten in Form von Ionen-Einstrom und -Ausstrom geben.

Diese lokalen Antworten auf jeden einzelnen Impuls können aufaddiert werden, wenn viele Impulse hintereinander eintreffen.

Betrachten wir die verschiedenen Potentialverteilungen auf einen Blick.

Die Aufeinanderfolge von Aktionspotentialen läuft in einem bestimmten Zeitintervall ab. Nur beim Sympathikus ist der zeitliche Abstand der einzelnen Aktionspotentiale besonders groß.

Das Elektropotential an den Synapsen

Werden nun die Frequenz und die Schwingungsform des Magnetfeldes (abgekürzt PMF) so eingestellt, dass die elektromotorische Kraft eine genügend große Hyperpolarisation zwischen den aufeinanderfolgenden Aktionspotentialen (abgekürzt AP) aufbauen kann, so kommt es zur Hemmung der Erregungsweiterleitung.

Das Aktionspotential wird an der jeweiligen Membran mit dem Wert der Hyperpolarisation verrechnet, so dass beim Aufrechnen von positiver und negativer Spannung eine unterschwellige Spannung übrigbleibt. Dieser Restwert wird - bevor ein neues Aktionspotential eintrifft - vom pulsierenden Magnetfeld wieder aufgebaut, so dass im Idealfall eine ständige Blockade zustandekommen kann.

Durch die richtige Frequenz und Schwingungsform (Amplitudenfenster) kann die Erregung (Stress) abgeschwächt werden.

Diese Erregungsblockade hat Auswirkungen auf das vegetative Nervensystem. Der Stressreiz wird eingehend abgeblockt, der Sympathikus-Tonus entspannt. (Tonus = mechanische Spannung)

Es folgt keine Verengung der Blutgefäße der inneren Organe, im Gegenteil, die Blutgefäße erweitern sich...“

Die Einwirkung auf das vegetative Nervensystem
Der Stressreiz wird abgeblockt, der Sympathikus-Tonus entspannt.

Kapitel 12

ELITE
UND
TRITTBRETTFAHRER

Kapitel 12

Elite und Trittbrettfahrer

Wir waren zunächst drei Erfinder, die an der Entwicklung der Quantentherapie arbeiteten. Meine Aufgabe dabei war es, den Markt gründlich zu untersuchen, alle bereits im Einsatz befindlichen Produkte ausfindig zu machen, ihre Stärken und Schwächen zu analysieren, Produktion und Vertrieb zu planen und für die eigene Forschung die entsprechenden Mittel über die DR. FISCHER AG bereitzustellen.

Nun mögen manche Leute von einem Unternehmer die Vorstellung haben, dass er andere Leute für sich arbeiten lässt und selbst nur entscheidet. Dies trifft zwar für Randbereiche des Geschäfts zu. Im Kernbereich, und dieser war nun einmal die Magnetfeld-Therapie, konnte die eigene Beschäftigung mit der Materie durch nichts auf der Welt ersetzt werden. In diesem Fall war es eine Beschäftigung mit Erfahrungen am eigenen Leib.

Bald hatte ich ein erstes der angebotenen Geräte in Händen. Ich hatte es auf Grund einer Zeitungsanzeige bestellt. Aus guten Gründen verschweige ich hier seinen Namen.

Dem Hersteller muss ich allerdings zugute halten, dass er in dem luxuriös aufgemachten Prospekt, der zugleich Gebrauchsanweisung war, an keiner Stelle über die Wirkung seines eigenen Gerätes spricht, sondern lediglich über die Auswirkung der Magnetfeld-Therapie im Allgemeinen.

Ich zitiere:
„... Magnetische Felder beeinflussen alle magnetischen Substanzen. Es be-
steht eine Wechselwirkung zwischen magnetischen und elektrischen Feldern.

Untaugliche Geräte, keiner spricht über die Wirkung sondern nur über nicht nachweisbare Auswirkungen.

Elektrische Ladungen werden ebenfalls von magnetischen Feldern beeinflußt. Die elektrischen Ladungsträger ordnen sich diesen Einflüssen unter. Die Einflüsse bestimmen auch die Beweglichkeit und Bewegung von Elektronen sowie den gesamten Ionenfluss.“

Das mag durchaus richtig sein. Aber es sagte nichts über das Gerät aus.

Es war nichts als „Blabla“!

Außerdem wies man auf die Unschädlichkeit des Gerätes hin: „Im Bereich der extrem niederfrequenten Magnetfelder, in dem sich die Magnetfeld-Therapie bewegt, liegt keine Gefahr für Schädigungen vor. Implantate stellen kein Anwendungshindernis dar. Es ist keine thermische Wirkung vorhanden.“

Auch das ist teilweise richtig. Allerdings sind auch Herzschrittmacher Implantate, und diese können durch bestimmte Magnetfelder sehr wohl gestört werden, weshalb die Unschädlichkeit in diesem Punkt gesondert nachzuweisen ist.

Allerdings war bei diesem Gerät auch weder eine heilende noch sonst eine Wirkung erkennbar. Vielleicht rührte die angebliche Unschädlichkeit bei Implantaten auch von dieser generell fehlenden Wirkung her.

Es bestand aus einem Steuergerät, das sich in einem Kasten befand, an den eine sogenannte „Therapie“-Matte angeschlossen war. Die Frequenz des Gerätes war von 1 bis 20 Hertz regelbar, wobei jeder Frequenz andere therapeutische Wirkungen zugesprochen wurden.

Gemeinsam mit meinem Arzt testete ich einige Wochen lang alle Applikationen. Es stellten sich weder Besserungen bei meinen Rheumabeschwerden noch bei den Magenbeschwerden ein. Auch die leichte Migräne, die trotz des Magnetpflaster-Erfolges noch geblieben war, besserte sich nicht. Es war zumindest für mich ein untaugliches Gerät.

Untauglich - und möglicherweise nicht unschädlich!

Nur derjenige, der über einen langen Zeitraum hinweg von Beschwerden geplagt wurde, unter ständigen Schmerzen litt oder leidet, kann sich vorstellen, wie sehr ein kranker Mensch sich an alle Möglichkeiten klammert, die ihm Linderung oder Heilung versprechen.

Mein Arzt, von meinen bisherigen Berichten überzeugt, wollte nun selbst ein sinnvolles Magnetfeld- Therapiegerät für seine Praxis anschaffen und bat mittlerweile mich um meinen Rat. Obwohl ich ahnte, dass das Gerät, das er brauchte und das sich in meiner Vorstellung zu konkretisieren begann, erst noch gebaut werden müsste, versprach ich ihm, als Techniker bei der Auswahl des Gerätes behilflich zu sein. Ich musste sie ja ohnehin alle testen lassen...

Vor allem sprach ich zunächst mit Professor König, der ja reichliche Erfahrungen mit Magnetfeld-Therapiegeräten hatte. Ich zeigte ihm auch das von mir bereits erworbene Gerät, das bei mir keine Wirkung gezeigt hatte.

Er warf nur einen kurzen Blick darauf und sagte: „Das Gerät kenne ich, habe es schon einmal ausgemessen. Es kann keine Wirkung zeigen, da intensitätsmäßig das Magnetfeld nur bis in knapp 1,5 cm Tiefe vernünftige Werte hat.“

Warum das so war, konnte er mir binnen 5 Minuten plausibel erklären. Im Grunde war es Physikstoff der 9. Klasse, und es war mehr als erstaunlich, dass Geräte, die nicht einmal einfachsten Anforderungen genügten, immerhin zu Preisen eines guten Farbfernsehgerätes verkauft werden konnten.

Das hing allerdings auch mit der Gesetzeslage in Deutschland zusammen:

Die Magnetfeld-Therapie hatte zwar in den letzten Jahren eine erfreuliche Entwicklung genommen, unter anderem die Kassenanerkennung für eine Reihe von Indikationen erreicht.

Wie steht es mit der Eindringtiefe des Magnetfeldes?

Aber natürlich war es zunächst nicht die breite Menge der Kassenpatienten, die den „Ruhm“ der Magnetfeld-Therapie in Deutschland begründeten.

Es waren neben den bereits geschilderten Erfolgen von Professor Lechner und seinen Kollegen und Schülern auch spektakuläre Ergebnisse, die in der Sport- und Veterinärmedizin erzielt worden waren.

Bereits 1981(!) hatte Stefan Fischer in seinem Dokumentarfilm über Magnetfeld-Therapie von den Erfolgen des fortschrittlichen Sportmediziners und Orthopäden Dr. med. Herbert Plohm, Mannschaftsarzt des Fußball-Zweitligisten Fortuna Köln, zum Beispiel berichten können: Torhüter Gert Wels, dem beim Pokalspiel VFB Stuttgart gegen Fortuna Köln ein Spieler auf den Fuß gesprungen ist, wobei er eine Mittelfußfraktur mit Bandabriss erlitt, mit sehr heftigem posttraumatischen Hämatom. Wir mussten über längere Zeit das Bein in Gips legen und haben zusätzlich dann, um die Resorption zu beschleunigen, bei ihm eine Magnetfeld-Therapie durchgeführt ..., er ist seit 4 Wochen wieder im Training, der Bruch ist verheilt, die Belastbarkeit seines Fußes ist wieder voll gegeben...“

Soweit der Sportarzt in diesem Film.

Inzwischen arbeiten einige Koryphäen der Sportmedizin in Amerika nicht mehr nur zur Behandlung, sondern auch zur Vorbereitung des Organismus auf Wettkämpfe mit Magnetfeldern. Mit einerArt legalem „Doping“, das nachträglich nicht nachgewiesen werden und niemand verbieten kann, weil die Magnetstimulation nichts Widernatürliches ist und sich auch nicht wie die Anabolika später am Sportler rächt, nutzen sie unter anderem die bereits erwähnte Fähigkeit des Magnetfeldes, den Sauerstoff-Partialdruck zu erhöhen und damit indirekt die Leistungsfähigkeit der Muskulatur zu steigern.

Der Sportmediziner Dr. med. H. Plohm: Spektakuläre Ergebnisse im Sport
Magnetfeld als „legales Doping“

Besonders glücklich bin ich auch, dass im Sommer 1994 ein mir befreundeter Cellist aus München seinen „Tennisarm“ mit einem von mir testweise zur Verfügung gestellten Salut-Gerät, das eigentlich der Vorbeugung dient, in Eigenregie nach nur drei Behandlungen binnen eines einzigen Tages erfolgreich beseitigen konnte, und mir mit einem schönen „Privatkonzert“ dafür dankte.

Auf dem Großtiersektor in der Veterinärmedizin, vor allem bei der Reittierorthopädie, sind Magnetfeld-Indikationen mehr und mehr zum Standard geworden. Auch Tierheilpraktiker nutzen Magnetfeld-Geräte in der Kleintierpraxis, bei Hauskatzen und Hunden, auf vielfältige Weise, zum Beispiel auch,

um die Wirkung homöopathischer Arzneien zu steigern.

Diese positive Entwicklung wurde jedoch oft leichtfertig aufs Spiel gesetzt.

Ich sehe vor allem drei Gefahrenmomente, die auch heute noch vorhanden sind:

  1. Die unreflektierte und laienhafte Anwendung der Magnet-Therapie.

  2. Eine zweite Gefahr sehe ich darin, dass immer noch Hersteller mit Geräten auf den Markt drängen, die einer wissenschaftlichen Beurteilung nicht standhalten. Bei manchen Geräten stimmt nicht einmal, wie die Erfahrung zeigt, die relativ einfach zu berechnende bzw. zu messende Eindringtiefe des Magnetfeldes.

  3. Hersteller, die sich bisher mit der Magnetfeld-Therapie in keiner Weise beschäftigt haben, weder Grundlagenforschung betreiben noch klinische Tests durchführen, sehen plötzlich die Möglichkeit, mit schnell zusammengebauten Apparaten in Billigangeboten einen Marktanteil zu erringen.

Vorsicht vor unseriösen Herstellern!

Für jedes Fahrzeug, für technische Geräte, selbst für jedes Bügeleisen hat eine Überprüfung durch den TÜV stattzufinden. Für Therapiegeräte gibt es jedoch bisher in der Bundesrepublik keine Vorschriften, die entsprechend der Prüfung für Arzneimittel durch das Bundesministerium für Gesundheit und seine Behörden den Nachweis für die Wirksamkeit dieser Geräte erfordern.

Was hier teilweise in Angeboten und in der Werbung an irreführenden und falschen Dingen herausgestellt wird, hält einer kritischen Prüfung nicht stand.

Bevor wir überhaupt nur eine einzige Konstruktionszeichnung für ein eigenes Gerät gefertigt haben, bin ich in der ganzen Welt herumgereist, wie ein Journalist, der hinter der ganz großen Story her ist, habe viele Leute befragt, Hunderte von Geräten gekauft, zum Teil zu Preisen, die mich zögern ließen.

Ich habe sie am eigenen Leib - sogar mit gelegentlichem Teilerfolg - getestet, dann weitergegeben an die Technische Universität München oder an die Saarbrücker Universität, an Professor Jovanovic in Belgrad, an Ärzte, Kliniken, Praktiker und Theoretiker, Hausfrauen, Schriftsteller und sogar an Philosophen.

Ich wollte ein möglichst breites Meinungsspektrum. Und so sieht mein heutiges Meinungsbild aus:

Wie immer im Leben werden gute Dinge durch Scharlatane, Trittbrettfahrer und Dilettanten in schlechten Ruf gebracht.

Die Erkenntnisse und die immense Arbeit von ganz wenigen Firmen, die sich wissenschaftlich mit dem Thema beschäftigen, treten oft in den Hintergrund,

Warnung vor Scharlatanen

weil nicht selten der Frechere siegt und der Seriöse in den Hintergrund gedrängt wird.

Ich möchte alle warnen, ein sogenanntes Magnetfeld-Therapiegerät zu kaufen, wenn die Verkäuferfirma nicht wirklich für ihr eigenes Produkt den wissenschaftlichen Hintergrund aufweisen kann, durch unabhängige Gutachten von freien Universitäten oder unter der Aufsicht von anerkannten Professoren stehenden Universitätskliniken.

Keinem Gutachten von einzelnen privaten Ärzten, Heilpraktikern oder Patienten oder auch privaten Instituten sollte man heute Glauben schenken, da der Forschungshintergrund so komplex ist, dass „Einzelkämpfer“ einfach nicht über den gesamten Umfang und die notwendige Aktualität der Entwicklung auf dem Laufenden sein können und es oft an der nötigen Qualifikation mangelt.

Man sollte nie vergessen: Jedes Kind, das an seinen „Walkman“ statt des Kopfhörers eine Drahtwindung anschließt, kann im Prinzip ein Magnetfeld-Gerät herstellen, denn diese Drahtwindung erzeugt tatsächlich ein Magnetfeld, wenn man den die Musik erzeugenden Strom durchjagt. Es ist nur die Frage, ob dieses Magnetgerät auch ein Magnetfeld-Therapiegerät ist.

Magnetfelder aus dem Walkman, ein lächerlicher Vergleich? Nein.

Es gibt sogar Hersteller, die traktieren mit ihren Geräten die Anwender mit mystischen Geräuschen, Lichtimpulsen und gleichzeitig mit Magnetfeldern und behaupten auch noch, dies würde die Wirkung intensivieren.

Das mag so sein, aber welche Wirkung wird hier intensiviert, und wo sind die wissenschaftlichen Nachweise?

Auf wissenschaftliche Nachweise achten (Universitäten!)

Weil zum Beispiel ein Walkman ohnehin technisch geprüft ist, kann man sich dann durch geschickte Darstellung in Werbeprospekten leicht irgendwelche Prüfsiegel erschleichen, die aber nur einen Teil der Anlage betreffen. Ebenso wird oft auf Patente hingewiesen, die Bauteile betreffen, die gar nicht wichtig für das Ganze sind.

Jeder kann sagen: Ich habe ein patentiertes Auto, weil Tausende von patentierten Teilen in jedem Auto stecken.

Ein patentierter Schalter macht noch kein patentiertes Magnetfeld-Gerät.

Das Entscheidende am Magnetfeld ist nicht nur die Hardware, sondern die Software, das Know-How der Gestaltung des Magnetfeldes selbst, die Wahl der Impulsformen, der zeitliche Verlauf und die Verteilung der in den Körper ausgesandten Quanten.

Hierauf müssen Sie achten, wenn Sie die Patentansprüche verschiedener Hersteller vergleichen.

Nach meinem heutigen Kenntnisstand gibt es in Europa nur drei Systeme, die einen fundierten wissenschaftlichen Hintergrund bieten können. Dazu gehört das schon mehrfach genannte elec-System. Ferner das Sensodyn-System, das Magnetodyn-Verfahren und, wenn ich mir diesen Hinweis erlauben darf, natürlich das Quantron-System und alle Systeme, die auf dem zugrundeliegenden Patent beruhen. Es ist nicht in irgendeiner Bastelwerkstatt, sondern an renommierten wissenschaftlichen Instituten entwickelt worden, in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität München, der Universität des Saarlandes, der Universität Wuppertal und der Universität Belgrad, der Universität Graz, der Universität Minsk-Moskau u.a.

Patentschutz genau betrachten!

Sollten noch andere mir nicht bekannte Systeme auf dem Markt sein, so ist es leicht, deren Seriosität und Sicherheit zu überprüfen, indem man dort die entsprechenden unabhängigen wissenschaftlichen Gutachten verlangt.

Bitte fallen Sie nicht darauf rein, dass einzelne Firmen als Hintergrund immer wieder Veröffentlichungen und Gutachten der anderen Systeme verwenden und schön aussehende Patenturkunden abbilden!

Wenn man diese Patente näher betrachtet, dann betreffen sie immer nur mechanische Teile oder gestalterische Elemente des Produktes, aber nie die Teile, die notwendig sind, um Heilung hervorzurufen.

Deshalb mein dringender Rat, genau hinzuschauen und zu prüfen, denn es werden zum Beispiel für horrende Summen sogenannte Magnetfeld-Decken, besonders bei Kaffeefahrten angeboten, die kaum ein Zwanzigstel ihres Preises wert sind.

Prüfen Sie den Hersteller gründlich anhand des Kriterienkatalogs mit Hilfe der folgenden Checkliste:

  1. Sind die Entwickler unabhängig und an der ja nein Vermarktung nicht finanziell beteiligt?

  2. Wurde das Produkt von unabhängigen ja nein Wissenschaftlern - möglichst von mehreren entwickelt?

  3. Sind die Entwickler anerkannte Kapazitäten ja nein auf ihrem Fachgebiet?

Was kennzeichnet ein seriöses Magnetfeld-System?
Checkliste
4. Handelt es sich bei den Entwicklern um nachweislich anerkannte Wissenschaftler? ja nein
5. Gibt es auch fachwissenschaftliche Veröffentlichungen, Bücher, Berichte, Rundfunk- oder Fernsehsendungen über das Produkt? ja nein
6. Wurde das Produkt auch von einer staatlich anerkannten Institution überprüft? ja nein
7. Ist das Produkt patentiert ? (Auch auf seine Wirkung am Menschen?) ja nein
8. Ist die wissenschaftliche Betreuung der Produkte (Dr. med. oder Prof. Dr. med.) sichergestellt? ja nein
9. Ist das Produkt sicherheitsgeprüft? (TÜV, GS-Geprüfte Sicherheit) ja nein
10. Beschäftigen sich mit dem Produkt wirklich seriöse und kompetente Persönlichkeiten? ja nein
11. Ist die Firma finanziell in Zukunft gesichert? ja nein

Alle Fragen dieser Checkliste sollten Sie mit einem überzeugten „Ja“ beantworten können. Schon bei einem einzigen “Nein” ist höchste Vorsicht geboten.

Checkliste für seriöse Magnetfeld-Therapiegeräte

Kapitel 13

ANERKENNUNG
DURCH DIE
KRANKENKASSEN

Kapitel 13

Die Krankenkassen:
Zögernde Anerkennung

Zu den wirtschaftlichen Überlegungen, die in mein Aufgabengebiet fielen, zählte natürlich auch die Frage: Wie steht es mit der bisherigen Akzeptanz der Magnetfeld-Therapie innerhalb unseres Gesundheitssystems?

Erstatten die Krankenkassen ärztliche Behandlungen mit Magnetfeld-Therapie?

Ich erfuhr, dass manche Krankenkassen bei folgenden Indikationen Kosten übernahmen:

Verzögerte Knochenbruchheilung

Pseudoarthrosen

Endoprothesenlockerung

Idiopathische Hüftkopfnekrose (primär entstandenes
Absterben von Gewebe des Hüftkopfes)

Das war enttäuschend wenig angesichts der weltweiten Forschungsergebnis-se, von welchen ich bisher nur einige dargestellt habe. Seit über zwei Jahrzehnten beschäftigen sich namhafte Wissenschaftler, Physiker und Ärzte mit der Entwicklung der Magnetfeld-Therapie.

Die Erfolge sind überzeugend. Warum ist diese Heilmethode noch heute den meisten leidenden Menschen unbekannt?

Die Krankenkassen zögern viel zu lange

Warum nur als letzter Ausweg?

Warum wurde sie nur von wenigen Ärzten und als letzter Ausweg angewendet?

Wie verhielt sich die Industrie, die medizinisch-technische Geräte herstellt, zu dieser Therapie? Welche Hilfsmittel wurden vom Staat bisher für die Weiterentwicklung der Magnetfeld-Therapie zur Verfügung gestellt?

Ich brachte in Erfahrung, dass von staatlicher Seite kaum Mittel zur Weiterentwicklung der Magnetfeld-Therapie zu erwarten seien. Ein Antrag der Universität des Saarlandes wurde bis heute nicht entschieden.

Die deutsche Industrie, die medizinische Geräte herstellt, welche in der ganzen Welt einen guten Ruf genießen, befasste sich bislang kaum oder nur zögerlich mit der Herstellung von Magnetfeld-Therapiegeräten, und dann auch nur für die Indikationen, die von den Kassen bezahlt wurden. Wo sind die Forschungsausgaben für innovative Methoden?

Wie groß war die Akzeptanz der Ärzteschaft für diese neue Applikation?

In einem langen und intensiven Gespräch gab mein Arzt zu, dass ein Großteil seiner Kollegen - er wollte offensichtlich den Eindruck vermeiden, sein eigenes Nest zu beschmutzen - der Magnetfeld-Therapie gegenüber ablehnend eingestellt war.

Seinen Ausführungen konnte ich zwischen den „gesprochenen Zeilen“ entnehmen, dass die wirtschaftlichen Aspekte der Magnetfeld-Therapie für Schulmediziner ungünstiger seien als diejenigen, welche die herkömmlichen Therapien bieten.

Magnetfeld-Therapie: Zu preiswert für unser Gesundheitswesen?
Warum nur als letzter Ausweg?

Also ein „circulus vitiosus“, ein fataler Kreislauf?

Ärzte als „Amigos“ der Pharmaindustrie?

Nein!

Ich habe selbst Ärzte in der Familie, kenne deren Ethos und kann einfach nicht glauben, dass ein Großteil der Ärzte aus materiellen Erwägungen auf die, ja, sagen wir ruhig das richtige Wort „preiswertere“ Magnetfeld-Therapie verzichtet, weil sonst Langzeit- und Dauerpatienten verlorengingen.

Allerdings mag es vielleicht so sein, dass die starke Lobby der Ärzteschaft einen Einfluss auf die Vergabe der staatlichen Fördermittel ausübt, ebenso wie es vielleicht gegenseitige Abhängigkeiten zwischen den Ärzten und der Industrie gibt, die deren Praxen einrichtet.

Die Kassen schließen sich zwangsläufig diesem funktionärsgesteuerten Kreislauf an. Und die Weiterentwicklung einer neuen und erfolgreichen Therapie stagniert, obwohl sie Millionen Menschen rasch Heilung bringen und Milliarden im Gesundheitswesen einsparen könnte.

Ärzte als „Amigos“ der Pharmaindustrie?
Funktionäre und „Amigos“

Kapitel 14

BEURTEILUNG
DURCH
HEILPRAKTIKER

Kapitel 14

Beurteilungen durch Heilpraktiker

Bei Heilpraktikern ist die Magnetfeld-Therapie eine bekannte Größe. Klar: denn die Therapie mit den fortschrittlichen, elektrisch gesteuerten Geräten ist relativ jung und erfolgreich, deswegen bestens geeignet, an nicht behandelbaren Fällen der Schulmedizin gelegentlich spektakuläre Ergebnisse zu erzielen.

Unsere Gesundheitspolitik ist von ihrer Struktur her so beschaffen, dass sie Heilpraktiker dazu drängt, „auf Lücke“ zu therapieren, was paradoxerweise dazu führt, dass die Heilpraktiker es meistens mit den schwierigeren oder den sogenannten „unheilbaren“ Krankheitsfällen zu tun bekommen, anstatt mit den einfacheren, die man aufgrund ihrer kürzeren Vor-und Ausbildungszeit normalerweise von ihnen erwarten würde.

So sind die Heilpraktiker wegen ihrer Konfrontation mit scheinbar unlösbaren Fällen oft mehr herausgefordert als die ihnen oft skeptisch gegenüberstehenden Ärzte und finden mit originelleren Therapien eher Lösungen als die Schulmedizin, die sich diese Erfolge dann freilich mit einer gewissen Zeitverzögerung wie selbstverständlich einverleibt.

Was die Magnetfeld-Therapie betrifft, stieß ich vor allem auf ein Buch des Heilpraktikers Dr. Karlheinz Hanusch. Er schildert in seinem Buch „Magnetfeld-Therapie“ fünf Fallbeispiele über erfolgreiche Anwendung der Magnetfelder:

Rückenschmerzen

Eine 34jährige litt unter starken Rückenschmerzen, da sich zwei ihrer Lendenwirbel durch Entkalkung verändert hatten und auf Nerven drückten.

Heilpraktiker als Lückenbüßer der Schulmedizin?
Beurteilung durch Heilpraktiker

Obwohl übliche Therapien erfolglos waren, lehnte sie eine Operation ab. Nach zweiwöchiger, täglich einstündiger Magnetfeld-Behandlung trat eine Besserung ein, die Schmerzen ließen nach.

Hüftbeschwerden

Eine ältere Dame, der man fünf Jahre zuvor ein keramisches Hüftgelenk eingesetzt hatte, litt unter starken Hüftbeschwerden. Verschiedene Therapien anderer Behandler zeigten keinen Erfolg. Hanusch behandelte sie mit Magnetfeld-Therapie. Auf die erste Behandlung folgte ein starker Schmerzanstieg, die „reaktive Phase“. Nach der fünfzehnten Behandlung war die Patientin schmerzfrei und ist es bis heute geblieben.

Arthrose

Ein 57-jähriger Patient war durch starke arthrotische Schmerzen gehbehindert. Da die klassischen Behandlungsmethoden erfolglos waren, beschloss Hanusch, das Magnetfeld anzuwenden.

Nach täglich ein- bis zweimaliger Behandlung trat eine wesentliche Besserung ein und nach acht Wochen war der Patient beschwerdefrei. Sechs Monate nach Absetzen der Magnetfeld-Therapie traten die Beschwer-den wieder auf. Auch jetzt stellte sich nach Wiederaufnahme der Behandlung unter den gleichen Voraussetzungen nach einer Woche ein Erfolg ein. Die Magnetfeld-Therapie wurde nun alle zwei bis sechs Tage weitergeführt. Über ein Jahr ist der Patient seitdem beschwerdefrei. Das Interessante an diesem Fall ist, dass neben dem Magnetfeld keine andere Therapie angewendet wurde.

Osteoporose

Eine 72jährige, die wegen jahrelanger Osteoporose (Mangel an Knochengewebe) stark gehbehindert und in ihren Bewegungen beeinträchtigt war, erlitt einen Ellenbogenbruch. Die klassische Behandlung – Fixieren – war erfolglos, da das Röntgenbild keine Kallusbildung zeigte. Der Fall schien hoffnungslos.

Ein Bericht von Dr. K. Hanusch über Rückenschmerzen, Hüftbeschwerden, Arthrose, Osteoporose, schmerzhafte Periode

Drei Monate später wurde die Magnetfeld-Therapie eingesetzt, zwei- bis dreimal täglich je 20 Minuten, direkt auf die Fraktur appliziert.

Nach sechs Monaten konnte das Magnetfeld abgesetzt werden, da die Patientin, im Rahmen ihrer Gesamtzustandseinschränkung, als wieder „hergestellt“ bezeichnet werden konnte.

Schmerzhafte Periode

Eine Patientin litt unter krampfartigen Schmerzen im Unterbauch. Procain-Injektionen in Verbindung mit zwei Magnetfeld-Applikationen wurden angewendet. Bei täglich einmaliger Behandlung war die Patientin nach zehn Wochen beschwerdefrei.

Magnetfeld-Therapie erfolgreich bei Heilpraktikern

Kapitel 15

MAGNETFELD-
THERAPIE
GROSS-STUDIE AN
50.000 PATIENTEN

Kapitel 15

Magnetfeldtherapie
Großstudie an 50.000 Patienten

Von der Firma „elec“ erhielten wir interessante Publikation von Manfred Fichtner über „Die Anwendung pulsierender Magnetfelder in der Heimbehandlung“. Berichtet wurde darin über das Sanapulse- und Vitapulse-System der Firma elec-System, die in diesem Buch bereits mehrfach als renommierte Herstellerin klassischer Magnetfeld-Therapiegeräte genannt worden ist.

Die Publikation enthielt eine Erhebung bei 642 behandelnden Ärzten, die an ca. 50.000 Patienten, die mit Magnetfeld-Therapie behandelt wurden, folgende Ergebnisse erzielten:

Degenerative Erkrankungen des Stütz- und Gelenkapparates

95 behandelnde Ärzte

(Ergebnisse in Prozent)

Magnetfeld-Großstudie an 50.000 Patientenmit 642 behandelnden Ärzten

Epicondylitis (sehr schmerzhafte

Knochenhautentzündung)

44 behandelnde Ärzte

(Ergebnisse in Prozent)

Osteoporose (Porösewerden des

Knochens)

38 behandelnde Ärzte

(Ergebnisse in Prozent)

Epicondylitis 90 % sehr gut bis ausreichend
Osteoporose 81 %

Geriatrische Adynamie

(Alters-Kraftlosigkeit)

31 behandelnde Ärzte

(Ergebnisse in Prozent)

Sexuelle Insuffizienz

(Potenzprobleme)

12 behandelnde Ärzte

(Ergebnisse in Prozent)

Geriatrische Adynamie 82 % sehr gut bis ausreichend
Sexuelle Insuffizienz 80 % sehr gut bis ausreichend

Migräne

49 behandelnde Ärzte

(Ergebnisse in Prozent)

Stoffwechselinsuffizienz (Beeinträchtigung des Stoffwechsels)

33 behandelnde Ärzte

(Ergebnisse in Prozent)

Migräne 95 % sehr gut bis ausreichend
Stoffwechsel-Insuffizienz 77 % sehr gut bis ausreichend

Chronische Sinusitis (Schleimhautentzündung der Nebenhöhlen, z.B

Schnupfen)

36 behandelnde Ärzte

(Ergebnisse in Prozent)

„Können wir das auch?“

Dies war meine erste Frage an meine Erfinderkollegen, als ich diese in Manfred Fichtners Statistik enthaltenen Ergebnisse las, die auch bei verschiedenen Rheumaformen, bei verzögerter Wundheilung, Bronchitis, chronischer Gelenkentzündung und Polyarthritis von auf den ersten Blick sensationellen Erfolgen berichteten.

„Wenn wir uns damit zufriedengäben, wären die Quantronik-Geräte längst auf dem Markt“, bekam ich zur Antwort.

Mir wurde klar, dass man in der Tat die Ergebnisse auch von der anderen Seite lesen konnte: Und das bedeutete, daß die Fälle, in denen nur ausreichende, gar keine oder sogar negative Ergebnisse mit der Magnetfeld-Behandlung erzielt worden waren, im Durchschnitt aller Ergebnisse von Manfred Fichtners Statistik immerhin 43 Prozent betrugen.

Chronische Sinusitis 82 % sehr gut bis ausreichend

Was nützen 57 Prozent Erfolgsquote bei einer Therapie, die relativ neu ist und ohne Lobby antritt, weil sie die Stellung der mächtigen Chemie in Frage stellt, wenn 43 Prozent der Ergebnisse nicht überzeugen?

Das mag bei Hunderten von Arzneimitteln genauso sein, manche haben vielleicht sogar noch schlechtere Erfolgsquoten. Aber diese Mittel waren am Markt etabliert, in jeder Apotheke auf Lager und in Büchern, die auf jedem Ärzteschreibtisch liegen, als zugelassene Heilmittel verzeichnet.

Die Magnetfeld-Therapie hatte bislang, wie ich bereits in einem früheren Kapitel dargestellt habe, nur für wenige Therapiemöglichkeiten Krankenkassenanerkennung erreicht und war nur unter der fortschrittlichen Ärzteschaft bekannt.

„Wir müssen vorwärtskommen“, forderte ich meine Forscher-Kollegen auf.

Wir brauchen für die Quantronik mindestens eine durchschnittliche Erfolgsquote von 75% und die Kassenzulassung für alle erwiesenen Indikationen!

57 % Erfolgsquote der alten Magnetfeld-Therapie reichen für uns nicht aus!

Kapitel 16

DIE STUDIEN VON
PROFESSOR PELKA

Kapitel 16

Die Studie von Professor Pelka

Freundlicherweise erhielt ich von Frau Bangeter, Fa. Mecos, folgende randomisierte Doppelblindstudien mit dem Gerät REDUCTOR C, die Prof. Dr. Rainer B. Pelka im Jahre 1988 bei 82 Patienten zwischen 16 und 66 Jahren durchgeführt hatte. Diese litten an Kopfschmerzen verschiedener Ursache, Migräne und Wetterfühligkeit. Die Ergebnisse wurden mit einem anderen ELF-Magnetwellengerät in einer 9-monatigen klinischen Untersuchung von Wieczorek an 168 Patienten bestätigt.

KOPFSCHMERZEN

Ergebnisse von Prof. Dr. R. B. Pelka 1988

Magnetfeld-Wirkung trat ein

P l a c e b o - G r u p p e V e r u m - G r u p p e

Anzahl 90% 8% 2%

0%

0% 8% 16% 76%

33
30
27
24
21
18
15
12

9

6
3

nicht leicht mäßig stark nicht leicht

v e r b e s s e r t v e r b e s s e r t

Abb.: Kopfschmerzentwicklung nach vier Wochen Therapie in beiden Gruppen:

1234

Placebo ( ) und Verum ( 1234): Unterschiede hoch signifikant zugunsten von Verum.

Doppelblind-Studien von Prof. Dr. R. B. Pelka, Bundeswehrkrankenhaus München

Eine weitere Studie mit einem Niederfrequenz-Gerät an 102 Patienten mit sogenanntem „Naturschlaf“ im Jahre 1990 ergab ebenfalls hoch gesicherte Ergebnisse. Sie stimmen überein mit den Befunden, die Professor Dr. Gerald Fischer, Universität Graz, ebenfalls bei Schlaflosigkeit mit einem 4-Hz-Magnetfeld-Gerät durchführte.

VERBESSERUNG VON SCHLAFLOSIGKEITErgebnisse nach Prof. Dr. R. B. Pelka 1988

P l a c e b o - G r u p p e V e r u m - G r u p p e

Anzahl 90% 8% 2%

0%

0% 8% 16% 76%

33
30
27
24

27
21
18

18 123456

15

123456 123456 123456

12 06

123456 123456

9

123456 123456 123456 123456 123456

6

3

123456 123456

04

2 123456 123456123456

v e r b e s s e r t v e r b e s s e r t

Abb.: Schlaflosigkeitsentwicklung bei den Prüfgruppen innerhalb der vier Wochen des Stu

1234 1234

dienverlaufs bei Placebo ( ) und Verum ( 1234): Unterschiede zugunsten von Verum

statistisch hoch gesichert (P < 0.0001).

Prof. Dr. R. B. Pelka, 1988, Verbesserung der Schlafstörungen; über 60 % positive Ergebnisse; Doppelblind-Studien

Magnetfelder zur Potenzsteigerung?

Auch bei Störungen der Potenz ohne feststellbare organische Befunde wurden Magnetfelder extrem niedriger Frequenz (der sogenannte „Bio-Potenzor“) mit Erfolg eingesetzt. Prof. Pelka und Dr. von Molière führten 1987-1988 an 20 Patienten wieder eine kontrollierte Doppelblindstudie durch. Bei einer Tragedauer von täglich 20 Stunden steigerte sich die durchschnittliche Erektionsdauer in der Gruppe mit dem echten Gerät („Verum-Gruppe“) auf 30 Minuten, hingegen in der Gruppe mit dem funktionslosen Gerät nur auf 6 Minuten. Die Impotenz war bei beiden Gruppen nicht auf organische Befunde zurückzuführen.

EREKTIONSDAUERnach 4 Wochen Anwendungnach Prof. Dr. R. Pelka / Dr. v. Molière, 1987–1988

Skala von
0 bis 10 „Stärke“ „Dauer in Minuten“

Anfang nach 4 Wochen Placebo Verum nach 4 Wochen

Abb.: Verbesserung der mittleren Erektionsstärke und -dauer nach der Therapie bei Placebo (

) bzw. Verum ( 123

123). Unterschiede statistisch hoch gesichert zugunsten von Verum.

80 % Potenzsteigerung

Die Zunahme der Erektionsstärke, der allgemeinen sexuellen Aktivität und nicht zuletzt des allgemeinen Wohlbefindens war bei etwa gleicher Ausgangslage am Ende der 4-wöchigen Studie in der Verum-Gruppe deutlich besser als in der Placebo-Gruppe.

Während in der Placebo-Gruppe nur 30% von einer spürbaren Steigerung der sexuellen Aktivität sprachen („Placebo-Effekt“), waren es in der Verum-Gruppe 80%. Das waren nun in der Tat eindrucksvolle und nicht wegzudiskutierende Ergebnisse. Kein Wunder, dass die Magnetfeld-Therapie zunehmend auch von großen und berühmten Universitätskliniken angewandt wurde. Vor allem natürlich im Bereich der nun schon „klassischen“ Indikation Orthopädie. Hier fand insbesondere das auf die schon in diesem Buch erwähnten Magnetfeld-Pioniere Prof. Lechner und Dr. Krauß zurückgehende „Magnetodyn“-Verfahren breiten Zuspruch.

Kapitel 17

VOM SINUS
ZUM
SÄGEZAHN

Kapitel 17

Vom Sinus zum Sägezahn

Einer unserer Forscher sah einen Film des Norddeutschen Rundfunks. Darin wurde Dr. Günter Regling, Fachabteilung Orthopädie des Universitätsklinikums Charité Berlin, zum Magnetodyn-Verfahren befragt:

„Auf welche Weise können Magneten die Knochenheilung beschleunigen oder verbessern?“

Er antwortete:

„Wir sprechen hier über eine ganz bestimmte Methode, über ein sinusförmig schwingendes Magnetfeld, das physikalische Charakteristika hat, auf die ich hier nicht eingehen will, aber die erlauben, eine ganz intensive physikalische Wirkung auf das Gewebe in einem verträglichen Bereich zu erzeugen, so daß man bei diesem speziellen Verfahren von einer plausiblen und wissenschaftlich nachvollziehbaren Wirkung sprechen kann.

Dies war gewiss eine Äußerung, hinter der das wissenschaftliche Gewicht einer der angesehensten deutschen Kliniken stand. Auch die Schulmedizin begann also langsam, sich in der Magnetfeld-Therapie vorwärtszubewegen.

Aber uns war klar, dass es sich hier wieder um ein „Heimspiel“ der Magnetfeld-Therapie handelte: Die orthopädischen Anwendungen waren inzwischen wirklich schon sehr lange bekannt.

Unser Verfahren musste deutliche Verbesserungen in den anderen Indikationen bringen, um für einen Fortschritt auf breiter Basis zu stehen.

Charité-Klinik setzt erfolgreich auf Sinusschwingung

Schließlich meinte Professor König, dass die sinusförmigen Impulsformen zur Erzeugung des Magnetfeldes, mit denen die Forscher an der Universität des Saarlandes schon Jahrzehnte geforscht hatten, vielleicht noch nicht die beste aller möglichen Formen seien. Er hatte auf diesen Umstand ausführlich

– und durch Experimente am Menschen, mit Tieren und Pflanzen untermauert – bereits 1975 in seinem Buch „Unsichtbare Umwelt“ hingewiesen.

Ich will diese physikalisch schwierige Materie, die auch Ulrich Warnke in der ersten Auflage seines Buches “Der Mensch und die 3. Kraft” ausführlich darstellt, hier nicht zu weit ausbreiten und nur versuchen, die Grundzüge der Idee bildhaft aufzuzeigen, weil sie elementar für das Verständnis der Quantronik sind. Wir waren uns sicher, dass die bei billigen Geräten verbreiteten rechteckigen Impulsformen von vornherein ausscheiden mussten. Dies sind relativ plump aussehende Stromimpulse in Form von Rechtecken, die in die Magnetspule geschickt werden, um dort ein ebensolches Magnetfeld zu erzeugen, das dann im Körper wiederum den Ionenstrom auslöst.

Der Weg geht also von der Elektronik (Strom im Steuergerät) über den Elektromagnetismus (Strom durch Spule ergibt Magnetfeld) zur Ionik (Ionenstrom im Körper).

Ein typischer Rechtecks-Impuls. Links ist die Dauer und Stärke eines Magnetfeldes zu sehen.

Rechts das dadurch zeitgleich im Körper hervorgerufene elektrische Feld.

Nur beim Anschalten und beim Ab-schalten des Magnetfeldes kommt es im Körper zu einem kurzen Elektro-Impuls, der keine großen Wirkungs-chancen hat.

Falsche Impulse bewirken nur Irritationen im Körper

Die rechteckförmigen Elektronik-Impulse verursachen im Körper nur ganz kurzzeitige Ionenströme. Diese brechen sofort wieder zusammen, und die Ionen gehen dann denselben Weg wieder zurück. Ähnliches gilt für die verbreiteten modifizierten Rechtecks-Impulse mit einer „Rampe“.

An der Rechtecksform mit „Rampe“ lässt sich der Zusammenhang zwischen der Impulsform des Magnetfeldes und dem im Körper hervorgerufenen Ionenstrom leicht erkennen: Nur solan-ge sich die Stärke des Magnetfeldes ändert, wird ein elektrisches Feld im Körper erzeugt. Bleibt es gleich, passiert nichts, auch wenn das magnetische Feld noch so stark wäre. Dieser Zusam-menhang ist auch bei der Trapezform eines Magnetfeld-Impulses (unteres Bild) erkennbar.

Im Grunde wird durch die verschiedenenen Varianten der Rechtecksform nur ein “nervöses” Zittern erzielt. Es findet keine therapeutisch relevante Stimulation statt.

Der Sinus ist gut für die Knochenbehandlung. Tausende von Beispielen beweisen es, aber nicht jeder Sinus ist ein Sinus!

Anders ist es beim Sinusimpuls. Hier steigt der auslösende Elektronikstrom kontinuierlich bis zum Scheitelpunkt der Sinuskurve an und erzeugt einen länger andauernden Ionenstrom im Körper: Wenn die Sinuskurve dann wieder abfällt, folgt erst der Gegenimpuls.

Einfach ausgedrückt:

„Der Sinus macht im Körper wieder einen Sinus.“

Sinuswellen verändern sich ständig, d. h., sie steigen immer an oder fallen immer ab.
Bei unterschiedlichen Frequenzen ändern sich aber Zeitdauer der Einzelwelle und Anstiegszeit.

Bei den Sinuswellen war in der Tat, wie Dr. Regling gesagt hatte, eine „intensive physikalische Wirkung auf das Gewebe“ vorhanden.

Rechtecksimpulse erzeugen nur ein nervöses Zittern

Die vor der Quantronik entwickelten und benutzten Profi-Geräte verwenden daher des öfteren sinusförmige Magnetfelder.

Allerdings werden für bestimmte Therapieformen nicht selten Frequenzen benötigt, bei welchen ein sinusförmiger Verlauf des Magnetfeldes sich als ungünstig erweist:

  1. Weil bei relativ niedrigen Frequenzen die Höhe des effektiv hervorgerufenen („induzierten“) Spannungsstoßes nicht zur Stimulation ausreicht, weil die zeitliche Änderung des Magnetfeldes zu gering ist und es damit zu lange dauert, bis das Magnetfeld seinen stärksten Wert erreicht hat. Und: Weil damit auch die Änderungsgeschwindigkeit des induzierten Spannungsstoßes zu gering wird.

  2. weil bei relativ hohen Frequenzen die Stromflusszeit nicht ausreicht, um einen Reiz zu erzeugen, der vom Körper auch wahrgenommen und umgesetzt werden kann. Das „reizphysiologische Soll“ wird nicht erreicht.

Auch der gleichstarke Gegenimpuls, der aufgrund der Symmetrie des Sinusimpulses im Körper aufgebaut war, machte uns skeptisch, ob der Sinusimpuls wirklich schon das Optimum war. Sicher, es gab große Therapieerfolge mit Sinusimpulsen. Aber letztlich war der Wirkmechanismus der Sinus-Felder nur eine Art Hin- und Herrütteln von Ionen, keine gerichtete und steuerbare Bewegung.

Es war klar, dass wir eine Impulsform brauchten, die ein zeitlich sich ändern-des Magnetfeld schuf, andererseits sollte aber der Gegenimpuls nicht symmetrisch sein.

So experimentierten wir dann einige Zeit mit sägezahnförmigen Impulsen und stellten dabei eine deutliche Wirkungszunahme fest.

Warum die Quantronik den Sinus nicht brauchen kann

Besonders eine der Sägezahnform ähnliche Art in Form einer sogenannten Exponentialfunktion ergab die besten Werte.

Wesentlich für den therapeutischen Wirkmechanismus ist es dabei, dass es mit der Sägezahnform im Gegensatz zu allen anderen auf dem Markt verbreiteten Impulsformen möglich war, bestimmte Ionen in den Körperzellen im gewünschten Maß zu bewegen.

Die Sägezahn-Form des Quantronik-Impulses in der schematischen Darstellung, wie sie letztendlich zum Patent angemeldet wurde. Nur durch dieses Signal findet bei den entsprechenden Amplituden der gewünschte „Transport von Ionen“ statt. In dieser Impulsform und in der Impulsstärke steckt die Quintessenz aus über 20 Jahren Magnetfeld-Forschung.

Näheres dazu im Kapitel: „Physiologie der Quanten-Therapie“

Der Quantronik-Sägezahn: weltweit geschützt durch Patente

Kapitel 18

PHYSIOLOGIE
DER
QUANTENTHERAPIE

Kapitel 18

Physiologie der Quanten-Therapie

Mit der Sägezahnform der Impulskurve und der Entwicklung der Spulenform hatten wir den entscheidenden Fortschritt erreicht. Nach über 3.000 Jahren, während denen die Heilkundigen Magnete auf erfahrungswissenschaftlicher Grundlage eingesetzt hatten, waren wir nun in der Lage, mittels gepulster Magnetfelder auf der Ebene der Körper-Ionen und damit auf der atomaren und molekularen Ebene tatsächlich vorhersehbare Steuerungen vorzunehmen.

Wie kann man sich das Geschehen auf der Körperebene vorstellen?

Ganz allgemein gesehen ist es, wie wir wissen, für ein niederfrequentes Magnetfeld gleichgültig, ob es sich durch den leeren Raum, eine Hausmauer oder einen Menschen ausbreitet. Wenn wir ein niederfrequent pulsierendes Magnetfeld mittels einer von Strom durchflossenen Spule um diese Spule herum aufbauen, so wird in dem näheren Raum um diese Spule jegliches Stück Materie von diesem Feld erfasst. Es bildet sich dabei in dieser eine sogenannte elektromotorische Kraft aus. Die elektromotorische Kraft, wie der Name schon sagt, kann elektrische Ladungsteilchen bewegen. Diese elektromotorische Kraft hat eine genau definierte Richtung, nämlich genau senkrecht zu den magnetischen Feldlinien.

Der menschliche Körper ist nun ein sehr gut geeignetes Objekt, um die elektromotorische Kraft für die Quanten-Therapie auszunutzen. Er besteht zu gut 70 Prozent aus Wasser, und in diesem Wasser sind sehr viele Moleküle und Elemente mit Überschussladung vorhanden, sogenannte Ionen, die Voraussetzung für eine gute elektrische Leitfähigkeit. Diese Ionen können von einer magnetisch induzierten elektromotorischen Kraft gezielt bewegt werden, es fließt elektrischer Strom.

Physiologie der Quanten-Therapie
Die elektromotorische Kraft im menschlichen Körper

Er bringt nämlich volle 2 Millisekunden lang eben genau die elektromotorische Kraft in den Körper, welche nötig ist, um die Ionen aus ihrer Trägheit in Bewegung zu bringen.

Überwindung der TrägheitIch will die Wirkung des Vorgangs einmal ganz überspitzt formulieren:

Wenn wir die Trägheit bestimmter Ionen überwinden, überlisten wir unsere eigene Trägheit!

Die Ionen-Bewegung auf der atomaren und molekularen Ebene simuliert nämlich unsere eigene Bewegung und ersetzt dadurch das, was uns allen mangelt: Bewegung.

Auf gut Deutsch:

Die gepulsten Magnetfelder wirken wie ein Fitnesstraining auf den Körper. Quantronik statt Waldlauf.

Noch vor 100 Jahren legten die Menschen mindestens 15 Kilometer am Tag zu Fuß zurück. Darauf ist unser Körper geeicht, aber woher bekommt er heutzutage die für den Stoffwechsel dringend notwendige Bewegungsenergie? Sport ist ein Weg, den nicht jeder verwirklichen kann, vor allem, wenn der Körper, wie bei alten und kranken Menschen, ohnehin schon geschwächt ist. Durch die Zuführung der gepulsten Magnetfelder kann man den Körper wieder fit machen und spart dabei noch Zeit:

Die gepulsten Magnetfelder wirken wie ein Fitnesstraning. Quantronik statt Waldlauf?

Fit hoch 4!

Das mag zunächst überzogen klingen. Lassen Sie diese Aussage, die wie eine sehr kühne These wirkt, ruhig ein paar Minuten auf sich einwirken, um sich die ungeheuren Konsequenzen, die sie hat, wirklich umfassend vor Augen zu halten!

Die Quantronik ist aber kein Sportersatz.

Natürlich bedarf das noch der näheren Erläuterung. Sie sollten aber eines gleich vorab wissen: Wenn sich die Ionen bewegen, ist es so, als würden wir uns selbst bewegen. Bei körperlicher Bewegung passiert nämlich dasselbe.

Inzwischen darf ich Sie noch mit ein paar Basisinformationen darüber versehen, was diese Ionen bewirken, wenn sie in Bewegung geraten:

Die Ionen sorgen für den Stoffwechsel und damit für unser Leben.

Betrachten wir zunächst den Quantronik-Impuls etwas genauer:

Wie Sie inzwischen wissen, ruft das Magnetfeld eine elektromotorische Kraft hervor. Ein besonderer Trick beim Quantronik-Impuls ist der, dass das Magnetfeld mit dem elektromotorischen Signal „in Phase“ ist, das heißt: während die Magnetfeldkurve ansteigt, steigt auch die elektromotorische Kraft an. Wir sollten uns dabei daran erinnern, dass beide Kräfte aufeinander senkrecht stehen. Dr. Warnke erklärte diesen Aspekt der Erfindung bei einem Vortrag am 27.11.94 in Potsdam/Glindow folgendermaßen:

„Das heißt: Im Blut ziehe ich über diese Phasenbeschreibung Ionen in eine Richtung... jetzt gehe ich hier runter mit dem Magnetfeld, und ich bekomme dann eine Riesen-Induktionsflanke im Körper, und in dieser schnellen Flanke... ziehe ich plötzlich die H-Ionen - nicht mehr in Phase mit den anderen – raus, weil H-Ionen ... sich am leichtesten im Elektrolytsystem rausziehen lassen.“

Der „Trick“ der Quantronik
Der Ionentransport sorgt für Stoffwechsel

Die elektromotorische Kraft „in Phase“ mit dem sie erzeugenden Magnetfeld, das ist ein weite-rer Vorzug der Quantronik-Impulsform gegenüber anderen auf dem Markt befindlichen Profi-Therapiegeräten. Was im Körper wirkt, ist die obere Kurve, die von der unteren Kurve hervorge-rufen (induziert) wird. Die beiden, jeweils 2 Millisekunden lag wirkenden positiven Impulse die-nen dabei als Ionen-Sammler. Der plötzlich startende starke Gegenimpuls zieht H-Ionen heraus

(s. unten), veranlasst sie zum „H-Hopping“ und treibt sie an die Gefäßmembran, wo sie ihre therapeutischen Wirkungen ausüben.

Das den Körper gleichmäßig durchdringende Magnetfeld induziert einen Strom elektrisch geladener Teilchen in eine definierte Richtung, der genügend lange andauert, um auch trägere Teilchen in Bewegung zu versetzen. Diese fließen nun geordnet nebeneinander her.

Plötzlich endet dieser Strom, und die Teilchen bleiben, wo sie sind. Der Gegenimpuls ist nun vergleichsweise kurz, aber viel stärker als der erste Impuls. Die trägeren Teilchen bleiben stehen, wo sie sind. Bewegt werden die schnelleren Teilchen, vor allem die Hydrogen-Ionen (H+). Sie „hüpfen“ förmlich durch die Zelle (Fachausdruck: H-Hopping) und werden erst an der Zellmembran gebremst.

Nun passiert etwas, was wir uns vielleicht am besten vorstellen können, wenn wir an das Entkalken der Kaffemaschine mit Ameisen- oder Zitronensäure denken. In den Fett- und Eiweißschichten der Zellmembran eingelagert sind Calcium-Ionen (Ca++). Sie hängen dort an zwei elektrisch negativen Bindungsstellen fest.

...bringt H-Ionen zum „Hüpfen“

1. Makrophagen werden aktiviert

Makrophagen sind ein wichtiger Bestandteil des Immunsystems, entsorgen
Zellmüll und fressen zum Beispiel Bakterien.
(Griechisch: Makro = groß, Phagen = Fresser)

  1. Enzyme werden aktiviert, stimuliert oder abgebremst. Dadurch werden vor allem Stoffwechselprozesse beschleunigt.

  2. NO-Gas (Stickstoffmonoxid) wird produziert

Es gast aus in das Blut und in das umliegende Gewebe. Dieses neu in der Biologie einzuordnende Gas war früher in der Medizin als ““endothelium derived relaxing factor“ bekannt.

Es weitet die Blutgefäße und stellt damit ein wichtiges therapeutisches Moment dar.

NO ist übrigens ein wirksamer Bestandteil des Nitroglycerins, das man als erste Hilfe bei Herzinfarkten benutzt.

NO-Gas als Gefäßerweiterer ist auch ein unverzichtbarer Bestandteil der männlichen Erektion.

4. Die Zellvermehrung wird angeregt

Schon lange gab es Hinweise dafür, dass der Magnetfeld-Einfluss sich bevorzugt auf Zellen richtet, die sich gerade vermehren. Das dürfte einer der Gründe dafür sein, dass die klassische Magnetfeld-Therapie vor der Quantronik ihre Erfolge vor allem im Bereich der Regeneration hatte, also zum Beispiel in der Orthopädie.

Neuentdeckter Blutgefäß-Erweiterer, Immunsystem-Stimmulierung, Enzyme aktiviert

Wenn die Umgebung aber saurer wird, und dies geschieht durch die Ansammlung der H+-Ionen, können sich diese Calcium-Ionen, genau wie der Kalk in unserer Kaffeemaschine, nicht mehr halten.

Nach den Gesetzen der Physik haben zwei H+-Ionen zusammen einen stärkeren Drang zu diesen Bindungsstellen als ein Ca++-Ion und drängen es zunächst in die interzelluläre Flüssigkeit und dann in die Zellen selbst.

Die Calcium-Kaskade

Beispiel für die weltweit patentierte Quantronik-Ionenverschiebung.

Positive H-Ionen aus dem Blut (rot) werden an die Gefäßwand (grau) gedrückt und sorgen dort für ein saures Milieu, das die Calciumionen aus der Gefäßwand in die interzelluläre Flüssigkeit (blau) treibt.

Von dort wandert dieses in die Zellen (orange) ein und löst die weiter unten beschriebene Wirkungskaskade aus.

Hydrogen Calcium(H+)-Ionen (Ca++)-Ionen

Die ins Zellinnere eingewanderten Ca++-Ionen lösen dort Effekte aus, die dem „Besuch der Erbtante“ ähneln. Die Zelle bringt sich auf Vordermann. Je nach vorherigem Zustand werden unter anderem die folgenden Prozesse gestartet, die wir in der Quantronik als die “Calcium-Kaskade” bezeichnen, weil sie alle mit dem Freisetzen des Calciums zu tun haben.

Die Calcium-Kaskade
Die Zelle bringt sich auf Vordermann

Da sich aber auch Krebszellen ständig vermehren, vermuten viele, die sich unter anderem auch mit Magneto-/Elektrosmog auseinandergesetzt haben, hier eine gewisse Gefahr der Anwendung von Magnetfeldern in der Therapie. Es kommt aber darauf an, mit welchen Magnetfeldern man hier arbeitet. Wir werden auf diesen Punkt noch öfter einzugehen haben. Zunächst aber sollten wir uns einen wichtigen Unterschied zwischen einer gesunden Zelle und einer Krebszelle klarmachen, wie ihn zum Beispiel Dr. Otto Stemme in seinem hervorragenden Buch „Physiologie der Magnetfeldbehandlung“ (siehe Literaturverzeichnis) dargelegt hat:

Unterschied zwischen der Vermehrung von normalen Zellen und Krebszellen nach Dr. Otto Stemme. Links: Gesunde Zellvermehrung. Rechts: Vermehrung von Krebszellen

Gesunde Zellen in der Nährschale schmiegen sich an ihre Umgebung an und hören zu wachsen auf, wenn sie sich berühren. Krebszellen halten keinen Kontakt zum Schalenboden und wachsen unbegrenzt weiter, solange sie Nahrung bekommen, auch wenn sie sich berühren. Sie kennen keine Grenzen des Wachstums, weil sie keine andere Aufgabe als das Wachstum haben.

Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass jeder seriöse Magnetfeld-Therapie

Gesunde und krankhafte Zellvermehrung nach Dr. Otto Stemme

Gerätehersteller und natürlich auch der Hersteller der Quantronik-Geräte dazu rät, im Falle von Krebs nur unter ärztlicher Aufsicht Magnetfelder einzusetzen. Dasselbe gilt auch, wenn im Mutterleib ein Kind heranwächst und damit eine besondere Art der Zellteilung stattfindet. Ich möchte aber betonen, dass mir keinerlei klinische Befunde bekannt sind, die eine solche Therapieeinschränkung erfordern würden. Dies ist eine reine Vorsichtsmaßnahme aus rechtlichen Gründen.

5. Zellen differenzieren sich

Wenn Zellen sich nur vermehren, bedeutet dies noch lange keine Regeneration. Es kommt darauf an, dass die neuen Zellen wieder die Aufgaben übernehmen, die zu einem bestimmten Gewebe gehören, dass also eine Knochenzelle eine Knochenzelle wird und eine Leberzelle eine Leberzelle. Auch dieser Effekt gehört nach unseren Forschungen zur Calcium-Kaskade. Ob die Zellen zur Vermehrung angeregt werden oder sich mehr ihren Spezialaufgaben zuwenden, liegt daran, wieviel Calcium die Zelle bereits vor dem Einstrom enthielt.

6. Blutdrucksensoren optimieren den Blutdruck

In der sogenannten Medulla oblongata, einem Gehirnteil am verlängerten Rükkenmark, sitzen Schwingungsgeber für den Blutdruck, die auf den Calcium-Effekt des Magnetfelds positiv reagieren und den Blutdruck herauf- oder herunterregeln.

  1. Die Adrenalinempfindlichkeit sinkt ebenso wie die auf Cortisol

  2. Die Ansprechbarkeit auf Insulin wird aktiviert

  3. In der Membran öffnen sich „Tore“ und verstärken den Ionenaustausch (siehe Abbildung auf der nächsten Seite)

Die Calcium-Kaskade aktiviert die Ansprechbarkeit des Insulins, verstärkt den Ionenaustausch, die Adrenalinempfindlichkeit sinkt

Der patentierte Ionentransport durch die Zellmembran. Durch die Einwirkung des Quantronik-Signals öffnen sich die Ionenschleusen. Der Membranwiderstand wird überwunden.

  1. Die Sensitivität freier Nevenenden steigt

  2. Der Fettsäuren-Stoffwechsel wird normalisiert

Die Wirkungen der Calcium-Kaskade sind bei weitem nicht die einzigen Therapieansätze der Quantronik. Sie erklären aber den in diesem Buch an anderer Stelle bereits dargelegten Erfolg der klassischen Magnetfeld-Therapie erstmals mit einem wissenschaftlich nachvollziehbaren Wirkmodell.

Die Erkenntnis der Calcium-Kaskade als eines fundamentalen Effektes bestimmter pulsierender Magnetfelder war die Grundlage für die stetige Verbesserung des Signals der Magnetspulen, bis der Quantronik-Impuls schließlich gefunden war.

Nachfolgend werden noch einmal die wichtigen, schon länger bekannten anderen Magnetfeld-Effekte zusammengefasst:

Calcium-Kaskade und Sofortindikatoren

Sofortindikatoren der Wirkung
des quantentherapeutischen Magnetfeldes

Siehe Abbildung auf der vorhergehenden Seite

A: Herzwirkung
Der Herzschlag beruhigt sich, die Frequenz geht zurück.
B: Blutdruckwirkung
Der Blutdruck geht zurück.
C: Blutfließgeschwindigkeit
Das Blut fließt schneller.
D: Blutzähigkeit
Der Viskositätswiderstand des Blutes nimmt ab.
E: Atemvolumen
Der Mensch atmet sofort tiefer.

In einer anderen Darstellung nach Messungen an der Universität München sehen wir, wie Atemvolumen und Pulsschlag miteinander zusammenhängen: Die Atemtiefe nimmt nicht nur sofort zu, sondern bleibt auch erhalten.

Sofort-Indikatoren für die Wirkung pulsierender Magnetfelder

F. Durchblutungszunahme/Wärmeabstrahlung

Wie in diesem Buch schon ausführlich geschildert, nimmt die Wärmeabstrahlung des Körpers unter Magnetfeld-Einfluss deutlich zu. Es handelt sich dabei nicht etwa um eine Energieübertragung, wie etwa beim Heizkissen oder bei der Mikrowelle, sondern um eine echte Durchblutungsreaktion des Körpers, was man daraus erkennt, dass die Magnetspulen auf dem Pferdekörper (schwarzes Viereck) schwarz und damit kalt bleiben, während sich der übrige Körper deutlich erwärmt.

Der Pferdeversuch dokumentierte weltweit erstmals, dass die Magnetfeld-Wirkung eigentlich keine unmittelbare Wirkung ist, sondern die Stimulation von Körperreaktionen.

Es handelt sich also im kybernetischen Sinne um eine echte Übertragung von Steuerungsinformationen auf den Körper, denen dieser zu gehorchen scheint.

Der Pferdeversuch zeigte, ebenso wie die bereits dargestellten Doppel-Blindversuche, dass die Magnetfeld-Wirkung nicht auf einem Placebo-Effekt beruhen kann.

Bei Tieren sind Placebo-Effekte nahezu auszuschließen.

Sofortindikator Wärmereaktion, Durchblutungszunahme
Beispiel am Pferd

Bei 6.000 Messungen zeigte sich, dass für unterschiedliche Ergebnisse vor allem anderen der sogenannte Azidosestatus (Säurestatus) des Blutes eine nachhaltige Rolle spielt. Grob gesagt, das Magnetfeld wirkt besser, wenn das Blut relativ sauer ist. Inzwischen wissen wir nach über 3 Millionen weiteren Anwendungen, dass bei saurem Blut, eine niedrigere Amplitude gewählt werden muss, um den gewünschten Effekt zu erzielen. Wie kommt es, dass der Körper mehr Sauerstoff aufnimmt, wenn er einem geeigneten Magnetfeld ausgesetzt wird“

Der normale Säurestatus des menschlichen Blutes liegt nach Angaben von Dr. Otto Stemme (siehe Literaturverzeichnis) bei einem pH-Wert von 7,4 bei einer Körpertemperatur von 37 Grad Celsius. (Hinweis: Je niedriger der pH-Wert, desto höher der Säurestatus, desto saurer ist das Blut.) Normalerweise werden 97% des Blutfarbstoffes Hämoglobin in der Lunge mit Sauerstoff beladen. Dieser Sauerstoff wird in den Kapillaren, also den kleinsten Blutgefäßen, an das Gewebe abgegeben, im Ruhezustand bis zu einer Sättigung von 73 Prozent. Es werden also normalerweise nur 24 Prozent des im Blut geladenen Sauerstoffs abgeschöpft.

Der Sauerstoff-Partialdruck gemessen an 6.000 Studenten

Ändert sich nun der Säurestatus nach oben oder nach unten, verändert sich auch die Sauerstoffabgabe. Stemme schreibt dazu auf S.108 in seinem schon erwähnten Buch „Physiologie der Magnetfeldbehandlung“:

„Offenbar „versteht“ das Hämoglobin (d. h. der für den Sauerstofftransport zuständige Blutfarbstoff, d. Verf.) die zunehmende H+-Konzentration (Azidität) richtig als Indiz für gesteigerten O-Bedarf und verschiebt seine Bin

2

dungskurve nach rechts...

Die Abhängigkeit der O2-Bindungskurve vom pH-Wert wird Bohr-Effekt genannt.“

Bindungskurven des Sauerstoffs bei unterschiedlichen Blutsäurewerten nach Dr. O. Stemme.

Der Bohr-Effekt

Nun konnte Dr. Stemme aufgrund physikalisch-theoretischer Berechnungen zeigen, dass die Sauerstoff-Abschöpfungsrate des Blutes unter Magnetfeld-Einfluss auf bis zu 56% gesteigert werden kann.

Damit erhöht sich das Sauerstoffangebot an die Kapillaren um mehr als das Doppelte, nämlich um 133 %!

Abschöpfung ohne Magnetfeld um 24 %

Abschöpfung mit Magnetfeld um 56 %

Es kann hier an dieser Stelle natürlich nicht Schritt für Schritt nachvollzogen werden, wie Dr. Otto Stemme in seinem weltweit wohl einzigartigen (und großartigen) theoretischen Werk anhand unendlich vieler Berechnungen diesen beindruckenden Wert ableitet. Wer aber vor mathematischen und physikalischen Berechnungen sowie chemischen Formeln nicht zurückschreckt, dem sei sein Buch hiermit wärmstens zum Studium empfohlen. Es ist erstaunlich, dass hier wieder einmal ein deutscher Autor den großen theoretischen Durchbruch gewagt hat, während der amerikanischen Forschung, die soviel breiter angelegt ist und die über soviel mehr Förderung verfügt, der „große Wurf“ bisher nicht gelungen ist.

Bei den 6.000 Messungen an der Universität Saarbrücken wurde unter dem Einfluss eines Quantronik-Feldes eine Steigerung des Sauerstoff-Partialdrucks von 70 % bis 80 % gemessen. Gegenüber der von Dr. Stem

Dr. Stemme berechnet die Sauerstoff-Abschöpfungsrate unter Magnetfeld-Einfluss auf das Blut mit einer Steigerung von 24 % auf 56 %.

me theoretisch vorhergesagten Stiegerung um 133 % scheint das zunächst wenig. Allerdings hat man in seltenen Fällen sogar Steigerungen von bis zu 900 Prozent mit einem Quantronik-Impuls-Magnetfeld gemessen.

Dies sind aber Ausnahmefälle, die vielleicht besondere individuelle Gesundheitssituationen zur Ursache haben.

133% mehr Sauerstoff theoretisch 80% mehr Sauerstoff praktisch

Worin liegt die Ursache für diesen Unterschied?

Ich denke nicht, dass sich Dr. Stemme verrechnet hat. Seine Argumentation ist völlig schlüssig. Was die abstrakte Theorie aber in ihren Berechnungen nicht berücksichtigen kann, sind elementare Tatsachen aus unserer Umwelt, die auch die Rechengrundlage für die Theorie verändern:

Die 6.000 Messungen des normalen Sauerstoff-Partialdrucks wurden bei Studenten durchgeführt, also bei jungen, und wohl überwiegend als relativ gesund einzustufenden Menschen, die auch noch Fächer wie Biologie, Chemie oder Medizin studieren, von denen man also annehmen kann, dass sie sich wenigstens nicht gesundheitsverachtender verhalten als der Durchschnittsbürger.

Dr. Warnke faßte das sehr bedenkliche Ergebnis in seinem Vortrag am 27.11.1994 in Potsdam/Glindow in folgende Worte:

„Das ist jetzt Sauerstoff-Partialmessung, und die liegt normalerweise bei 60 (mm Hg, d. Verf.). Das ist zwar relativ gering, wir haben aber über 6.000 Messungen bereits gemacht, weil das ein Versuch im biomedizinischen Prak

Sauerstoffangebot gut verdoppelt!

tikum bei mir ist; und wir messen dabei den Partialdruck bei allen Studenten durch.

Und wir sind sehr erschrocken, wie tief dieser inzwischen liegt. Der Erwartungswert eines 75jährigen sollte eigentlich bei 70 liegen. Und die Probanden, die wir messen, liegen bei 60, wenn nicht tiefer.

Ich weiß, woran das liegt. Ich mache Umweltmedizin,... Präventivbiologie..:

Wir nehmen zuviel CO (Kohlenstoff-Monoxid, z. B. aus Autoabgasen, d. Verf.) auf und blockieren den Sauerstoff-Transport im Hämoglobin.

Wir haben zuviel Stickoxide in der Luft. Das lässt die Alveolenwände (Alveolen = Lungenbläschen, d. Verf.) proliferieren (= sich vermehren, wuchern,

d. Verf.), das heißt, die haben so eine leichte Entzündungsreaktion. Damit ist die Diffusionskonstante reduziert.

Wir sind zu sehr im Stress, die Gefäße sind sehr verengt. Das macht sich alles bemerkbar im Sauerstoff-Partialdruck.

Und ich könnte Ihnen immer weiter sagen: Wir essen zuviel Nitrat, überdüngtes Gemüse; weil zusammen mit den Bakterien, die wir im Mund und Magen haben, wird Nitrit gebildet, und Nitrit erzeugt Met-Hämoglobin, das den Sauerstoff nicht mehr übernehmen kann. Das Trinkwasser ist nitrat-verseucht.”

Soweit Dr. Warnke in Potsdam.

Das CO-Gas hat eine 300mal stärkere Tendenz, sich an den Sauerstoff-Transporteur Hämoglobin im Blut anzukoppeln als der Sauerstoff aus der Luft.

Das wäre nicht so schlimm, wenn diese Ankoppelung nur einen Kreislaufzyklus lang dauern würde. Wenn der Sauerstoffdruck aber nicht drastisch erhöht wird, bleibt die Blutzelle lebenslänglich, also zwischen 50 und 120

Maximaler Praxiswert:
900 % mehr Sauerstoff-Partialdruck mit Quantronik

Tagen lang, an das CO gekettet, und kann, einmal von dem Gas befallen, nie wieder in ihrem Leben der Sauerstoff-Versorgung des Körpers dienen.

Was heißt das konkret?

Wenn Sie täglich durch einen CO-verseuchten Raum gehen, zum Beispiel durch eine Autounterführung, in der sich Abgase stauen, atmen Sie dort CO ein, das sich jedesmal an einen Teil Ihres verfügbaren Hämoglobin-Volumens ankoppelt. Der Sauerstoff hat gar keine Chance, sich dagegen durchzusetzen!

Folge: Ihr für den Sauerstoff-Transport verfügbares Hämoglobin-Volumen reduziert sich um die als „Funktionsleichen im Blutkreislauf“ mitgeschleppten, vom Kohlenstoffmonoxid drakularisierten Blutzellen! Diese tragen nichts mehr zur Zellversorgung bei, sondern dümpeln bis zu ihrem endgültigen Zelltod im Blutkreislauf herum.

Im Unterschied zu literarischen Vampiren bedrohen sie uns nicht nur in der Nacht, sondern auch am Tag. Sie machen uns Zeit unseres Lebens lang müde!

Vampirisierte Blutzellen

Die CO-besetzten Hämoglobin-Moleküle verändern natürlich die Basiswerte für die theoretischen Berechnungen. Es ist dann eben nicht mehr von einer Hämoglobin-Gesamtmasse von etwa 800 Gramm im durchschnittlichen menschlichen Körper auszugehen, sondern von wesentlich weniger.

Nach Dr. Stemme kann die normale Hämoglobinmenge etwa 1,12 Liter Sauerstoff im menschlichen Körper transportieren, von denen normalerweise 24%, also ein guter Viertelliter, verwertet werden.

Der Sauerstoff-Partialdruck lag 1950 bei 75-jährigen bei ca. 70 mm Hg, heute bei unseren Studenten liegt er noch bei 60 mm Hg, wenn nicht tiefer. Vergreiste Studenten?

Je nach Umweltbelastung kann ein großer Teil des Hämoglobins zum Beipsiel vom CO-Gas vampirisiert werden, so daß der transportierte Sauerstoff sich entsprechend verringert.

Folge: CFS, PED

CFS (chronique-fatigue-Syndrom = immer wieder auftretende Müdigkeitskrankheit) ist keineswegs eine Modekrankheit der Faulen. Sie ist, eine Krankheit, die auf ein PED, ein pathologisches Energie-Defizit der Zellen, zurückzuführen ist. Dies hat mehrere Ursachen, unter anderem auch den Sauerstoffmangel, der auf die Vampirisierung des Hämoglobins durch Stickoxide zurückzuführen ist.

Betrachten wir unter diesem Gesichtspunkt noch einmal den Unterschied zwischen Dr. Stemmes theoretischen Berechnungen und Dr. Warnkes praktischen Messungen:

Studenten mit greisenhaften Sauerstoffwerten

Die jugendlichen Probanden wiesen einen Basis-Sauerstoff-Partialdruck von 60 mm Quecksilbersäule auf, gegenüber einem kritischen Wert von 70 mm, den die Medizin normalerweise als untersten Wert für einen gesunden 70jährigen ausweist (Interventionspunkt).

Die zivilisationsgeschädigten Studenten waren also bereits 14% unter dem für Senioren gefährlichen Wert, der die Zellversorgung mit Sauerstoff kritisch werden läßt. Das könnte in der Praxis beispielsweise bedeuten, dass statt der üblicherweise angenommenen ca. 800 Gramm Hämoglobin nur mehr knapp 700 Gramm für den Sauerstofftransport zur Verfügung stehen. Der Rest des Blutfarbstoffs wäre dann anderweitig beladen und würde ohne Nut

Das CO-Gas verdrängt den Sauerstoff im Blut, es hat eine 300ml stärkere Bindungskraft

zen für den Organismus im Kreislauf herumgepumpt. Damit wäre das Energiedefizit für die Zellen de facto vorprogrammiert.

Die allgemein gestörte Atmungsfunktion des Blutes durch Anwendung eines geeigneten magnetischen Impulses zu verbessern und dadurch vielen Krankheiten vorzubeugen, wurde damit eine der wichtigsten Aufgaben des Quantronik-Systems.

Junge Leute mit greisenhaften Zellversorgungswerten sind biologische Zeitbomben, ein Alarmzeichen, das nicht übersehen werden darf und die Entwicklung des Quantronik-Therapiegerätes geradezu provokativ forderte.

Sauerstoff ist nicht alles in der Zellversorgung, aber ohne Sauerstoff ist alles nichts

Wenn die Messergebnisse gerade beim Sauerstoff auch aus den genannten und vielleicht noch weiteren Gründen oft recht unterschiedlich waren, gab es doch keinen Zweifel an der von Dr. Stemme schließlich Sauerstoff-Magnetfeld-Effekt genannten Verbesserung der Zellversorgung mit Sauerstoff. Dr. Stemme schreibt in seinem bereits mehrfach zitierten Buch: “Physiologie der Magnetfeldbehandlung” (S. 172 ff.):

„Die zelluläre Energiegewinnung erfolgt im wesentlichen durch biologische Oxidation - in den Mitochondrien - und zwar von Glukose (aus Kohlenhydraten), Fettsäuren (aus Fetten) und Aminosäuren (aus Eiweißen). Ein Vorgang also, der neben diesen Brennstoffen Sauerstoff benötigt und der - bei im allgemeinen guter Brennstoffversorgungslage - durch die Sauerstoffzufuhr bestimmt und limitiert wird.

Chronisches Müdigkeits-Syndrom

Die Energieversorgung von Gewebe und Zelle ihrerseits ist naturgemäß bestimmend für sämtliche dort ablaufenden Vorgänge, die Energie benötigen. Also ganz besonders: regenerative Prozesse, Stärkung der körpereigenen Abwehr, mechanische Leistungen und Wärmeentwicklung...

Da die Durchblutung über die Sauerstoffversorgung von Gewebe und Zelle die Energiegewinnung in der Zelle beeinflußt, werden wir uns therapeutische Wirksamkeit von Magnetfeldern immer dann versprechen, wenn wir für die jeweilige Erkrankung einen therapeutischen Effekt durch verbesserte Durchblutung erwarten oder schon kennen. Wobei wir dann die Durchblutung selbst durch die Magnetfeldbehandlung steigern.

Unter diesen Gesichtspunkten können wir für die Magnetfeldbehandlung als

sicher noch ergänzungs- und erweiterungsfähigen - stichwortartigen Einsatzplan zusammmenstellen:

Durchblutungsstörungen

periphere Durchblutung Extremitäten

Migräne

Alterungsprozess

lokale Alterungserscheinungen

Alterung der Haut

verschlechterter Spannungszustand (Tugor) der Haut

Hautunreinheiten

Akne

Sauerstoff-Magnetfeld-Effekt contra chronisches Müdigkeits-Sydrom

Wundheilung

Stützgewebebildung

Knochenheilung

Arthritis

Polyarthritis

Rheuma

Arthrose

Körpereigene Abwehr

Krebs

Therapie Prophylaxe Risikosenkung nach chirurgischer Tumorentfernung

Es ist klar, dass in manchen der voranstehenden Fälle eine stärker lokalisierte Magnetfeldanwendung (z. B. bei kosmetischen Hautbehandlungen), in anderen Fällen die Behandlung eines größeren Teiles des Körpers (z. B. Steigerung der körpereigenen Abwehr) angezeigt ist. Auch die nötigen Behandlungszeiten werden stark unterschiedlich sein, wie wir sehen, wenn wir beispielsweise die Behandlung eines Migräneanfalles und die Förderung der Wundheilung vergleichen...

Anzumerken bleibt noch, dass wir – durch den gemeinsamen Wirkstoff O

2

bedingt – für viele unserer Einsatzgebiete Übereinstimmung mit den Einsatzgebieten einer O2 -Ganzkörpermethode, der Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie nach Manfred von Ardenne ... sehen können... Allein schon, wenn wir uns das dementsprechende Zusammenspiel von durch die Sauerstoff-Mehr

Sauerstoffzufuhr: der Gashebel des Körper-Motors

schritt-Therapie stark verbesserter O -Aufnahme im Gewebe mit dem direkt

2

am Hämoglobinmolekül O2 -freisetzend angreifenden Magnetfeld vorstellen.“

Der Sauerstoff-Effekt in der Krebstherapie?

Warum führt nun Dr. Stemme ausdrücklich die Krebstherapie und Prophylaxe als Indikation für Magnetfeld-Behandlung an?

Er entwickelt dazu in seinem Buch eine höchst interessante Theorie der Entstehung von Krebs, die hier im einzelnen nicht wiedergegeben werden soll. Wichtig für unseren Zusammenhang sind aber zwei wesentliche Punkte aus Dr. Stemmes Argumentation. Auf Seite 197 führt er folgendes aus:

Zellen können grundsätzlich ihre Energie aus dem Energieträger Traubenzucker (Glukose) auf zwei Wegen gewinnen:

Gärung Hierbei wird die Glukose in einer Reihe von Zwischenreaktionen in Milchsäure verwandelt. Ein Molekül Glukose ergibt zwei Moleküle Milchsäure.

Atmung, Oxidation Hierbei sind die Endprodukte CO2 und H2O. Je Mol Glukose wird gegenüber der Gärung die 15-fache Energiemenge gewonnen.

...Wichtig für uns und unser Krebsproblem ist nun: Im Unterschied zur gesunden Zelle vergärt die Krebszelle ständig (!) Glukose zu Milchsäure und wächst dabei – auch in Gegenwart von Sauerstoff.“

Indikationen aufgrund des Sauerstoff-Magnetfeld-Effekts

Dieser Hinweis ist entscheidend. Denn es ist leider keineswegs so, dass durch ein verstärktes Sauerstoffangebot ein Verband von Krebszellen, wenn er sich schon mal gebildet hat, plötzlich auf Atmungsoxidation umsteigt und dadurch wieder zu „normalen“ Zellen wird.

Es ist also nicht so wie etwa beim Muskel, der beide „Betriebsarten“ je nach Sauerstoffangebot benutzt und zwischen anaerober und aerober Energiegewinnung hin und her schaltet.

Dr. Stemmes Gedankengang führt also in eine andere Richtung. Er argumentiert, daß bei einer Zellteilungsrate von mindestens 4 Millionen Zellen pro Sekunde, wie sie bei einem erwachsenen Menschen stattfindet, regelmäßig Betriebsunfälle auftreten, die Krebszellen entstehen lassen.

Das Entscheidende ist demnach für Dr. Stemme nicht die Verhinderung der Entstehung von Krebszellen, sondern ihre erfolgreiche Entsorgung durch das körpereigene Abwehr- und Reparatursystem.

Diese natürliche Anti-Krebsfunktion des Körpers aber wird durch den Mangel an Sauerstoff gestört. Stemme schreibt auf S. 212 f:

„Nunmehr übersehen wir auch die Rolle des Sauerstoff-Mangels bei der Krebsentstehung in vollem Umfang:

Störung der Zellatmung, genetische Förderung der Gärung, Behinderung der DNS-Reparatur durch Energiemangel, Schwächung der körpereigenen Abwehr.

Sauerstoff ist also als Roh- und Betriebsstoff des Abwehrsystems für dessen Effizienz von entscheidender Bedeutung.“

Optimale Ergebnisse durch Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie und Sauerstoff-Magnetfeld-Effekt in der Krebstherapie

Dr. Stemme empfiehlt eine „Vollhygiene. Und das heißt: Kanzerogene Einflüsse meiden, wie Verwendung bekanntermaßen krebserregender Stoffe in Nahrungs- und Genussmitteln sowie Kontakt mit solchen Stoffen, Meidung unzulässig hoher Strahlendosen, regelmäßige ärztliche Untersuchung, aktive Vorsorge.

Diese aktive Vorsorge sieht für ihn folgendermaßen aus::

“Zunächst konsequente Verbesserung der Sauerstoffsituation durch eine aktive, die O2-Versorgung der Gewebe fördernde Lebensweise. Das ist nach unseren Überlegungen über die Rolle des Sauerstoff-Mangels bei der Krebsentstehung klar.

Und: Realisierung der - im Vergleich mit dem Zähneputzen bereits angedachten

- regelmäßigen Beseitigung von Mikroherden, indem Sauerstoff als, wie wir gesehen haben, Betriebsstoff des Abwehrsystems in bestimmten Abständen immer wieder zu Vernichtungsaktionen gegen zunächst durch das Sicherheitssystem des Körpers geschlüpfte Krebszellen und Krebszellenansammlungen eingesetzt wird, solange solche Ansammlungen noch klein sind. Eine regelmäßige O-Krebszellenwäsche des Gewebes also.”

2

Dr. Stemmes Krebszellenwäsche

Dr. Stemme gibt auf den Seiten 222–224 seines Buches nützliche Tipps, wie eine solche regelmäßige O-Krebszellenwäsche des Gewebes durch flankie

2

rende Maßnahmen unterstützt werden kann.„Senkung des Glukosespiegels im Blut.Einfach durch kohlenhydratarme oder besser noch kohlenhydratfreie Diät,

Sauerstoff-Mangel = Immundefizit

mindestens innerhalb 24 Stunden vor dem Magnetfeldeinsatz. Dabei mussnatürlich auf die individuelle Verträglichkeit einer solchen Diät geachtet undvorher der Arzt befragt werden. Er kann auch den Glukosespiegel durch Insulinverabreichung zusätzlich senken. Durch die Senkung des Glukosespiegels soll die Energieversorgung eventuell vorhandener Krebszellen gezieltverschlechtert werden. Damit wird ihr stark energieverbrauchendes Wachstum (Teilung) gebremst. Darüber hinaus können wir erwarten, dass beim Fehlen von Glukose Sauerstoff zur Oxidation endogenen Substrats „benutztwird... Die so geschwächten und vorgeschädigten Krebszellen können vonder körpereigenen Abwehr leichter vernichtet werden.

Verbesserung der Kreislaufsituation.Vor und während der Magnetfeldanwendung durch körperliche Bewegung,Sauna, Massage. Die Verbesserung der Kreislaufsituation ist günstig, dennwir erinnern uns: Der magnetfeldinduzierte O-Effekt besteht in einem »O

2 2

Abmelken« des Hämoglobins. Die Wirkung wird gesteigert, wenn viel davon herangeschafft wird.

Einnahmen. Da ist sicherlich zunächst einmal Vitamin C zu nennen... Von dieser Einnahme erwarten wir auch, dass das Vitamin C als ausgeprägtes Antioxidans zusätzlich regulatorisch wirksam wird gegenüber etwaigen mit einer O-Be

2

handlung einhergehend entstehenden oxidativen Sauerstoffspezies.

Günstig dürfte auch die Einnahme von reichlich Saft der roten Bete mindestens innerhalb der 24 Stunden vor dem Magnetfeldeinsatz sein. Dabei sollte es sich um zuckerfreien Saft handeln, weil wir sonst die Glukosediätvorschrift durchbrechen würden. Es gibt Saft der roten Bete, in dem der Zucker milchsauer vergoren wurde, was sich auch geschmacklich günstig auswirkt.

Magnetfeld-Krebszellenwäsche

Den roten Beten wird eine positive Beeinflussung des oxidativen Zellstoffwechsels und mindestens wachstumshemmende Wirkung auf Tumorzellen zugeschrieben; besonders bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang, dass die rote Bete Allantoin enthält, das die Wundheilung... beschleunigt.

...Wir wollen nicht unerwähnt lassen, dass auch Rotwein eine positive Wirkung hinsichtlich des Krebsgeschehens zugeschrieben werden kann. Diesen Hinweis wollen wir aber mit besonderer Vorsicht aufnehmen, vor allem weil es hier offenbar um den regelmäßigen Genuss größerer Mengen gehen dürfte.

Ferner:

Im Arzneimittelhandel sind Medikamente auf Thymusextraktbasis erhältlich. Entsprechend der Rolle des Thymusbereiches bei der Heranbildung von T-Lymphozyten... können wir von diesen Präparaten eine Stärkung der körpereigenen Abwehr erwarten. Dieser Vorgang braucht seine Zeit, und mit 24 Stunden ist es sicher nicht getan, eher wohl mindestens eine Woche lang vor der Magnetfeldanwendung.”

Soweit die Empfehlungen Dr. Stemmes, wie man eine regelmäßige Krebszellenwäsche unter Magnetfeld-Anwendung mit flankierenden Maßnahmen unterstützen kann.

Klinische Studien über diese Empfehlungen liegen nach meinem Kenntnisstand zwar nicht vor, ich sehe aber keinen Grund, der gegen eine solche Art „Zusatzdiät“ parallel zur Magnetfeld-Behandlung sprechen sollte.

Die Diät für die Krebszellenwäsche

Kapitel 19

DIE NATUR
ALS
VORBILD
DER
QUANTRONIK

Kapitel 19

BIONIK und QUANTRONIK

Das Wort Bionik ist zusammengesetzt aus den beiden Begriffen Biologie und Technik. Es bezeichnet das forscherische Bemühen, die Natur nach Konstruktionen und Verfahren zu durchforsten, um diese Erkenntnisse dann in technische Innovationen einfließen zu lassen.

Bionische Konstruktionen sind eine dritte und neue Art des menschlichen Erfindens, ein Kind des 20. Jahrhunderts.

In der Antike und in der mittelalterlichen Scholastik kannte man nur den Begriff des Entdecker-Erfinders: „Alles schon mal da gewesen“ war die Grundphilosophie. Man konnte nichts wirklich Neues erfinden, sondern nur etwas Vorhandenes entdecken. Die zugrundeliegenden Ideen waren immer schon da, sie waren kein Produkt menschlicher Phantasie.

Die christliche Philosophie übernahm dieses Konzept mit dem Gedanken, dass Gott die Welt komplett in einem einzigen Schöpfungsakt geschaffen hat. Diese Schöpfung war in sich vollständig, es brauchte nichts Neues dazu erfunden werden. Man mußte nur alles entdecken, was da war.

Mit den Entdeckungen der neuzeitlichen Astronomen Galilei und Kepler begann der Untergang dieses Weltbildes. Ganz offensichtlich bestimmten Naturgesetze den Lauf der Planeten und nicht die Bücher der Heiligen Schrift. Mit den Naturgesetzen mussten Erfindungen im Einklang stehen. Mehr nicht. Und es war alles, was nach den Naturgesetzen funktionierte, bereits in der Schöpfung verwirklicht. Für etwas, das mit Überschallgeschwindigkeit durch die Atmosphäre fliegt, gibt es kein Vorbild.

Bionik und Quantronik
Der Begriff der „Erfindung“ in Geschichte und Gegenwart - Galilei und Kepler

Je mehr man über Geschwindigkeit nachdachte, desto mehr stieß man in neue Abstraktionsebenen von Naturgesetzen, und schießlich war es der Physik möglich, die Beziehungen dieser verschiedenen Ebenen in eine einheitliche Theorie zu bringen, die allgemeine Relativitätstheorie.

Damit waren die Erfinder endgültig aus Zwängen des Vorgefundenen befreit. Es konnten Dinge erschaffen werden, die rein der menschlichen Phantasie entsprungen waren, mit denen weder Gott noch die alten Naturgesetze etwas zu tun haben: Sie mussten nur in ein „System“ passen.

Gerade in dieser neu gewonnenen Freiheit geschah aber etwas Erstaunliches: Als man zum Beispiel mit immer feineren Methoden aerodynamische Körper entwickelte, eigene Geometrien für Flugzeugtragflächen definierte, lieferten die besten und leistungsfähigsten dieser Erfindungen Modelle, die den Konstrukteuren bekannt vorkamen. Jedem Kind fiel auf, dass eine Concorde zwar schneller als ein Kranich fliegt - im Flugbild und in der Form aber waren deutlich ähnliche Strukturen zu finden.

Und siehe da, man entdeckte nun plötzlich an Vögeln „Konstruktionsmerkmale“, die man vorher einfach nicht wahrgenommen hatte, weil es die entsprechende mathematische Beschreibungssprache noch nicht gegeben hatte.

Die Natur gab plötzlich ihre Tricks preis und lieferte haufenweise Ideen für technische Verbesserungen. Die Bionik war geboren.

Die menschlichen Schöpfer kamen dahinter, dass die schier unendliche Vielfalt der Schöpfung aus einer ungeheuren Anzahl von bestens gelungenen Konstruktionen bestand.

Die Natur als Vorbild der technischen Phantasie

Man begriff die Natur immer mehr als ein selbst lernendes System, als kontinuierlichen Verbesserungsprozess. Bionik ist nichts anderes als Industriespionage in der Natur, und diese ist das erfolgreichste Unternehmen aller Zeiten. Alle Patente dieser Welt dürften zusammen nicht soviel wert sein wie der komplette Konstruktionsplan einer einzigen Säugetierart.

Was hat nun die Quantronik mit Bionik zu tun?

Magnetfeld-Therapiegeräte bauen kann man schon ziemlich lange. Die Steuerungsprozesse der Magnetquanten, so unheimlich dem Laien diese unsichtbaren Kräfte vorkommen mögen, sind bestens beherrschbar.

Wir hatten uns aber vorgenommen, ein Gerät zu bauen, das die im letzten Kapitel dargestellten Wirkungsmechanismen in optimaler Weise zur Geltung bringt.

Wir hatten bereits eine besondere Impulsform, und aus dem Quantronik-Forschungsprojekt wussten wir genügend über die Impulsgröße, das sogenannte Amplitudenfenster.

Das Schiff war also vorhanden, um die Information in den Körper zu schicken. Aber wen wollten wir überhaupt informieren, welchem Körperteil wollten wir die Kraft bevorzugt geben: Den Knochen, den Muskeln, den Nerven, dem Herzen, der Lunge, dem Darm?

Was hat Quantronik mit Bionik zu tun?
Wir kopieren das erfolgreichste Unternehmen aller Zeiten - die Natur!

Im Prinzip wäre vieles möglich, denn jede Zelle, ja jedes Atom schwingt mit einer bestimmten Eigenfrequenz. Weshalb sollte nicht auch jeder Körperteil, jedes Organ mittels eines „Trägers“, zum Beispiel mittels eines Magnetfeldes mit einer bestimmten Frequenz ansprechbar sein, wenn man sie in den Körper hineinschickte?

Die Natur hat uns diese Frequenzen vorgegeben. Wir können sie nicht ändern. Nur verstärken oder unterdrücken.

„Irgendwie“ wusste man das schon immer. Schon die alten Pythagoräer sprachen davon, dass alles „Schwingung“ ist. Vor allem in der Musik hat man zunächst die Schwingungs- und Resonanzvorgänge, die den menschlichen Körper betreffen, kennengelernt und untersucht. Jonathan Goldman hat in seinem Buch „Heilende Klänge“ (siehe Literaturverzeichnis, auf den Seiten 26 ff) den Zusammenhang zwischen Resonanz und Körperharmonie sehr anschaulich dargestellt:

„Die Resonanz ist die Frequenz, mit der ein Gegenstand von Natur aus schwingt. Alles hat eine Resonanzfrequenz, egal ob wir sie hören können oder nicht. Von den Umlaufbahnen der Planeten um die Sonne bis zur Bewegung der Elektronen um den Atomkern schwingt alles. In Übereinstimmung mit dieser Auffassung von Klang besitzt auch jedes Organ, jeder Knochen und jedes Gewebe Ihres Körpers eine ihm eigene mechanische Resonanzfrequenz. Zusammen ergeben sie eine Gesamtfrequenz, eine Harmonie, die Ihre persönliche Schwingung darstellt.

Aufgrund der Resonanz werden die Schwingungen eines vibrierenden Körpers weitergegeben und versetzen einen anderen in Bewegung. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn ein Sänger mit seiner Stimme ein Glas zerbricht. Die Stimme entspricht dann der Resonanzfrequenz des Glases und versetzt es in Schwingung. Wenn der Sänger zuviel Klangenergie aufwendet, zerbricht das Glas. Es gibt zahlreiche Beispiele für Resonanz, die uns vertraut sind.

Die körpereigene Frequenz, das Geheimnis der Resonanzfrequenz

Vielleicht haben Sie Filme gesehen, in denen eine Brücke durch starken Wind in Schwingung versetzt wird; die Brücke beginnt zu vibrieren, dann zu schwanken, bricht auseinander und fällt ins Wasser. Architekten kennen dieses Phänomen; deshalb bauen sie vorzugsweise so, dass die Konstruktion nicht leicht von äußeren Schwingungen - wie etwa dem Wind - in Vibration versetzt werden kann.

Das Gesetz der Resonanz erklärt vielleicht auch, wie Josua die Mauern von Jericho zum Einsturz bringen konnte, wovon im Alten Testament berichtet wird. Josua und seine Männer gingen zum Schall der Posaunen sieben Mal um die Mauern Jerichos herum. Dann hielten sie inne, das Volk erhob ein Kriegsgeschrei, und die Mauern fielen in sich zusammen. Wusste Josua, wie er die Resonanz benutzen konnte, um die Mauern der Stadt zum Einsturz zu bringen?

Das Glas, das zerspringt, die Brücke, die einstürzt, und die Mauern, die in sich zusammenfallen, sind Beispiele für die zerstörerische Verwendung der Resonanz. Aber genauso wie der Klang zur Vernichtung benutzt werden kann, lässt er sich auch zur Heilung und Verwandlung verwenden.

Ebenso, wie man ein Objekt durch Resonanz in die ihm natürliche Bewegung versetzen kann, lassen sich auch die natürlichen Schwingungsfrequenzen eines Objekts wiederherstellen, das aus dem Gleichgewicht bzw. der Harmonie heraus ist.

Wenn ein Organ oder ein anderer Körperteil nicht mehr in der richtigen Frequenz schwingt, nennen wir dies »Krankheit«. Betrachten wir einmal den menschlichen Körper als hervorragendes Orchester, das eine herrliche Symphonie spielt. Wenn wir gesund sind, ist das gesamte Orchester aufeinander abgestimmt. Aber wenn wir krank werden, ist es, als hätte ein Musiker - die zweite Violine zum Beispiel - seine Notenblätter verloren und begänne, in der falschen Tonart und im falschen Rhythmus zu spielen.

Die Natur hat uns die Frequenzen vorgegeben, seit 2 Mio. Jahren.
Wir können sie nicht ändern, aber nachbilden.

Zunächst beeinträchtigt dies die übrigen Streicher, und zum Schluss ist dieser Violinist die Ursache dafür, daß das ganze Orchester schlecht klingt.

Die traditionelle allopathische Medizin begegnet dem beschriebenen Problem mit verschiedenen Methoden. Eine Lösung besteht darin, den Violinisten – manchmal bis zum Tod – mit Medikamenten vollzustopfen in der Hoffnung, dass er zu spielen aufhört. Bei einer anderen häufig angewandten Methode wird herausoperiert.

Aber was wäre, wenn man diesem leidenden Musiker sein Notenblatt wiedergeben könnte und das ganze Orchester zum Normalzustand zurückkehren würde?

Mit anderen Worten: Was wäre, wenn man in das unharmonisch schwingende Organ die richtige Resonanzfrequenz schicken könnte?

Wenn ein Organ oder ein Körperbereich gesund ist, erzeugt er die ihm eigene Resonanzfrequenz, die sich zum übrigen Körper in Harmonie befindet. Bei einer Krankheit wird im betroffenen Bereich des Körpers ein anderes Klangmuster erzeugt, das nicht in Harmonie schwingt.

Wenn man daher in den erkrankten Bereich Klänge schickt, kann man das richtige harmonische Muster in ihm wiederherstellen und Heilung bewirken. Aufgrund des Prinzips der Resonanz kann der Klang benutzt werden, um disharmonische Frequenzen des Körpers wieder in den normalen, heilsamen Schwingungszustand zurückzuführen.”

Soweit die Einführung von Jonathan Goldman in das Resonanzphänomen.

Musiker wie Jonathan Goldman oder der in Deutschland bekannte Joachim-Ernst Berendt haben beeindruckende Beispiele gesammelt, wie man allein

Ein falscher Ton stört das ganze Orchester.

mit Musik Wirkungen auf den Körper ausüben kann, die man durchaus als Heilwirkungen bezeichnen darf.

Umgekehrt hat, wie Berendt in seinem Buch „Das Dritte Ohr“ (siehe Literaturverzeichnis) berichtet, der Zellbiologe David Deamer von der University of California in Los Angeles DNS-Sequenzen, also das genetische Alphabet des Menschen, in Musik umgesetzt; andere haben den Sonnenwind in Klänge umgerechnet und damit Musik erzeugt, „die die Sonne auf dem magnetischen Feld der Erde spielt“ (siehe Berendt, S. 226 f).

Es sind auf diese Weise sicherlich bemerkenswerte Werke und Theorien entstanden. Dennoch kann man diese mehr oder weniger esoterischen Methoden nicht als Bionik im engeren Sinne verstehen. Hier wird der Natur zwar etwas abgelauscht, aber es fehlt die systematische Durchdringung und technische Nachkonstruktion. Es ist bloß eine Analogie im Sinne der spätmittelalterlichen Scholastik eines Thomas von Aquin, aber es ist von den Details her nichts Neues!

Der Unterschied zur Bionik ist folgender: die Analogie durchschaut die Details nicht, beherrscht nicht die verschiedenen Teile des Konstruktionsplans.

Nehmen wir die „Concorde“: analoges Engineering würde bedeuten: Baue einen Kranich nach, auf dass dein künstlicher Kranich fliege!

Bionisches Engineering bedeutet: Schau, was du von einem Kranich für einen technischen Riesen-Transport-Kranich bezüglich seiner Flugeigenschaften brauchen kannst!

Ich will damit den Weg der Übenden, Suchenden, Meditierenden, kurz, den Weg der Esoterik keineswegs in irgendeiner Weise abwerten. Im Gegenteil: dieser Weg mag für die persönliche Lebenserfüllung eines einzelnen

Prof. David Deamer, Universität Californien in Los Angeles: Bionik - eine Revolution des Engineering

Menschen durchaus der richtige sein. Ich bezweifle ganz und gar nicht, dass es zum Beispiel durch das ausgiebige Erlernen einer bestimmten Gesangsund Atemtechnik, wie es etwa Goldman fordert, möglich sein soll, den Sauerstoff-Partialdruck ebenfalls zu erhöhen, den Blutdruck zu senken oder bestimmte Hormone und Enzyme anzuregen.

Es ist nur sehr schwierig und langwierig. Außerdem wohl kaum jedermann möglich.

Wenn wir nur an die 6.000 Messungen denken, die einen viel zu niedrigen Sauerstoff-Partialdruck als Ausgangsbasis ergaben, wollen wir dann diesen Studenten ernsthaft erst einmal jahrelang das „Obertonsingen“ beibringen, wenn wir ihnen schneller helfen können?

Oder denken wir an ältere Leute, an Menschen, bei welchen schlimme Krankheiten schon ausgebrochen sind, die bettlägerig auf Wundheilung warten, deren Knochen nicht mehr zusammenwachsen wollen, Rheumatiker, Allergiker, Schlaflose, Impotente, Migränekranke, Hochdruckgeplagte...

Es ist nun mal ganz offensichtlich so, dass wir mit einem einzigen Kernspintomogramm mehr über die für einen Menschen wichtigen Schwingungen und Resonanzen erfahren als durch sämtliche überlieferten Informationen, die uns die Esoterik liefert.

Mit der Quantronik-Entwicklung wollten wir dieses Wissen nutzbar machen.

Ich wollte zunächst ein kompaktes Heim-Therapiegerät zur Anwendung für jedermann im Prophylaxebereich entwickeln. Angesichts der Zähigkeit der Strukturen im Gesundheitswesen schien mir dies der einzig sinnvolle Weg, zumal die Magnetfeld-Therapie bisher keine Nebenwirkungen gezeigt hat, die einen solchen Weg ausschließen würden.

Priorität für Prophylaxe
Körpereigene Schwingungen verstärken

Wenn man nicht den Rückhalt breiter Bevölkerungsschichten hat, die bereits aus eigener Erfahrung positiv gegenüber einer neuen Technik eingestellt sind, wird man auf dem langen Marsch durch die Institutionen steckenbleiben. Zwar schreibt die Gesetzeslage zwingend vor, dass ein solches Privatgerät nicht als heilend im medizinischen Sinne verkauft und dafür geworben werden darf, sondern lediglich als vorbeugendes oder gesundheitssteigerndes Gerät. Niemand aber kann verhindern, dass die Käufer des Haushaltsgerätes bei Erkrankung dann den Arzt nach einem ärztlichen oder klinischen Quantronik-Gerät fragen, das wir gleichzeitig entwickelten.

Dieses Gerät sollte all das zusätzlich enthalten, was der Arzt und die Klinik brauchen, nämlich Mess- und Dokumentationsinstrumente sowie einen erweiterten Steuermechanismus. Damit könnte der Arzt dann genauer und individuell auf den speziellen Fall eingehen und den Heilfortschritt auch kontrollieren.

Beim Stichwort „Heimgerät“ war zunächst natürlich ein warnender Hinweis von Prof. Dr. König angebracht. Zu Hause herrschen nicht so leicht zu standardisierende Umweltbedingungen wie im Bereich einer Arztpraxis oder eines Krankenhauses. Zwar hatten wir durch eine raffinierte Spulenkonstruktion ausgeschaltet, dass unser Quantronik-Magnetfeld sich durch gegenseitiges Durchdringen des Feldes selbst störte - was bei vielen auf dem Markt befindlichen Geräten durchaus der Fall ist - aber Störungen aus der Umwelt des Anwenders konnten vorher nicht berücksichtigt werden.

Ein Elektrowecker neben dem Kopfkissen, ja selbst der Fernseher des Wohnungsnachbarn, der hinter einer Betonwand eingeschaltet wird, kann jedes andere Magnetfeld in seiner Reichweite so stören, dass es zu unerwünschten oder schädlichen neuen Wellen oder Feldern kommt. Ganz zu schweigen von

Höchste Anforderungen an ein Heimgerät, da es in den Händen von Laien sicher sein muss.

Hochspannungsleitungen, die in Wohnbereichen für Elektro-Magnetosmog sorgen. Ich kann nur noch einmal eindringlich vor Billiggeräten warnen, die hier nicht über die entsprechenden Entstörmechanismen verfügen,

und verweise nochmals auf die bereits genannten Bücher von Professor König, wo beschrieben ist, wie das zu machen ist, aber auch, wie es nicht funktioniert! Mir ist außer den Quantronik-Geräten kein Magnetfeld-Therapiegerät bekannt, das diesen Bedingungen genügt.

Die Aufgabe war verhältnismäßig leicht zu lösen. Wir implantierten dem magnetischen Impulspaket eine Frequenz von 23 Hz. Mit dieser Frequenz, die eine sogenannte „Schwebung“ mit dem vagabundierenden Elektro-Magnetosmog unseres Stromnetzes ergibt, konnte für die Dauer der Anwendung der störende Einfluß der sonst allgegenwärtigen 50-Hz-Frequenz beseitigt werden. In der Abbildung sehen wir als Beispiel die Neutralisierung des 50-Hz-Smogs eines PC-Monitors.

Wie beseitigt Quantronik Elektro- und Magnetosmog während der Anwendung des Gerätes?

Wir waren uns im Kreis der drei Erfinder ohne Diskussion darüber einig,

dass eine solche Entstörfunktion für den Umwelt-Elektro-Magnetosmog in jedes Quantronik-Gerät eingebaut werden musste, sowohl in das Heimgerät, als auch in das Arzt- und Klinik-Gerät.

Die Grundkomponente des Quantronik-Impulspaketes ist eine Koppelung der 23-Hz-Entstörfrequenz mit einem 200-Hz-Signal zu einem 223-Hz-Signal und Oberwellen bis 10 kHz.

Dargestellt ist nicht das Magnetfeld selbst, sondern die in einer Messspule mit ca. 40 cm (Brust-Durchmesser) erzielte Induktion. Man sieht sofort die ausgeprägte Induktionsflanke zur Auslösung der Calcium-Kaskade.

Die Komponenten der Quantronik-Ionensteuerung: Frequenzen von 0,3 Hz bis 10 kHz

Dieser Grundimpuls wird wiederum in einem 200-Hz-Takt wiederholt, wodurch vor allem bestimmte Blutgefäßgrößen angesprochen werden, damit eine bessere Sauerstoffversorgung der Zellen gesichert ist.

Die 200 Hz entsprechen ihrer mechanischen Eigenresonanz, d. h. die Wirkung des Quantronik-Feldes verstärkt die natürliche Eigenschwingung dieser Blutgefäße.

200 Hz entsprechen der mechanischen Eigenresonanz der Blutgefäße.
Die „Blutfrequenz“

Auf dieser Frequenz kommt den Impulsen der geringste natürliche Widerstand entgegen. Wie die Saite einer Geige am reinsten und anhaltendsten auf einem ganz bestimmten Ton, zum Beispiel 440 Hz, dem Kammerton „a“, schwingt, schwingen diese Blutgefäße am besten bei 200 Hz. Sie vibrieren „gern“ in diesem Takt und bringen dadurch das in ihnen befindliche Blut nach vorwärts. Die Blutzellen werden auseinandergeschüttelt wie die Daunen in einer aufgeschüttelten Decke, sie nehmen leichter bewegliche Formen an.

Der vom Magnetfeld im Körper hervorgerufene Ionen-Strom wirkt wie der Geigenbogen, der über die Saite streicht. Selbst wenn man den Bogen wegnimmt, klingt die Saite noch in dem Ton nach, auf den sie gestimmt ist, sie resoniert.

Vielleicht haben Sie sich schon manchmal gefragt, warum ein Streichorchester so unvergleichlich viel schöner klingt als eine einzelne Geige, obwohl doch alle denselben Ton spielen. Der Orchesterklang ist aber nicht nur lauter, sondern ganz anders, viel weicher und anhaltender. Dasselbe geschieht beim Quantronik mit dem Frequenzbündel.

Der Grund dafür ist wieder das Resonanzphänomen. Die Luft und der umgebende Raum werden selbst zum unsichtbaren Bogen zwischen den einzelnen Instrumenten. Die Schwingungen übertragen sich auch dann noch, wenn alle Musiker den Bogen von der Saite abheben.

Und so ähnlich, wie der Dirigent beim Streicherklang darauf achtet, dass alle Instrumente parallel im „Aufstrich“ und „Abstrich“ sind, dass die Bögen der Musiker alle gleichzeitig in dieselbe Richtung flitzen, so sorgt zum Beispiel auch die Spulenmatte des ersten Quantronik-Gerätes „Salut“ dafür, dass das Magnetfeld kohärent und möglichst gleichmäßig durch den Körper „streicht“.

Die Blutzellen werden auseinandergeschüttelt
Das Kapillar-Konzert

Bleiben wir noch ein bisschen bei diesem Bild des Streichorchesters!

Warum klingt derselbe Ton aus einer Geige anders als der Ton aus einem Sinuswellen-Generator? Es ist vielleicht derselbe Grund, der die Sägezahnkurve für die Magnetfeld-Therapie geeigneter macht als die bisher verwendeten Sinuswellen.

Beobachten Sie mal einen Geiger oder Cellisten, bevor er zu spielen beginnt: Er bringt auf das feine Roßhaar des Bogens ein Harz namens Kolophonium auf, ohne das der Bogen die Saite praktisch nicht zum Schwingen bringen würde. Dieses klebrige Harz ist nichts anderes als eine sehr feine Schleifpapier-Beschichtung. Nicht der Bogen selbst, sondern winzige Harzpartikel reizen die Saite beim Spiel wie ein ultrafeines Sägeblatt. Das ist auch der Grund, weshalb es früher, als noch keine Stahl - sondern Darmsaiten verwendet wurden, häufig zum Saitenriss während des Musizierens kam. Die Saite wurde im Laufe der Zeit buchstäblich „durchgesägt“.

Auch zu heftiges Andrücken und “Durchziehen” des Bogens konnte die Saite zum Reißen bringen. In unsere Quantronik-Sprache übersetzt hieße dies, dass das „Amplitudenfenster“ falsch gewählt war: Zu heftige oder zu schwache Magnetfelder bringen keine Resonanz hervor, die magnetische Energie wirkt da, wo man es nicht will oder gar nicht, weil sie die Zellmembran nicht mehr in der geeigneten Weise polarisiert und diese nicht in Mikrovibrationen gerät.

Nur die Kombination der Impulspakete und der 200-Hz-Resonanz mit dem biologisch richtigen Amplitudenfenster bewirkt die Kreislauf-Symphonie.

Kapitel 20

ZELLMEDITATIONEN
ODER
FREQUENZEN
GEGEN DEN STRESS

Kapitel 20

Zellmeditationen

oder

Frequenzen gegen den Stress

Die Aktivierung der Blutgefäße durch ein Magnetfeld mit der 200-Hz-Eigenresonanz, das ist die eigentliche „Melodie“ der Quantronik, also die Notenfolge, das, was sich der Körper merkt und bei dem er „mitsummt“.

Wichtig sind dabei übrigens auch bestimmte Pausen zwischen den Impulspaketen, damit sich der Körper nicht an einen immer gleichen Reiz gewöhnt und nicht mehr reagiert.

Das menschliche Gehirn ist ein viel komplexeres Organ als zum Beispiel eine Kapillare in der Zehenspitze. Einzelne seiner Teile haben unterschiedliche Eigenresonanzen, und manchmal gibt dieser Teil den Takt an und manchmal jener. Je mehr der bewusste Teil des Gehirns aktiviert ist, desto schneller scheint dieses zu schwingen, oder sagen wir besser, der Teil, der Wahrnehmungen verarbeitet.

Das wohl bekannteste Phänomen hat schon der deutsche Arzt Berger entdeckt, der Erfinder der Elektroenzephalographie, also der Gehirn-Strom-Messkunde. Wenn wir Messsensoren für die elektrischen Aktivitäten des Gehirns anbringen, erhalten wir schnellere Oszillationen, wenn die Versuchsperson wach ist und die Augen geöffnet hat. Diese Schwingungen gehen je nach Reizflut von etwa 13 Hz bis 27 Hz und sogar noch höher. Man nennt dies gemeinhin den Beta-Bereich der Gehirnströme, landläufig auch das Wachbewusstsein.

Eine Entspannung, das heißt geringere Gehirnaktivität, tritt bereits dann ein, wenn man nur die Augen schließt.

Zellmeditation oder Frequenzen gegen den Stress
Impulse für das Gehirn von 13 Hz bis 27 Hz

Jeder, der einen Computer besitzt und mit Farbgrafik arbeitet, weiß, wieviel Rechenzeit und Speicherplatz grafische Informationen brauchen. Fallen die Bildinformationen für das Gehirn weg, wird es weniger in Anspruch genommen, sinkt die Frequenz der Gehirnströme insgesamt.

Sehen Sie auch gern alte Schwarz-Weiß-Filme zur Entspannung? Kein Wunder. Ihr Gehirn muss nur hell und dunkel unterscheiden, keine Farben, es entspannt sich. Fällt der Bildreiz aus, sprechen wir vom sogenannten Alpha-Rhythmus oder auch Ruhebewußtsein, in dem man dominierende Frequenzen von 8–12 Hz messen kann.

Durch Training oder Veranlagung schaffen es viele Leute, bei geöffneten Augen Alpha-Wellen zu produzieren. Sie wirken dadurch ruhig und gelassen auf uns. Oft kann es auch schon dadurch geschehen, dass man mit den Augen weniger scharf fokussiert. Auch dadurch reduziert sich die Differenzierungsarbeit für das Gehirn, und die Frequenz der Gehirnwellen sinkt in den Bereich des Ruhebewusstseins, mit allerdings stark eingeschränkter optischer Wahrnehmungsfähigkeit.

Wenn das Ruhebewusstsein langsam immer weiter absinkt, verschwinden auch die akustischen Reize und reduzieren sich auf sprachliche Strukturen.

Wer sich je den Unterschied zwischen einer alten Tonbandaufnahme und einer modernen CD physikalisch bewußt gemacht hat, weiß, welch große Datenmengen auch in diesem akustischen Bereich noch zu verarbeiten sind.

Die Hauptspeicherkapazität eines guten PCs reicht gerade aus, um einen 30Sekunden-Werbespot in der für uns realistisch klingenden Qualität zu erfassen, und mit der Dauer einer Beethoven-Symphonie sind die meisten gängigen Festplatten hoffnungslos überfordert.

Schnelle und langsame Gehirnzellen
Der Alpha-Rhytmus oder das Ruhebewusstsein
Frequenzen von 8 Hz bis 12 Hz

Fällt daher die akustische Anforderung an unser Gehirn weg, so sinkt die Frequenz der Hirnwellen in den sogenannten Theta-Bereich, der zwischen 4 Hz und 7 Hz liegt. Während man das Auge einfach zumacht, ist es mit dem Ohr nicht so einfach. Der Gehörsinn kann nicht einfach zugeklappt werden, sondern wird nach und nach durch einen noch nicht bis ins Detail erforschten Vorgang des Ausblendens zurückgedrängt. Es scheint so zu sein, dass auf die Phase der äußeren Wahrnehmung eine Phase der inneren Wahrnehmung folgt, die zuerst eine Art inneren Gedankendialog in sprachlicher Form erkennen lässt und dann in die „Traumwelt“ innerer Bilder abgleitet. Der Aufwachvorgang aus diesem Zustand in den Alpha-Zustand scheint symmetrisch dazu abzulaufen.

Man hat den Theta-Rhythmus an meditierenden Mönchen gemessen, die bei nicht differenzierter Betrachtung als hellwach gelten könnten. Während normale Menschen in diesem Theta-Zustand bereits im Halbschlaf oder in der Traumphase sind, waren diese noch kreativ und frisch. Hunderte von Büchern wurden darüber geschrieben, und mit vielen Mitteln wurde versucht, diesen kreativen Wachschlaf herbeizuzaubern, um die Welt der Tagträume, die unzweifelhaft fast jeder schon erlebt hat, beherrschbar zu machen.

Es gab dabei sehr wohl Erfolge im oberen und mittleren Theta-Bereich, also dem Halbschlafzustand. Sie wurden vor allem mit sogenannten mind-machines erzielt, optisch-akustischen Geräten, die gleichzeitige Reize auf Ohr und Auge ausüben und den Effekt ausnutzen, dass das menschliche Gehirn gern solchen Reizen folgt, auch dann wenn sie immer langsamer werden. Es gibt jedoch einerseits eine Ermüdungsgrenze, über die das Gehirn den Reizen nicht mehr folgen mag, und andererseits auch eine Gewöhnungsgrenze.

Wenn der Reiz zu monoton wird und zu oft kommt, interessiert sich das Gehirn nicht mehr dafür, weil er keine potentielle Gefahr darstellt.

Nur ohne Akustik erreichen wir den Theta-Bereich, der zwischen 4 Hz und 7 Hz liegt.
„Mind“-machines

(Ein Trugschluss, den Verbrecher immer wieder ausgenutzt haben: Wenn die Alarmanlage zum elften Mal ohne Anlass klingelt, kann der Einbrecher ziemlich sicher hoffen, dass er nicht entdeckt wird.)

Diese „Meditationsgeräte“ müssen das Gehirn also immer wieder mit neu-en „Ideen“ überraschen. Deshalb taugen die meisten dieser Geräte mit fest programmierten Taktfrequenzen auch nichts. Allerdings ist für diese auf Sinnesorgane fixierten Geräte als feste Grenze der Zustand gegeben, bei dem sich das Gehirn selbst in den Tiefschlaf begibt und sowohl die äußeren als auch die inneren Reize der Wahrnehmungskategorie abschaltet. Dies geschieht während des sogenannten Delta-Rhythmus, in dem das Gehirn Schwingungen im Bereich von 1-3 Hz produziert.

In diesem Tiefschlafzustand dominiert der Körper ganz eindeutig gegenüber dem Geist. Es ist der Zustand der Regeneration. Man kann die Person mit Gehirnströmen im Delta-Schwingungszustand nur schwer durch Licht oder Worte wecken, muss meist taktile Reize ausüben, also körperlich „wachrütteln“. Einen Delta-Rhythmus kann man im Körper weder über den Augensinn noch über das Ohr hervorrufen.

Spielt man zum Beispiel einen Wiener Walzer mit 180 Schlägen pro Minute, also exakt 3 Töne pro Sekunde, mit 3 Hz aus dem Delta-Bereich, geraten die Leute nicht in Stimmung, beschweren sich und wollen dem Rhythmus nicht lange folgen. Erhöht man die Schlagzahl auf die bei dieser Musikart üblichen 193 Schläge pro Minute, ist oft zu beobachten, wie sich bei sensiblen Personen über die durch die Musik und das Tanzen vermittelte

Trance „traumhaftes Erleben“, also thetabezogene Erlebnisse mit dem Walzertakt im Gehirn verankern.

Das Magnetfeld braucht nun aufgrund seiner speziellen Eigenart nicht über ein dafür spezialisiertes Sinnesorgan in den Körper eingeschleust zu werden. Es durchdringt ihn an jeder Stelle und wirkt auf ihn als Gan

Der Delta-Rhytmus 1-3 Hz
Regeneration für Körper und Geist

zes. Der Körper ist quasi ein Empfänger für die im Magnetfeld als Information enthaltenen Frequenzen.

(Gleichzeitig übrigens ein Sender, doch wir wollen die Dinge hier nicht verkomplizieren.)

Es ist deshalb auch möglich, über das Magnetfeld Informationen enthaltende Frequenzen außerhalb des Wahrnehmungsbereiches wirksam in den Körper einzuschleusen und an geeigneten Stellen Resonanzschwingungen auszulösen. Der 3-Hz-Bestandteil des Quantronik-Impulses dient dazu. Er gehört dem Delta-Bereich an, also dem Bereich, in dem der Körper sich regeneriert und das Gehirn abgeschaltet wird, im Tiefschlaf. Diesen künstlich hervorzurufen, ist auch dem Quantronik-System mitunter nicht möglich, wenn der Mensch ausgeschlafen und wach ist, sich für Geräusche interessiert und die Augen geöffnet hält.

Magnetische Ruhe
Das 3-Hz-Paket

Gerade hier gilt: Der Quantronik-Frequenz-„Cocktail“ bietet eine Vielzahl von physiologisch nützlichen körperadäquaten Stimulationen.

Wenn der Mensch aber erschöpft ist, den Schlaf benötigt, wird das Gehirn für die niederfrequenten Magnetreize empfänglich. Es sucht selbst nach der Deltaschwingung, die im großen Frequenzangebot des Quantronik-Signals angeboten wird. Die 3-Hz-Schwingung ist sozusagen der Contra-Bass zur Tagesaktivität, der hier mit Hilfe des Magnetfeldes in Resonanz gebracht und dadurch verstärkt wird. Das Gehirn sucht sich die 3-Hz-Komponente des Quantronik-Signals dann heraus, wenn es selbst dafür empfänglich ist. Der Tiefschlaf kommt infolgedessen schneller und bringt mehr Erholung.

Es gibt eindeutige Hinweise, dass das Quantronik-Feld die Produktion des Schlaf-, Regenerations- und Anti-Krebs-Hormons Melatonin fördern kann. Ob dieses über die Delta-Stimulation oder über einen anderen Mechanismus geschieht, muss noch erforscht werden.

Bewiesen ist aber bereits heute, dass gerade der Melatonin-Haushalt durch den Elektro-Magnetosmog unserer energietechnischen Anlagen gestört werden kann, wenn er zu stark wird.

Quantronik sorgt für guten Schlaf!

Der Quantronik-Frequenz-„Cocktail“ bietet eine Vielzahl von körperadäquaten Stimmulationen.
Zauberhormon Melatonin

Kapitel 21

DAS
AMPLITUDENFENSTER
-
DER
GENERALSCHLÜSSEL
ZUM LÄNGEREN
LEBEN

Weltweit für Quantronik patentiert: der Generalschlüssel für lebenslange Gesundheit und zum längeren Leben

Kapitel 21

Das Amplitudenfenster

oder
der Generalschlüssel zum längeren Leben

Warum ist das Quantronik-Signal überhaupt weltweit zum Patent angemeldet worden? Wie konnte etwas, das ja natürlichen Vorgängen im menschlichen Körper entspricht, vor Nachahmern und Trittbrettfahrern geschützt werden? Was ist eigentlich das „Erfinderische“ an der Quantronik-Erfindung?

Es ist die Technik, mit der diese Nachbildungen der natürlichen Vorgänge in den Körper eingeschleust werden, eine Schlüsseltechnologie. Warum Schlüssel?

Ich will versuchen, Ihnen das Ganze möglichst einfach anhand eines Bildes zu illustrieren: Gehen Sie davon aus, dass der Körper das „Haus“ des Menschen darstellt. In diesem „Haus“ wohnen Sie Ihr Leben lang. Das heißt, das, was manche als Seele, Geist, Ich, Astralleib oder ähnliches bezeichnen mögen, wohnt in diesem Körper.

Nun bewohnen ja Menschen erfahrungsgemäß unterschiedliche Häuser oder Wohnungen. Diese unterscheiden sich zunächst am augenfälligsten durch ihre Größe, von der Mönchsbehausung bis zum Königspalast. Die Türen der Häuser dagegen unterscheiden sich nicht so sehr. In der formalen Betrachtung haben Türen immer drei Teile, nämlich Türblatt, Türangel und Schloss.

Natürlich kann man ein Haus auch betreten, indem man die Türe oder ein Fenster einschlägt oder gar die Mauer durchbricht. Wenn Sie so wollen, hat die Medizin in den letzten 3.000 Jahren alle möglichen „Einbruchstechni

Quantronik als Schlüsseltechnologie

ken“ entwickelt, um in das Haus Ihres Körpers einzudringen. Chirurgie und innere Medizin, ja auch die Therapie mit harter Materiestrahlung sind nichts als verschiedene „invasive“ Techniken (invasiv lat. = eindringend).

Dagegen ist die Quantronik tatsächlich eine „nicht-invasive“ Technik, weil ja keine Materie, sondern lediglich Materie-Steuerungsinformationen in Form von Quanten (masselose Strahlung) in den Körper eingeschleust werden. Quantronik geht mit dem Schlüssel ins Haus! Und sie geht nicht nur ins Haus, sondern durch alle Räume, weil sie den Generalsschlüssel für alle Räume hat...

Bleiben wir noch bei unserem Bild: Wenn der Körper die Behausung Ihres Lebens ist, können wir uns jeden einzelnen Raum als Zelle vorstellen, wie ja auch Mönche ihre einräumigen Klausen oft als Zellen bezeichnen. Jede dieser Raumzellen hat nun wieder Türen, und allmählich begreifen wir, dass die Türen in unserem Bild den Poren in der Zellmembran entsprechen. Die Schlösser dagegen entsprechen den Rezeptoren in der Membran, die diese Poren dann öffnen, wenn der richtige bioelektrische Schlüssel darauf trifft.

Vielleicht besitzen Sie eine Magnetkarte, mit der man heutzutage die Türen von Banken, Geldautomaten oder Sicherheitsbereichen öffnet. Solche Magnetkartensysteme ersetzen mehr und mehr die klassischen Schließanlagenschlösser, weil sie viel kostengünstiger sind und weil der Verlust eines elektronischen Generalschlüssels nicht den Austausch der gesamten Anlage erfordert, sondern nur eine kleine Umprogrammierung.

Auf der Ebene der Zellen entspricht das Quantronik-Signal dem Code auf der Magnetkarte.

Es ist der bioelektrische Generalschlüssel für die Zellmembran.

Das Quantronik-Signal als bioelektrischer Generalschlüssel

Wie ein Schlüssel hat das Quantronik-Signal eine exakt definierte Länge, eine exakt definierte Bartform und eine exakte Länge der Zacken.

In der Quantronik sprechen wir dabei vom Amplitudenfenster, weil der Generalschlüssel zur Zelle ja aus exakt definierten elektromagnetischen Impulsen besteht.

Das Amplitudenfenster ist nichts anderes als die Schablone für den Generalschlüssel, die vom Quantronik-Steuergerät gebildet wird. Nur innerhalb dieser Schablone öffnen sich die Zellporen zur besseren Versorgung!

2 Quantronik Sägezahn-Signale

Kraftmit E-Funktionsanstieg
AMPLITUDENFENSTER

Zeit

Kann dieses Schloss ohne Einhaltung des Amplitudenfensters und der Quantronik-Signalform „geknackt“ werden? Könnte man also ein Magnetfeld-Therapiegerät bauen, das mit anderer Amplitude und anderer Impulsform im Körper Ionen verschiebt? Nein! Es gibt keinen anderen Code, um die Ionen in die gewünschte Richtung zu bewegen. Nur innerhalb des Amplitudenfensters ist die Polarisation der Zellmembran möglich, und nur dann können Ionen zielgerichtet bewegt werden. Die Kraftgröße muss ebenso exakt stimmen wie die Zeitdauer und Form des Impulses. Sonst passiert überhaupt nichts an der Gefäßwand.

Mit anderen Worten: Das Quantronik-Patent kann gar nicht umgangen werden. Selbst die Erfinder könnten keinen anderen Weg finden!

Das Amplitudenfenster der menschlichen Zelle ist 2 Mio. Jahre alt
Eine Veränderung des Amplitudenfensters ist unwirksam für den Menschen.

Im Rahmen meiner Vorträge über das Quantronik-System werde ich oft gefragt, weshalb ich so offen und detailliert über den Wirkungsmechanismus spreche, ob ich denn keine Angst vor Nachahmern habe, die dann mit Konkurrenzgeräten auf den Markt kommen, die gegenüber dem Patent nur leicht verändert sind. Diese Fragen kommen stets von den Leuten, die den Begriff des Amplitudenfensters nicht verstanden haben. Sie können nicht verstehen, dass es nur einen einzigen Weg gibt, nämlich denjenigen, welchen uns die Evolution in Jahrmillionen vorgegeben hat. Und um diesen vor Nachahmern zu schützen, mussten wir eben gerade offen und detailliert den Wirkungsmechanismus darlegen.

Meist erreiche ich dann bei meinen Zuhörern das „Aha-Erlebnis“ mit dem Hinweis auf eine Analogie beim sichtbaren Licht:

Wie der oben abgebildeten Übersicht zu den Erscheinungsformen elektromagnetischer Energien aus dem Buch „Unsichtbare Umwelt“ von Quantronik-Miterfinder Prof. Dr.-Ing. H. L. König (S. 40) entnommen werden kann, gibt es eine ganze Reihe von Schwergewichtsbereichen, die man auch als „Fenster“ bezeichnen kann: zum Beispiel den Bereich im elektromagnetischen Spektrum, auf den unser Auge reagiert, den Bereich des sichtbaren Lichts.

Übersicht zu den Erscheinungsformen elektromagnetischer Energien

Außerhalb dieses relativ engen „Fensters“ gibt es auch Licht, aber wir sehen es nicht, weil unsere Sehzellen nicht dafür geschaffen sind.

Stellen Sie sich vor, Edison hätte eine Glühbirne erfunden, die Licht außerhalb des für unsere Netzhaut relevanten Sehfensters abstrahlt...

Oder denken Sie an das „Fenster“ des Gehörs, jenen unheimlich engen Korridor aus dem Bereich der Töne, den der Mensch zu hören vermag. Wenn wir einen Lautsprecher bauen wollen, um Töne künstlich zu erzeugen, müssen wir dieses Fenster beachten. Er darf keine Töne erzeugen, die nur unser Hund aufgrund seines andersartigen Gehörs wahrnehmen kann. Die Frequenz des Amplitudenfensters unseres Gehörs liegt bei 300 kHz bis 300 MHz.

Und so ist eben die für die Körperfunktion zentral wichtige Polarisation der Membran unserer Zellen durch Ionen nur innerhalb des von der Quantronik eng umschriebenen Amplitudenfensters erreichbar. Einen anderen Weg dazu gibt es nicht, es sei denn, beim Menschen tritt eine unerwartete elektrobiologische Veränderung auf. Das würde aber bedeuten, dass die Natur plötzlich die Schlösser auswechselt, – und das tut sie nicht. Denn die Evolution hat Millionen Jahre an diesem Schließmechanismus gefeilt. Würde sie die Schlösser auswechseln, wäre sie ihres eigenen Schlüssels beraubt, mit dem sie die Körperfunktionen reguliert.

Allerdings gibt es wohl den Fall, dass der natürliche Schlüssel nicht mehr zu passen scheint. Der Körper ist dann in eine Stoffwechselkrankheit, ja sogar eine Existenzkrise geraten. Der Körper bringt nicht mehr die Kraft auf, den Schlüssel ins Schloss zu stecken, um seine Zellen mit Nachschub an Nahrung und Sauerstoff zu versorgen. Das Schloss ist wie mit Kaugummi verklebt.

Quantronik ist das Licht der Zelle

Mit der Quantronik geben wir auch einem kranken Körper die Chance, den Druck in Richtung Zellmembran zu erhöhen. Wir lösen die Calcium-Kaskade aus und können so, vereint mit einem durch die Quanten angeregten Immunsystem, Invasoren im Körper und vor allem an den Rezeptorstellen beseitigen und den bioelektrischen Fluss wiederherstellen. Wenn aber der bioelektrische Fluss wieder in seinen natürlichen Bahnen fließt, bedarf es nur noch der Zuführung optimaler Ernährung (die heutzutage leider ohne Nahrungsergänzung mit Vitalstoffen nicht mehr durchführbar ist), um der Zelle und damit dem gesamten Organismus die mögliche maximale Lebensdauer zu sichern.

Irgendwann in nicht allzu ferner Zukunft wird vielleicht jemand dieses Buch zitieren und sagen: Siehe da, schon 1996 wurde vorhergesagt, dass sich das durchschnittliche Lebensalter der Menschen wieder einmal verdoppeln wird. Denn schon damals prophezeite der Autor dieses Buches, dass dies mit der Nutzung des Amplitudenfensters durch die Quantronik möglich sein wird.

Natürlicher bioelektrischer Fluss: maximale Lebensdauer

Kapitel 22

DIE WUPPERTALER
STUDIE

Kapitel 22

Der Wuppertaler Studie

Mit der Definition der Impulspakete war unsere Erfindung nunmehr komplett. Damit fiel mir die Rolle zu, weltweite Patentrecherchen zu betreiben, um zu sehen, welche Elemente auch außerhalb Europas schützbar waren.

Dazu kam eine Marktanalyse, die ich bei der renommierten Firma PR+P Rowland in Auftrag gab – sie fiel glänzend aus – und außerdem die Überlegung, mit welchen Bauteilen das Steuergerät ausgestattet werden musste. Die sich so ergebenden komplizierten Anforderungen konnten nur durch hochwertige Computertechnik erfüllt werden, um das Gerät auf eine zeitgemäß kompakte Größe zu bringen und es im Preis für jedermann erschwinglich zu machen.

Während die erste Kalkulation sich für das Heimgerät noch im Preisgefüge einer Familienlimousine bewegte, konnte das Gerät schließlich zum Preis eines besseren Farbfernsehers auf den Markt gebracht werden.

Erinnern Sie sich noch an meine Einleitung zu diesem Buch? Als ich mit der frischen Patentschrift in München vor dem Deutschen Museum parkte und erstmals die positiven Seiten des Föhnwetters genießen konnte, weil meine Migräne verschwunden war?

Ich hatte vergessen zu erwähnen, dass ich bei diesem schönen Wetter selbstverständlich mit offenem Fenster gefahren war und mir die warme weißblaue Luft so richtig um die Schulter pfeifen ließ. Denn auch mein Rheuma war geheilt. Geheilt durch Prototypen der Quantronik-Technologie, die ich im Begriff war, zum Patent anzumelden. Denn die weltweiten Recherchen meiner Anwälte hatten ergeben, dass es in dieser Weise noch keine Erfindung

Der große Erfolg! Das Fernsehen berichtet über den
wissenschaftlichen Hintergrund der Quantronik.

gab. Mit Abgabe der Patentschrift, Bezahlung der Gebühren und Offenlegung am 14. Januar 1993 waren unsere Ideen weltweit zunächst soweit geschützt, dass wir an Vertrieb und Herstellung gehen konnten, ohne vor Nachahmern Angst haben zu müssen.

Vom Prototyp zum ersten Serienprodukt waren noch etliche Schritte zu tun. Designer mussten Entwürfe machen, Produktionsverträge mussten geschlossen, eine Vertriebsschiene musste aufgebaut, Prospekte erstellt, Prüfsiegel, Zulassungen, Gutachten, klinische Tests, vor allem Anwender-Meinungen und Ergebnisse eingeholt werden... Dazu wurde ein wissenschaftliches Forum mit Professoren und Medizinern gegründet. Für mich ein Routinegeschäft, das mir aus früheren Zeiten noch mehr als geläufig war. Dennoch zeitaufwendig, auch wenn ich die Zeit der neu gewonnenen Gesundheit wirklich genoss.

Besonders freute ich mich über die großartige Medienresonanz, wenige Tage nachdem das erste Gerät auf dem Markt war. Schon Mitte 1994 wurde unser erstes Quantronik-Gerät im Deutschen Fernsehen vorgestellt.

Anlass war eine Studie über die Wirkung von Magnetfeldern an der Bergischen Universität Wuppertal. Der Leiter der Studie, Prof. Dipl.-Ing. Gerhard Schauf vom Institut für Medizintechnik der Universität, erklärte in dem Film den Anlass:

„Wir haben zwei Hintergründe, der eine ist das technische Interesse nachzuweisen, dass elektromagnetische Felder keine Wirkung auf den Menschen haben. Der zweite Aspekt ist der, dass wenn schon Auswirkungen auf den Menschen vorhanden sind, nachgewiesen werden sollte, in welchem Rahmen man negative Auswirkungen verhindern und positive vielleicht nutzen kann.“

Großartige Medienresonanz über die Großstudie der Universität Wuppertal
Prof. Dipl.- Ing. Gerhard Schauf

Der Fernsehkommentator schilderte den überraschenden Ausgang der Untersuchung folgendermaßen: „In nur 6 Monaten wurden 700 Probanden unterschiedlich starken Magnetfeldern ausgesetzt. Umfassende Blutanalysen sollten die eventuellen physikalischen Auswirkungen belegen. Über die Ergebnisse war man in Wuppertal zunächst enttäuscht.

Prof. Schauf erläuterte sinngemäß: „Wir stellten fest, dass von 34 untersuchten Parametern des Blutes etwa 10 auf den Einfluss des Magnetfeldes hin variieren, und zwar, erwiesen an diesen 700 Patienten, die wir untersucht haben, mit einer Irrtumswahrscheinlichkeit teilweise um 1%, also eine deutlich signifikante Aussage, dass eine Beeinflussung vorliegt.“

Dies war in der Tat eine Aussage, die sogar unsere eigenen Untersuchungsergebnisse erweitern konnte. Anhand einer Animationsgrafik, die von mir im Endergebnis nachgezeichnet ist, wurden vier besonders wichtige Blutparameter dargestellt.

Universität Wuppertal: Studie mit 700 Probanden

Der Kommentator erläuterte die Grafik:

„Schon nach wenigen Wochen stieg krankhaft zu saures Blut wieder auf seinen Normalwert an, wie die pH-Wert-Kurve zeigt.

Ebenso konnte das Blut der Probanden mehr Sauerstoff aufnehmen. Die Calcium- und Magnesiumkonzentration erhöhte sich, und nicht zuletzt, die Cholesterinwerte sanken. Tendenzen, die von den Medizinern positiv bewertet werden.“

Privat-Dozent Dr. med. Guido Sell von der Universität Wuppertal ergänzte:

„Es ist zu sagen, dass im Grunde jedes Krankheitsgeschehen, jeder Unfall letzten Endes zu einer Stoffwechselstörung führt. Und das Magnetfeld verbessert Stoffwechselstörungen. Vor allen Dingen verbessert es die Atemkette, der Sauerstoff im Blut wird angereichert und damit kommt sofort auch ein subjektives Wohlbefinden.“

Der Fernsehjournalist faßte zusammen:

„Entsprechend breit gefächert sehen die Mediziner auch die Anwendungsmöglichkeiten. Durch die Untersuchungen aus Wuppertal konnten praktische Erfahrungen im Experiment wissenschaftlich bestätigt und darüber hinaus neue Möglichkeiten zur Therapie erschlossen werden.“

Dr. Sell führte dies näher aus:

Ich kann sowohl den Hochdruck wie auch den Unterdruck positiv beeinflussen, und ich kann zum Beispiel offene Beine bei Blutzuckererkrankungen und auch bei venösen Erkrankungen zum Abheilen bringen.

10 Blutparameter wurden sehr positiv durch das Magnetfeld beeinflusst.

In der Orthopädie ist eines der Hauptschwergewichte die Erhaltung künstlicher Gelenke, vor allem Hüftendoprothesen. In den letzten 15 Jahren haben wir keine Hüftgelenks-Endoprothesen mehr ersetzen müssen. Wenn sie auslockerten oder auszulockern drohten, konnten wir mit Magnetfeld-Therapie die Gelenke immer wieder stabilisieren.“

Der Film bot dazu folgende Erklärung an:

„Auch dieses Phänomen lässt sich durch die Erkenntnisse aus der Wuppertaler Studie erklären: Unter dem Einfluss des Magnetfeldes verbessert sich der Stoffaustausch zwischen Blutbahn und Körperzellen. Auch, wie die Messwerte zeigen, der Calciumgehalt erhöht sich. Eine unverzichtbare Voraussetzung für den Knochenaufbau.“

Der Fernsehfilm zeigte eine junge Frau, die, gerade auf einem Bürostuhl sitzend, den Kissenapplikator des ersten Quantronik-Geräte-Typus anwendet.

Positive Bewertung durch Mediziner im Bereich Orthopädie, Stoffwechselstörungen, Calciumerhöhung, Blut-pH-Wert Verbesserung

Dazu hieß es: „Inzwischen arbeiten Biomediziner der Universität Saarbrükken an einer neuen Generation von Therapiegeräten.

Bisher konnte man nur die Stärke des Magnetfeldes verändern. Bei diesem Gerät hingegen wird darüber hinaus die Frequenz des elektromagnetischen Feldes auf die körpereigenen Frequenzen abgestimmt, damit bestimmte Körperzellen, zum Beispiel die Wände von Blutgefäßen, ganz gezielt angesprochen werden.

Die Wuppertaler Studie zeigt: Magnetfeld-Therapie kann den physiologischen Zustand des Blutes ohne Verabreichung von Medikamenten verbessern.

So scheint es nicht mehr ausgeschlossen, dass dieses so umstrittene Heilverfahren auch in Deutschland in der medizinischen Praxis mehr und mehr Fuß fassen wird.”

Studie der Universität Wuppertal: Therapieerfolg ohne Medikamente

Kapitel 23

QUANTRON-SYSTEM

WISSENSCHAFTLICHE
WIRKUNGSSTUDIEN

Kapitel 23

Quantron-System

Vorstellung auf der 26. Jahrestagung
der österreichischen Gesellschaft für Innere Medizin
und bei der Jahrestagung der österreichischen Gesellschaft
für Physikalische Medizin und Rehabilitation

Der im letzten Kapitel dargestellte Fernsehfilm vom Juni 1994 und die damit verbundene, unerwartet schnelle Medienunterstützung zeigte nicht nur, dass die Zeit reif war für einen revolutionären Sprung in der Quanten-Therapie, sondern brachte uns schneller als geplant eine breite zufriedene Anwenderschar des ersten Quantronik-Geräte-Typus.

Da das „Salut“-Gerät zuerst in Österreich auf den Markt kam, hat sich auch hier die Wissenschaft zuerst konkret mit dem neuen Gerät beschäftigt und es sogar bereits im klinischen Einsatz bei klassischen Magnetfeld-Indikationen wie Schmerzlinderung und Steigerung der Bewegungsfähigkeit bei Erkrankungen des Bewegungsapparates getestet. Dies ist insofern sinnvoll, als sich der patentgeschützte Quantronik-Impuls des Salut-Heimgerätes nicht von dem des derzeit noch nicht freigegebenen Arztgerätes unterscheidet. Gerade diese Impulsform ist ja, wie bereits dargelegt, der entscheidende Fortschritt gegenüber der bisherigen Magnetfeld-Therapie!

Die ersten medizinischen Testergebnisse, die unter der Federführung von Prof. Dr. Gerald Fischer vom Hygiene-Institut der Universität Graz mit „Salut“ erzielt wurden, wurde auf der 26. Jahrestagung der österreichischen „Gesellschaft für Innere Medizin“ 1995 vorgestellt und von W. Kobinger und Prof. G. Fischer vom Hygiene-Institut der Universität Graz sowie von J. Barovic, Z. Turk, N. Sket und D. Zivic vom Lehrkrankenhaus Marburg/Drau in den Acta Medica Austriaca veröffentlicht.

Universität Graz:
Klinischer Testerfolg mit „Salut“

Acta Medica Austriaca

Organ der Österreichischen und Wiener Gesellschaft für Innere Medizin, der österreichischen Nuklearmedizinischen Gesellschaft und der „Austro-Transplant“

Jahrgang 22 (1995)
Sonderheft 1

Schmerzlinderung und Steigerung der Bewegungsfähigkeit
bei Erkrankungen des Bewegungsapparates
durch Magnetfeld-Therapie

„Ein Kollektiv (14 Männer, 14 Frauen) mit Erkrankungen des Bewegungsund Stützapparates, das vorher diesbezüglich nie operativ behandelt worden war, wurde zwischen 1.2. und 12.5.1995 ausschließlich mit einem neu am österreichischen Markt befindlichen Magnetfeld-Therapiegerät („Salut“) behandelt.

Die Patienten (Durchschnittsalter 46,1 +/- 10,8 a) litten an Bandscheibenprolaps (mittels Myeolographie diagnostiziert), Spinalstenose (CT) und Osteoporose (Densitometrie) (siehe Abb. 1) und wurden in 20 Sitzungen (2 mal täglich 8 Minuten, ein Mal vormittags, ein Mal nachmittags) 2 Wochen lang (Montag bis Freitag) auf einer matratzenartigen Applikatormatte bei maximaler Feldstärke therapiert (max. 4 µT).

Den Therapieerfolg ermittelte man anhand der 10-stufigen Doleskala und einer Abstandmessung der Fingerspitzen vom Boden beim Vorwippen vor Therapiebeginn und nach Behandlungsabschluss. Die Auswertungen der subjektiven Schmerzempfindungen erfolgten nach den nichtparametrischen Testmethoden Maximum-, Sequential-Range- und Chi2-Test. Bei der Evaluierung der Beweglichkeit wurde der zweiseitige t-Test für ungleiche Varianzen durchgeführt (parametrischer Test).

Der Durchbruch ist geschafft!
Das Quantron-System wird auf der

26. Jahrestagung für Innere Medizin vorgestellt.

Schmerzbewertung Beweglichkeitstest
(Doleskala) (cm über Boden)
Pat. Geschl. Alter Diagnose vor nach Delta Theapie vor nach Delta 1 (cm)
MF-Ther. Dole Erfolg MF-Ther.
Ende-Anf.
01 m 52 Bandscheibenprolaps 9 5 -4 26 16 -10
02 m 33 Bandscheibenprolaps 10 6 -4 30 21 -9
03 m 36 Bandscheibenprolaps 10 7 -3 26 22 -4
04 m 50 Bandscheibenprolaps 7 5 -2 29 27 -2
05 w 45 Bandscheibenprolaps 8 5 -3 27 20 -7
06 w 38 Bandscheibenprolaps 7 5 -2 24 24 +/- 0
07 w 40 Bandscheibenprolaps 9 7 -2 37 35 -2
08 m 40 Bandscheibenprolaps 8 5 -3 20 12 -8
09 m 48 Bandscheibenprolaps 10 9 -1 36 30 -6